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AK Sendung Juli 2010

Der AK Kunstpreis 2010 geht an Doris Musikar für ihren Dokumentarfilm „poco a poco“ über MenschenrechtsbeobachterInnen und "Zapatistas" in Mexiko.

Der Film „poco a poco“ wurde für Menschen in Europa gemacht, um sie zum Nachdenken anzuregen,  aber er wurde auch gemacht, um denen die sonst nicht gehört werden, eine Stimme zu geben. Im Film „poco a poco“ geht es auch um diese Wut im Bauch, die man spürt, wenn man gegen ungerechte Situationen, etwas unternehmen möchte, aber einer gewissen Ohnmacht, „nicht handeln zu können“, einem „scheinbar unveränderlichen Prozess“ gegenüber  steht.

Die preisgekrönte Diplomarbeit von Doris Musikar ist ein 64-minütiger Dokumentarfilm mit dem Titel „poco a poco“. Er portraitiert in beeindruckender, klarer Bildsprache das Leben von Menschenrechtsbeobachtern/-innen in Mexico und erzählt von den Ungerechtigkeiten gegenüber der indigenen Bevölkerung im Süden des Landes und der im Jahr 1994 gegründeten sozialrevolutionären Bewegung der „Zapatistas“.

Zuletzt geändert am 27.06.10, 00:00 Uhr

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Verfasst von Alexander Vojvoda

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