Österreichisches Mietrecht für Österreichische Wohnrealität

Wohnen ist für alle Menschen ein gleich dringendes Grundbedürfnis, und wird in der UNO-Charta und der Europäischen Menschenrechtskonvention explizit aufgezählt. Als Mensch in Österreich, ohne Vermögen und als Entrechtete Lohnabhängige wird zunehmend die ernüchternde Erfahrung gemacht, das alle frommen Menschenrechte in diversen Chartas und Konventionen, geduldig auf einem Papier zum Wohle der Menschheit, auf Umsetzung harren, welche unter den derzeitigen Politischen Verhältnissen keinerlei inhaltlichen Wert besitzt. Das Thema Wohnen sowie Mietrecht sind so vielschichtig und verwirrend, wie unsere Gesellschaft different zusammengesetzt ist und eben dadurch viele Menschen die gleiche Wohnerfahrung machen. Ich kann mir meine Wohnung mit meinem Einkommen nicht mehr leisten! Warum und Wieso? Wir bringen in Ausschnitten einen Eindruck zum Mietrecht des Wiener Mietrechtsexperten Walter Leeb, welcher sich seit langem mit den Problemen der Mieter/Innen und Ihren Rechten auseinandersetzt und stellen am Ende der Sendung sechs ungewöhnliche, jedoch berechtigte, Fragen.

Auf den Spuren der Mühlviertler Hasenjagd

Unmöglich geglaubte Gräuel wurden im Feber 1945 bei der „Mühlviertler Hasenjagd“ von den SS Schergen aber auch von Teilen der umliegenden Bewohnern/Innen, an den rund 500 Sowjetischen Kriegsgefangenen verübt. Diese Gefangenen welche Ihrer sicheren Liquidierung aufgrund der immer näher Rückenden Befreiungsfront der Alliierten entgegensahen, wollten Ihr Todbringendes Schicksal nicht passiv hinnehmen. In der Nacht des 02. Feber 1945 wurde um 0:50 Uhr der geplante Ausbruch aus dem Todbringenden Block 20 des Konzentrationslagers Mauthausen, der größte Ausbruch in dessen Geschichte, gewagt. Daraufhin wurde von Lagerkommandanten Franz Ziereis und der SS eine Suchaktion gestartet, welche den Zynischen Bezeichnung „Mühlviertler Hasenjagd“ bekam. Die Umliegende Bevölkerung wurde Informiert, dass 500 „Schwerverbrecher“ aus dem Lager geflohen sind, nun Ihr Leib und Gut bedroht ist und damit aufgefordert, sich aktiv an der Menschenunwürdigen Hetze von Wehrlosen zu beteiligen. Der Befehl, die aufgegriffenen Flüchtigen müssen „sofort unschädlich“ gemacht werden damit keiner mehr Lebend in das Lager zurückkomme, wurde zum Gaudium der NS Verbrecher bereitwillig befolgt. Nur acht der über Fünfhundert Flüchtigen konnten dieses Massaker überleben. Wir versuchen die Ursachen und Spuren dieses Verbrechen zu erforschen und erwandern. .