FROmat
ausgewählte Musik
Politik & Gesellschaft
Diese Ausgabe von #Stimmlagen kommt aus der Von Unten-Redaktion von Radio Helsinki, Graz:

Autoritäre Wende, zunehmender Rechtsruck, (Rechts-)Populismus, Korruption....
Medien begleiten, als die „vierte Gewalt“, Regierungen und andere staatstragende Institutionen. Dabei dokumentieren und hinterfragen sie ihr Handeln. Freie und unabhängige Medien sind dabei im Idealfall eine kritische Distanz. Sie stellen die Bühne für gesellschaftlichen und politischen Diskurs und sind somit ein unverzichtbarer Grundpfeiler funktionierender Demokratien sowie ein Kernelement offener, pluralistischer Gesellschaften.

Wie sich diese politischen Entwicklungen auf die Arbeit von Journalist*innen, Pressefreiheit und die Medienlandschaft im Allgemeinen auswirken, dazu hört ihr heute Max Zirngast zur Situation in der Türkei und Bartosz Wieliński zur Situation in Polen.

Türkei
„Wenn Ihre Waffe Gewalt ist, dann ist unsere Solidarität“ schreibt Max Zirngast in einem Essay kurz nach seinem Freispruch. In den frühen Morgenstunden des 11. September 2018 wurde der Journalist und Aktivist Zirngast durch die türkische Antiterrorpolizei in seiner Wohnung in Ankara verhaftet. Die Anschuldigung: Mitglied einer illegalen, bewaffneten Terrororganisation namens „TKP“ (Kommunistische Partei der Türkei). Von 11. September bis 24. Dezember 2018 war er aufgrund dieser Anschuldigungen in Untersuchungshaft. Nach seiner Entlassung im Dezember 2018, konnte er dennoch nicht aus der Türkei ausreisen. Erst ein Jahr nach seiner Inhaftierung wurde er überraschend von jeglichen Terrorvorwürfen freigesprochen. Während Zirngast in Haft war, entwickelte sich zeitgleich eine Solidaritätskampagne mit dem #FreeMaxZirngast, welche auf seine Freilassung plädierte.
VON UNTEN wollte die Thematik rund um Pressefreiheit in der Türkei genauer beleuchten und hat Max Zirngast zum Interview gebeten. Ein Interview, das sich mit seinen Erfahrungen in Haft, mit seinen journalistischen Arbeiten allgemein, der momentanen politischen Lage in der Türkei und mit dem Solidaritätsbegriff befasst.

Link zu seinem Buch „Die Türkei am Scheideweg und weitere Schriften von Max Zirngast“.

Polen
In Polen beschimpft die Regierung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kritische Journalist*innen als Verräter*innen und polenfeindlich. Dort nahm laut Bartosz Wieliński das Ende der Pressefreiheit seinen Anfang, als 2005 die rechtspopulistische PiS-Partei von Jarosław Kaczyński zum ersten Mal Wahlen gewann. Stück für Stück zerschlägt die Regierung die freie Medienlandschaft, während sie die Bevölkerung mit Propaganda überschwemmen.
Der Journalist Bartosz Wieliński berichtet über staatliche Diffamierungs- und Hetzkampagnen uvm.

Bartosz Wieliński ist Redakteur für Außenpolitik bei der "Gazeta Wyborcza", die erste freie Tageszeitung des demokratischen Polens. Sie ist ein Feindbild der PiS-Regierung und wird gerade von dieser mit Klagen überzogen.

Wieliński ist Mitglied des Recherche Netzwerks Europe´s Far Right das im Frühjahr 2018 in Berlin gegründet wurde. Es ist ein gemeinsames Rechercheprojekt der Zeitungen Falter. Die Wochenzeitung aus Wien. (Österreich), Gazeta Wyborcza (Polen), HVG (Ungarn), Internazionale (Italien), Libération (Frankreich) und taz (Deutschland).

Die Aufnahme wurde im Rahmen der Veranstaltung "Pressefreiheit unter Druck: Polen und Ungarn" am 26.9.2019 in Graz aufgezeichnet.
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Kunst und Kultur
Mitschnitte von der Veranstaltung von Donnerstag 3. Oktober 2019 in der Grand Garage Linz
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Literatur
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Spezialsendung
Hier haben Radiointeressierte die Möglichkeit zu schnuppern bzw. Sendungen zu machen. Neben ersten Testsendungen Interessierter wird diese Plattform von Programmmachenden besonders gerne für einmalige Sendungen und Programm-Specials in Anspruch genommen. Ansonsten werden zu diesen Zeiten Sendungen kooperierender freier Radiostationen im Programmaustausch übernommen.
Politik & Gesellschaft
Diese Ausgabe von #Stimmlagen kommt aus der Von Unten-Redaktion von Radio Helsinki, Graz:

Autoritäre Wende, zunehmender Rechtsruck, (Rechts-)Populismus, Korruption....
Medien begleiten, als die „vierte Gewalt“, Regierungen und andere staatstragende Institutionen. Dabei dokumentieren und hinterfragen sie ihr Handeln. Freie und unabhängige Medien sind dabei im Idealfall eine kritische Distanz. Sie stellen die Bühne für gesellschaftlichen und politischen Diskurs und sind somit ein unverzichtbarer Grundpfeiler funktionierender Demokratien sowie ein Kernelement offener, pluralistischer Gesellschaften.

Wie sich diese politischen Entwicklungen auf die Arbeit von Journalist*innen, Pressefreiheit und die Medienlandschaft im Allgemeinen auswirken, dazu hört ihr heute Max Zirngast zur Situation in der Türkei und Bartosz Wieliński zur Situation in Polen.

Türkei
„Wenn Ihre Waffe Gewalt ist, dann ist unsere Solidarität“ schreibt Max Zirngast in einem Essay kurz nach seinem Freispruch. In den frühen Morgenstunden des 11. September 2018 wurde der Journalist und Aktivist Zirngast durch die türkische Antiterrorpolizei in seiner Wohnung in Ankara verhaftet. Die Anschuldigung: Mitglied einer illegalen, bewaffneten Terrororganisation namens „TKP“ (Kommunistische Partei der Türkei). Von 11. September bis 24. Dezember 2018 war er aufgrund dieser Anschuldigungen in Untersuchungshaft. Nach seiner Entlassung im Dezember 2018, konnte er dennoch nicht aus der Türkei ausreisen. Erst ein Jahr nach seiner Inhaftierung wurde er überraschend von jeglichen Terrorvorwürfen freigesprochen. Während Zirngast in Haft war, entwickelte sich zeitgleich eine Solidaritätskampagne mit dem #FreeMaxZirngast, welche auf seine Freilassung plädierte.
VON UNTEN wollte die Thematik rund um Pressefreiheit in der Türkei genauer beleuchten und hat Max Zirngast zum Interview gebeten. Ein Interview, das sich mit seinen Erfahrungen in Haft, mit seinen journalistischen Arbeiten allgemein, der momentanen politischen Lage in der Türkei und mit dem Solidaritätsbegriff befasst.

Link zu seinem Buch „Die Türkei am Scheideweg und weitere Schriften von Max Zirngast“.

Polen
In Polen beschimpft die Regierung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kritische Journalist*innen als Verräter*innen und polenfeindlich. Dort nahm laut Bartosz Wieliński das Ende der Pressefreiheit seinen Anfang, als 2005 die rechtspopulistische PiS-Partei von Jarosław Kaczyński zum ersten Mal Wahlen gewann. Stück für Stück zerschlägt die Regierung die freie Medienlandschaft, während sie die Bevölkerung mit Propaganda überschwemmen.
Der Journalist Bartosz Wieliński berichtet über staatliche Diffamierungs- und Hetzkampagnen uvm.

Bartosz Wieliński ist Redakteur für Außenpolitik bei der "Gazeta Wyborcza", die erste freie Tageszeitung des demokratischen Polens. Sie ist ein Feindbild der PiS-Regierung und wird gerade von dieser mit Klagen überzogen.

Wieliński ist Mitglied des Recherche Netzwerks Europe´s Far Right das im Frühjahr 2018 in Berlin gegründet wurde. Es ist ein gemeinsames Rechercheprojekt der Zeitungen Falter. Die Wochenzeitung aus Wien. (Österreich), Gazeta Wyborcza (Polen), HVG (Ungarn), Internazionale (Italien), Libération (Frankreich) und taz (Deutschland).

Die Aufnahme wurde im Rahmen der Veranstaltung "Pressefreiheit unter Druck: Polen und Ungarn" am 26.9.2019 in Graz aufgezeichnet.
Frauen
In vielen Ländern Europas schlagen rechte Stimmen immer schrillere Töne an. Die OMAS GEGEN RECHTS bilden dazu die sympathische Gegenbewegung. Schon von Weitem an ihren roten Strick-Hauben zu erkennen, kämpft eine stetig wachsende Zahl von Omas in Österreich und Deutschland für Demokratie und gegen Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit.
Musik
Seit 1986 moderierte und gestaltete Erik seine "Rocking 50s" bei verschiedenen Radiostationen in Holland und Belgien und seit 2002 auch in Österreich.

Übernahme von der Radiofabrik Salzburg.
Musik

Zwischen den Musikstücken Moderation in deutscher Sprache. Live on Air seit 1999.

Kunst und Kultur
Radio FRO sendet auch 2025 Interviews, Filmkritiken und Berichte während Crossing Europe: Von 29. April bis 4. Mai gibt es vom freien Radio täglich um 17:00 Bilder für die Ohren. Cinephile Hörer*innen dürfen sich auf die Verlosung von Kinotickets freuen. FRO hat ein offenes Ohr für Kunst und Kultur! Zu hören auf 105.0 MHz im Großraum Linz, 102.4 Mhz westlich von Linz und weltweit via fro.at. Infos und die Sendungen zum Nachhören unter fro.at/xe   
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Politik & Gesellschaft
Attac* ist eine internationale Bewegung, die sich für eine demokratische und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt. Einer kleinen Gruppe von GewinnerInnen steht eine große Mehrheit von VerliererInnen gegenüber. Die "Freiheit" der Investoren geht zu Lasten der sozialen Gerechtigkeit, Gesundheit, Umwelt, der kulturellen Eigenständigkeit und zu Lasten der Frauen. Dies ist kein Naturgesetz. Attac zeigt Entwicklungen auf und bietet Alternativen.

* Attac steht für "Association pour une taxation des transactions financières pour laide aux citoyens", zu Deutsch "Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen zugunsten der BügerInnen"
Politik & Gesellschaft
Im Weltempfänger des Infomagazins FROzine: der Weltmädchen-Bericht 2019, Massenproteste in Ägypten, der Film "Was kostet die Welt?" und die Fokus Europa Nachrichten.
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Die Todesstrafe ist grausam und senkt den Respekt vor dem Leben. Wir sprechen über die Zahl der Hinrichtungen 2018 und bringen Argumente wider die Todesstrafe.
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Surf, Instro, Garage, Sixties, Punk, Rock‘n‘Roll, Hardcore.
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