Feminizide: Ursachen und Prävention
Im Weltempfänger des Infomagazins FROzine zwei Themen: Femizidforschung zu Ursachen und Prävention, Ackerlandschaft als bedrohter Lebensraum.
Feminizide: Gesellschaftliche Ursachen und Prävention
Tamara Candela und Tabea Louis forschen zum Thema Feminizide. Sie haben im September diesen Jahres ein Paper mit dem Titel „Das unsichtbare sichtbar machen: Formen und Charakteristika von Feminiziden in Hamburg” veröffentlicht. In diesem untersuchen sie die strukturellen Gegebenheiten und systematischen Grundlagen, die Gewalt an Frauen begünstigen. An der Martin Luther Universität Halle Wittenberg unterrichten sie zudem das Seminar mit dem Titel “Feminizidforschung: Eine Einführung in Theorie und Empirie”. Darin arbeiten sie die Begrifflichkeiten heraus und beleuchten die mediale Berichterstattung. In diesem Beitrag sprechen sie über ihren Aktivismus, ihre Forschung und wie selbst diese Frauen nur mit dem richtigen Fokus schützen kann. Außerdem beleuchten sie, warum die Forschung um Trans*feminizide sowie Trans*izide in Deutschland kaum stattfindet. Zudem erklären sie was Forschung mit Aktivismus zu tun hat.
Am 25. November war der internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. An diesem Tag begannen die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, die am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, enden. Weltweit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen eine Menschenrechtsverletzung ist.
Beitrag zum Nachhören
Veranstaltungen in Linz
Ackerlandschaften als bedrohter Lebensraum
Kristin Ludewig, Biologin bei der Loki Schmidt Stiftung für Naturschutz und an der Universität Hamburg, stellte im Gespräch mit Radio Magic City Six die Blume des Jahres 2026 vor. Das ist der Feldrittersporn. Der lateinische Name lautet Consolida regalis. Er ist die 47. „Blume des Jahres“. Mit dieser Auszeichnung macht die Loki Schmidt Stiftung auf den dramatischen Artenschwund in den Agrarlandschaften aufmerksam. Zudem setzt sie sich für den Schutz einer extensiv genutzten und daher artenreichen Kulturlandschaft ein. Im Gespräch geht es unter anderem auch um Blühstreifen an Ackerrändern und geplante Aktionen der Stiftung. Vor allem sollen die Landwirt*innen von reiner Monokultur abgebracht werden. Das schafft mehr Lebensraum für bedrohte Pflanzen und Insekten.
Moderaion: Nora Niemetz
CC-BY Musik: Ronald Kah, heaven touch slow und journey
Zuletzt geändert am 30.11.25, 11:30 Uhr