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ARCHIVIA

„Das Urheberrecht ist ein Privileg, kein Recht“

Am 31. August diskutierten Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Medien und Verwaltung welche Lösungen es für die fehlende rechtliche Absicherung freier, digitaler Archive gibt.

Am Freitag 31. August 2012 startete im Linzer Wissensturm die Konferenz ARCHIVIA 12. Die Konferenz ARCHIVIA 12 versammelt Meinungen und Positionen von BetreiberInnen österreichischer und internationaler Archiv- und Netzprojekte, öffentlich-rechtlicher und freier nichtkommerzieller Rundfunkstationen sowie AkteurInnen aus unterschiedlichsten Feldern von Kunst, Medien und wissenschaftlichen Disziplinen sowie der Politik. Das Ziel der Konferenz ist die Bündelung gemeinsamer Interessen, die Verortung im wissenschaftlichen und politischen Diskurs sowie die Bildung von Allianzen auf dem breiten Feld der digitalen Archive. ARCHIVIA 12 soll den Ausgangspunkt bilden für eine vernetzte politische Arbeit im Sinne der Schaffung jener politischer Rahmenbedingungen, die einer angemessenen zeitgemäßen Nutzung und Verwertung des digitalen kulturellen Erbes Rechnung tragen.
In der Podiumsdiskussion werden politische Ansätze einer zufriedenstellenden Verwertungslösung für offene nicht-kommerzielle Medienarchive diskutiert. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie ein öffentlicher Auftrag für die digitale Archivierung des kulturellen Erbes formuliert sein könnte.

TeilnehmerInnen:
Eva Lichtenberger, MEP (Die Grünen Österreich)
Erich König, Österreichische Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH (RTR)
Peter Ploteny, Österreichische Mediathek
Friederike Maier, Community Media Forum Europe (CMFE), Bund Freier Radios Deutschland (BFR)
Robert Suchar, Geschäftsführer des Verbands Freier Radios Österreich (VFRÖ)

Moderation: Ina Zwerger (ORF)

Zuletzt geändert am 01.09.12, 00:00 Uhr

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Verfasst von Sabina Köfler

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Gesendet am Sa 01. Sep 2012 / 18 Uhr

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