onda-info 640 – Wahlen und Utopien
Bienvenides und herzlich Willkommen zum onda-info, durch das euch heute Markus führt. Am Sonntag, dem 12. April hat Peru gewählt: Einen neuen Kongress und in einer ersten Runde, ein neues Staatsoberhaupt. Im Senat und im Abgeordnetenhaus scheinen die Mehrheitsverhältnisse unklar, in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen hat es scheinbar keine Kandidat*in auch nur über 20 […]
Bienvenides und herzlich Willkommen zum onda-info, durch das euch heute Markus führt.
Am Sonntag, dem 12. April hat Peru gewählt: Einen neuen Kongress und in einer ersten Runde, ein neues Staatsoberhaupt. Im Senat und im Abgeordnetenhaus scheinen die Mehrheitsverhältnisse unklar, in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen hat es scheinbar keine Kandidat*in auch nur über 20 Prozent geschafft. Wir sprechen mit Steffen Heinzelmann, der für uns die Wahlen beobachtet hat.
Was bedeutet eigentlich noch: Utopie? In vielen Städten in Lateinamerika wächst die Kluft: zwischen denen, die Zugang haben – zu Bildung, zu Gesundheit, zu Kultur – und denen, die abgehängt sind. Armut, Unsicherheit, fehlende Perspektiven – für viele gehört das zum Alltag. Und auch hier in Europa verschiebt sich etwas: öffentliche Angebote werden knapper, soziale Unterschiede größer, der politische Ton rauer. Dass Stadt für alle da ist – diese Idee wirkt oft selbst wie eine Utopie. Aber es gibt Orte, an denen genau daran gearbeitet wird. Mit neuen Konzepten für öffentlichen Raum, für Teilhabe, für Zusammenleben – und für staatliche Investitionen in die eigene Bevölkerung. Wir schauen uns eines dieser Modelle genauer an –in Mexiko.
Dazu haben wir Nachrichten aus Argentinien, Chile, Bolivien, Venezuela, Kolumbien und Cuba. Den Nachrichtenblock hat diesmal Darius beigesteuert.
Zuletzt bearbeitet am 15.04.26, 09:30 Uhr
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