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Kultur & Bildung spezial

Oberösterreich im Nationalsozialismus – Vortrag von Martina Gugglberger

Im Rahmen der Vortragsreihe in der STWST "Oberösterreich – Vom „Heimatgau des Führers“ zur Modellregion der extremen Rechten?" beleuchtet Assoz. Univ.-Prof.in Dr.in Martina Gugglberger die Geschichte Oberösterreichs in der NS-Zeit. Martina Gugglberger ist Historikerin am Institut für Geschichte und Zeitgeschichte.

Im Rahmen der Vortragsreihe  „Oberösterreich – Vom „Heimatgau des Führers“ zur Modellregion der extremen Rechten?“, in der STWST, beleuchtet Assoz. Univ.-Prof.in Dr.in Martina Gugglberger die Geschichte Oberösterreichs in der NS-Zeit. Martina Gugglberger ist Historikerin am Institut für Geschichte und Zeitgeschichte. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Frauen- und Geschlechtergeschichte, Globalgeschichte, Sportgeschichte, Alpingeschichte, Missionsgeschichte, Nationalsozialismus Biographieforschung und Qualitative Methoden, insbesondere die Oral History.

In ihrem Vortrag, der am 16. Okotber in der Stadtwerkstatt aufgezeichnet wurde, geht Sie der Frage nach was war in Oberösterreich während der Zeit des Nationalsozialismus, spielte Oberösterreich eine besondere Rolle, und was macht diese Rolle aus?

Zur Vortragsreihe:
„Oberösterreich – Vom „Heimatgau des Führers“ zur Modellregion der extremen Rechten?“

Rechte und Rechtsextremismus in Oberösterreich: Immer wieder beschäftigt das Thema die Menschen und die Medien. Seien es die Triumphe der FPÖ bei den letzten Wahlen in OÖ, undurchsichtige Verflechtungen, illegale Neonazi-Organisationen wie „Objekt 21“, oder die regelmäßige Spitzenpositionen Oberösterreichs in einschlägigen Kriminalstatistiken: Nirgendwo scheint das „Dritte Lager“ so umtriebig wie hierzulande.

Es drängen sich Fragen auf: Besteht ein Zusammenhang zwischen der historischen Stärke der Nazi-Bewegung in den 1930ern, der Industrialisierung Oberösterreichs in den 1940ern und den aktuellen Erfolgen Rechtsextremer? Gibt es eine Kontinuität bei den Eliten? Wie kommt es zur starken Zustimmung zu rechten Ideen in der ArbeiterInnenschaft? Wer sind die Organisationen, die Menschen und Seilschaften, die dahinterstecken? Dient Oberösterreich gar als europaweite Modellregion der extremen Rechten?

An drei Abenden wird versucht eine Antwort zu finden. Zuerst beleuchtet Martina Gugglberger die Sonderrolle „Oberdonaus“ in der NS-Zeit. Am zweiten Abend spricht Thomas Rammerstorfer über die Entwicklung des „Dritten Lagers“ nach der Zäsur von 1945. Am letzten Abend werden die beiden mit verschiedenen Gästen ihre Thesen diskutieren.

16. Oktober, 20 Uhr
Oberösterreich im Nationalsozialismus
Vortrag Martina Gugglberger, Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, Frauen- und Geschlechterforschung, JKU

13. November, 20 Uhr
Rechtsextremismus in Oberösterreich nach 1945
Vortrag Thomas Rammerstorfer, Extremismusforscher und freier Journalist

11. Dezember, 20 Uhr
Oberösterreich schwarz-blau… und braun?
Diskussion mit
– Kathrin Quatember, Historikerin und Bloggerin
– Robert Eiter, Mitbegründer der Welser Antifa
– Thomas Rammerstorfer, Extremismusforscher
– Martina Gugglberger, Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, JKU
– Nina Horaczek, Journalistin, Stadtzeitung Falter.

Konzept und Moderation der Abende: Thomas Rammerstorfer und Marina Wetzlmaier

 

Beitrag: Karina Schaumberger

Zuletzt geändert am 14.11.19, 13:23 Uhr

Gesendet am Fr 25. Okt 2019 / 17 Uhr