Beiträge von Nina Fuchs

Auf Spurensuche: Was bleibt von der Vergangenheit der Tabakfabrik Linz

Seit die Tabakfabrik zwischen 1929 und 1935 von den beiden Architekten Peter Behrens und Alexander Popp erbaut wurde, hat sich in dem Gebäude einiges getan. Während heute in der Tabakfabrik Linz kreatives Potential erzeugt wird, gingen die Jahre als Zigarettenfabrik nicht spurlos an dem Bauwerk und an den Herzen der ehemaligen Belegschaft vorüber.

Die Tanzfabrik in der Tabakfabrik

Die Tabakfabrik Linz wächst und gedeiht. Quasi seit der Geburtsstunde dabei ist Red Sapata. Dank dem Verein wird seit 2013 im Bau 3 in der Tabakfabrik getanzt, yogiert und choreografiert.

Ich bau‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt

In dieser Ausgabe von "Rauchzeichen - Tabakfabrik Linz on air" beschäftigen wir uns mit einem Thema, das aus Industrie und Forschung kaum mehr wegzudenken ist und nun auch in der Tabakfabrik Einzug hält. Die Rede ist vom 3D-Druck.

Aus Liebe zum alten Eisen

Diese Ausgabe von „Rauchzeichen“ widmet sich der Liebe zum alten Eisen. Das alte Eisen – nämlich in diesem Fall die Linzer Eisenbahnbrücke – ist seit Monaten Gesprächs- und Diskussionsstoff zwischen zwei sehr unterschiedlichen Polen: Denen, die die Brücke als Wahrzeichen und Symbol der Stadt erhalten wollen, und jenen, die mit dem Bau einer neuen und modernen Brücke frischen Wind nach Linz bringen wollen.

Brennende Leidenschaften

Das Thema dieser Ausgabe von „Rauchzeichen“ ist – passend zum Namen der Sendereihe – brennende Leidenschaft.

Von der DNA der Marke

Die Welt der Werbung ist heute eine gänzlich andere als noch vor 20 Jahren. Zwar bestimmen klassische Formate wie TV-Spots und Zeitungsreklame nach wie vor das Image einer Marke. Doch die digitale Revolution hat unsere Kommunikation von Grund auf verändert und bietet völlig neue Marketingwerkzeuge, deren Potential noch längst nicht ausgeschöpft sei, meinen Experten wie Nicolas Clasen, Autor des viel diskutierten Buchs „Der digitale Tsunami“.

Das rosarote Universum des Nick Treadwell

Es gibt wohl kaum jemanden, der im Lauf seiner 51-jährigen Karriere als Galerist und Kurator so viel erlebt hat wie Nick Treadwell. Und es gibt wohl kaum jemanden, dem der gebürtige Brite nicht auffällt, wird sein Erscheinungsbild doch vom Scheitel bis zur Sohle vollständig von der Farbe Rosa beherrscht. Da Nick Treadwell kürzlich seine insgesamt dritte Ausstellung in der Tabakfabrik Linz realisiert hat, wandelt die aktuelle Ausgabe der Sendereihe „Rauchzeichen“ auf den Spuren seiner facettenreichen Biografie.

Gerhard Haderers Schule des Ungehorsams

„Der Zwang zur Konformität hat gleichsam sein altes Gewand abgestreift und ist modern, individualistisch und flexibel geworden“, sagt die Soziologin Cornelia Koppetsch. Wir leben in einer Zeit, die wenig schmeichelhaft als „Bionade-Biedermeier“ bezeichnet wird. Einer Zeit, in der Spießbürgerlichkeit auch bei der urbanen Boheme en vogue ist, die neue Sehnsucht nach konservativen Werten alle Bereiche des Lebens durchdringt und sich gesellschaftspolitisches Engagement nicht selten in Facebook-Postings erschöpft.

Projektionsmaschine für Realitäten und Fiktionen

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ (Willy Brandt) Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute bereits in Städten. Dass Metropolen wachsen ist keineswegs ein neuer Trend. Neu ist allerdings die Geschwindigkeit und Dynamik, mit der sich die Bildung von Megacities vollzieht. Sie konfrontieren die StädteplanerInnen tagtäglich mit schier unlösbaren ökologischen, sozialen und infrastrukturellen Problemen. In Peking geht kaum jemand mehr ohne Atemmaske auf der Straße. Wenn dort eine U-Bahn auch nur für eine halbe Stunde ausfällt, wartet eine halbe Million Menschen an den Stationen.

Swing tanzen verboten

In einer Zeit, in der die NS-Diktatur alle im Gleichschritt marschieren ließ und alles „Nicht-Deutsche“ vollständig zu vernichten versuchte, schwärmten sie für die britisch-amerikanische Swing-Musik, erkoren die persönliche Freiheit zum höchsten Gut und pflegten einen frivol-freien Lebensstil. Die Rede ist von den sogenannten Swing-Kids, die in Österreich auch die Bezeichnung „Schlurf“ trugen.

Starkstrom – Wechselstrom

Die Geschichte der "Tschickbuden"-Techniker: Als in der Tabakfabrik Linz einst noch Rauchwaren produziert wurden, brauchte die dafür vorgesehene Reinigungskraft ein ganzes Jahr, um alle Fenster der Industrieanlage zu putzen. Heute liegt das Wohl des gigantischen, denkmalgeschützten Areals mit einer überdachten Nutzfläche von rund 80.000 m² in den Händen einer fünfköpfigen Abteilung, des Facility Managements.