Was heißt Frieden
Claudia Brunner und Margarete Maurer im Studiogespräch
Auch nach 1945 war militärische Gewalt beileibe nicht aus Europa verschwunden, mehrfach fand sie direkt an Österreichs Grenzen statt. Es waren keineswegs Jahrzehnte himmlischen Friedens, die mit Russlands fehlgeschlagenem Versuch, die Ukraine in einem Blitzkrieg niederzuwerfen, unvermittelt endeten. Weder in Europa, noch sonst wo auf der Welt.
Dennoch ist seither vieles anders. Der Krieg ist in den Köpfen angekommen und scheint ein bedrohlich großes Stück Richtung Normalität gerückt, wenn ausgerechnet der Präsident der westlichen Führungsmacht militärische Gewalt unverhohlen als legitimes Mittel seiner Politik betrachtet. Aufrüstung gilt als scheinbar alternativloses und kaum hinterfragbares Gebot der Stunde.
Aber ist das alles wirklich so unausweichlich, wie es den Anschein hat? Mitnichten, meint Claudia Brunner, Sozialwissenschaftlerin und Leiterin des Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung der Universität Klagenfurt. Ganz im Gegenteil, der erschreckend schnell wieder geläufig gewordenen Kriegslogik muss widersprochen, eine Friedenslogik entgegengesetzt werden.
Live im Studiogespräch diskutiert sie mit der Philosophin Margarete Maurer, wie gelebter Antimilitarismus in Zeiten rollender Panzer und todbringender Drohnen aussehen kann.
Webste Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung
Website Epistemic Violence
Website transcript Claudia Brunner
Website Verein für interdisziplinäre Forschung und Praxis (ViF)
Website Philosophische Praxis Veranstaltungen
Youtube Channel Philosophische Praxis
Website Nächte der Philosophinnen
Zuletzt geändert am 31.01.26, 13:50 Uhr