trans-Art in der Artisserie
Klänge aus der Tiefe des Meeres
In der zweiten Radiosendung von Astrid Rieder im Neuen Jahr berichtet sie von einem besonderen Kunstraum in Wien, die Artisserie in der Lenaugasse 6 im 8. Wiener Gemeindebezirk, wo die Künstlerin trans-Art präsentieren konnte.
Gegründet von Matthias Makowsky, Christian Tschinkel und Astrid Rieder, hat sich dieser Raum in kurzer Zeit zu einem lebendigen Ort für innovative Kunstprojekte entwickelt. Am 23. Oktober 2025 durfte sie dort eine weitere audiovisuelle trans-Art Performance präsentieren. Im Mittelpunkt stand eine intensive Zusammenarbeit mit dem Elektroniker Gammon und der Cellistin Laura Pudelek. Synthesizer, Cello und Astrid Rieder an der papierenen Leinwand traten in einen offenen Dialog. Es entstand ein künstlerisches Dreieck aus Klang, Bild und Bewegung, das möglicherweise auch das Publikum miteinbezog. Die Performance führte gedanklich in die Tiefen des Meeres, zu verborgenen Wracks aber auch zu Bedrohungen wie dem Tiefsehbergbau, der fragile Ökosysteme gefährdet. Der begeisterte Applaus des Publikums zeigt, wie berührend die Performance gewesen ist.
Zuletzt geändert am 09.01.26, 15:35 Uhr