Qi Gong Übungen für die stille Zeit
In dieser Folge von „Der kraffftvolle Weg“ laden wir unsere Zuhörerinnen und Zuhörer dazu ein, bewusst in die ruhigere Zeit des Jahres einzutauchen. Wir widmen uns einer Reihe stiller Qi-Gong-Übungen, die Körper und Geist in Einklang bringen und den Übergang in innere Weite und Entspannung unterstützen. Den Beginn macht die belebende Schüttelübung, die auch separat […]
In dieser Folge von „Der kraffftvolle Weg“ laden wir unsere Zuhörerinnen und Zuhörer dazu ein, bewusst in die ruhigere Zeit des Jahres einzutauchen. Wir widmen uns einer Reihe stiller Qi-Gong-Übungen, die Körper und Geist in Einklang bringen und den Übergang in innere Weite und Entspannung unterstützen.
Den Beginn macht die belebende Schüttelübung, die auch separat nachgehört werden kann
(→ Schüttelübung: https://de.cba.media/693174).
Sie dient als Toröffner: Anspannung fällt ab, die Energie beginnt zu fließen, und das ganze System wird auf die nachfolgenden stillen Übungen eingestimmt. Danach führen wir zwei weitere, tief beruhigende Sequenzen ein, die besonders in der stillen Jahreszeit wertvolle Begleiter sein können – Übungen, die den Atem vertiefen, die Aufmerksamkeit sammeln und das Herz wieder in seine natürliche Ruhe zurückführen.
Vor den Praxisanteilen entsteht ein einfühlsames Gespräch mit Personen, die Qi Gong seit vielen Jahren üben. Sie teilen ihre Erfahrungen, Eindrücke und persönlichen Wege – lebendige Einblicke in das, was achtsame Bewegung im Alltag bewirken kann.
Anschließend begleiten Matthias und Erika durch alle drei Übungen. Ihre Anleitung wird getragen von sanfter Qi-Gong-Musik, die Konzentration und Loslassen gleichermaßen fördert. Wir bitten um Verständnis, dass in der Schüttelübung die Anredeform „du“ verwendet wird, während in den anderen Übungen die höfliche Form „Sie“ gewählt wurde. Die Aufnahme entstand in unterschiedlichen Kontexten – die Essenz bleibt jedoch dieselbe: eine liebevolle Einladung, innerlich bei sich anzukommen.
Abgerundet wird die Sendung durch das „Heart Sutra“ in der Interpretation von Imee Ooi. Dieser klassische Text erinnert daran, dass alle Erscheinungen leer von einem festen, unabhängigen Selbst sind – eine Einsicht, die Leiden mildern und das Herz für tiefere Freiheit öffnen kann. Ein stiller, kraffftvoller Ausklang für eine Sendung, die zur Rückkehr in die eigene Mitte ermutigt.
Herzlichen Dank an Christine Högl für einige Takte aus ihrem Musikstück „Der Aufbruch“, die ich mit ihrer Erlaubnis verwenden durfte.
Photocredit: David Lee Schlenker
Zuletzt geändert am 30.11.25, 20:40 Uhr