Die wundersame Welt der Orgeln I
Jan Kopřiva im Studiogespräch
Der junge Organist Jan Kopřiva beendet eben sein Masterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, sein Repertoire reicht vom Frühbarock bis in die Gegenwart. Im Studiogespräch schildert er die Vielfalt, die sich im Orgelbau über die Jahrhunderte entwickelt hat. Denn die eine Orgel, auf der sich alles gut spielen lässt, die gibt es nicht und kann es nie geben, zu verschieden sind die Anforderungen. So tut man gut daran, für Aufnahmen und Konzerte die richtige Orgel im passenden Raum zu suchen, denn die Akustik ist entscheidend. Oder umgekehrt, sich bei der Stückwahl nach den Gegebenheiten des betreffenden Instruments zu richten.
Da gerade historische Orgeln nicht selten Unikate sind, finden sich Organistinnen und Organisten oftmals an für sie neuen Instrumenten mit recht unterschiedlichen Eigenschaften. Das erfordert hohe Flexibilität und die Fähigkeit, auch mit überraschenden Situationen umzugehen. Denn letztlich sind Orgeln hochkomplexe Maschinen, deren Mechaniken auch einmal versagen können. Doch der Improvisation kam beim Orgelspiel seit jeher eine große Rolle zu.
Youtube Jan Kopřiva spielt ‚Im Walde‘ von M.K. Čiurlionis
Website Die Harbich-Baustelle – Franz und seine Orgeln
Zuletzt geändert am 02.03.26, 00:49 Uhr