Stimmlagen
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Presserat, Freie Medien und die Freiheit der Kunst

Alexander Warzilek, Geschäftsführer des Presserat zu verantwortungsvollem Journalismus und Monika Leisch-Kiesl, Kunsthistorikerin KU Linz zum Kunst-Kriminalfall Ruprecht, Freiheit und Political Correctness. Heute kommen die #Stimmlagen von Radio FRO aus Linz.

Presserat weitet Zuständigkeit auf Freie Radios und Community TVs aus

Der Österreichische Presserat versteht sich als Selbstregulierungseinrichtung im Pressebereich, die der redaktionellen Qualitätssicherung sowie der Gewährleistung der Pressefreiheit dient. Bisher war der Presserat als Kontrollorgan für die Printmedien und deren Online-Portale zuständig. Zukünftig können auch nichtkommerzielle Radio- und TV-Sender einen Antrag für die Übernahme der medienethischen Kontrolle durch den Presserat stellen. Radio FRO wird diesen Antrag stellen.

Der Presserat hat daher einen Ehrenkodex für die österreichische Presse (Grundsätze für die publizistische Arbeit) erstellt, der Regeln für gutes und verantwortungsvolles journalistisches Handeln enthält und eine ethische Richtschnur für Medienschaffende ist. Dieser Kodex bildet die Grundlage für die Entscheidungen der Senate des Presserates.

Michael Diesenreither hat mit Alexander WarzilekGeschäftsführer des Presserats, über die Rolle des Presserats als Watchdog des Journalismus, über journalistische Qualitätssicherung in den Medien und die Aufnahme der nichtkommerziellen Radio- und TV-Sender in die Zuständigkeit des Presserats gesprochen.

Link zur Presseaussendung

Freiheit der Kunst

In jahrzehntelanger Auseinandersetzung hat der Linzer Galerist Paul Fischnaller den Kunst-Kriminalfall um den Künstler Erich Ruprecht recherchiert und in den 1990er Jahren in Linz auch eine Ausstellung dazu realisiert.

Nun hat er eine Publikation zu dem “Fall Ruprecht – Dokumentation” herausgebracht, Herausgeber ist Alfred Weidinger von der Landeskultur OÖ. Erworben werden kann das Buch ebenso in den Institutionen der Landeskultur. Zur kürzlich veröffentlichten Buchpublikation zum Fall Ruprecht samt begleitender Podiumsdisskussion, wurde auch die Kunsthistorikerin und Theoretikerin Monika Leisch-Kiesl von der Katholischen Privatuniversität Linz vors Mikrofon gebeten. Sie hat die offenen Fragen zu Freiheit und Political Correctness für uns noch einmal zusammengefasst.

Ein Beitrag von Pamela Neuwirth.

Weitere Infos zu den #Stimmlagen, dem bundesweiten Infomagazin der freien Radios in Österreich finden sie hier.

 

Moderation: Astrid Dober

cc-Musik: Social Square, Tantalizing Youth

Zuletzt geändert am 25.11.21, 17:10 Uhr

Gesendet am Fr 26. Nov 2021 / 18 Uhr

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