7234ddefbc16c9eb863342c7b604315c.jpg © Les Reines Prochaines
52 Radiominuten

Feminismus und Humor

Die Schweizerinnen Les Reines Prochaines waren im Oktober in Linz zu Gast. Die Königinnen haben die Bühne im Posthof besetzt. Nach ihrer Performance haben sie mit Rosvita Kröll über das Leben, die Musik und den Rest gesprochen.

Ebenfalls war die deutsche Linguistin Luise F. Pusch im Rahmen von „Feminismus und Humor“ im Posthof zu Gast. Sie hat einen Auszug ihrer Glossen unter dem Titel „Die Männersprache als komische Alte“ gelesen.

In „die häferlguckerin“ hören wir den Kommentar: "Because it's 2015"

Was haben die oberösterreichische „Landtagspräsident*in“ und ihre neun „Landesrät*innen“ in der MÄNNER*losen Landtagssitzung beschlossen? Wir haben die Protestaktion vom Bündnis 8. März in Linz begleitet und in einer Sound Collage zusammen gefasst.

Zülfukar Çetin, Wissenschaftler*in und LehrendeR an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin, veröffentliche im November die Studie „Die Dynamik der Queer-Bewegung in der Türkei vor und während der konservativen AKP Regierung“. Wir haben die Studie „aufgeblättert“.

aufgequeerlt

Michèle, Fränzi, Sus und Muda – Les Reines Prochaines – waren Ende Oktober 2015 im Posthof im Rahmen der Veranstaltung „Feminismus und Humor“. Rosvita Kröll hat mit den Königinnen ein Interview geführt. Sie erzählten über ihre Musik, Altern sowie über ihr Projekt „Fremde Torten im falschen Paradies“.

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aufgequeerlt

Luise F. Pusch war ebenfalls im Rahmen der Veranstaltung „Feminismus und Humor“ im Posthof zu Gast. Dort hat sie ihre Glossen unter dem Titel „Die Männersprache als komische Alte“ gelesen. Alles das nach dem Motto: „Wenn wir der Männersprache unsere Aufmerksamkeit schenken, sieht sie bald alt aus, und komisch sowieso.“ Die Veranstaltungsreihe „Feminismus und Humor“ wurde vom Forum Feministische Zukunft, Posthof und FIFTITU% organisiert.

Luise F. Pusch – „Die Männersprache als komische Alte“ aud DORFTV

Luise F. Pusch – „Die Männersprache als komische Alte“ auf Radio FRO

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die häferlguckerin

„Because it's 2015“ – so argumentierte der neugewählte kanadischer Premier Justin Trudeau seine „kunterbunt“ zusammensetzte neue Regierung. Sarah Praschak und Erich Klinger haben das kommentiert.

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aufgequeerlt

Eine „Landtagspräsident_in“ und neun „Landesrät_innen“ beschlossen in der MÄNNER*losen Landtagssitzung neue „Gesetze“ – angefangen von der Aufstockung des Budgets für MÄNNER*beratung bis hin zu Halbe-Halbe bei der Mitbestimmung und Vertretung in Entscheidungs- und Kontrollgremien.

Das Bündnis 8. März hielt am 19. November 2015 um 9.00 Uhr vor dem Landhaus in Linz eine Parallelsitzung des oö Landtages ab.

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aufgeblättert

Zülfukar Çetin, Wissenschaftler_in und LehrendeR an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin, veröffentliche im November die Studie „Die Dynamik der Queer-Bewegung in der Turkei vor und während der konservativen AKP Regierung“.

Folgende Studie stellt die historischen und aktuellen Fakten der Situation, Forderungen und gesetzliche Lage der LSBTI-Community in der Türkei dar. Çetin fängt mit der Analyse der Geschichte der Queer-Bewegung seit 1970er an und schließt die Studie mit der Repräsentation der Queer-Bewegung in den politischen Parteien der Kommunalpolitik und im Parlament.

In Unterkapiteln werden zum Beispiel die Beziehung der türkischen politischen Parteien zur Queer Bewegung dargestellt.

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NEWS „5-2 Minutes“- feminist news

1. Auf www.genderatlas.at liegen 15 Karten zu den Themen Arbeit, Bildung, Mobilität, Politik und Gesellschaft vor. Auf diesen digitalen, interaktiven Karten werden Facetten weiblicher Realität in Österreich lebendig. Zu sehen ist zum Beispiel wie viele Bürgermeisterinnen gibt es gerade in Österreich: Aktuell werden 141 Gemeinden in Österreich von Frauen geführt, das entspricht 5,9 Prozent aller Gemeinden.

2. Irische Frauen twittern seit Anfang November detailliert ihren Monatszyklus. Die Tweets sind an Premierminister Enda Kenny adressiert und ein Protest gegen die restriktiven Abtreibungsgesetze in Irland. Das komplette Verbot von Abtreibung wurde in Irland zuletzt 2013 einzig für den Fall gelockert, dass das Leben der Mutter durch die Schwangerschaft bedroht ist. Im Mai wurde mit 62,1 Prozent bei dem Volksentscheid für die Möglichkeit einer Eheschließung für Lesben und Schwule gestimmt. In dem bisher als streng katholisch geltenden Land wurden durch dieses positives Ergebnis wieder Stimmen für ein Umdenken über Abtreibungen laut.

Komödiantin Grainne Maguire tweetert: „Frauen in Irland! Eure Vagina ist ihre Sache!“

3. Amal al-Kubaisi ist die erste Parlamentspräsidentin der Arabischen Emirate. Sie ist seit 2006 im Parlament. Im Oktober hatten mehr als 220.000 ausgewählte Bürger*innen den Föderationsrat mitgewählt. Es war erst das dritte Mal, dass in den ölreichen Golfemiraten Parlamentsabgeordnete gewählt wurden. Die WählerInnen bestimmten über 20 Mandate, die übrigen 20 Parlamentarier wurden von den Emiren besetzt. Unter den Abgeordneten sind neun Frauen. Eine wurde gewählt, die übrigen von den Herrschern bestimmt.

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serviert und dekoriert

    1. Am 30. November 2015 findet Der Marianne.von.Willemer.2015 – Frauen.Literatur.Preis um 19 Uhr im Alten Rathaus statt.

    2. Am 8. Dezember veranstaltet Feminismus und Krawall ein DJ-Protestlabors. Von 16 Uhr bis 19 Uhr finden DJ-Training und von 19 bis 24Uhr Open Decks im KUBA // Wienerstraße 127 // Linz // statt. DJ-Training und Open Decks sind für Frauen* reserviert, aber Dancefloor und Treffen sind offen für alle. www.feminismus-krawall.at

Die Musik in der Sendung stammt von Les Reines Prochaines aus ihrem Konzert am 23. Oktober 2015 // Posthof.

Gestaltung: Rosvita Kröll&Jerneja Zavec

Zuletzt geändert am 22.11.15, 00:00 Uhr

Jerneja Zavec

Verfasst von Jerneja Zavec

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Gesendet am Mo 23. Nov 2015 / 19 Uhr

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