Weltempfänger: Fidschi Inseln und Klimawandel Weltempfänger: Fidschi Inseln und Klimawandel
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Zu hören am Mo 12. Jan 2026 / 18 Uhr
FROzine

Fidschi und die internationale Klimapolitik

Im Weltempfänger des Infomagazins FROzine drei Themen: Fidschi und der Klimawandel, Gen Z Proteste in Peru, Eskalation Venezuela und USA.

Fidschi und die internationale Klimapolitik

Die Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém im November 2025 war in vielerlei Hinsicht ein Desaster. Vor allem wanden sich die Industriestaaten, zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen, um ihre Verpflichtungen und dem notwenigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Sie konnten sich nicht einmal auf eine robuste Klimafinanzierung einigen, damit sich andere vor den Folgen der Wetterextreme besser schützen können. Dabei hat die Welt die 1,5°C-Gefahrenschwelle – zumindest für einige Jahrzehnte – bereits überschritten. Doch ist damit die Klimadiplomatie gescheitert? Und wenn, was folgt daraus? Für die Gruppe der Kleinen Inselstaaten, die mehr als andere Länder von den Klimafolgen betroffen sind, ist es keine Option, die internationale Klimapolitik trotz alljährlicher Enttäuschungen gänzlich in Frage zu stellen. Für die Inselrepublik Fidschi sieht Vani Catanasiga neben Misserfolgen auch kleine Fortschritte – und eine große Verantwortung. Sie ist Geschäftsführerin der NGO Fiji Council of Social Services (FCOSS).  Südnordunk von Radio Dreyeckland gestaltete den Beitrag.

Beitrag zum Nachhören

Gen Z Proteste in Peru

Junge Menschen gehen in Peru auf die Straße – gegen politische Gewalt, institutionelles Versagen und ein System, das sie nicht repräsentiert. Im Interview mit Gen Z Aktivistin Gabriela Santos Tacuri und der indigenen Aktivistin und Soziologin Diana T’ika Flores Rojas zeigt der Beitrag von südnordfunk, wie sich urbane Jugendproteste mit indigenem, landwirtschaftlichem Widerstand verbinden. Es ist eine Geschichte über Repression, Solidarität und die Suche nach neuen politischen Wegen inmitten einer tiefen Krise.

Eskalation Venezuela – USA

Die USA sind am Samstag, den 03.01.2026, in Venezuela mit Militär eingedrungen. Sie entführten Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro sowie seine Ehefrau in die USA. Der Militäreinsatz der USA wirft massive Fragen auf: nach Völkerrecht, nach innerem Verrat, nach der Stabilität Venezuelas sowie nach Folgen für ganz Lateinamerika. Aber auch danach wie es den Menschen im Nachbarland Kolumbien mit alledem ergeht. RDL sprach noch am gleichen Tag mit einem RDL-Kollegen, der sich aktuell in Kolumbien befindet.

Gespräch zum Nachhören

Moderation: Nora Niemetz

CC-Musik: Ronald Kah

Zuletzt geändert am 10.01.26, 17:47 Uhr

Verfasst von Nora Niemetz

2007 Teilnahme an der FRO-Lehrredaktion. Absolvierung verschiedener berufsbegleitender Lehrgänge (Medienkundlicher Universitätslehrgang, Marketing & Kommunikation, Smart Enterprise Coach für nachhaltige Unternehmenskultur, Studium Integrale Vorsorge und Öffentlichkeit in Kooperation mit Ö1). Seit 2008 wöchentliche Sendungsgestaltung bei Freien Radios. Seit 2013 Frozine Redakteurin. Freut sich über lebenslanges Lernen interessiert sich aber vor allem für Umwelt, Nachhaltigkeit, Technik, Naturwissenschaften, Entwicklungszusammenarbeit und soziale Themen.

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