Weltempfänger: Grönland, Krank im All Weltempfänger: Grönland, Krank im All
pickpik.com (cc)
Zu hören am Mo 26. Jan 2026 / 18 Uhr
FROzine

Nukleare Geschichte Grönlands

Im Weltempfänger des Infomagazin FROzine drei Themen: die Ressourcen in Grönland, Langzeitfolgen von kriegerischen Konflikten, krank im All.

Die nukleare Geschichte Grönlands seit 1958

Grönland ist jetzt in aller Munde, aber nicht erst seit den letzten Jahren sind die Ressourcen, die unter grönländischer Erde liegen heiß begehrt. Der Reichtum an Rohstoffen ist das Ergebnis seiner einzigartigen Geologie. Vor 200 Millionen Jahren führten verschiedene geologische Prozesse zur Bildung Grönlands und schufen einige der wertvollsten Bodenschatzvorkommen der Erde. Schätzungen zufolge befinden sich unter Grönland inklusive der eisbedeckten Gebieten Kohlenwasserstoffreserven in einer Menge von 31 Milliarden Barrel Öl. Dies ist vergleichbar mit der gesamten bestätigten Rohölreserve der USA. Im Falle von Grönland ist jedoch nicht nur Rohöl berücksichtigt. Ein Beitrag vom Freien Radio Berlin bringt einen kleinen historischen Abriss ab 1958. Dabei waren auch Umweltproteste und Widerstände vor Ort.

Beitrag zum Nachhören

Langzeitfolgen von Konflikten

Friedensdorf International e. V. ist eine Hilfseinrichtung in Oberhausen und Dinslaken, die kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung nach Deutschland holt. Nach Abschluss der Behandlung kehren die Kinder zu ihren Familien zurück. Es gründete sich 1967 und war zu Beginn beschäftigt mit der Versorgung von Kindern aus Vietnam. So finden sich in Vietnam wie auch in anderen Ländern, in denen der Verein noch aktiv ist, Einrichtungen mit dem Namen „Friedensdorf“. Auch Partnerorganisationen etwa in Angola und Tadschikistan sind in der jeweiligen Landessprache so benannt. Das einzige Friedensdorf in Deutschland gab und gibt es bis heute jedoch in Oberhausen. Es bietet ein zeitweiliges Zuhause für die Kinder.
Radio Blau sprach mit Olivia Höche vom Friedennsdorf International e.V..

Krank im All

Erstmals in der Geschichte der Raumstation ISS ist eine Besatzung vorzeitig wegen eines Krankheitsfalls zur Erde geholt worden. Die Crew landete am Donnerstag 15.01.2026, sicher. Was kann man an Bord der Raumstation selbst machen im Notfall? Darüber sprach Matthias Loke von Radio Ginseng mit dem Astronauten Reinhold Ewald, der 1997 selbst im All war – damals noch an Bord der Raumstation Mir. Er schildert, wie er damals selbst kurz vor dem vorzeitigen Ende der Mission stand. Und: Wenn der Mensch zum Mars fliegt, gibt es keine schnelle Rückehr zur Erde. Im Notfall wäre die Besatzung auf sich selbst gestellt

Gespräch zum Nachhören

Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: ronaldkah.de

Zuletzt geändert am 25.01.26, 14:47 Uhr

Verfasst von Nora Niemetz

2007 Teilnahme an der FRO-Lehrredaktion. Absolvierung verschiedener berufsbegleitender Lehrgänge (Medienkundlicher Universitätslehrgang, Marketing & Kommunikation, Smart Enterprise Coach für nachhaltige Unternehmenskultur, Studium Integrale Vorsorge und Öffentlichkeit in Kooperation mit Ö1). Seit 2008 wöchentliche Sendungsgestaltung bei Freien Radios. Seit 2013 Frozine Redakteurin. Freut sich über lebenslanges Lernen interessiert sich aber vor allem für Umwelt, Nachhaltigkeit, Technik, Naturwissenschaften, Entwicklungszusammenarbeit und soziale Themen.

zur Autorenseite
Zu hören am Mo 26. Jan 2026 / 18 Uhr