87a9b601ff1cee67c2696c218a4bf656.jpg Walter Ziehlinger
Gesendet am Do 29. Dez 2016 / 9 Uhr
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Helga Gänitz-Donnerstag-Treff mit John F. Kutil

Gast von Helga Gänitz: Der Regisseur und Schauspieler mit John F. Kutil

Kutil ist seit 1990 als freier Schauspieler tätig. Er war an Produktionen an folgenden Bühnen beteiligt: Salzburger Landestheater, Vereinigte Bühnen Graz, , Theater der Jugend Wien, ORF Kulturhaus Innsbruck, Kosmos Theater Bregenz, Donaufestival, Steirischer Herbst, Studiobühne Villach,  Stadttheater Bruneck, Theaterachse Salzburg, das TAG, Sommertheater Schwanenstadt, Theaterspectacel Wilhering und Kulturfabrik in Helfenberg. Er ist Gründungsmitglied der Improvisationstheater-Gruppen Urtheater Wien und Die Improheten. Einem breiten Publikum ist er als „Herbert“ aus der Actimel-Fernsehwerbung („Herbert, trink das“) bekannt. Von 2011 bis 2016 war er künstlerischer Leiter der Kinder- und Jugendbühne des Landestheater Linz. Als freier Regisseur hat er  im Herbst bereits im Kellertheater Linz „Die Katktusblüte“ inszeniert, Regiearbeiten im Kudelmudel, dem Theater für Kinder in Linz werden folgen.

„Die Kaktusblüte“ im Kellertheater Linz

omödie von Barillet/Grédy
Deutsch von Charles Regnier
Fassung für Linzer Kellertheater: John F. Kutil
 

 

Stephanie, die etwas altjüngferliche Zahnarzthelferin bei Promi-Zahnarzt Julius, versucht alles, um ihren Chef aus dem Lügengespinst zu befreien, in das er sich aus Sorge um die gedeihliche Entwicklung seiner Liaison mit der jungen Antonia verstrickt hat.
Dabei blüht Stephanie auf wie die Blüte eines Kaktus.
Julius ist die Veränderung nicht entgangen. Spät, aber nicht zu spät, gelangt er zur Einsicht, dass sie besser zu ihm passt als Antonia.

Die Franzosen Pierre Barrilet (geb. 1923) und Jean-Pierre Grédy (geb. 1920) gehören zu den weltweit erfolgreichsten Autoren für das Boulevardtheater. Ihre Stücke wurden inzwischen über zwanzig Mal verfilmt. Besonders bekannt: „Die Kaktusblüte“ (im Film mit: Ingrid Bergman und Walter Matthau), „Vierzig Karat“ (im Film mit Liv Ullmann und Gene Kelly) und „Meine erfundene Frau“ – verfilmt mit Jennifer Aniston und Adam Sandler. Ihre Figuren sind lebensnah, die Situationskomik nicht an den Haaren herbei gezogen und die Dialoge versprühen Esprit und Leichtigkeit.

 

Zuletzt geändert am 15.11.16, 00:00 Uhr

Walter Ziehlinger

Verfasst von Walter Ziehlinger

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Gesendet am Do 29. Dez 2016 / 9 Uhr

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