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Gekommen, um zu bleiben: Wienerkind aus Kolumbien

Der Podcast "Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch" zu den Protesten in Kolumbien. Und: Programmvorschau auf das Crossing Europe Filmfestival.

Eine filmische Reise durch Europa

Nachdem das Filmfestival Crossing Europe voriges Jahr pandemiebedingt nicht wie gewohnt stattfinden konnte, kehrt es heuer nach der Wiedereröffnung der Kulturbetriebe in den Kinosaal zurück. Vom 1.-6. Juni 2021 zeigt die 18. Festivalausgabe handverlesene zeitgenössische Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, darunter einige Österreich- und Weltpremieren. Insgesamt 123 Filme aus 40 Ländern laden zu einer Reise durch den Kontinent ein. Wie die Rahmenbedingungen aussehen werden und was das Publikum inhaltlich erwartet, erzählte Festivalleiterin Christine Dollhofer im Rahmen einer Pressekonferenz.

Das gesamte Filmprogramm und alle Informationen zum Crossing Europe finden Sie auf der Homepage unter https://www.crossingeurope.at/. Radio FRO wird während der Festivalzeit täglich ab 12 Uhr „Kino für die Ohren“ bieten mit Filmrezensionen, Interviews mit Regisseur*innen und vielem mehr.

Außerdem verlosen wir 7×2 Kinokarten für einen beliebigen Film nach Wahl. Einfach folgende Frage beantworten: „Welchen Film beim Crossing Europe Filmfestival möchtest du im Kino sehen, und warum?“ Die Antwort per Mail an pr@fro.at senden. Einsendeschluss ist Montag 31.5. 12:00 mittags.

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Huem Otero: „Die Menschen in Kolumbien haben es satt“

Die aktuelle Folge des Podcasts „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch“ widmet sich den Protesten in Kolumbien, die schon seit Wochen stattfinden. Begonnen haben sie mit einem Generalstreik am 28. April, zu dem Gewerkschaften, soziale und indigene Organisationen und Studierende aufgerufen haben. Sie demonstrierten gegen eine geplante Steuerreform, die vor allem die Mittel- und Unterschichten der Bevölkerung getroffen hätte und das mitten in der Pandemie, in einer Zeit, wo die Wirtschaft schrumpft und die Arbeitslosigkeit steigt. Die Polizei reagiert mit Gewalt, sogar das Militär wird eingesetzt und rückt mit Panzern gegen die Demonstrant*innen vor. Laut Schätzungen lokaler Organisationen wurden 55 Menschen getötet, über 180 werden vermisst. Nicht nur in Kolumbien gehen die Menschen auf die Straße, sondern weltweit haben Kolumbianer*innen Solidaritätskundgebungen organisiert, u.a. auch in Wien.

Marina Wetzlmaier hat Huem Otero García zu den Hintergründen der Proteste befragt. Otero ist in Kolumbien geboren und kam als Kind nach Österreich. Sie ist Wiener Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin, aber auch in der kolumbianischen Community in Österreich aktiv.

Musik: Ana Tijoux – Antipatriarca

Zuletzt geändert am 27.05.21, 06:50 Uhr

Verfasst von Marina Wetzlmaier

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Gesendet am Do 27. Mai 2021 / 18 Uhr

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