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aura.radio (cc)

AURA Radioautomation

Radio FRO modernisiert seine technische Infrastruktur und arbeitet an der Einführung der neuen Open-Source-Radiosteuerung AURA. Das Projekt wird vom AK Zukunftsfonds Arbeit – Menschen – Digital gefördert und soll die Programmplanung, Sendungsverwaltung und technische Stabilität des Sendebetriebs nachhaltig verbessern.

Veraltete Radiosteuerung als Herausforderung

Bisher basiert die Programmsteuerung auf der Software „YARM“ („Yet Another Radio Manager“), die seit über 20 Jahren im Einsatz ist. Die Software ist veraltet, fehleranfällig und nur eingeschränkt wartbar. Technische Probleme können dazu führen, dass Mitarbeiter*innen vor Ort eingreifen müssen, um den Sendebetrieb wiederherzustellen.

Besonders aufwendig war bis jetzt die Verwaltung von Sendungen und Programmdaten: Inhalte müssen mehrfach gepflegt und manuell zwischen verschiedenen Systemen übertragen werden. Auch der Upload ins Cultural Broadcasting Archive (CBA) erfolgt bislang großteils händisch.

AURA vereinfacht Arbeitsabläufe

Mit AURA setzt Radio FRO künftig auf eine moderne, flexible und gemeinschaftlich entwickelte Open-Source-Lösung mehrerer freier Radios aus Österreich und Deutschland. Ziel ist eine stabilere und effizientere Programmsteuerung sowie eine bessere Integration von Website, Sendeplan und Audioarchiv.

Mehr Infos gibt es unter https://aura.radio/

Die neue Radiosteuerung ermöglicht unter anderem:

  • einfachere Verwaltung von Sendungen und Programmdaten,
  • flexiblere Programmierung von Sendungen – auch aus dem Homeoffice,
  • automatisierte Schnittstellen zwischen Website, Radiosteuerung und Audioarchiv,
  • höhere Ausfallsicherheit durch eine moderne Serverstruktur,
  • schnellere technische Wartung und Fernzugriff im Störungsfall.

Gerade für Redaktionen wie das werktägliche Infomagazin FROzine oder den Kultur- und Bildungskanal bringt das neue System mehr Flexibilität bei der Produktion und Planung aktueller Inhalte.

Schrittweise Inbetriebnahme

Im Frühjahr 2026 erfolgt die Inbetriebnahme für das Kernteam, also alle, die bisher mit der YARM-Steuerung zu tun hatten.

Im Sommer 2026 werden Schulungsvideos erstellt.

Ab Herbst 2026 erfolgt das schrittweise Rollout für die ehrenamtlichen Sendungsmacher*innen. Dazu gibt es begleitende Workshops.

Die rund 250 ehrenamtlichen Programm-Machenden profitieren von der neuen Infrastruktur. Künftig sollen sie Sendungen einfacher selbst hochladen und verwalten können – unabhängig von Bürozeiten oder technischen Umwegen. Dadurch wird der organisatorische Aufwand reduziert und mehr Zeit für die inhaltliche Arbeit geschaffen.

Open Source und Zusammenarbeit freier Radios

AURA ist ein gemeinschaftlich entwickeltes Open-Source-Projekt freier Radios. Radio FRO beteiligt sich aktiv an der Weiterentwicklung und Anpassung an die eigenen Anforderungen. Neben technischen Verbesserungen sind auch interne Schulungen, Dokumentationen und Workshops geplant, um die Einführung des Systems nachhaltig zu begleiten.

Mit der neuen Radiosteuerung investiert Radio FRO in einen stabileren, flexibleren und zukunftsfähigen Sendebetrieb – und schafft gleichzeitig bessere Rahmenbedingungen für haupt- und ehrenamtliche Radiomacher*innen.

AURA wird gefördert von:

in blauer Schrift steht RTR. Links daneben ist ein Quadrat, dass sich aus vier, nicht geschlossenen Linien zusammensetzt. An einem Ende der Linien ist jeweils ein blauer Kreis angebracht

Zuletzt bearbeitet am 06.05.26, 16:11 Uhr

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