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„FRONTFOOD“: veganes Fastfood Restaurant/ Fachtagung: Willkommen in Prekaristan

Das erste vegane Fastfood-Restaurant Österreichs stellt sich vor. Weiters berichten wir über die 8. Fachtagung zum Thema Migration und Arbeitswelt mit den diesjährigen Titel "Willkommen in Prekaristan" der AK OÖ und dem Zentrum für MigrantInnen OÖ.

Im ersten Teil der Sendung hören Sie ein Interview mit Berhard, dem Geschäftsführer des ersten veganen Fastfood Restaurants Österreichs in Linz. Das soziale Verhalten bei Front Food fängt bei den eigenen Mitarbeiter_innen an. Gleicher Lohn für alle. Es gibt einen einheitlichen Stundenlohn, welcher für alle gilt und der über dem gesetzlich vorgeschriebenen Kollektivvertrag liegt, da jeder Mensch das selbe für seine Arbeit gibt: seine Freizeit . Weiters versucht Front Food sich insbesondere bei lokalen oder auch anderen Sozialprojekten zu engagieren. Sie versuchen den BIO Anteil der Produkte so hoch wie möglich zu halten, verwenden nur recyclbare Verpackungen. Bei Front Food werden keine tierischen Produkte oder Inhaltsstoffe verwendet. Front Food ist zu 100% vegan. Die auf pflanzlicher Basis hergestellten Lebensmittel benötigen weniger Anbauflächen, haben einen viel geringeren Wasserverbrauch und belasten das Klima viel weniger mit CO² und anderen Schadstoffen, als die Lebensmittel die aus der Tierindustrie stammen. Außerdem wird dadurch das Leid der Tiere nicht nur reduziert, sondern ganz vermieden.

Im zweiten Teil der Sendung berichten wir über die 8. Fachtagung der AK OÖ und MIGRARE (Zentrum für MigrantInnen OÖ) zu „Migration und Arbeitswelt“ , die am 16. Juni mit dem Titel „Willkommen in Prekaristan“ in der Arbeiterkammer stattfand. Ob ein Arbeitsverhältnis als prekär bezeichnet werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab und lässt sich nur schwer eindeutig fassen. Neben den Einkommen spielen Beschäftigungsstabilität, betriebliche Integration, der Zugang zu Weiterbildungsmöglichkeiten und soziale sowie arbeitsrechtliche Bedingungen eine Rolle. Beschäftigungsverhältnisse wie freie Dienstverträge, Leasingarbeit, Teilzeitarbeit, oder lange Unterbrechungen in den Erwerbsbiografien, bringen ein hohes Prekarisierungrisiko mit sich, das in der Arbeitswelt von vielen MigratInnen an der Tagesordnung steht. Welche Auswirkungen diese prekären Arbeitsverhältnisse auf die Inklusion von MigratInnen in die Erwerbsarbeit und Aufnahmegesellschaft haben, wurde bei der Tagung in verschiedenen Workshops und Vorträgen veranschaulicht. 

 

Zuletzt geändert am 18.06.15, 00:00 Uhr

Romina S. Achatz

Verfasst von Romina S. Achatz

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Gesendet am Do 18. Jun 2015 / 18 Uhr

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