Zwei Menschen unter Bibern
Die NaturforografInnen Bettina und Christian Kutschenreiter erzählen von ihrer langjährigen Beziehung zu einer Biberfamilie.
Wir verbringen immer mehr Lebenszeit in Zimmern, Wohnungen und Häusern. Die Sendereihe „Flaneur und Distel“ durchbricht diese Mauern und begibt sich einmal im Monat auf wilde Streifzüge durch die Landschaft vor der Haustür.
Zu den akustischen Fundstücken am Wegesrand zählen Gespräche mit WissenschafterInnen und AnrainerInnen, Geschichten und Entdeckungen zu Stadtwildnis und Landstrichen, Tieren, Ruinen, Pflanzen, Flüssen, Wäldern und dem Niemandsland zwischen Ortsrand und Einkaufszentren. Dazu passend gibt es Zitate und Ausschnitte aus Film, Literatur und Musik.
Video: Flaneur und Distel
Die NaturforografInnen Bettina und Christian Kutschenreiter erzählen von ihrer langjährigen Beziehung zu einer Biberfamilie.
Es geschehen noch Wunder! Nach über 20 Jahren Abwesenheit, tritt die legendäre Band Sixteen Horsepower ab Mai 2026 für einige Konzerte wieder auf. Zwar nicht in Österreich, aber in den USA und in einigen europäischen Städten. Viele Shows sind bereits ausverkauft. Damit ihr wisst, was ihr versäumt, bringt Daniela Lipka ein Interview, das sie mit dem Bandleader David Eugene Edwards 2015 im Posthof Linz vor dem Konzert seiner Nachfolgeband Wovenhand geführt hat. Dazu gibt es den Sound von Sixteen Horsepower und Wovenhand.
Flaneur und Distel unternehmen einen Roadtrip durch England und Wales und beobachten die seltsame Faszination der Engländer:innen mit Vergangenheit und Tradition.
An Interview witch marine biologist and bioacoustics-scientiest Michel André from the Laboratory of Applied Bioacoustics in Barcelona
Hackedepicciotto kommen am Samstag zum Open Air nach Ottensheim! Hier im Link (siehe unten) gibt es einen Vorgeschmack. Alexander Hacke, Ex-Bassist der „Einstürzenden Neubauten“ und Danielle de Picciotto, Multimediakünstlerin und Mitbegründerin der Love Parade, sind ein Ehepaar und als Musiker-Duo „Hackedepicciotto“ weltweit auf der Suche nach alten Instrumenten und neuen Sounds, die sie zu ihrem selbsternannten Genre „cinematic drone“ verarbeiten. Eines ihrer Alben heißt „The current“. Vor ihrem Auftritt im Wiener Rhiz am 21. Februar 2020 erzählten sie Daniela Lipka im Interview, was Heinrich Heines „Loreley“ mit der Gier unserer Gesellschaft zu tun hat, warum das englische Blackpool ein idealer Ort ist, um fernab von Hipstertum und Gentrifizierung neue Sounds zu finden, wie Alexander Hacke ein Set mit Tarotkarten vertont und ein Berliner Eissalon ihre Musik in vegane Schlemmereien verwandelt hat.
Der Musiker und Soundkünstler Fabian Holzinger aka Abby Lee Tee macht sich für Biber stark und plädiert für ein ökologisches und künstlerisches Zusammenwirken von Tier und Mensch.
Wolfgang Rehm ist der Sprecher und das Aushängeschild der österreichischen Umweltorganisation VIRUS. Er meldet sich immer wieder zu Wort, wenn es um geplante Straßenprojekte, Tunnelprojekte, Wasserstraßen und generell um die Zerstörung der Natur geht, mit Fakten, juristischen Argumenten und auch mit ein wenig Sarkasmus. Flaneur und Distel haben Wolfgang Rehm in seinem Büro in Wien besucht und mit ihm über die Wurzeln seines Engagements in der Aubesetzung bei Hainburg, über die Veränderung seiner Heimat, des Marchfelds, und über Gegenwart und Zukunft von Umwelt- und Naturschutzaktivismus gesprochen.
Willy Puchner ist Autor, Zeichner und Fotograf und Lebenskünstler - er erzählt von Träumen und davon, wie er seinen Alltag zum Kunstwerk macht.
Flaneur und Distel sind in der Nähe von Weitra, im Nördlichen Waldviertel unterwegs. Wir besuchen die Illustratorin, Biologin und Gärtnerin Brigitte Baldrian, die sich an den Hängen des Nebelsteins ihre Motive sucht. Kreativität anderer Art entfaltet sich auf Wiesen und Äckern des Vereins freeNature, wo der Landwirt Walter Watzl mit Mähbalken und Wildblumensamen ein Mosaik der Artenvielfalt schafft
Ein Portrait des Malers, Fotografen, Zeichners, Reisenden und Zeitmillionärs Willy Puchner. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen “Die Sehnsucht der Pinguine”, “Tagebuch der Natur” und “Illustriertes Fernweh”.
Die Besetzung der Hainburger Au im Dezember 1984 Im Dezember 1984 sollten erste Rodungsarbeiten in der Stopfenreuther Au beginnen. Es wäre der Auftakt zum Bau eines Donaukraftwerks Hainburg gewesen. Manfred Rosenberger ist Zeitzeuge und Aktivist der ersten Stunde. Er erzählt in unserem Podcast von teils blutigen Auseinandersetzungen mit der Polizei, vom Übernachten im Wald bei 24 Grad unter Null, von der einzigartigen Stimmung im Protestcamp und schließlich vom Erfolg der Naturschützerinnen und Naturschützer.
Streiflichter vom Rand des Kontinents