Rangliste der Pressefreiheit
Im Weltempfänger des Infomagazins FROzine drei Themen: Rangliste der Pressefreiheit, Atomkraft in heutiger Zeit, Kartographie der Arbeiter*innen-Klasse.
Immer weniger Pressefreiheit
Am 3. Mai war der Internationale Tag der Pressefreiheit. Passend dazu haben die Reporter ohne Grenzen (RSF) am 30. April die Rangliste der Pressefreiheit weltweit für das Jahr 2026 veröffentlicht. Reporter ohne Grenzen ist eine internationale Organisation, die sich für die Rechte und Sicherheit von Journalist*innen einsetzt. Sie erklären, dass Deutschland in dieser Rangliste um 3 Plätze nach unten und damit auf Platz 14 gerutscht sei. Über den aktuellen Zustand der Pressefreiheit, sowohl global als auch deutschlandweit, sprach Radio Corax mit Lucas Munzke. Er ist der stellvertretende Landesbezirksfachbereichsleiter und Gewerkschaftssekretär im ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft).
Atomkraft weltweit
Beim Gedenken an die eine historische Atomkatastrophe wird leicht vergessen: Nukleartests, Uranabbau und Endlagerdesaster fordern stetig heutige und künftige Strahlenopfer, Kernenergie und atomare Ambitionen verschärfen die Situation. Südnordfunk gestaltete ein Kolleg*innengespräch mit Rückblick auf atomare Katastrophen unter dem Radar (Pazifik, Kasachstan, USA, Russland) und einem Blick auf die Uran-Lieferkette vom Abbau bis zur vermeintlichen Entsorgung des Atommülls.
Die neue Arbeiter*innen Klasse
Die Friedrich Ebert Stiftung hat 2024 eine Studie mit dem Titel „Kartographie der Arbeiter:innenklasse“ herausgebracht. Darin beschäftigen sich die Forschenden mit verschiedenen Fragestellungen zur heutigen Arbeiter*innenklasse. Unter anderem erforschten sie, wer sich dieser Bevölkerungsgruppe zuordnet und wie viel Klassenbewusstsein in der Bevölkerung zu finden ist. Radio Corax sprach mit Jan Engels von der Friedrich Ebert Stiftung über die Studie.
Moderation: Nora Niemetz
CC-BY Musik: Ronald Kah, things i never said
Zuletzt bearbeitet am 10.05.26, 20:09 Uhr