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FROzine

Journalismus im Zeitalter der digitalen Revolution

Heute konzentriert sich die FROzine auf die laufende Debatte Rund um eine sich verändernden Medienlandschaft. Dabei spielt die Zukunft des Journalsimus eine zentrale Rolle. Im Rahmen des 23-zigsten Treffens des Netzwerkes für Kulturmagazine Eurozine, am 13- 15. Mai 2011 in Linz, wurde dies ausführlich diskutiert. Simone Boria sprach bei der Gelegenheit mit einigen ExpertInnen.

 Wie kann die Zukunft des Journalismus aussehen?

Während Leitmedien um Verkaufszahlen und der LeserInnen-SeherInnen -und HörerInnenschaft kämpfen, entwickelt sich der Online Markt für Informationen rasant weiter. Mit neuen Technologien ist Information schnell abrufbar geworden. Die digitale Revolution hat die Zugänge zur Medienproduktion offene und einfacher gemacht, andererseits den Medienmarkt ihres Hoheitsrechtes beraubt, gleichzeitig haben sich durch neue Technologien die NutzerInnengewohnheiten stark verändert. Wo man früher den Fernseher, das Radio oder die Zeitungen bei besonderen Ereignissen als Quelle für aktuelle Informationen genutzt hat, werden heutzutage von Informationshungrigen BürgerInnen alternative Netzwerke mehr und mehr genützt. Dabei bieten sich alternative und sogenannte Professionelle JournalsitInnen Grabenkämpfe wer hier die bessere Information bietet.

Wenn es um die Debatte um die Zukunft des Journalismus geht wird immer noch auf polarisierten Ebenen diskutiert. Online versus Printmedium, Professionelle versus Laien, objektiver versus subjektiven Journalismus, oder Publikumsorientiertes -versus Qualitätsjournalismus.

Unterm strich befindet sich die derzeitige Medienlandschaft in der Krise, Nachrichtenzentren werden reduziert oder überhaupt ausgesourct, Journalistinnen und Journalisten befinden sich immer mehr in prekären Arbeitsverhältnissen und müssen für weniger Geld mehr produzieren und leisten. Also stellt sich die Frage ist Qualitätsjournalismus am aussterben? Werden Zeitungen verschwinden,? Wird Kontent noch mehr als Infotainment präsentiert um für Werbeeinnahmen zu kompensieren. Oder sind die aktuellen Herausforderung die Möglichkeit die Zukunft des Journalismus gemeinsam zu gestalten. In welche Richtung geht es? Hören sie was internatinale Expertinnen dazu sagen im 1. Teil.

Tatsache ist: Wer nicht mehr das bekommt was sie/er will oder das Vertrauen in das Informationsmedium verloren hat dreht ab, schaltet aus und wendet sich andern Quellen zu, vor allem die frei verfügbar sind.

Weiter gibt es in der Sendung:

Haben sie sich schon gewundert was da an seltsamen Zelten und Konstruktionen im Innenhof bei der Kunstuni Linz am Hauptplatz niedergeschlagen haben. Andeutungen auf Nomadisches , Globales und Vereinendes, sprich Vernetzendes, ist zu sehen. Was dahinter steckt hat  Sarah Praschak herausgefunden.

Zum Abschluß fliegt ein seltsamer Vogel aus dem Norden nach Irland.

Eine Sendung von Simone Boria

Zuletzt geändert am 09.06.11, 00:00 Uhr

Verfasst von Simone Boria

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Gesendet am Do 09. Jun 2011 / 18 Uhr

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