bahnhofsautobahn stoppen
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Stopp der Bahnhofsautobahn!

Soll es nach dem Wunsch der Stadt- und Landesaltvorderen gehen, dann wird ab 2024 beim Linzer Hauptbahnhof die Hölle starten.

FPÖ Landesrat Steinkellner fordert seit langem öffentlich, das Oberösterreich stärker in das Europäische Verkehrskernnetz eingebunden werden soll. Mehr Transitverkehr auf Tauern- und Phyrnautobahn, Ausbau der Mattigschnellstraße, eine durch das Grünland in Steyr führende Westspange und der gewaltiger Ausbau des Autobahnknoten Haid Ansfelden benötigen letztendlich im Linzer Zentralraum eine Autobahnspinne um den gesamten Verkehr in den Westring einbinden zu können. Damit Transit, Automobil und fossile Mobilität im freien Markt dem OÖ Cluster der Automobilzulieferindustrie ihre Absatzmärkte liefert.

Dass das Wohnen in unmittelbarer Nähe der Bahnhofsautobahn nach Fertigstellung mehr oder minder verboten ist, macht der Politik kein Kopfzerbrechen. Es arbeiten dafür tausende Menschen in der Wohnverbotszone. Kindergarten für Landesbedienstete wurde untersagt, aber nahe Anrainer dürfen bleiben, bei hohem Risiko, von den Belastungen der Bahnhofsautobahn massiv geschädigt zu werden. Damit einher gehen Zerstörung von Umwelt, Lebensräume, Wohnräume und die Zukunft sowieso.
Nicht alle nehmen solch perfiede Planspiele der Autolobby einfach in Kauf, sondern gehen vorerst mal auf die Straße und sagen ihre Meinung oder geben wertvolle Informationen weiter. Hören sie selbst.

Zuletzt geändert am 15.01.21, 07:14 Uhr

Rudi Schober

Verfasst von Rudi Schober

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Gesendet am Mo 15. Feb 2021 / 19 Uhr