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FROzine

Grundeinkommen statt Urheberrecht?

In dieser Sendung beschäftigen wir uns mit der Frage, ob ein bedingungsloses Grudeinkommen eine Lösung für die Urheberrechtsproblematik darstellen könnte.

 

Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik – Grundeinkommen statt Urheberrecht?

Zwischen geistigem Eigentum und freiem Wissen hat sich die Debatte um das Urheberrecht im Digitalzeitalter eingependelt. Dabei geht es längst um viel mehr: Kreativität ist der wesentliche Produktivfaktor in einer zunehmend auf immaterielle Wertschöpfung ausgerichteten Ökonomie. Ilja Braun wagt in seinem Buch »Grundeinkommen statt Urheberrecht? – Zum kreativen Schaffen in der digitalen Welt« den Versuch, diese unübersichtliche Debatte etwas zu ordnen. Dabei nimmt er von der Kulturflatrate bis zur Idee einer öffentlich-rechtlichen Produktionsfinanzierung die wichtigsten Lösungsansätze kritisch in den Blick, um schließlich den Bogen zur Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen zu schlagen.

Ilja Braun, geb. 1970, hat Germanistik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Berlin und Glasgow studiert, war Volontär beim Verlag Kiepenheuer & Witsch und Redakteur beim Kölner Emons Verlag im Bereich Medienhandbücher. Er hat für den Perlentaucher, für CARTA, das mediummagazin, die Deutsche Welle, die Süddeutsche Zeitung, die WELT und viele andere Medien geschrieben sowie Romane und Sachbücher aus dem Englischen und Niederländischen ins Deutsche übersetzt. Er hat in Kooperation mit u.a. der Weltlesebühne und der Deutschen Kinemathek Veranstaltungen konzipiert, die Pressearbeit des Verbands deutschsprachiger Literaturübersetzer betreut, der Redaktion von iRights.info angehört und als Referent der Linksfraktion am Deutschen Bundestag die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ begleitet. Derzeit unterrichtet Ilja Braun an der Uni Hildesheim ein Seminar zum Urheberrecht für Medienübersetzende und arbeitet zu Verbraucherrechten in der digitalen Welt.

Am Mittwoch, den 3.9. wurde er ins Lentos Kunstmuseum geladen, um innerhalb der Konferenz und Ausstellung „Information als Wirklichkeit – Kritische kulturelle Praxen in digitalen Netzen“ näher auf das Thema „Grundeinkommen statt Urheberrecht“ einzugehen.

Sarah Praschak war vor Ort.

Infos zu Person & Verlag

Beitrag zum Nachhören

 

Aber alleine beim Themengebiet Urhebberrecht und Grundeinkommen bleibt's heute nicht, wir senden nämlich außerdem noch einen Beitrag von unseren Kolleginnen bei Radio Dreyeckland in Freiburg über das Engagement der Frauen für den Frieden in der Casamance, einer Region, die sich entlang des gleichnamigen Flusses im Süden Senegals zwischen Gambia und Guinea-Bissau erstreckt. Und über ein Jubiläum berichtete kürzlich Tobias Lindemann von Radio Z in Nürnberg, Japan kommt nämlich seit einem Jahr komplett ohne Atomstrom aus. Auch diesen kurzen Beitrag werden wir für die heutige Sendung übernehemen.

 

Am Mikrofon: Sarah Praschak

 

Zuletzt geändert am 19.09.14, 00:00 Uhr

Sarah Praschak

Verfasst von Sarah Praschak

Sarah Praschak, seit 2009 Sendungsmacherin auf Radio FRO, moderierte Sendungen wie FROzine, K&B Spezial, music@posthof und Kino für die Ohren. Momentan gestaltet sie gemeinsam mit Thomas Moser die Sendung des afo - Architekturforum OÖ (jeden 1.Dienstag im Monat, 17:00-17:30) und außerdem auch die Sendung der Tabakfabrik Linz (Rauchzeichen On Air, jeden 2.Dienstag im Monat) sowie die Sendung des Theater Phönix (je nach Anlass Mittwochs von 17:00 bis 17:30 Uhr). Abseits des Radios ist Sarah außerdem Ausstellungsaufsicht im afo - architekturforum OÖ und auch im Kulturverein KAPU aktiv.

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Gesendet am Fr 19. Sep 2014 / 18 Uhr

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