Silke Müller

Silke Müller

Ein Duett aus Radiofeature-Produktion und Illustrationsausstellung hat mein Kommunikationsdesign und Medienstudium abgeschlossen. Seit dem beschäftige ich mich mit der großen, künstlerischen Radioform "Feature", mit Reportagen und Interviews mit KünstlerInnen und Kulturschaffenden.

Ich bin freischaftende Illustratorin für Plakate - zum Beispiel für Radio FRO - Zeitungen, Magazine, Bücher und Ausstellungen. Radiohören geht beim Zeichnen wunderbar.

www.silkemueller.net


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SendungsmacherIn bei den Sendungen:
52 Radiominuten

Beiträge von Silke Müller

°19 Cover

Ende November 2015 haben wir, gemeinsam mit etwa 150 Leuten, den Eingang des Linzer Rathauses belagert. Dort fand nämlich die konstituierende Sitzung des neu gewählten Gemeinderates statt.

Die Spielregeln brechen …

von Martin Wassermair // Interview mit Can Gülcü, dem ehemaligen Leiter der WIENWOCHE (2012—2015), zu Politisierung, Wirkungsmacht und Zivilgesellschaft.

Was tun, wenn der Wind dreht?

von Andi Wahl // Überlegungen zur aktuellen Lage der Freien Radios Ende Oktober des vergangenen Jahres traf sich „das Kartell“, ein loser Zusammenschluss der freien Linzer Kunst- und Kulturszene, zu einer Besprechung. Unter dem Eindruck der schwarz-blauen und rot-blauen de facto-Koalitionen auf Landes- bzw. Stadtebene sollte beraten werden, ob Handlungsbedarf bestünde, und wenn ja, was zu tun sei. Immerhin bezeichnete der Verfassungsjurist und ÖVP-Politiker Andreas Khol die FPÖ vor Jahren als „außerhalb der Verfassungsbogens“ stehend. Er hat sie später, als es galt, eine schwarz-blaue Bundesregierung zu installieren, wieder in diesen Bogen zurückgeholt. Aber nicht, weil sich diese Partei wesentlich geändert hätte, sondern weil die Wahrheit eine „Tochter der Zeit“ sei

FROzine – Ein Infomagazin

von Pamela Neuwirth // Seit Radio FRO on Air ist, betreibt es auch ein eigenes Informationsmagazin. Von Montag bis Freitag geht das „FROzine” seit mittlerweile 17 Jahren um 18:00 Uhr auf Sendung und begleitet die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen und Verwerfungen in Stadt und Land. Pamela Neuwirth ist langjährige Mitarbeiterin dieses journalistischen Flaggschiffs von Radio FRO. Wir haben sie gebeten, hier darüber nachzudenken, welchen Beitrag das Infomagazin für die Gesellschaft leistet.

Sendungsfeature „Flaneur und Distel“

Ein Mail-Interview mit Daniela Lipka und Hartmut Schnedl.// Auf Radio FRO laufen viele bemerkenswerte Sendungen. Das ist einer der Vorteile, keinem Format verpflichtet zu sein. Und dann gibt es noch eine Handvoll Sendungen, bei denen einem die Luft weg bleibt, wenn man sie zum ersten Mal hört. Mir erging es so bei „Flaneur und Distel“ - es war die Nacht-Sendung. Ein Thema wählen und dessen unterschiedlichen Facetten nachspüren. Großartig! Am darauffolgenden Tag bin ich gleich mit leuchtenden Augen zu unserer Programmkoordinatorin Dorota, um ihr von meinem Hörerlebnis zu erzählen.

Wir winken mit Taschentüchern

von Andi Wahl // Mit Jahreswechsel mussten wir uns von zwei sehr prägenden Persönlichkeiten unseres Teams (zumindest zeitweilig) verabschieden.

fisch stellt sich vor

Die meisten, die mit FRO in Kontakt treten, bekom-men es früher oder später auch mit unserem neuen Ausbildungskoordinator und Techniker „fisch“ zu tun. Wir haben ihn gebeten, sich in diesem Heft vorzustellen. So bekommst du schon einen ersten Eindruck:

Fashion & Technology

Im Oktober 2015 hat das neue Bachelorstudium "Fashion & Technology" an der Kunstuniversität Linz angefangen. Das Studium ist eine Ausbildung für zeitgenössisches Modedesign mit Schwerpunkt Innovation und Technologie.

Editorial

Herzlich willkommen! Schön, dass du reinschaust! Es waren heiße Tage, als wir diese Ausgabe im Juli und August zusammenstellten. Gemeinsam mit vielen ehren- und hauptamtlichen Flüchtlingshelfer*innen schlossen wir uns zur „Plattform Solidarität“ zusammen – eine Vereinigung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf das Versagen der politisch Verantwortlichen bei der Aufnahme von Asylsuchenden hinzuweisen und eine sofortige Änderung der bewusst oder fahrlässig herbeigeführten Zustände zu erreichen.

Vom Extremismus der Mitte

von Martin Schenk // Hetze und Menschenfeindlichkeit sind in Österreich kein Randphänomen mehr, sondern wurden längst von der gesellschaftlichen Mitte übernommen. Das ist die Beobachtung des Sozialexperten Martin Schenk. Über eine gefährliche Dynamik, die sich da ausgebreitet hat. Die sozialen Probleme steigen, obwohl die Gesellschaft insgesamt immer reicher wird, besonders ganz oben. Schuld sind aber immer die da unten. „Die Unterschichtler“, „die Mindestsicherungsbezieherinnen“ und „die Asylanten“. Das ist eine Methode, um die Verteilungs- und Gerechtigkeitsdebatte nur „ganz unten“ zu führen. Die zehn Prozent der Bevölkerung mit den geringsten Einkommen und Chancen dürfen einander die Augen auskratzen. Wie in einem römischen Stadion werden sie aufeinander losgelassen. Der Rest darf zuschauen und sich ein bisschen fürchten – oder daran erfreuen, nicht zu „denen“ zu gehören.