Mo 26. Okt

Eat Flowers 26.10.2020

HELP YOURSELF – Reaffirmation (BGO CD)

AGNES STRANGE – Children Of The Absurd (Rev-Ola CD)

AINIGMA – Diluvium (Little Wing Of Refugees CD)

HELP YOURSELF – Excerpts From The All Electric Fur Trapper (BGO 2xCD)

A FOOT IN COLDWATER – Coming Is Love (Unidisc CD)

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Eat Flowers
59 Min.
Mo 26. Okt

Rumble Radioshow 26.10.2020

JOHN SCHOOLEY & HIS ONE MAN BAND – Tiger Man (Voodoo Rhythm CD)

JOHN SCHOOLEY & HIS ONE MAN BAND – Chicago Breakdown (Voodoo Rhythm CD)

GOON MAT & LORD BENARDO – Because Of You (Voodoo Rhythm CD)

TRIXIE & THE TRAINWRECKS – What Would You Do (Voodoo Rhythm 7″)

MACUMBA BROTHERS – Preacher Man (FOLC CD)

LIMBOOS – Dimples (FOLC 7″)

MONSTERS – And Then You Cry (Voodoo Rhythm CD)

MASONICS – You Won’t See Me Again (Dirty Water CD)

MASONICS – I Ain’t Hurting For You (Dirty Water CD)

SWAMPS – Smokestack Lightning (Groovie LP)

BEAT TABOO – The Voodoo Beat (Off The Hip CD)

BRANDED – You Tore Me Apart (Beluga 7″)

BEE BEE SEA – Drags Me Down (Wild Honey CD)

KILLER KLOWN – Do The Scooby Doo (Area Pirata CD)

BLACK BATS – City Blues (Off The Hip CD)

DIPLOMATICS – Keep Me Breathing (Diplotmatics CDS)

MIGHTY BOMBS – That’s How It Goes (Casbah CD)

JOHN SCHOOLEY & HIS ONE MAN BAND – Black Diamond Express To Hell (Part II) (Voodoo Rhythm CD)

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Rumble
60 Min.
So 25. Okt

Polskie Radio w Gornej Austrii – 25.10.2020

Tytus, Romek i Atomek, i Historia Komisku, to tematy dzisiejszej audycji.

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Polnisches Radio in OÖ
57 Min.
So 25. Okt

HungaroStudio – #CoolTourKapcs – Huzella Júlia

A mai #cooltourkapcs vendége Huzella Júlia. A Kaláka gyermeke, két csoda édesanyja, színész és a Tíztőlmese megalkotója. Jókai Ágival beszélgetnek szabad egyetemről, meseolvasásról, másságról és nagy vállalásokról. Hallgassátok szeretettel.

Az adást 2020. október 25-én 8 órától sugároztuk a Radio FRO hullámhosszán.

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HungaroStudio
59 Min.
Mo 02. Nov

Radioreisen 18o

musikalische Europareise mit Stationen in Italien, Griechenland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und Portugal

Musik: Angelo Branduardi, Vangelis, Fausta Daffini, Mikis Theodorákis, Georges Moustaki, Robert Rotifer, Yann Tiersen, King Creosote, Ennio Morricone, Manos Hadjidákis & Melina Merkoúri, Nits, Ricchi e Poveri, Manu Chao, Madredeus

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Radioreisen
63 Min.
So 18. Okt

Die Austronautinnen – Musikalischer Kosmos

In Stille reist Austronautin Karina durch das Weltall, diese Stille unterbricht sie für zwei Stunden um ihren Gefühlszustand musikalisch auszudrücken.

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Die Austronautinnen
120 Min.
Sa 24. Okt

Mut ist…

Was ist Mut für dich?

Wir springen vom drei Meter-Brett – und machen einen Überschlag, bestehen eine Musikschulprüfung, helfen den Geschwistern im tiefen Schnee über einen Berg zu kommen, lassen uns Helfen, wenn uns Verkäufer*innen nicht mögen und zeigen was eine Teakwondo-Schüler*in alles können muss… und machen eine Radiosendung und trauen uns zu sprechen.

12 Kinder der Montessori Sonnenhaus-Schule erzählen was für sie Mut ist. Sie haben in 2 Tagen ihre eigene Radiosendung geplant und bei Radio FRO aufgenommen und gestaltet.

Zu hören sind mehrere Interviews zu mutigen Erlebnissen mit Flucht, Wasser und Musik und eine erfolgreich bestandene „Gürtel“-Prüfung.

Moderation: Ilia, Katharina und Rosa.
Technik: Katharina, Moritz und Valentin.
Schnitt nach Script der Schüler*innen: Rosvita Kröll
Begleitung und Mediencoach: Rosvita Kröll

Musik:
Alexa Feser „Mut“
Daniel Hellbach „Ostinato“ gespielt von Rosa und Ilia
Sportfreunde Stiller „Applaus, Applaus“
Sara Bareilles „Barve“ gesungen vom One Voice Children’s Choir

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FRO - Sonderprogramm
16 Min.
Sa 24. Okt

IPPH 8 – Fußgänger*innen lernen Rollstuhl fahren

Bei IPPH sind Christian Kreindl und Norbert Zauner zu Gast. Sie bieten in Lehrveranstaltungen der PHOÖ, Fortbildungen und auch in Schulen eine Möglichkeit Lebenswelten kennenzulernen und buchstäblich zu erfahren, die vielen jungen Menschen nicht vertraut sind. Die Herausforderung, vor die uns der Anspruch einer inklusiven Bildung stellt, verlangt nach Konfrontation mit bisher Unbekanntem. Die subjektive Wahrnehmung von Herausforderungen und die individuelle Lösung von Problemen aus der Perspektive eines Menschen, der mit einem Rollstuhl fährt, vor dem Hintergrund persönlicher Einstellungen und Möglichkeiten, stehen im Fokus der Workshops, bei denen Fußgänger*innen den Alltag von Rollstuhlfahrer*innen erleben. Das Projekt ist auch Teil eines methodisch-didaktisch aufbereiteten Programms, das die nachhaltige Umsetzung von Diversität im Schulalltag und Inklusion im Bewegungs- und Sportunterricht zum Ziel hat.

Es gibt auch zwei Videos, die zeigen, wie das Projekt in Schulen funktioniert:

• 2017: BG Khevenhüllerstraße Linz > VIDEO: https://dorftv.at/video/27772
• 2018: BG/BORG Schloss Traunsee > VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=60HZzfrNgJs&t=68s

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IPPH
19 Min.
Fr 23. Okt

WearFair+mehr 2020

Bis zuletzt hatten Veranstalter*innen und Austeller*innen wohl dieses Jahr gezittert, ob und wie eine Messe unter dem Damoklesschwert von Corona stattfinden kann. Ein geprüftes Corona-Präventionskonzept wurde gemeinsam mit dem Public-Health-Experten Hans-Peter Hutter erarbeitet und sorgte am dreitägigen Messewochenende für die Sicherheit und Gesundheit der Besucher*innen und AusstellerInnen. Gute Planung, mehr Platz zwischen den Aussteller*innen, Desinfektionsmittelspender an allen Ecken und disziplinierte Mund-Nasenschutz – Träger*innen mit dem berüchtigten Baby-Elefanten zwischen einander beim bummeln durch die Tabakfabrik haben bewiesen, dass es geht.

Bei der Pressekonferenz zum Auftakt der Messe verkündete Geschäftsführer Wolfgang Pfoser Almer, dass das Erfolgskonzept der Messe – die dieses Jahr bereits zum dreizehntenmal stattfand – einen Schritt hinaus aus der Stahlstadt machen werde. Mit neuem Logo und neuem Namen – nämlich WE-FAIR, startet das Green Event nächstes Jahr im März zum ersten Mal auch in Wien durch.

Die Umbenennung in WeFair soll der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsmesse in den vergangenen Jahren Rechnung tragen: „Die WearFair+mehr hat 2008 als kleine Messe für nachhaltige Mode begonnen. Heute umfasst unser Themenspektrum sämtliche Konsumentscheidungen, vor der ein Mensch stehen kann“, erklärte Geschäftsführer Pfoser-Almer. „Diese Themenerweiterung spiegelt sich im neuen Namen WeFair wider, der die zwei philosophischen Grundsäulen vereint: We, also das Miteinander, und Fair, also den fairen und nachhaltigen Umgang mit Mensch und Natur.“

Karina Schaumberger und Michaela Kramesch haben sich auch dieses Jahr wieder auf der Messe umgesehen und mit den Aussteller*innen über ihre unterschiedlichsten Produkte unterhalten.

Interviewpartner*innen:

Bedingungsloses Grundeinkommen

Südwind

Biohof Achleitner

Fairytale Fashion

Umweltcenter Gunskirchen

Zerowaste

Viva con Aqua

 

Diese Sendung entstand im Rahmen einer Kooperation mit dem Umweltressort des Landes OÖ.

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Kultur und Bildung spezial
57 Min.
Fr 23. Okt

„Früher waren wir nur wenige, jetzt gibt es Massen und Masen und Massen...

Die kommende Musikstunde ist „der Queen des weißen Bluesrock“ gewidmet.

Am 4 Oktober 2020 jährte sich zum 50. Mal der Todestag der talentierten Ausnahmekünstlerin und zur Hippie-Ikone  erhobenen Janis Joplin. Sie verstarb mit 27 Jahren an den Folgen einer Überdosis Heroin.

Neben viel Musik von Joplin wird es Erzählungen aus ihrem bewegten Leben geben und soll somit als Erinnerung und Würdigung an  eine unangepasste, wütende femme fatale sein. Ihre Musik prägte Generationen und deren Wunsch nach Freiheit, Rebellion und Rock`n Roll.

In Dankbarkeit und Verehrung verneigt sich live im Studio

Michi Schoissengeier (Sendungsverantwortung)

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X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!
59 Min.
Fr 23. Okt

ALL YOU NEED IS TIME

Feministische Interpretation einer alten, orientalischen Anekdote, in der jemand den Tod zweimal trifft. Das fatalistische, heroische Sterben-Starrte-Tod der Geschichte wird abgelöst von Gleichzeitigkeit, Intervall und Dauer.

Im Open Space auf Radio FRO am 10.10./17.10./23.10.2020 auf 105,0 Mhz von 00.00 – 01:00 Uhr

Installation im Leerstand, Humboldtstr. 17, Linz von 10.10.-30.10.2020  Sonnenuntergang – 22.00 Uhr

Video / Video auf dorftv

Gefördert von Linz Kultur

Komposition: Notton.at

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Kultur und Bildung spezial
62 Min.
Fr 23. Okt

VOKALSPUREN – „…hält Leib und Seele zusammen“

Vokalspuren
30 Min.
Di 20. Okt

BlauCrowd FM #117

Neben zwei Undercover-Reportagen über das neue StadionheVtl und die berüchtigte Szene Gutau stehen eine Vorschau auf die Solidaritätsaktion für Linzer Wohnungslose im Rahmen des Rapid-Heimspiels sowie ein herbstlich-melancholischer Abgesang auf eine Salatschlüssel auf dem Froschberg auf dem Programm. Außerdem haben die beiden Starmoderatoren auf einem Flohmarkt in Doppl-Hart die ultrarare Single „Tip Top Tottenham Hotspur“ aus dem Jahre 1961 ausgegraben, die am Dienstag erstmals im österreichischen Radio zu hören sein wird.

BlauCrowd FM #117
20.10.2020
Radio FRO 105,0 MHZ – www.fro.at
20:00

Die Sendung kann anschließend unter www.arge-tor.org nachgehört werden.

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BlauCrowd FM
119 Min.
Fr 23. Okt

Critical Data!

Eine neue Professur an der Kunstuni Linz nennt sich Critical Data. Letzte Woche wurde der Marianne von Willemer-Preis für Digitale Medien verliehen. FROzine hat zudem die Kuratorin, der Eugenie Kain gewidmeten Literaturausstellung „Beim Schreiben werde ich mir fremd“ vor das Mikrofon gebeten.

Critical Data hinterfragt den gesellschaftlichen Umgang mit Technologie und erforscht die künstlerischen Welten und Utopien zwischen Versprechung, Manipulation und Verschwörung im digitalen Kosmos, denn künstlich lernende Systeme sind so gut wie ihre Datensätze sind: Es gilt die Agenda hinter Daten und Algorithmen zu untersuchen und generell einen anderen, neuen Zugang zu Technik zu vermitteln, der das gelernte Vertrauen in präzise und korrekte technische Verfahren geschlossener Systeme hinterfragt und um ein kritisches Bewusstsein gegenüber KI erweitert. Seit 1. Oktober 2020 ist Manuela Naveau Professorin der neuen Critical Data-Studien.

Rebecca Merlic, die im Ars Electronica Center den Marianne.von.Willemer.2020 Preis für digitale Medien verliehen bekam, hat die Privatwohnung abgeschafft: Nach ihrer Studienzeit in Tokio beschließt sie, dass Leben, Arbeiten, Wohnen und Essen auch im öffentlichen Raum stattfinden kann. Als junge, weiße, heterosexuelle junge Frau braucht sie in Zukunft keine privaten Räume mehr, sie macht sich die Stadt zu eigen. Es ist alles da, was sie braucht: Ramen-Shops zum Essen, öffentliche Bäder, um sich zu waschen und zu entspannen, gemeinsam mit anderen Menschen, Capsules oder Stundenhotels, in denen man günstig schlafen kann und Plätze mit W-Lan und ohne Konsumzwang, wo man sich aufhalten kann.

„Beim Schreiben werde ich mir fremd“, sagte Eugenie Kain einmal. Sie ist eine „Geschichtenerzählerin“. Sie sammelt Geschichten, „bevor sie verblassen, verstummen, sich auflösen im offenen Raum des Vergessens“. Die Ausstellung zu ihrem Werk versammelt Texte und Objekte zu den fünf zu ihren Lebzeiten erschienenen Büchern, aber auch zu Nachlassmaterialien sowie unveröffentlichten Texten und arbeitet Eugenie Kains Leitthemen heraus: vom Spazieren, Wandern und Reisen, über die Wasserorte und Arbeitswelten, die sie schildert, bis zu ihrer Poetik, die sich vor allem anhand der Skizzen in ihren Notizbüchern nachvollziehen lässt. Kuratorin Nicole Streitler-Kastberger spricht über die Literaturausstellung, die am 11. November im Stifterhaus eröffnet wird.

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FROzine
60 Min.
Do 22. Okt

subtext on air – Folge 44 – Bauernmafia Todesstern

Willkommen im Herbstloch! Nachdem über den Sommer im Rahmen der Sendung eigentlich immer etwas los war und verschiedenste Gäste aus dem Reich der Musikveranstaltungen zu Gast waren, haben wir uns gedacht: Heute wieder mal ohne Plan drauflos labern. Die Themenvielfalt: Rettet den Wintertourismus(!!!11!), ein Fußball-Liveticker, frische Musik, und, und, und…

Wieso eigentlich Fußball-Liveticker? Nun ja, während der Sendung lief parallel der Europa League Schlager Rapid v.s. Arsenal. Da mussten wir natürlich mit einem Auge draufschauen. Außerdem wurden diese Woche die Pläne für das neue Stadion von Blau-Weiß Linz präsentiert, was uns zu einer Analyse beider Linzer Stadionprojekte inklusive Umbenennung in „Bauernmafia Todesstern“ und „VOESTler Möbellager“ bewegt hat.

Darüber hinaus gab es Berichte aus der Welt der Sitzplatzkonzerte, ein Plädoyer für die Rettung der Weihnachtsmärkte und des Wintertourismus (*irony off*) und natürlich einige spannende Neuveröffentlichungen aus Österreich und der Welt zu hören.

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subtext on air
59 Min.
Fr 09. Okt

Netzpolitischer Abend AT – Nr. 49 im ungeschnittenen O-Ton

Zusammenfassung der Online-Veranstaltung von Donnerstag 1. Oktober 2020

Lukas Lehner, Oxford Supertracker, Social Policy and Intervention, University of Oxford: Tracking Policy Responses to COVID-19: Herausforderungen und Lösungsansätze
Lukas Schlögl, Institut für Politikwissenschaft, Plattform Governance of Digital Practices, Universtität Wien: Politik und Automation
Alexander Klimburg, Global Commission on the Stability of Cyberspace, und Cyber Policy and Resilience Program, The Hague Centre for Strategic Studies: Pick your Cyber

Moderation: Katja Mayer und Sofie Kronberger (Wissenschafts- und Technikforschung, Universität Wien)

Zur Zusammenfassung des 49. Netzpolitischen Abends

(CC) 2020 BY-NC-SA V4.0 AT – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

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Der Netzpolitische Abend AT im O-Ton
100 Min.
Do 22. Okt

Fragliche Zukunft des FreiRaum Wels

Die Zukunft des FreiRaum Wels bleibt unsicher. Auch im Gemeinderat wurde diskutiert. 

Nachhaltig, respektvoll und selbstorganisiert – nach diesen Prinzipien fanden im FreiRaum Wels seit seiner Gründung im Jahr 2015 rund 1130 Aktivitäten statt. Dem droht nun ein Ende. Während Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) den Mietvertrag für die Räumlichkeiten im Alleingang gekündigt hat,  äußerten die anderen Parteien ihre Solidarität für den FreiRaum. In der Gemeinderatssitzung vom 19. Oktober brachten SPÖ, Grüne und NEOS einen Antrag für den Verbleib des Vereins ein.

In einer Kundgebung bekräftigten die Mitglieder und Unterstützer*innen des FreiRaums noch einmal ihre Forderungen. Marina Wetzlmaier sprach vor Ort mit Vorstandsmitglied Ralf Drack über die neuesten Entwicklungen. Zudem hören wir Ausschnitte aus der Gemeinderatsdebatte.

Unterstützung für den FreiRaum gibt es nicht nur in Wels. Thomas Diesenreiter, Geschäftsführer der Kulturplattform OÖ, spricht im Interview von einem „demokratiepolitischen Skandal.“

Gestaltung: Marina Wetzlmaier

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FROzine
23 Min.
Do 22. Okt

Der Mensch ist keine Ware

Gast in der Sendung von Ernst Gansinger war die Salvatorianerinnen-Schwester Maria Schlackl. Sie leitet die Initiative „Aktiv gegen Menschenhandel – Aktiv für Menschenwürde in OÖ“ und ist engagiert bei SOLWODI Österreich (Solidarity with women in distress), einer von Sr. Lea Ackermann 1985 in Kenia gegründeten internationalen Organisation. Beide Initiativen setzen sich für eine Verbesserung der Situation von Frauen ein, die in ihren Heimatländern oder in Europa in eine große Notlage bis in die Prostitution geraten sind.
Am 18. Oktober, dem Europäischen Tag gegen Menschenhandel, lud die oö Initiative gemeinsam mit dem Hausherrn, Intendant Hermann Schneider, ins Musiktheater Linz ein zur Benefiz-Matinee „MENSCHENWÜRDE – Du spielst eine Rolle“. Persönlichkeiten aus Kultur, Kirche und Politik setzten sich dabei aufrüttelnden Zeugnissen einer Welt aus, in der der Mensch, besonders Frauen und auch Kinder, zur Ware gemacht werden. Allen Statements gemeinsam war die Einschätzung, dass Armut eine Wurzel für ausbeuterische Systeme ist. Ausbeutung, insbesondere auch die sexuellen Ausbeutung, kann nur mit politischem Willen, entsprechenden Gesetzen und einem veränderten (sexuellen) Selbstverständnis vieler Männer zurückgedrängt werden. Schwerpunkte des Gesprächs mit Sr. Maria Schlackl waren die Ursachen des Menschenhandels bzw. der Sklaverei, wovon Schätzungen zufolge weltweit 45 Millionen Menschen betroffen sind, und wie konkrete Schritte aussehen können, diese Entwürdigung von Menschen zu stoppen. Sr. Maria Schlackl berichtete an einem Beispiel einer von ihr begleiteten Frau vom schweren Weg von Frauen heraus aus dem Sexgeschäft, zu dem sie oft – begleitet von falschen Versprechungen auf ein gutes Leben -gezwungen werden, und wie sehr sie jahrelang unter dem Trauma ihrer verletzten Würde leiden.

SOLWODI: https://www.solwodi.at
Aktiv gegen Menschenhandel: https://www.facebook.com/Initiative-Aktiv-gegen-Menschenhandel-Aktiv-für-Menschenwürde-100351445008958/

Foto: Sr. Maria Schlackl mit einer von ihr betreuten Frau, die aus einem Bordell flüchten konnte

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Radio fuer Senioren
59 Min.
Sa 17. Okt

Sapere Aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Lokalaugenschein auf de Demo „Freitag für’d Freiheit“ in Linz am Hauptplatz 16.10.2020

Auf der Suche nach den Nazis und Rechtsextremen.

 

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Lotta schrei(b)t
8 Min.
Mi 21. Okt

Heute reist das Team von Unisounds nach Sichuan

Heute referiert Christian Lutz in einer kurzen Zusammenfassung über Sichuan – insbesondere der Sichuan-Oper. Es wird auf den berühmten Biàn Liǎn, dem raschen Maskenwechsel der Darsteller, eingegangen und Ausschnitte aus der Sichuan-Oper „The Legend of the White Snake“ gespielt. Eingeleitet und beendet wird die Sendung mit Beispielen volkstümlicher Musik aus der bevölkerungsreichsten Provinz Chinas.

 

Wir wünschen gute Unterhaltung!

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unisounds
60 Min.
Mi 21. Okt

FreiRaum Wels und Mitfahrbankerl

Fragliche Zukunft des FreiRaum Wels

Nachhaltig, respektvoll und selbstorganisiert – nach diesen Prinzipien fanden im FreiRaum Wels seit seiner Gründung im Jahr 2015 rund 1130 Aktivitäten statt. Dem droht nun ein Ende. Während Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) den Mietvertrag für die Räumlichkeiten im Alleingang gekündigt hat,  äußerten die anderen Parteien ihre Solidarität für den FreiRaum. In der Gemeinderatssitzung vom 19. Oktober brachten SPÖ, Grüne und NEOS einen Antrag für den Verbleib des Vereins ein.

In einer Kundgebung bekräftigten die Mitglieder und Unterstützer*innen des FreiRaums noch einmal ihre Forderungen. Marina Wetzlmaier sprach vor Ort mit Vorstandsmitglied Ralf Drack über die neuesten Entwicklungen. Zudem hören wir Ausschnitte aus der Gemeinderatsdebatte.

Unterstützung für den FreiRaum gibt es nicht nur in Wels. Thomas Diesenreiter, Geschäftsführer der Kulturplattform OÖ, spricht im Interview von einem „demokratiepolitischen Skandal.“

Mit dem Daumen durchs Kernland
STADT – LAND im Fluss heißt der Kernlandpodcast über das Verhältnis von Stadt und Land, produziert vom Freien Radio Freistadt.

Am Land sind die Distanzen zwischen den Ortschaften groß, öffentliche Verkehrsmittel rar. Wer kein Auto hat, hat es nicht leicht. Wäre Autostoppen oder eine andere individuelle Transportmöglichkeit die Lösung?

Seit einigen Monaten zieren sogenannte Mitfahrbankerl die Stadtausfahrten von Freistadt und die Ortszentren der umliegenden Gemeinden. Ein Autostopp-Haltestellensystem für Ortschaften, die wenig oder gar nicht von Öffis angefahren werden – Kleine Holzbänke bei denen man seine gewünschte Fahrtrichtung angeben kann und dann wartet um mitgenommen zu werden.

Nun haben wir im Mühlviertel aktuell aber keine wirkliche Autostoppertradition…Wird man überhaupt mitgenommen, wenn man beim Mitfahrbankerl wartet? FRF-Redakteurin Marita Koppensteiner wagt in dieser Episode den Selbstversuch.

Dass es den Initiator*innen des Leader-Projekts „Mitfahrbankerl“ auch nicht nur um ein Wiederbeleben der Autostoppertradition geht, sondern dass noch ganz andere Mobilitätsgedanken und Überlegungen für ein soziales Miteinander im Regionalverkehr dahinterstehen, erfahren wir von Johannes Traxler.

In der Rubrik Zuagroaste-Weggezogene-Zurückgekommene: Flora Kainmüller

Mit freundlicher Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union – Leader-Region Mühlviertler Kernland

Beitrag jetzt hören

 

Moderation: Marina Wetzlmaier

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FROzine
59 Min.
Mi 21. Okt

Herbstpremieren im Landestheater Linz

„König Ödipus“ von Peter Wittenberg inszeniert als Folie für die Pandemie und „Die Sedierten“ von Martin Plattner, ein Stück das ebenso auf die gegenwärtige Ausnahme referiert.

 

In Theben ist die Pest ausgebrochen. König Ödipus lässt durch seinen Schwager Kreon das Orakel in Delphi um Rat fragen. Das Orakel weissagt, dass erst dann Hilfe für die Stadt eintritt, wenn die Blutschuld – der Mord an König Laios – getilgt ist. Ödipus will die Angelegenheit sofort aufklären, kündigt strenge Bestrafung an und befragt den blinden Seher Teiresias, der erst ausweichend antwortet, dann aber behauptet, Ödipus selbst sei der Mörder. Iokaste beruhigt ihren Gatten Ödipus, da das Orakel prophezeite, dass ihr erster Gemahl – Laios – von seinem eigenen Sohn getötet werden sollte. Ein Bote berichtet vom Tod des Königs Polybos, den Ödipus für seinen Vater hält, und man erfährt, dass jemand vor vielen Jahren das Findelkind Ödipus zu Polybos gebracht hat. Iokaste beginnt die schrecklichen Zusammenhänge zu ahnen und setzt alles daran, dass Ödipus die Wahrheit nicht erfährt … Der junge Ödipus hat auf seiner Wanderschaft nach Theben seinen ihm unbekannten Vater erschlagen, die Stadt Theben von dem Ungeheuer der Sphinx befreit und als Dank die Herrschaft über die Stadt und die Hand Iokastes – seiner Mutter – erhalten.
König Ödipus ist das Musterbeispiel aller Schicksalstragödien und zählt zu den Höhepunkten der dramatischen Literatur der Antike. Die Moderne sieht darin den ersten Kriminalfall, ein Entdeckungsdrama des Menschen in seiner ärgsten Not – als Täter und Opfer.

 

In Die Sedierten ist die manische Frau vom Fenster ist außer sich: Der Gehsteig soll verbreitert werden – sämtliche Vorgärten werden dran glauben müssen. Ein Aufstand muss her! Aber mit wem? Die Schwester ist schwermütig, die Nachbarschaft leidet an Lichtallergie, chronischer Erschöpfung oder birgt „spinnerte Spanner“ mit einschlägigen Vorstrafen. Mit all den Stimmungsaufhellern, Angsthemmern, Schlaf- und Beruhigungsmitteln ist keine Rebellion zu machen. Das Schicksal der Vorgärten scheint besiegelt, doch da zeigen die Medikamente auf einmal Nebenwirkungen: statt Dämmerzustand Schlaflosigkeit und radikaler Aktionismus. Vorbei ist es mit der Nachtruhe! Jetzt scheppert’s! Vorgartenversammlung und Mitternachtsimbiss! Die Frau vom Fenster kann es nicht fassen: Ist das der Aufstand? Und wann werden die Nebenwirkungen nachlassen?
Nach der Uraufführung von rand: ständig im Rahmen des Thomas Bernhard Stipendiums in der Spielzeit 2018/2019 zeigt das Landestheater Linz heuer ein neues Stück des jungen Tiroler Dramatikers Martin Plattner. Die Sedierten erzählt von der Paradoxie, am Leben teilhaben zu wollen, und sich doch davon überfordert zu fühlen – ein witzig-böses Sprachkunstwerk über schonungslosen Substanzengebrauch und die Mechanismen kollektiver Vereinsamung.

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Landestheater
30 Min.
Do 15. Okt

Medizin gegen Armut

Zu Gast bei Ernst Gansinger in der Sendung war Tobias Haas von „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF), einer NGO (Nicht Regierungs Organisation), die 1999 den Friedensnobelpreis erhielt. Tobias Haas ist einer der jährlich etwa 3000 Menschen, die außerhalb ihrer Heimat über MSF in etwa 80 Ländern im Einsatz sind. MSF ist gleichsam eine Medizin gegen die Armut.
Der 34jährige Tobias Haas stammt aus Zell am Pettenfirst und lebt in Wien, wenn er nicht in fernen Ländern auf Einsatz ist. Der Absolvent des Masterstudium Pflegewissenschaft war bisher –  jeweils für mehrere Monate – in der Demokratischen Republik Kongo und in der Zentralafrikanischen Republik tätig.
Haas berichtete von der Arbeit der „Ärzte ohne Grenzen“: wo und vor allem mit welchen Zielen die Organisation wie aktiv ist? Manche Einsätze sind mit Risiko, zumindest mit einem Leben weit abseits von westlichem Luxus/Standard verbunden. Was motiviert Menschen wie Tobias Haas, solche Entbehrungen und auch Risiken auf sich zu nehmen? Was sind die besonderen Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse seiner beiden afrikanischen Einsätze? Wir sprachen auch darüber, wie die Corona-Pandemie die Menschen in afrikanischen Ländern trifft. Und: verändern die Erfahrungen in armen Ländern den Blick auf das Leben in Österreich?

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Radio fuer Senioren
59 Min.
Di 20. Okt

THE PLACE OF THE MIND

Reflexionen über homo sapiens: International bekannt wurde Roger Ballen mit irritierenden fotodokumentarischen Arbeiten, die unterprivilegierte Weiße und ihre prekären Lebensumstände während der Apartheid zeigen.

ROGER BALLEN – RETROSPEKTIVE

Mit seinem schonungslosen Blick für das Banale und Groteske porträtierte Roger Ballen in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren Bewohner und Architekturen karger ländlicher Gemeinden in Südafrika, ganz ohne sozialkritische oder voyeuristische Attitüde. Während er weiterhin Außenseiter und gesellschaftliche Grenzgänger ins Zentrum seiner Bilder rückte, arbeitete Roger Ballen in späteren Serien zunehmend inszenierend und psychologisierend. In formalästhetisch bestechenden Bildfindungen behandelt er Themen wie Kontrollverlust, Chaos, Verrücktheit, Entfremdung, die Beziehung des Menschen zur Tierwelt, die Grausamkeit von Leben und Tod, und immer wieder die Erfahrung von Andersartigkeit. Roger Ballen selbst beschreibt seine Werke als existentielle Psychodramen, die das Unterbewusstsein berühren und die Schattenseiten der Conditio humana heraufbeschwören. Seine eindringlichen Fotografien, die lange im Gedächtnis bleiben, werden zu einer Entdeckungsreise in die eigene Psyche.

Roger Ballens Werk ist komplex und doppeldeutig, von universeller Aussagekraft und archetypischem Charakter, aber auch voller Ironie, Witz und tiefgründigem Humor.

Die Ausstellung The Place of the Mind ist bis 14. Februar 2012 im Franciso Carolinum zu sehen.

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Landesgalerie
30 Min.
Di 20. Okt

Community Building in Österreich. Was bringt es? Wie tut man es?

FROzine Redakteurin Astrid Dober spricht mit Sophia Hochedlinger, Autorin des Buches „Das Community Building Handbuch“. Ein ausführliches Gespräch über Community und Gesellschaft und wie dadurch die Welt besser wird.

www.communitybuilding.at ist die erste Wissensplattform zum Thema Community Building in Österreich. Fortlaufend werden hier Menschen gesammelt, die professionell Community Building betreiben. Krisenzeiten zeigen, wie stark Communities sind. Auch Corona motiviert viele Menschen dazu, neue Communites zu gründen und daran zu arbeiten. Das Community Building Handbuch legt einen Grundstein für Community Building im deutschen Sprachraum. Es ist die physische Präsenz einer gemeinsamen Suche nach innovativer Kommunikationsarbeit.


Für das Community Building Handbuch 2019 haben die Autorinnen keine Förderung in Anspruch genommen. Sie haben ihre persönlichen Ressourcen auf den Inhalt des Buches konzentriert und werden diese erste Ausgabe nutzen, um für die Überarbeitung und Weiterführung öffentliche Gelder zu beantragen und private Sponsor_innen einzuladen, sie zu unterstützen.
Doch bevor eine nächste Ausgabe erscheinen wird, spricht Autorin Sophia Hochedlinger mit FROzine-Redakteurin Astrid Dober über dieses Projekt und was Community Building und eine kritische Gesellschaft gemein haben.

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FROzine
37 Min.
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