Gemeinwohlorienterierter Journalismus
Am 14. Jänner hat sich im Presseclub Concordia ein neues Netzwerk für gemeinwohlorientierten Journalismus präsentiert.
Bei einer Talkrunde ist darüber diskutiert worden, welche Herausforderungen es gerade in der österreichischen Medienlandschaft gibt und wie die Zukunftsaussichten sind. Das Thema der Finanzierung ist immer wieder zur Sprache gekommen. Hier bestünde großer Reformbedarf, auch von Seiten der Regierung. Bei gemeinwohlorienteriertem Journalismus werde Geld hauptsächlich für den „Public Value“ eingesetzt, also um Inhalte zu produzieren für die Bevölkerung, es gehe nicht um Bereicherung.
Das Netzwerk selbst schreibt über sich:
Gemeinwohlorientierter Journalismus ist transparent hinsichtlich Finanzierung und Eigentümerinteressen und erwirtschaftet Umsätze sowie reinvestiert Gewinne primär, um mit publizistischer Arbeit zu einer vielfältigen und demokratische Öffentlichkeit beizutragen.
Am Panel diskutierten:
Lea Susemichel, leitende Redakteurin von an.schläge
Helge Fahrnberger, Gründer von Kobuk!
Christian Jungwirth, Geschäftsführer von OktoTV
Moderiert hat Luisa Niemann vom VORLAUT Kollektiv.
Sie haben über praktische Erfahrungen im Arbeitsalltag gesprochen und welche Chancen sich bieten, wenn Diversität und „Nischen“ in den Fokus rücken.
Das Netzwerk besteht im Moment aus folgenden Medien und Organisationen:
- an.schläge
- Augustin
- cba.media
- Die Chefredaktion
- moment.at
- Kobuk!
- Verband Freier Rundfunk Österreich
- VORLAUT Kollektiv
- Zimt Magazin
Die gesamte Veranstaltung im Presseclub Concordia kann hier auf Okto TV nachgesehen werden.
Zuletzt geändert am 20.01.26, 12:35 Uhr
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