Nukleare Geschichte Grönlands
Im Weltempfänger des Infomagazin FROzine drei Themen: die Ressourcen in Grönland, Langzeitfolgen von kriegerischen Konflikten, krank im All.
Die nukleare Geschichte Grönlands seit 1958
Grönland ist jetzt in aller Munde, aber nicht erst seit den letzten Jahren sind die Ressourcen, die unter grönländischer Erde liegen heiß begehrt. Der Reichtum an Rohstoffen ist das Ergebnis seiner einzigartigen Geologie. Vor 200 Millionen Jahren führten verschiedene geologische Prozesse zur Bildung Grönlands und schufen einige der wertvollsten Bodenschatzvorkommen der Erde. Schätzungen zufolge befinden sich unter Grönland inklusive der eisbedeckten Gebieten Kohlenwasserstoffreserven in einer Menge von 31 Milliarden Barrel Öl. Dies ist vergleichbar mit der gesamten bestätigten Rohölreserve der USA. Im Falle von Grönland ist jedoch nicht nur Rohöl berücksichtigt. Ein Beitrag vom Freien Radio Berlin bringt einen kleinen historischen Abriss ab 1958. Dabei waren auch Umweltproteste und Widerstände vor Ort.
Langzeitfolgen von Konflikten
Radio Blau sprach mit Olivia Höche vom Friedennsdorf International e.V..
Krank im All
Erstmals in der Geschichte der Raumstation ISS ist eine Besatzung vorzeitig wegen eines Krankheitsfalls zur Erde geholt worden. Die Crew landete am Donnerstag 15.01.2026, sicher. Was kann man an Bord der Raumstation selbst machen im Notfall? Darüber sprach Matthias Loke von Radio Ginseng mit dem Astronauten Reinhold Ewald, der 1997 selbst im All war – damals noch an Bord der Raumstation Mir. Er schildert, wie er damals selbst kurz vor dem vorzeitigen Ende der Mission stand. Und: Wenn der Mensch zum Mars fliegt, gibt es keine schnelle Rückehr zur Erde. Im Notfall wäre die Besatzung auf sich selbst gestellt
Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: ronaldkah.de
Zuletzt geändert am 25.01.26, 14:47 Uhr