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Crossing Europe (©)
Gesendet am Do. 30. Apr. 2026 / 17 Uhr
Kino für die Ohren 2026

Hysteria, Was an Empfindsamkeit bleibt, Don’t worry, Sári und Straight Circle

Tag 2 von Kino für die Ohren mit Hysteria, Was an Empfindsamkeit bleibt, Don't worry, Sári und Straight Circle.

Hysteria

Im ersten Beitrag hören Sie eine Filmbesprechung von meinen Kolleginnen Anneta Trimis, Raissa Iradukunda und Aylin Yilmaz. Sie haben den Film Hysteria von Mehmed Akif Büyükatalay gesehen. In dem Film steht ein verbrannter Koran im Zentrum, behandelt aber weiters viel mehr Themen, wie Privilegien und Rassismus.

Was an Empfindsamkeit bleibt

Das dokumentarische Langfilmdebüt der Regisseurin Daniela Magnani Hüller feierte im Forum der Berlinale 2026 seine Premiere. Der Film setzt sich auf eindringliche und zugleich zurückhaltende Weise mit einem versuchten Femizid auseinander, die die Filmemacherin selbst als Jugendliche überlebt hat. Jahre später spricht sie mit Menschen aus dem damaligen Umfeld – eine Ermittlerin, eine Lehrerin, eine Mitschülerin, ein Notarzt, ihr Rechtsbeistand – und fragt nach Erinnerungen, Wahrnehmungen und dem, was geblieben ist.

Anna Jungwirth hat mit der Regisseurin Daniela Magnani Hüller über ihren Film gesprochen.

Don’t worry, Sári

Beim Crossing Europe Filmfestival in der Sektion Competition Documentary läuft heuer ein besonders persönlicher Film: „Don’t Worry, Sári“. Einige Jahre nach dem Tod ihrer Mutter, die das Familienleben stets mit der Kamera festgehalten hat, beginnt Sári selbst zu filmen – und bringt damit ihren Vater und ihre beiden Brüder wieder ein Stück näher zusammen. Archivmaterial und neue Aufnahmen verschmelzen zu einer eindringlichen Geschichte über Familie, Verlust und psychische Herausforderungen.
Vera Ecser hat mit Regisseurin Sári Haragonics über die Intimität des Films gesprochen, darüber, wie ihre Familie darauf reagiert hat, warum der Titel international anders ist – und wem sie diesen Film besonders empfehlen würde.

STRAIGHT CIRCLE

Das Spielfilmdebüt von Regisseur Oscar Hudson feierte seine österreich Premiere beim Crossing Europe Filmfestival 2026 in der Kategorie Competition Fiction. In einer stilisierten, präzise komponierten Inszenierung erzählt der Film von zwei gegnerischen Soldaten an einer abgelegenen Wüstengrenze, die durch einen fragilen Waffenstillstand gezwungen sind, sich eine Unterkunft zu teilen – nicht aber ihre Haltung zur Welt.

Geprägt von seiner Arbeit im Musikvideo- und Werbefilmbereich entwickelt Hudson eine eigene, rhythmisch klare Handschrift, die ebenso kontrolliert wie verstörend wirkt.

Anna Jungwirth hat mit Regisseur Oscar Hudson über seinen Film gesprochen. Das Interview wurde auf englisch geführt.

Zuletzt bearbeitet am 30.04.26, 14:38 Uhr

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