Fidschi und die internationale Klimapolitik
Im Weltempfänger des Infomagazins FROzine drei Themen: Fidschi und der Klimawandel, Gen Z Proteste in Peru, Eskalation Venezuela und USA.
Fidschi und die internationale Klimapolitik
Die Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém im November 2025 war in vielerlei Hinsicht ein Desaster. Vor allem wanden sich die Industriestaaten, zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen, um ihre Verpflichtungen und dem notwenigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Sie konnten sich nicht einmal auf eine robuste Klimafinanzierung einigen, damit sich andere vor den Folgen der Wetterextreme besser schützen können. Dabei hat die Welt die 1,5°C-Gefahrenschwelle – zumindest für einige Jahrzehnte – bereits überschritten. Doch ist damit die Klimadiplomatie gescheitert? Und wenn, was folgt daraus? Für die Gruppe der Kleinen Inselstaaten, die mehr als andere Länder von den Klimafolgen betroffen sind, ist es keine Option, die internationale Klimapolitik trotz alljährlicher Enttäuschungen gänzlich in Frage zu stellen. Für die Inselrepublik Fidschi sieht Vani Catanasiga neben Misserfolgen auch kleine Fortschritte – und eine große Verantwortung. Sie ist Geschäftsführerin der NGO Fiji Council of Social Services (FCOSS). Südnordunk von Radio Dreyeckland gestaltete den Beitrag.
Gen Z Proteste in Peru
Eskalation Venezuela – USA
Die USA sind am Samstag, den 03.01.2026, in Venezuela mit Militär eingedrungen. Sie entführten Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro sowie seine Ehefrau in die USA. Der Militäreinsatz der USA wirft massive Fragen auf: nach Völkerrecht, nach innerem Verrat, nach der Stabilität Venezuelas sowie nach Folgen für ganz Lateinamerika. Aber auch danach wie es den Menschen im Nachbarland Kolumbien mit alledem ergeht. RDL sprach noch am gleichen Tag mit einem RDL-Kollegen, der sich aktuell in Kolumbien befindet.
Moderation: Nora Niemetz
CC-Musik: Ronald Kah
Zuletzt geändert am 10.01.26, 17:47 Uhr