„Der Arbeitsplatz vermittelt soziale Identität“ – Lesung zu Marie Jahoda
Maria Hofstätter liest Marie Jahoda und der Soziologe Meinrad Ziegler gibt historischen Kontext, musikalisch begleitet von Inga Lynch.
Am Freitag, dem 23. Jänner fand im Café Viele Leute in Linz eine Lesung zur Sozialpsychologin Marie Jahoda statt. Die bekannte Ko-Autorin der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ war in den 1930er Jahren als Feldforscherin im Eastern Valley in Wales aktiv. Dort beobachtete sie ein genossenschaftliches Selbsthilfeprojekt für arbeitslose Bergarbeiter. Das Projekt bot den vom schwindenden Kohleabbau betroffenen Arbeitslosen die Möglichkeit, durch kooperative Arbeit den Eigenbedarf an Lebensmitteln und täglichen Gebrauchsgütern selbst zu produzieren.
Die Schauspielerin Maria Hofstätter lieh Marie Jahoda ihre Stimme und las aus dem Eastern Valley Forschungsbericht. Der Soziologe Meinrad Ziegler kontextualisierte die Auszüge und die Blues-Sängerin Inga Lynch begleitete die Lesung mit Gitarre und Gesang. Gezeigt wurde außerdem der etwa 15-minütige Kurzfilm „Eastern Valley“ (1937).
Beitragsgestaltung: Jakob Mak
Moderation: Vera Ecser
Zuletzt geändert am 30.01.26, 13:36 Uhr
Kommentare werden von der Redaktion moderiert. Es kann daher etwas dauern, bis dein Kommentar hier erscheint. Wir behalten uns vor, diskriminierende oder diffamierende Kommentare, sowie solche, die straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, zu entfernen.