Concerto-Performance Intimidad
Was ist Intimität und wie erleben wir sie? Intimität ist der Raum zwischen Menschen, in dem das Gefühl von Nähe und Verbundenheit entsteht. Das Wort kommt aus dem lateinischen und leitet sich aus der Steigerungsform von interior – als „innen“ ab. Sie beschreibt also das was uns am nächsten ist.
Die Komponistin Ixta Rodero Gil setzte sich mit Intimität und der Frage nach kollektiven Räumen der Verbundenheit und Identität auseinander. In ihrem Performance-Konzert verstrickt sie Musik, Performance und Sozialwissenschaft zu einem mal zartem, mal kraftvoll-lautem Gesamtwerk.
Roter Tüll verhüllt den Eingang, die fünf Performerinnen teilen Zettelchen aus, auf denen das Publikum notiert, was Intimität für sie bedeutet. Die Sessel sind an den Rand des Raumes gestellt, die Beleuchtung warm, aber hell genug um einander sehen gut sehen zu können. Das Ensemble spielt in der Mitte.
Sie hören eine Aufnahme des Performance-Concertos Intimitad vom 26.01.2026 an der Bruckneruni und im Anschluss erzählt die Komponistin Ixta Rodero Gil über die Hintergründe des Stücks.
Ixta Rodero Gil wurde 1997 in Sevilla, Spanien, geboren. Sie studierte Flöte am Conservatorio Profesional Cristóbal de Morales. Im Jahr 2019 begann sie ihr Studium der Musikkomposition am Konservatorium von Málaga. Seit 2021 studiert sie unter der Leitung von Carola Bauckholt in Linz, Österreich, wo sie ihr Abschlusskonzert im Bachelorstudium mit Auszeichnung absolvierte. Ihr Abschlusskonzert im Masterstudium präsentierte sie erfolgreich in der ABPU.
Ihre künstlerischen Interessen sind interdisziplinär ausgerichtet, beeinflusst durch ihren Hintergrund als Tänzerin und ihre lebenslange Leidenschaft für Literatur und Schreiben.
am Performance-Converto beteiligten sich in den Stücken:
Not quite absolute music: Dunja Gavrilovic am Cello, Jiong Yan am Piano
Fragments: Dunja Dimitrijevic auf der Viola und als Performerin, Kennedy Jones, Aylin Sayili, Charlie Sondermann, Lara-Luna Woijtkowiak als Performerinnen.
The Last Piece: Antonia Beatag Sopran, Larissa Kotnik auf der Flöte Elvira Barnadas Nadal am Cello, Andrew Ralston auf der Geige und Salvador Sinitsyn als Dirigent
Dramaturgie: Carmen C. Kruse
Zuletzt geändert am 20.02.26, 12:31 Uhr
Kommentare werden von der Redaktion moderiert. Es kann daher etwas dauern, bis dein Kommentar hier erscheint. Wir behalten uns vor, diskriminierende oder diffamierende Kommentare, sowie solche, die straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, zu entfernen.