Platzhalter1 Foto: Katharina Nahtman (FdR17)
Foto: Katharina Nahtman (FdR17)
Fem*Poem

Barbi Marković: Über literarische Schaffensprozesse

Zu Gast in der Sendung ist die Autorin Barbi Marković.

Nach der Einleitung liest sie eine Passage aus ihrem zuletzt erschienenen Text Strassenhunde (2019), der stilistisch und inhaltlich in das selbe „Universum“ ihres kommenden Romans Die verschissene Zeit, eine Karikatur ihre Kindheit in Belgrad in den 90er Jahre, eintaucht. Belgrad in den 90ern beschreibt sie als „psychowirtschaftliches Disaster, geprägt von Kriegen, Armut ecc.“.

Danach interviewt Romina Achatz Barbi Marković zu ihren Romanen Ausgehen (2009), Superheldinnen (2016) und über ihre Techniken und alltäglichen Rituale des Schreibens.

Barbi Marković schreibt Kurzgeschichten, Theaterstücke, Hörspiele und Romane. Sie ist in Belgrad geboren und lebt seit 2006 in Wien. 2011/2012 war sie Stadtschreiberin in Graz. 2016 erhält sie den Literaturpreis Alpha, 2017 den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis, 2017 wird sie zum Ingeborg-Bachmann-Preis eingeladen. 2018 wird  Superheldinnen als Theaterstück im Volkstheater Wien aufgeführt. 2019 gewinnt Barbi Marković den Reinhard-Priessnitz-Preis.

Erschienenen Bücher auf Deutsch sind u.a.:

  • Ausgehen. Aus dem Serbischen von Mascha Dabic. Berlin: Edition Suhrkamp, 2009.
  • Graz, Alexanderplatz. Graz: Leykam Verlag, 2012.
  • Superheldinnen. Roman. Mit Übersetzungen von Mascha Dabic. Salzburg-Wien: Residenz Verlag, 2016.

 

Zuletzt geändert am 09.01.20, 22:00 Uhr

Romina S. Achatz

Verfasst von Romina S. Achatz

zur Autorenseite
Gesendet am Di 07. Jan 2020 / 19 Uhr