FLUT live in der KAPU Aufnahme am 17. Nov. 2018 in der KAPU.
Foto: Michael Diesenreither
Aufnahme am 17. Nov. 2018 in der KAPU. Foto: Michael Diesenreither (©)
Gesendet am Fr 14. Dez 2018 / 22 Uhr
FRO Live

Flut live in der KAPU

Am 17.11. war die Band FLUT zu Gast in der KAPU, in FRO live hören wir den Mitschnitt des Konzerts und ein ausführliches Interview.

Vor ziemlich genau 3 Jahren haben die Jungs von FLUT auf Radio FRO ihr erstes Interview gegeben, damals in der Sendung „DAHOAMgrown“. Die Sendereihe gibt’s nicht mehr, aber 3 Jahre später haben FLUT nun ihr Debut-Album „GLOBAL“ veröffentlicht. Im ausführlichen Band-Interview knüpfen wir auf das Interview von damals an, fragen nach, wie sich der Sound der Band weiterentwickelt hat, und was die BesucherInnen bei einem FLUT-Konzert erwartet.

Aus dem FLUT-Pressetext:

Angefangen hat alles mit einem tragbaren VHS-Rekorder und der audiovisuellen Obsesson der 5 Jungs mit der bunten, aber auch dreckigen Ästhetik der 1980er Jahre. Sie gründeten die Musikgruppe FLUT, zogen nach Wien und veröffentlichten ihre Debüt-EP Nachtschicht. Vom Post-NDW ist jedoch nicht mehr allzu viel übrig. Auf den großen und kleinen Bühnen im deutschen Sprachraum und dem Asphalt dazwischen haben FLUT im letzten Jahr ihren Sound geschliffen. Auf dem am 5.10. erscheinenden Langspieler GLOBAL finden FLUT zu ihrem ureigenen Klang ohne Rücksicht auf Szenen, Zeitgeist oder Epochen, einem Klang zeitlos und global.

GLOBAL heißt das Debütalbum der Band FLUT deshalb, weil es behandelt, was alle jungen Menschen auf der Welt verbindet: Orientierungslosigkeit, Suche, Begierde. Klima-Phänomene werden dabei zu Metaphern jugendlicher Gefühlszustände, der Rote Platz zur Bühne einer verbotenen Liebe, das Überschreiten jedweder Grenzen zu einer utopischen Sehnsucht und die Urbanität selbst zur Metapher für unstillbaren Lebensdurst. Während auf der Debüt-EP Nachtschicht auch noch die Musik selbst von jugendlicher Leichtfertigkeit geprägt war, haben FLUT für GLOBAL ihr Songwriting weiterentwickelt. Ihre Lieder sind immer noch irgendwo zwischen unterkühltem Synthesizer-Minimalismus und bombastischem Stadionrock, aber filigraner, facettenreicher und ausgereifter.

 

Gestaltung: Michael Diesenreither

Zuletzt geändert am 14.12.18, 11:46 Uhr

Michael Diesenreither

Verfasst von Michael Diesenreither

ist seit 2014 FRO-affin: zunächst Lehrredaktion bei Radio FRO, seit Okt 2014 Mitglied in der FROzine-Redaktion, eigene Sendereihe "DAHOAMgrown - frischer Sound aus dem Alpenraum" (2015-2017), gelegentlich im Kultur- & Bildungskanal zu hören (z.B. seit 2015 fürs Crossing Europe).
Hat "Kommunikation, Wissen, Medien" an der FH Hagenberg studiert und anschließend Webwissenschaften mit dem Schwerpunkt "Web Art & Design" an JKU und Kunstuni.
Seit Sept 2018 zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei Radio FRO und die Koordination des Kultur- & Bildungskanals, sowie weiterhin FROzine-Redakteur.

Ideen und Feedback gerne an michael.diesenreither@fro.at.

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Gesendet am Fr 14. Dez 2018 / 22 Uhr

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