Judy MARDNLI
Arcobaleno Radio

Die Kunst von Aleppo bis Linz zu leben

Ein Interview mit dem kurdischen Künstler Judy Mardnli über Kunst als universelle Sprache der Menschheit und seine persönlichen Erfahrungen in einem Leben zwischen Aleppo und Linz

In dieser Sendung ist der kurdische Künstler Judy Mardnli live im Studio von Radio FRO zu Gast. Er floh 2014 aus Syrien und lebt seitdem in Österreich. Das Studium der Malerei und Graphik an der Kunstuniversität Linz hat er inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Mehrere seiner Werke hängen im Büro von Gesundheitsminister Rudi Anschober.

Über seine Inspiration zum künstlerischen Arbeiten sagt er selbst:

Nichts vermag mich so zu inspirieren, wie die stille Natur. Von ihr schöpfe ich Kraft, Klarheit und Hoffnung. Die Natur Oberösterreichs ist wie ein Wunder, welches mich immer wieder von Neuem fasziniert. Es ist unglaublich, welch Schönheit und Anmut in ihr verborgen sind. Es macht mich glücklich, wenn ich von dieser Landschaft inspiriert werde und ich spiegle ihren Zauber in meinen Bildern wieder. Ich male keine bestimmten Orte, sondern Erinnerungen an Momente der stillen Bewunderung für dieses schöne Land.”

Doch wir sprechen in dieser Sendung nicht nur über Kunst, sondern auch über den Alltag im von Korruption geprägten Syrien seiner Jugend, Judy Mardnlis Flucht nach Europa und seine unterschiedlichen Erfahrungen im Kontakt mit den Menschen hier in Österreich.

Am Ende der Sendung präsentieren wir gemeinsam ausgewählte Veranstaltungstipps aus dem Arcobaleno für den Monat März.

Dazwischen spielen wir wie immer internationale Musik.

Reinhören lohnt sich!

Zuletzt geändert am 03.03.21, 15:30 Uhr

Anja Krohmer

Verfasst von Anja Krohmer

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Gesendet am Di 02. Mär 2021 / 20 Uhr