Sasha Filipenko
Vor Ort

Sasha Filipenkos „Die Jagd“ – VOR ORT 181

Menschenjagd mit fatalen Folgen ...

Im 181. VOR ORT Beitrag stelle ich Sasha Filipenkos Buch „Die Jagd“ vor. Beschrieben wird darin das Bild einer Gesellschaft, in der die Hetze – und das Vergnügen daran – die wichtigste Klammer darstellt. Der Autor, 1984 geboren, stammt aus Belarus und hat in seinen bisherigen sechs Romanen weitsichtig die Entwicklung Osteuropas vorhergesagt. Filipenkos Bücher durften in Belarus nicht veröffentlicht werden – er hat seit Jahren immer wieder diverse Artikel über die Lebenssituation im Osten Europas in Zeitungen wie dem Svenska Dagbladet, der Süddeutsche Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen und der Neuen Zürcher Zeitung geschrieben. Jetzt ist auf Deutsch „Die Jagd“ erschienen, ein Buch, welches er schon vor sechs Jahren geschrieben hat, welches aber wie eine Parabel auf die Gegenwart zu lesen ist: Als Porträt des Systems Putin mit dessen systematischer Zerstörung allen gesellschaftlichen Eigenlebens.

Christian Aichmayr

Zuletzt geändert am 12.04.22, 12:38 Uhr

Verfasst von Christian Aichmayr

Geboren 1958 in Schwanenstadt (Bezirk Vöcklabruck), Freie Tätigkeit bei den Freien Radios (Freies Radio Salzkammergut, Radio FRO) seit 2008.
Lebt in der Gemeinde Rutzenham (der einwohnermäßig kleinsten Gemeinde OÖs) im Bezirk Vöcklabruck, dort Obmann der unabhängigen Bürgerliste Rutzenham, die seit 1985 im Gemeinderat vertreten ist, Obmann des Kulturausschusses und Gemeindevorstand.
War hauptberuflich im Sozialbereich tätig, davon 20 Jahre als Personalist.
Ausbildungen: u.a. Akademischer Supervisor und Coach, Lebens- und Sozialberater, Mediator etc.
Privates: Glücklich verheiratet mit Hannelore, Sohn Vincent.

zur Autorenseite
Gesendet am Do 28. Apr 2022 / 19 Uhr