Vom sorgsamen Umgang mit Chancen und Risiken
Sebastian Kneidinger von epicenter.works live im Studio
In den 15 Jahren ihres Bestehens hat sich die NGO epicenter.works zur weit über Österreich hinaus gehörten Stimme gemausert. In Zusammenarbeit mit internationalen Netzwerken ist man bemüht, das immer komplexer werdende Themenfeld digitaler Überwachung im Blick zu behalten, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu analysieren. Da kommt allerlei zusammen, denn welche neue Technologie der letzten Jahre hätte nicht zumindest das Potenzial, zu Überwachungszwecken missbraucht zu werden?
Wo immer es möglich scheint, wird versucht, korrigierend einzugreifen. Oder zumindest warnend. Durchaus erfolgreich, was Aufklärung und Bewusstseinsbildung betrifft. Selbst Einflussnahme auf politische Diskurse gelingt bisweilen, nicht wenige Gesetzesvorhaben konnten verhindert oder zumindest abgeschwächt werden. Auch der eine oder andere Sieg vor Gericht wurde erreicht. Dennoch sieht die Welt nicht rosig aus. Immer mehr direkte und indirekte Konsequenzen treten beim Einsatz digitaler Technologien zutage, die entsprechend viele Gefahrenquellen mit sich bringen. Drohende Kollateralschäden übersteigen oftmals den Nutzen und sind im Fall ihres Eintretens kaum zu beheben.
Sebastian Kneidinger von epicenter.works erläutert live im Studio, welche Themen das Team aktuell am meisten beschäftigen und welche Perspektiven er für künftige Entwicklungen sieht.
Website epicenter.works
Zuletzt geändert am 30.11.25, 19:50 Uhr