Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören (Politik)

Fr. 10. Apr.

Im Rampenlicht #7 – Aktivistinnen

Internationaler Frauentag 2026

Live im Studio: Michaela Schoissengeier & Helga Schager

politisch, emanzipatorisch, frauenbewegt, stärkend, empowernd, rebellisch, widerständig, unermüdlich …

In einer Radiostunde haben wir engagierte, mutige Frauenpersönlichkeiten, Freiheits- und Widerstandskämpferinnen geehrt =

Frieda Buchacher ( Text entnommen aus der Publikation: Widerstand und Zivilcourage | Frauen in Oberösterreich gegen das NS-Regime, 1938–1945 von Elisa Frei, Martina Gugglberger, Alexandra Wachter).

Aung San Suu Kyi
Politikerin, Bürgerrechtlerin, Freiheitskämpferin, Oppositionsführerin, Menschenrechtsaktivistin aus Myanmar, ehemals Burma und Friedensnobelpreisträgerin 1991

Miriam Makeba (*1932 im Township Prospect, Johannesburg; † 2008 in Castel Volturno, Italien) war eine südafrikanische Sängerin und eine Vertreterin der Weltmusik. Sie kämpfte seit ihrem Exil 1960 gegen die damalige Apartheid-Politik Südafrikas und setzte sich für die Menschenrechte ein.

Stefanie Reinsperger = eine österreichische Film- und Theaterschauspielerin. Eine Ausnahmekünstlerin mit vielseitigen Talenten! Ins Rampenlicht gestellt und geehrt haben wir Stefanie Reinsperger im Besonderen für Ihre Aufführung(en) des Monologes Elisabeth! von Mareike Fallwickl über Elisabeth von Österreich-Ungarn, 2025.

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X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!
60 Min.
Mi. 08. Apr.

Beitrag: Wahlen in Ungarn: Welche Szenarien sind möglich?

Am 12.04.2026 wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt und zum ersten Mal seit 16 Jahren besteht die Möglichkeit, dass die Partei Viktor Orbáns verlieren könnte. Derzeit liegt Péter Magyar von der Oppositionspartei Tisza vorne. Doch falls es tatsächlich zu einem Regierungswechsel kommen sollte, bedeutet das noch nicht, dass sich auch das politische System ändert, denn jenes hat Orbán während seiner Regierungsjahre stark verankert.

Im Mediengespräch von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz sprach Péter Techet, Jurist und Historiker sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa, darüber was ein illiberaler Staat eigentlich ist und skizziert vier mögliche Szenarien für Ungarn, abhängig von unterschiedlichen Wahlausgängen.

 

 

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FROzine
14 Min.
Do. 02. Apr.

Spielsucht und Anti-Rassimus Arbeit in OÖ

Verhaltenssüchte behandeln

„Ich bin so handysüchtig!“ Oft hört man diesen Satz in der heutigen Zeit, aber wann trifft er wirklich zu?

Eine hohe Bildschirmzeit alleine ist noch keine Sucht. Menschen können süchtig nach Social Media werden, nach Onlinespielen oder -shopping. Das Verhalten wird dann problematisch eingestuft, wenn man andere Personen bezüglich der Nutzung belügt. Also behauptet, dass man weniger Zeit in einem Spiel verbringt, als es der Realität entspricht. Oder mehr Geld ausgibt als man es der Familie sagt, und sogar Schulden anhäuft. Nicht nur online können solche Verhaltenssüchte ausgelebt werden, auch das klassische Glücksspiel oder Einkaufen im Geschäft kann bei Personen zu problematischen Verhalten führen. In der Ambulanz für Spielsucht wird süchtigen Personen geholfen. Die Ambulanz ist ein Angebot von Pro Mente am Neuromed Campus des Kepleruniversitätsklinikums Linz. Karlheinz Staudinger, Psychotherapeut in der Ambulanz, spricht darüber, wie man problematisches Verhalten erkennen kann, welche Ansätze es für Therapien gibt und warum Verhaltenssüchte überhaupt entstehen können.

Den Einzelbeitrag können Sie hier nachhören.

Good Practices: Was bedeutet es heute Haltung zu zeigen?

Ein Diskussionsbeitrag der 3. Anti-Rassismus Messe, moderiert von Simon Inou. Gespächspartner*innen waren Ulrike Salinger und Abena Carty-Pinner.

Der 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus. Aus diesem Anlass fand am 13.03.2026 in Wien die 3. Anti-Rassismus-Messe als Auftaktveranstaltung der Österreichischen Anti-Rassismus-Tage statt. Vor Ort präsentierten zahlreiche Organisationen ihre Arbeit und ihre Kampagnen. Darüber hinaus bot ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Reden und Diskussionsbeiträgen Raum für vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema. Oberösterreich war als Gast-Bundesland zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Dabei stellten die Juristin Ulrike Salinger von der Gleichbehandlungsanwaltschaft Oberösterreich sowie die grüne Gemeinderätin Abena Carty-Pinner zwei Good-Practice-Beispiele aus der Region vor. Abena Carty-Pinner berichtete über die Kampagne Miteinander Linz, während Ulrike Salinger ein Symposium zur rassismuskritischen Rechtswissenschaft präsentierte.

Beitragsbild: Minitta Kandlbauer (c)

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FROzine
49 Min.
Di. 24. März

Radiabled: Selbstbestimmung, Freiheit und tierische Helfer: Der große...

Selbstbestimmung, Freiheit und tierische Helfer: Der große Radiabled-Rückblick

Veröffentlicht am 25. März 2026 – Ein umfassender Rückblick auf die Sendungen bei Radio FRO und Studio Enns.

Der März 2026 stand bei Radiabled ganz im Zeichen der Inklusion, der persönlichen Freiheit und der professionellen Unterstützung durch den besten Freund des Menschen. Gestern haben wir in einer emotionalen und hochinformativen Sendung mit unserem Studiogast Irene über den steinigen, aber lohnenswerten Weg zum selbstbestimmten Wohnen gesprochen. Gleichzeitig blicken wir zurück auf den 10. März, als uns Brigitte Girard tiefe Einblicke in die Welt der Therapiebegleithunde gab. Hier ist die Zusammenfassung dieser beiden wegweisenden Themen.

Teil 1: Gestern im Studio – Irene über selbstbestimmtes Wohnen
Was bedeutet es eigentlich, wirklich frei zu sein? Für viele Menschen mit Beeinträchtigungen ist die eigene Wohnung nicht nur ein Ort zum Schlafen, sondern das Fundament ihrer Würde. Irene hat gestern mit uns Klartext gesprochen und die folgenden 14 Kernfragen beantwortet, die zeigen, wie viel Organisationstalent und Mut hinter diesem Lebensmodell stecken.
Die Philosophie der Selbstbestimmung
Für Irene ist selbstbestimmtes Wohnen weit mehr als nur Barrierefreiheit. Es ist die Freiheit, zu entscheiden, wer die eigene Privatsphäre betritt, wann man aufsteht und wie der Alltag gestaltet wird. Weg von fremdbestimmten Strukturen im Heim, hin zur Eigenverantwortung. Sie betonte jedoch auch, dass diese Freiheit ihren Preis hat – vor allem in Form von organisatorischem Aufwand.
Kosten, Hürden und Fehlplanungen
Wir haben offen über die Kostenfaktoren gesprochen. Miete, Betriebskosten und die Finanzierung der persönlichen Assistenz sind riesige Posten. Irene gab wertvolle Tipps, worauf man achten muss, bevor man den Schritt in die eigene Wohnung wagt. Besonders spannend war ihre Erfahrung zum Thema Umbau: „Umgebaute Wohnungen sind nicht gleich umgebaute Wohnungen.“ Oft werden DIN-Normen erfüllt, die in der individuellen Praxis völlig am Bedarf vorbeigehen. Irene teilt hier ihre Erlebnisse mit Fehlplanungen, die den Alltag erschweren statt erleichtern.
Alltagsmanagement und persönliche Assistenz
Wie kommt man mit seinen Assistenten klar? Irene beschreibt dies als eine ständige Balance zwischen Professionalität und Vertrauen. Sie managt ihre Stundenplanung selbst – ein Fulltime-Job neben der eigentlichen Arbeit. Wir sprachen über ihre Pflegestufe und wie sie es schafft, trotz der hohen Anforderungen in ihrer eigenen Wohnung klarzukommen. Ohne ihre Assistenten wäre dieses Leben unvorstellbar, doch die Abhängigkeit erfordert eine enorme mentale Stärke.

Sport und Arbeit: Irene ist eine Powerfrau. Sie erklärte uns, wie wichtig ihr der Sport ist, um mental mit ihrer Situation klarzukommen. Doch wir blickten auch kritisch auf die Arbeitswelt: Irene arbeitet in einer Großküche. Wir thematisierten, ob der Verdienst (oft nur als „Taschengeld“ deklariert) in Ordnung ist oder ob sich hier grundlegend etwas ändern muss. Irene hat klare Visionen für die Zukunft!

Teil 2: Rückblick auf den 10. März – Vier Pfoten für die Seele
Bevor wir gestern mit Irene diskutierten, stand am 10. März ein anderes wichtiges Team im Fokus: Mensch und Hund. Gemeinsam mit der Expertin Brigitte Girard (www.girard.at) beleuchteten wir die anspruchsvolle Ausbildung zum Therapiebegleithund.
Tiergestützte Therapie (TGT) – Mehr als nur Streicheln
Brigitte Girard räumte mit Vorurteilen auf. Therapiebegleithunde sind professionelle Partner, die gezielt motorische, kognitive und emotionale Fähigkeiten fördern. Ein Hund wertet nicht; er begegnet dem Menschen unvoreingenommen. Das öffnet Türen, die für menschliche Therapeuten oft verschlossen bleiben.
Therapiehund vs. Assistenzhund: Die Rollenverteilung
Ein wichtiger Punkt der Sendung war die Unterscheidung: Während ein Assistenzhund (z.B. ein Blindenführhund) ein ständiger Begleiter für eine bestimmte Person ist und Sonderrechte genießt, arbeitet ein Therapiebegleithund im Team mit seinem Besitzer in Institutionen wie Schulen oder Kliniken.
Das Herzstück: Rollstuhltraining (Modul 2)
Ein Kernaspekt, bei dem wir von Radiabled aktiv mithelfen, ist die Gewöhnung der Hunde an technische Hilfsmittel. Ein Rollstuhl – ob manuell oder elektrisch – darf für den Hund keine Bedrohung sein.

  • Handrollstühle: Die Hunde lernen, sicher neben dem Rollstuhl zu laufen, ohne in die Speichen zu geraten.
  • E-Rollstühle: Die Gewöhnung an das Motorengeräusch und die ruckartigen Bewegungen ist hier entscheidend.

Wesenstest und Ethik
Nicht jeder Hund ist geeignet. In Stresssituationen muss das Tier gelassen bleiben. Brigitte betonte, dass Qualität vor Schnelligkeit geht. Auch die „Pensionierung“ der Hunde mit etwa 10 Jahren und die jährliche Überprüfung der Einsatzfähigkeit (das „Hunde-Pickerl“) zeigen, wie ernsthaft diese Ausbildung betrieben wird.

Ein besonderes Highlight der Sendung am 10. März war Radiosupermaus direkt im Studio. Gestern war sie telefonisch zugeschaltet. Die telefonische Zuschaltung von Radiosupermaus war super, denn sie bereicherte die Diskussion mit ihren Beiträgen und bringt oft tiefes Wissen mit ein!

Fazit: Gemeinsam für mehr Teilhabe
Ob es die Freiheit der eigenen vier Wände bei Irene ist oder die Unterstützung durch einen Therapiehund bei Brigitte Girard – das Ziel von Radiabled bleibt gleich: Wir wollen zeigen, dass Barrieren im Kopf abgebaut werden können, wenn man die richtigen Werkzeuge und Partner an der Seite hat.

Jetzt die Sendung vom 10.3.26 nachhören

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radiabled
56 Min.
Mi. 25. März

RESPEKT – Grenzen setzen!

Grenzen setzen ist, wenn du die eigenen Grenzen kennst und kommunizieren kannst.
Zu hören ist die 4a des Georg von Peuerbach Gymnasium Linz.
Inhalt:

  • Hörspiel “Stress auf der Party”
    • Zoe feiert Geburtstag.
    • Ihr Freund Hubert hat keine Zeit
    • Lisa (Zoes beste Freundin) gibt ihm Nachhilfe.
    • Zoe ist eifersüchtig und sauer.
    • Sie lädt Lisa nicht zu ihrer Party ein.
    • Thomas trifft Lisa und fragt sie ob sie zur Party kommt…
  • “Emma’s Podcast”/ Studio-Gespräch zu
    • Was sind deine Grenzen
    • Wie gehst du damit um?
    • Warum Respekt wichtig ist.
  • Straßenumfrage mit den Fragen:
    • Was bedeutet Respekt für sie?
    • Wann wurden ihre Grenzen überschritten?
    • Wann/Wie haben sie Grenzen eines anderen überschritten?
    • Warum ist es manchmal schwer „Nein“ zu sagen?
  • “Respekt-News” mit
    • Wo wurde heute ein Streit geschlichtet
    • Konfliktsituation Schule mit Studiogast „Maja“
    • Gefühl-Wetterlage – Klasseklima heute

Workshop-Leitung: Roswitha Kröll
Foto: Symbolfoto Schulworkshop

Eine Kooperation von Radio FRO und dem Georg von Peuerbach Gymnasium
gefördert vom Bundesministerium für Bildung im Rahmen
von https://kulturvermittlung.oead.at/de/culture-connected

 

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Radio und Schule
25 Min.
Do. 19. März

#Stimmlagen: Initiative gegen die Bezahlkarte Graz | Queer My Pleasure

Initiative gegen die Bezahlkarte Graz
Statt einem monatlichem Taschengeld von 40 Euro als Grundversorgung für Geflüchtete setzt sich Initiative gegen die Bezahlkarte Graz für ein Tauschgeschäft ein, bei dem sich Bürger:innen einbringen und ihr Bargeld gegen Gutscheine eintauschen können. Das Geld geht dabei nicht verloren, sondern wird nur umgewandelt. Außerdem gibt es die Möglichkeit ein regelmäßiges Tausch-Abo abzuschließen. Ziel ist es, dass Asylbewerber:innen, Vertriebene und andere Personen, die in der steirischen Grundversorgung sind,
weiter selbstbestimmt leben und ihr Geld nicht nur an bestimmten Orten nutzen können. Die Testphase der Sachleistungskarte ist abgeschlossen und wird vorraussichtlich ab April 2026 umgesetzt.
Infos dazu, wo ihr euer Bargeld gegen Gutscheine eintauschen könnt, findet ihr auf der Website der Initiative gegen die Bezahlkarte Graz.

Queer My Pleasure – sexuelle Bildung ohne Barrieren
Mit dem Projekt Queer My Pleasure möchte Eli in Graz einen barrierefreien und diskriminierungsfreien Zugang zu sexueller Bildung und körpersicheren Produkten schaffen. Seit Jänner 2026 ist der dazugehörige Online-Shop geöffnet. Dort werden geschlechtsneutrale Produkte, aber auch Bücher, Kunsthandwerk sowie Workshops und Beratungen rund um Sexualität und Queerness angeboten.
Lea von der VON UNTEN Redaktion hat mit Eli über die queer-feministische Bildungsarbeit in Graz, die Idee hinter dem Projekt und über geplanten Vorhaben gesprochen.

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#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
30 Min.
Do. 05. März

Der feministische Kampftag 2026 in Linz

Das Bündnis 8. März und Do It Yourself Frauentag Linz veranstalten wieder gemeinsam die Demonstration zum 8. März, dem internationalen feminstischen Kampftag, in Linz.

Ein großes Thema sind heuer die Einsparungen, ob im Arbeitsmarktbereich, in der Gesundheit oder Bildung. Ingrid und Martina vom Bündnis 8. März kritisieren, dass hier kein Geld da sei für die Menschen, aber die Kosten für die Stadtautobahn A26 problemlos übernommen würden. Das Motto der Demonstration lautet: „Enough! Basta! Genug!“ Der kämpferische Name des 8. Märzes sei passend, so Ingrid, denn man erinnere daran, dass Frauen für gleiche Rechte kämpfen mussten und auch heute noch in vielen Teilen der Welt nicht gleichberechtigt seien. Auch die Gefahr, dass Frauenrechte wieder eingeschränkt würden, z.B. durch strengere Abtreibungsgesetze oder Verbote, seien Motivation, solidarisch auf die Straße zu gehen.

2 Frauen stehen nebeneinander in einem Radio Studio vor einer weißen Wand. Sie lächeln in die Kamera
Ingrid und Martina vom Bündnis 8. März

Der 8. März hat seine Ursprünge in der Arbeiterinnenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Forderungen damals u.a. waren bessere Arbeitsbedingungen, Mutterschutz und Arbeitszeitverkürzung bei gleichem Lohn. Ähnliche Themen, wie die, die auch jetzt noch diskutiert werden. Auch wenn es mühsam werden kann, nach Jahren und Jahrzehnten kaum Besserungen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene zu sehen, sind die beiden Feministinnen doch positiv gestimmt. Die Arbeit im Bündnis, und dass neue Generationen den feministischen Kampf mit fortführen, motiviert.

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FROzine
21 Min.
So. 08. März

Der Würdigungspreis „APPLAUSIA“ 2026 in der Kategorie Frauenstimmen ergeht an:...

Internationaler Frauentag 2026

Zum 9. Mal vergibt die Frauen*redaktion X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss den Würdigungspreis der „A P P L A U S I A“ an herausragende Frauenpersönlichkeiten, die im Jahr 2025 On Air waren !

Der Würdigungspreis „APPLAUSIA“ 2026 in der Kategorie Frauenstimmen ergeht an:
Julia Pühringer = Journalistin, Filmkritikerin, TV-Produzentin, Moderatorin usw.

All ihre vielseitigen Aktivitäten sind durch feministische* Betrachtungsweise durchdrungen.
Einen tosenden Applaus für die Schlaue // Mutige // Brandrednerische Feministin und Aktivistin Julia Pühringer

X_XY gratuliert herzlich !

……………….

Infos zur Sendung:
Schlau // Mutig // Brandrednerisch // Feministisch
Julia Pühringer – im Porträt
Julia Pühringer = Journalistin und Filmkritikerin. Arbeitet für das TV-Magazin „tele“, schreibt freiberuflich u.a. für Medien wie „Der Standard“, „Der Falter“, die „an.schläge“, „schau Magazin“ und „Der Augustin“. Zahlreiche Interviews mit Filmschaffenden und Darsteller*innen, moderiert Q & As bei diversen Festivals und Filmvorführungen. Schwerpunkt auf dem Thema Film und Serie, dem Thema Repräsentation von Frauen* in der Industrie und ihrer filmischen Produktion sowie der ewigen und hochpolitischen Frage, wer den Filmkanon eigentlich geschrieben hat und welche Filme dieser beinhalten kann und soll – und wie das die Welt, wie wir sie uns vorstellen, spiegelt. Sie hält gern Brandreden im Internet und auch anderswo ! Auch moderiert sie, ist Mitdiskutantin auf Podien, leitet Seminare, lehrt, hält Vorträge, initiiert Projekte im Genre Film (zB Initiatorin & Kuratorin des Projektes „Werkstattgespräche mit Filmpionierinnen“) und eröffnet auch Ausstellungen, usf …
In einer Radiostunde gibt uns Julia Pühringer Einblicke in ihre vielfältigen Arbeitsfelder und Einsatzgebiete. Leidenschaftlich, direkt, tiefgründig und am Punkt gebracht führt sie uns mit Erzählungen durch ihre Vita – mit durch und durch feministischer* Betrachtungsweise.
Eine Produktion von Helga Schager

KurzVita
Julia Pühringer, 1978 in Linz geboren
Lebt und arbeitet in Linz und Wien
Ihr berufliches Angebot, siehe: https://www.speakerinnen.org/de/profiles/8560

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X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!
59 Min.
So. 08. März

Der Würdigungspreis „APPLAUSIA“ 2026 in der Kategorie Frauen_Kunst_Kultur...

Internationaler Frauentag 2026

Zum 9. Mal vergibt die Frauen*redaktion X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss den Würdigungspreis der
„A P P L A U S I A“ an herausragende Frauenpersönlichkeiten, die im Jahr 2025 On Air waren !

Der Würdigungspreis „APPLAUSIA“ 2026 in der Kategorie Frauen im Kunst- und Kultur ergeht an:
GERLINDE HOFER, Galeristin, die nach 35 Jahren Galerieleitung, die Pforten des Kunstvereins Paradigma in Linz schloss !

Künstlerinnen eine Bühne geben, war ihr von Beginn an (das war 1990) ein besonderes Anliegen und das Resümee zeigt – nach 35 Jahren Gerlinde Hofer hat eine geschlechtergerechte 50:50 Quote vorgelebt und umgesetzt ! Dafür ein großes Danke dafür und einen tosenden Applaus!

X_XY gratuliert herzlich !

………………………..

Infos zur Sendung:

X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss auf Radio FRO 105.0 MHz in Linz präsentiert ein Würdigungsporträt:

„35 Jahre KUNSTVEREIN PARADIGMA | LINZ“
im Fokus GERLINDE HOFER – Galeristin

Nach 35 Jahren Ausstellungstätigkeit schloss der Kunstverein Paradigma in Linz unter der Leitung der Galeristin Gerlinde Hofer die Pforten. Gegründet wurde der Kunstverein 1990 vom Trio Gerlinde Hofer (Galeristin), Ingrid Kowarik (Künstlerin) & Dietmar Brehm (Künstler) und bis 2025 fortgesetzt. Die Auslese umfassen fast 300 Ausstellungen !

Zelebriert wurde das ENDE mit 3 Schlusspunkt-Ausstellungen !
100te Kunstwerke fanden nochmals Bühne in der Galerie und eine große KünstlerInnen Schar und interessiertes Publikum machten der Galeristin Gerlinde Hofer ihre Aufwartung !

In einer Radiostunde setzen wir der Galeristin Gerlinde Hofer bzw. dem Kunstverein Paradigma einen Tribut!
In Form einer Laudatio von Dr. Julius Stieber, Kulturdirektor der Stadt Linz
Interviews mit: Maga. Gabriele Spindler – Leitung – Kunst- und Kulturwissenschaften der OÖ Landes-Kultur GmbH
und den KünstlerInnen: Armin Andraschko // Alfred Andrea // Sylvia Berndorfer // Cimi Czimek // Astrid Esslinger // Hedwig Holub // Christoph Raffetseder // Helga Schager // Ingrid Wurzinger-Leitner.

Eine Produktion von Helga Schager

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X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!
59 Min.
Di. 24. Feb.

Radiabled: Die Psychologie des Wassers: Hochleistungssport trifft Inklusion –...

Die Psychologie des Wassers: Hochleistungssport trifft Inklusion

Radiabled Spezial: Ein Tiefgang mit Radiosupermaus über Disziplin, mentale Stärke und neue Wege in Linz.

Inklusion durch Exzellenz: Das Element Wasser neu verstehen
Willkommen zu einer ganz besonderen Ausgabe von Radiabled. In unserer Zusammenarbeit zwischen Studio Enns und Radio FRO widmen wir uns heute einem Thema, das so tiefgreifend wie das Meer selbst ist: Der Schwimmsport in seiner reinsten Form – der Hochleistungsebene – und wie diese Erfahrungen die Welt der Inklusion revolutionieren können.

Warum beschäftigen wir uns bei Studio Enns mit Hochleistungssport? Die Antwort ist simpel: Weil Menschen mit Beeinträchtigung oft die größten „Hochleistungssportler“ des Alltags sind. Sie müssen Hürden überwinden, die für andere unsichtbar sind. Wenn wir nun die technische Expertise und die mentale Härte einer ehemaligen Profi-Schwimmerin wie unserer geschätzten Kollegin Radiosupermaus hinzunehmen, entsteht eine Synergie, die weit über das normale Maß hinausgeht.

In der heutigen Sendung sind wir den Fragen auf den Grund gegangen, die den Unterschied zwischen „ein bisschen Planschen“ und dem harten Kampf gegen die Uhr ausmachen. Wir blicken hinter die Kulissen des Profisports und entwickeln daraus eine Vision für inklusive Schwimmkurse, die in Linz ihresgleichen suchen werden.

Schwimmen vs. Schwimmsport: Eine Frage der Präzision
Eine der ersten Fragen, die wir in der Sendung klären mussten, war: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen normalem Schwimmen und Schwimmsport? Für den Laien mag es gleich aussehen, doch für den Profi liegen Welten dazwischen.

Normales Schwimmen ist eine Form der Fortbewegung oder Entspannung. Es geht um Wellness, Abkühlung oder allgemeine Fitness. Der Schwimmsport hingegen ist pure Mathematik im nassen Element. Hier geht es um Hydrodynamik, um den optimalen Anstellwinkel der Hand, um die perfekte Körperspannung und die Minimierung des Wasserwiderstands.

Radiosupermaus erklärte uns eindrucksvoll, dass im Profisport jeder Zentimeter zählt. Die Atmung wird nicht nach Bedarf, sondern nach einem strengen Rhythmus durchgeführt. Das Ziel ist es, eins mit dem Wasser zu werden, anstatt dagegen anzukämpfen. Diese Philosophie der „Effizienz durch Technik“ ist genau das, was wir Menschen mit Handicap vermitteln wollen: Wie nutze ich meine vorhandene Kraft so optimal wie möglich?

Der Alltag eines „Arbeitsviechs“: Training am Limit
Wo trainiert man eigentlich für die Weltspitze? Ein Profi-Schwimmer verbringt mehr Zeit im Chlorwasser als auf dem Trockenen. Trainiert wird in spezialisierten Leistungszentren, oft in 50-Meter-Bahnen, die eine ganz andere Ausdauer erfordern als das typische 25-Meter-Becken im Freizeitbad.

Die Trainingsintensität, von der Radiosupermaus berichtete, ist für Normalsterbliche kaum vorstellbar. Wir sprechen hier von Einheiten, die oft zweimal täglich stattfinden. Um 5 Uhr morgens der erste Sprung ins kalte Wasser, wenn die Stadt noch schläft. Kilometerlanges Kachelnzählen, Sprints, Krafttraining und taktische Analysen.

„Wie hart hast du damals trainiert?“ – Die Antwort war klar: Disziplin ist alles. Wer nicht bereit ist, an seine absoluten Grenzen zu gehen, wird im Wasser nicht bestehen. Dieses Mindset des Arbeitsviechs, wie Harald Bachlmayr es nennt, ist der Motor von Studio Enns. Wir übertragen diese unermüdliche Energie auf unsere sozialen Projekte. Wenn wir etwas anpacken, dann mit der gleichen Härte und Ausdauer wie eine Schwimmerin auf der letzten Bahn eines 400-Meter-Laufs.

Mentale Stärke: Der Sieg wird im Kopf entschieden
Ein großes Thema unserer Sendung war die mentale Fitness. Wie bereitet man sich auf einen Wettkampf vor, wenn man weiß, dass Monate des Trainings in wenigen Sekunden oder Minuten entschieden werden?

Radiosupermaus gab uns tiefe Einblicke in ihre Psyche. Viele kennen das Bild von Sportlern am Startblock, die mit sich selbst reden oder starre Blicke haben. Das sind keine Zufälle. Das ist mentale Programmierung. Ob es spezielle Mutmachsprüche sind oder visuelle Vorstellungen des perfekten Laufs – die mentale Vorbereitung ist oft wichtiger als die physische.

Wir haben auch über die Schattenseiten gesprochen. Die Übelkeit vor dem Start, der enorme Erwartungsdruck und die Angst zu versagen. Wie geht man damit um? Im Schwimmsport lernt man, diesen Druck in Vortrieb umzuwandeln. Man lernt, die Übelkeit zu akzeptieren und dennoch die Leistung abzurufen. Diese Resilienz ist ein Geschenk des Sports an das Leben. Wir wollen diese Techniken nutzen, um Menschen mit Beeinträchtigung zu zeigen, wie sie ihre eigenen inneren Barrieren durchbrechen können.

Von Pokalen und Weltreisen: Die Welt der Wettkämpfe
Wer im Schwimmsport erfolgreich ist, kommt herum. Radiosupermaus erzählte von den vielen Reisen zu Wettkämpfen. Doch wer denkt, das sei Urlaub, der irrt. Man sieht die Hotels, man sieht die Schwimmhallen, man sieht den Flughafen. Es ist ein Leben aus dem Koffer, immer fokussiert auf das Ziel.

Trotz der Härte gab es viele schöne Erlebnisse. Die Kameradschaft unter Sportlern, die zwar Konkurrenten im Wasser, aber Freunde am Beckenrand sind. Wir sprachen über ihre größten Erfolge und über die Pokale, die heute ihre Regale zieren. Ein besonderer Pokal liegt ihr besonders am Herzen – nicht wegen seiner Größe, sondern wegen der Geschichte, die dahintersteckt. Es ist ein Symbol für einen Moment, in dem sie über sich selbst hinausgewachsen ist.

Ausblick: Inklusive Schwimmkurse für Linz
Das Herzstück unseres Gesprächs war die Zukunft. Könnte sich Radiosupermaus vorstellen, ihr Wissen in Linz weiterzugeben? Die Antwort war ein begeistertes Ja.

Studio Enns plant, hier als Vermittler und Organisator aufzutreten. Wir wollen Kurse schaffen, in denen Menschen mit Beeinträchtigung von den Besten lernen können. Es geht nicht nur darum, sicher im Wasser zu sein. Es geht darum, das Gefühl von Freiheit und Kraft zu erleben, das nur das Wasser bieten kann.

Stellen Sie sich vor: Ein Kind mit Handicap lernt die Atemtechnik einer Profi-Schwimmerin. Ein Rollstuhlfahrer erfährt durch die Anleitung einer Leistungssportlerin, wie er seinen Oberkörper so effizient einsetzt, dass er im Wasser schneller ist als jeder Fußgänger. Das ist gelebte Inklusion. Das ist die Macht der Expertise, gepaart mit dem Herz von Studio Enns.

Wir werden dieses Thema weiter verfolgen. Es werden weitere Sendungen folgen, in denen wir die Details planen. Wir nutzen unser internationales Netzwerk, um die besten Bedingungen für dieses Projekt zu schaffen. Denn wir bei Studio Enns reden nicht nur – wir machen.

Ein Beitrag der Redaktion Studio Enns.

Koordination: Harald Bachlmayr (CEO) | Gast-Expertin: Radiosupermaus | Support: Michi (IT & Web)

Studio Enns – Inklusion. Medien. Macht.

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radiabled
59 Min.
Di. 24. Feb.

Herausforderungen im Bildungswesen für Migrantinnen

Am 16. Februar hat das kollektiv im Alten Rathaus in Linz einen ganzen Tag dem Thema Bildung gewidment. das kollektiv ist ein Linzer Verein für kritische Bildungs-, Beratungs- und Kulturarbeit von und für Migrant*innen.

Welche Hürden müssen Migrantinnen im österreichischen Bildunssystem überwinden? Von der Schulwahl bis zu Kürzungen bei Deutschkursen, es wird über vielfältige Probleme berichtet.

Unter dem Titel Gleichgerechtigkeit? Ungehörtes und Unerhörtes aus dem österreichischen Bildungssystem aus Sicht migrantischer Frauen* wurden in Workshops am Vormittag Forderungen an das österreichische Bildungssystem formuliert. Diese wurden auf Plakate und Schilder niedergeschrieben. Themen waren u.a. mehr mehrsprachige Informationen zu Bildungsmöglichkeiten, freie Ausbildungswahl, mehr Frauen*kurse, Kinderbetreuung in den Kursen.

Am Nachmittag hat eine Podiumsdiskussion stattgefunden. Welche Schwächen hat das Bildungssystem in Österreich, speziell für geflüchtete Personen und Menschen die noch kein Deutsch sprechen? Förderungen für Projekte werden gestrichen, Berater*innen sind nicht geschult im Bezug auf Rassismus, schon Kinder werden bei der Wahl der weiterführenden Schule diskriminiert. Frauen aus Politik Bildungseinrichtungen, Vertreter*innen des Arbeitsmarkt- und des (Aus)Bildungssektors, sowie Professionelle aus der Praxis haben diese Hürden besprochen.

Am Podium waren:

  • Abena Carty-Pinner (Frauenbeauftragte der Stadt Linz)
  • Florina Platzer (maiz Beratung von und für Migrant*innen)
  • Ines Vukajlović (Landtagsabgeordnete, die Grünen)
  • María del Mar Díaz Ortíz (she:works young talents)
  • Parasto Mumtaz (moving on, das kollektiv)
  • Regina Stöbich (Projekt FEMily, Caritas)
  • Renate Heitz (Landtagsabgeordnete, SPÖ)
  • Rubia Salgado (das kollektiv)
  • Sonja Falkner-Matzinger (MORE-Initiative für geflüchtete Studierende, JKU)

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FROzine
50 Min.
Do. 19. Feb.

Antifa als Terrororganisation & Tausende teils in SS-Uniform beim sog. Tag der Ehre

Am vergangenen Samstag dem 14. Februar 2026 stand Budapest erneut im Zeichen des sogenannten „Tag der Ehre“ – jenes rechtsextremen Gedenkens, bei dem der Ausbruchsversuch von Wehrmachts- und SS-Einheiten im Februar 1945 verklärt wird. Historische Schilderungen beschreiben einen apokalyptischen Endkampf, bei dem rund 160.000 Menschen starben.
Parallel dazu fand eine antifaschistische Pressekonferenz statt. Organisiert wurde sie von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, dem KZ-Verband Wien sowie ungarischen antifaschistischen Initiativen – in enger Zusammenarbeit mit dem internationalen Dachverband Fédération Internationale des Résistants, kurz FIR.

In unserer Sondersendung hört ihr unterschiedliche Redebeiträge, Interviews und Schilderungn: Sie analysieren die historische Dimension des rechten Aufmarsches, kritisieren Geschichtsrevisionismus und schildern die aktuelle politische Lage.

Außerdem hört ihr:

  • Ausschnitte der Redebeiträge der KZ-Verbände.
  • Wolfram Jarosch und Majas Vater, der beschreibt, welches „Gemezel“ hier aus seiner Sicht von Neonazis gefeiert wird – und warum ihn das zutiefst erschüttert.
  • Ein verlesenes Statement von Aktivist:innen aus Ungarn zur Situation von Versammlungsfreiheit und staatlichem Vorgehen.
  • Ein Interview von Tamara mit Wolfram Jarosch, dem Vater der kürzlich in Budapest verurteilten Maja.

Wir berichten zudem über die Polizeikontrollen im Anschluss an die Pressekonferenz: Besucher:innen schildern Identitätsfeststellungen, Durchsuchungen von Taschen und Rucksäcken sowie teils einschüchternde Maßnahmen, wie das Abfotografieren vom Pässen und Portraitfotos von Gesichtern. Auf Nachfrage nach der Rechtsgrundlage habe es zunächst widersprüchliche Angaben gegeben, so Beteiligte.

VON UNTEN berichtet auch über Eindrücke beim neonazistischen Marsch selbst. Dabei seien sie massiv beschimpft und beleidigt worden, zudem seien Morddrohungen ausgesprochen worden.
Unsere Sondersendung bündelt diese Stimmen, dokumentiert die Ereignisse rund um das Wochenende und ordnet sie politisch wie historisch ein.

Reinhören lohnt sich!

Foto: Tamara Ussner

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#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
29 Min.
Fr. 13. Feb.

Geschlechtergerechtes Lernen

Beim #2 MUT.Talk an der Johannes Kepler Universität Linz diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Bildungspraxis, Politik und Wirtschaft, wie geschlechterspezifische Unterschiede im Lernen wissenschaftlich fundiert in Bildungsprozesse integriert werden können. Die Veranstaltung wurde vom Think Tank ACADEMIA SUPERIOR gemeinsam mit dem Frauennetzwerk MUTmacherinnen organisiert.

Auf der Bühne sprachen

  • Univ.-Prof. Dr. Martin Halla | Professor für Volkswirtschaftslehre an der WU Wien
  • FH-Prof.in DI Dr.in Margarethe Überwimmer | Dekanin der Fakultät für Management an der FH OÖ Campus Steyr
  • Prof.in Mag.a Anja Weiermann | Direktorin am Linzer Technikum

Die Veranstaltung wurde von Mag. Doris Schulz moderiert.

Im Anschluss fand reger Austausch mit dem Publikum statt.

Foto May Mayrhofer

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Kultur und Bildung spezial
59 Min.
Di. 10. Feb.

Man muss nicht Dirndl-Kleidl tragen …

EinPodcast über Heimat.

Welche Bedeutung hat Oberösterreich eigentlich für die Lebensrealitäten der jungen Generation? Und was genau verstehen junge Menschen, insbesondere jene mit Migrationshintergrund, unter dem oft so aufgeladenen Begriff ‚Heimat‘?

Heimat bedeutet für jede Person etwas anderes. Für manche ist es ein Ort, für andere ein Gefühl ,verbunden mit Menschen, Erinnerungen und Momenten, die bleiben.

Im Sommer 2025 kamen mehrere junge Menschen zwischen 11 und 15 Jahren in der Streetwork-Anlaufstelle zusammen, um über Begriffe wie Heimat, Integration und Geborgenheit zu sprechen. Viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund, und so drehten sich die Gespräche oft um ganz persönliche Erfahrungen des Andersseins – um Hautfarbe, Akzente, Sprache oder kulturelle Ausdrucksformen.

Einige Jugendliche griffen zum Mikrofon und gingen auf die Straße, um Passantinnen und Passanten zu befragen. Sie stellten Fragen wie: „Was ist typisch Österreich?“ oder „Was bedeutet Heimat?“
Anschließend verglichen sie die Antworten mit ihren eigenen Erfahrungen. Daraus entstanden Gespräche über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Kulturen – über Sprache, Essen, Werte und Familie.

Das Thema „Heimat“ und „typisch Österreichisch“ war schnell erschöpft. Wie schon bei den Straßenbefragungen blieb es oft bei einer Aufzählung von Klischees, und die Jugendlichen fanden es schwierig, wirklich darüber ins Gespräch zu kommen. Deutlich lebhafter und engagierter wurde es, als das Thema Alltagsrassismus aufkam. Hier teilten die Jugendlichen persönliche Erfahrungen, diskutierten über Vorurteile und Diskriminierung im Alltag und reflektierten, wie sich solche Erlebnisse auf ihr Zugehörigkeitsgefühl auswirken.

Ein Podcast Projekt mit jungen Menschen in Vöcklabruck.
Ein Projekt von MKH Studios Wels und ISI Streetwork Vöcklabruck, Juni 2025.
www.medienkulturhaus.at

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MKH Podcasts
17 Min.
Fr. 13. Feb.

In memoriam Norma Helena Gadea – nicaraguanische Sängerin

In memoriam Norma Helena Gadea – nicaraguanische Sängerin

Im Februar/März 2010 bereisten Helga Schager (SPACEfemFM Frauenradio) und der Kulturverein PELIGRO, mit Oona Valarie Serbest und Ufuk Serbest NICARAGUA in Zentralamerika, um ein künstlerisches, audio-visuelles Porträt über aktive Frauenbewegungen, autonome Frauenradiosender und Künstlerinnen zu verwirklichen, mit dem Ziel das Engagement und die Courage dieser nicaraguanischen Aktivistinnen einzufangen.

Vor Ort interviewten wir Rebellinnen und Kämpferinnen des Alltags, die über ihre Problemfelder, ihre Strategien und ihre Visionen erzählten.
Frauen aus Kunst und Kultur, Medienfrauen, Frauen in der Politik, Frauen, die im Gesundheitsbereich tätig sind, indigene Frauen gaben einen Einblick in ihre realen Lebensumstände.
Titel des Radioprojektes: „Soy la Mujer de mi Vida“ – ICH BIN DIE FRAU MEINES LEBENS (7-teilig á 60 min.)

Eine unserer Interviewpartnerinnen war die nicaraguanische Sängerin NORMA HELENA GADEA (1955-2025).
Bekannt war Norma Helena Gadea – im besonderen in Lateinamerika – durch ihre sozialkritischen Volkslieder und für ihre ausdrucksstarke, faszinierende Stimme / Stimmkraft.

Sie war Teil der Widerstandsbewegung der FSLN – Frente Sandinista de Liberación Nacional. Mittels Protest- und Widerstandsliedern engagierte sie sich – mit anderen MusikerInnen-Kollegen – in den 70er Jahren – in ihrer Jugend – gegen die Diktatur von Anastasio Somoza.
Nach dem Triumph der nicaraguanischen Revolution im Juli 1979 begann Norma Helena Gadea zu reisen und die Friedensbotschaft ihres Landes musikalisch in die Welt zu tragen. Sie nahm an Solidaritätskonzerten in Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien, der Schweiz, Norwegen, Schweden, Finnland, den USA, Kuba, in ganz Mittelamerika sowie in Mexiko, Brasilien, Chile, Uruguay und Argentinien teil.

Die Sängerin verstarb am 7. November 2025 in Managua.

In einer Radiostunden wollen wir der widerständigen Künstlerin & ihrer Musik ein Tribut setzen! Eingespielt wird das Interview aus dem Jahr 2010 und vorgestellt „ihr musikalisches Werk“ !
Weiters berichten wir über die desaströse politische Lage – im Besonderen „Frauenpolitik“ betreffend – in Nicaragua. Unter der Herrschaft von Daniel Ortega und seiner Ehefrau Rosario Murillo (ehem. GuerillakämpferIn der FSLN), die das Land seit 2006 bis dato (2025) durchgehend regieren, hat sich Nicaragua (wieder) zu einem autoritären Regime entwickelt. Die Regierung unterdrückt die Opposition, zensiert Medien und hat tausende zivilgesellschaftliche Organisationen verboten.

Eine Produktion von Helga Schager

 

Fotos: Herbert Schager

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X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!
60 Min.
Mi. 28. Jan.

Sendereihe HörBar – zu Gast „X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!“

In der Sendereihe HörBar von Radio FRO Linz werden Sendungsmachende vor den Vorhang geholt – filmisch und akustisch porträtiert!
zu Gast waren die Redakteurinnen Michaela Schoissengeier & Helga Schager von „X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!“.

X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss hat eine lange Geschichte auf Radio FRO zu verzeichnen. Helga Schager und Michaela Schoissengeier sprechen über Anfänge und wie Radio verbindet.

Begonnen haben Helga Schager und Michaela Schoissengeier schon recht bald bei Radio FRO. Ursprünglich waren sie Teil von SPACEfem FM, einer feministischen Sendereihe, die im Herbst 2000 startete. Die zehn Frauen der Redaktion haben eine große Bandbreite an Themen abgedeckt: Vorstellungen von Künstler*innen, Musik von queeren Personen, Lesungen, Sexarbeit, Migration. Es gab viele Themen und auch heute noch muss Radio mit einer feministischen Perspektive gemacht werden, sind die beiden überzeugt. Nach dem das Projekt SPACEfem FM beendet war, haben Helga und Michi eine neue Radiosendung ins Leben gerufen: „X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!“ Das feministische Magazin mit queerem Biss. Der etwas sperrige Name ist beabsichtigt, es geht darum, sich Raum zu nehmen, mit dem Titel der Sendung und den Inhalten.

Beiden sind Kollaboration und Austausch mit anderen Redakteur*innen wichtig, es gab Klausuren, gemeinsame Essen und Redaktionssitzungen. Gerade dieses Zusammenkommen und die Freundinnenschaften sind es auch, die motivieren, weiter Radio zu machen. Ohne dieses verbindende Element ist es leicht, sich aus den Augen zu verlieren, was Michi und Helga auf keinen Fall zulassen möchten.

Und in einer Welt voll von Gewalt gegen Frauen, stärker werdender Queerfeindlichkeit und Rückschritten in Sachen Gleichberechtigung gibt es genügend Themen, die noch (un)gelöst und (un)erhört sind.

„X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!“ Das feministische Magazin mit queerem Biss ist jeden ungeraden Freitag von 19 bis 20 Uhr zu hören.

Hier kann man die HörBar Folge anschauen:
https://www.dorftv.at/video/47826

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X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!
60 Min.
Di. 27. Jan.

Radiabled: Wer sind die Größten? Unsere Topstars-Sendung steht bevor!

Wer sind die Größten? Unsere Topstars-Sendung steht bevor!

Ein Ausblick auf die morgige Live-Sendung der Hauptmoderatorengruppe bei Radio FRO

Es kribbelt wieder in den Fingern, die Mikrofone sind frisch eingestellt und die Vorfreude im Team von Studio Enns steigt ins Unermessliche. Morgen ist es wieder so weit: Wir übernehmen das Ruder als Hauptmoderatorengruppe! Radio ist für uns mehr als nur Technik und Musik – es ist die Leidenschaft, Geschichten zu erzählen und Emotionen direkt in eure Wohnzimmer, Autos oder Kopfhörer zu bringen.Das Thema der morgigen Sendung hat es in sich und sorgt schon im Vorfeld für ordentlich Diskussionsstoff im Studio: „Die besten drei Topstars aller Zeiten aus deiner Sicht“. Doch wer uns kennt, weiß, dass „die Besten“ ein dehnbarer Begriff ist. Während der eine an die großen Klassiker der 60er denkt, schlägt das Herz des anderen für den Sound der 90er oder die elektronischen Beats der 2000er.

Ein kurzer Rückblick: Was bisher geschah
Bevor wir den Blick nach vorne werfen, möchten wir euch ein Thema ans Herz legen, das uns in der letzten Sendung sehr bewegt hat. Wir haben uns intensiv mit der individuellen 24-Stunden-Betreuung befasst. Es war eine Sendung, die Tiefe gezeigt hat und die Wichtigkeit von menschlicher Zuwendung in den Fokus rückte.

Falls ihr diesen wichtigen Beitrag verpasst habt, könnt ihr ihn hier ganz bequem nachhören:
Zur Nachlese & Audio: 24-Stunden-Betreuung im Fokus
Meine persönlichen Favoriten: Von Italo-Dance bis Kult-Rock
In der morgigen Sendung werde ich (euer Moderator) meine ganz persönliche Liste der Giganten präsentieren. Für mich müssen Topstars nicht unbedingt im Smoking auf einer Gala sitzen – sie müssen den Vibe einer ganzen Ära geprägt haben. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das, was ich für euch vorbereitet habe:
Gigi D’Agostino – Der Maestro des Lento Violento
Wenn wir über Stars sprechen, die die Tanzflächen weltweit regiert haben, kommt man an ihm nicht vorbei. Gigi D’Agostino ist für mich ein absoluter Topstar. Mit Hits wie „L’Amour Toujours“ oder „Bla Bla Bla“ hat er nicht nur den Italo-Dance definiert, sondern eine Hymne für eine ganze Generation geschaffen. Seine Musik ist zeitlos, energetisch und schafft es immer wieder, die Menschen zu verbinden. Er ist der Beweis, dass elektronische Musik Seele haben kann.
Liquido – Einmal „Narcotic“ und für immer Legende
Manche Bands brauchen nur diesen einen Song, um unsterblich zu werden. Liquido hat mit „Narcotic“ Ende der 90er Jahre etwas geschaffen, das heute in keinem Stadion und auf keiner Party fehlen darf. Dieser unverwechselbare Synthesizer-Riff ist Kult. Liquido steht für mich stellvertretend für die handgemachte Rock-Pop-Energie, die einfach gute Laune macht und zeigt, wie ein einziger Geniestreich einen Star-Status für die Ewigkeit zementieren kann.
Shiver – Der Sound, der unter die Haut geht
Zusätzlich wird es von meiner Seite Klänge wie von Shiver geben. Hier bewegen wir uns in Bereichen, die atmosphärisch, packend und musikalisch brillant sind. Es ist dieser spezielle Sound, der einen mal mitreißt und mal zum Nachdenken anregt – genau das, was einen wahren Star ausmacht: die Fähigkeit, den Hörer in eine andere Welt zu entführen.
Die große Überraschung: Was bringen die Kollegen mit?
Das Spannende an der morgigen Sendung ist: Ich bin nicht allein! Wir sind eine Moderatorengruppe, und meine drei geschätzten Kollegen haben ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, wer auf den Olymp der Stars gehört.

Werden sie die großen Legenden wie Freddie Mercury, David Bowie oder vielleicht Madonna aus dem Hut zaubern? Oder überraschen sie uns mit ganz modernen Ikonen oder völlig anderen Genres? Ich weiß es selbst noch nicht genau, was sie im Gepäck haben. Diese Ungewissheit macht den Reiz unserer gemeinsamen Moderation aus. Es wird ein lebendiger Austausch, vielleicht sogar ein kleiner Schlagabtausch der Musikgeschmäcker, aber auf jeden Fall eine Reise durch die Musikgeschichte, wie ihr sie selten hört.
So seid ihr morgen live dabei!
Damit ihr keine Sekunde unserer Show und der Enthüllung der weiteren Topstars verpasst, haben wir hier alle Möglichkeiten für euch aufgelistet, wie ihr uns hören könnt:

  • Direkter Livestream: www.fro.at/livestream (Einfach klicken und direkt im Browser hören!)
  • Über radio.at: Sucht einfach nach Radio FRO auf radio.at – ideal für unterwegs auf dem Smartphone.
  • Unsere Sendungsseite: Alles zum Projekt findet ihr unter www.fro.at/radiabled.
  • Sender-Homepage: Besucht die allgemeine Seite von Radio FRO unter www.fro.at.

Und wer wissen möchte, was wir in der Vergangenheit schon alles auf die Beine gestellt haben, findet unser umfangreiches Archiv hier:
Alle bisherigen Sendungen von Studio Enns für FRO
Fazit & Einladung
Egal ob ihr Fans von Gigi D’Agostino seid, bei Liquido laut mitsingt oder gespannt seid, welche Stars meine Kollegen präsentieren werden – morgen ist für jeden etwas dabei. Radio FRO und das Team von radiabled stehen für Vielfalt, Inklusion und die Liebe zum Medium Radio. Wir laden euch ein, Teil dieser Dynamik zu werden.

Schaltet morgen ein, lasst uns gemeinsam in Erinnerungen schwelgen und die besten Stars aller Zeiten feiern. Wir freuen uns auf euch!

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59 Min.
Di. 27. Jan.

Streik der Ordensspitäler in Linz und Wels

Streikversammlung in Linz

Am Donnerstag, dem 22. Jänner 2026, haben 7 der 8 Ordensspitäler in Oberösterreich gestreikt. Laut Angaben der Gewerkschaft vida waren insgesamt um die 2.000 der 4.000 diensthabenden Beschäftigten aktiv am Streik beteiligt. Die Versorgung von Notfällen und stationären Patient*innen blieb dabei durchgehend gewährleistet. Auslöser des Streiks waren vier ergebnislose Kollektivvertragsverhandlungsrunden für die insgesamt rund 10.000 Beschäftigten. Neben einer baldigen Rückkehr zum Verhandlungstisch stand vor allem Frustration über die Teuerung sowie die massive Arbeitsbelastung in den Spitälern im Zentrum der Forderungen. Seitens der Arbeitnehmer*innen wird eine Inflationsabgeltung und eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bis 2030 verlangt.

In Linz gab es am Tag des Streiks trotz klirrender Kälte eine öffentliche Kundgebung. Die Streikversammlung unter dem Motto „Mehr von uns ist besser für alle!“ begann um 10:00 am Martin-Luther-Platz. Bei -6 Grad nahmen rund 800 Personen an der Demonstration teil. Anna Jungwirth und Jakob waren für Radio FRO vor Ort und haben mit den Streikenden dort gesprochen. Im Beitrag zu hören sind Eindrücke von der öffentlichen Kundgebung und Interviews mit den Teilnehmer*innen.

Streik im Ordensklinikum Wels

In Wels fand keine Kundgebung statt. Die streikenden Mitarbeiter*innen versammelten sich nur für einen Fototermin vor dem Ordensklinikum. Danach zogen sie mit ihren Plakaten durch das Haus in den Festsaal. Es wurden Reden gehalten und es gab Online-Zuschaltungen zu den Kolleg*innen in den anderen Ordensspitälern.

 

Beitragsbild: Marina Wetzlmaier

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43 Min.
Di. 27. Jan.

Streik der Ordensspitäler in Linz

Streikversammlung in Linz

Am Donnerstag, dem 22. Jänner 2026, haben 7 der 8 Ordensspitäler in Oberösterreich gestreikt. Laut Angaben der Gewerkschaft vida waren insgesamt um die 2.000 der 4.000 diensthabenden Beschäftigten aktiv am Streik beteiligt. Die Versorgung von Notfällen und stationären Patient*innen blieb dabei durchgehend gewährleistet. Auslöser des Streiks waren vier ergebnislose Kollektivvertragsverhandlungsrunden für die insgesamt rund 10.000 Beschäftigten. Neben einer baldigen Rückkehr zum Verhandlungstisch stand vor allem Frustration über die Teuerung sowie die massive Arbeitsbelastung in den Spitälern im Zentrum der Forderungen. Seitens der Arbeitnehmer*innen wird eine Inflationsabgeltung und eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bis 2030 verlangt.

In Linz gab es am Tag des Streiks trotz klirrender Kälte eine öffentliche Kundgebung. Die Streikversammlung unter dem Motto „Mehr von uns ist besser für alle!“ begann um 10:00 am Martin-Luther-Platz. Bei -6 Grad nahmen rund 800 Personen an der Demonstration teil. Anna Jungwirth und Jakob waren für Radio FRO vor Ort und haben mit den Streikenden dort gesprochen. Im Beitrag zu hören sind Eindrücke von der öffentlichen Kundgebung und Interviews mit den Teilnehmer*innen.

 

Beitragsbild: Marina Wetzlmaier

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FROzine
21 Min.
Do. 15. Jan.

Das B37-Kältetelefon | Tribüne Linz wehrt sich gegen Vermieter

Das Kältetelefon für Linz und Oberösterreich

Die niedrigen Temperaturen der letzten Tage haben dazu geführt, dass Medien vermehrt auf die Kältetelefone hingewiesen haben. Damit können Bürger*innen Hilfe holen, wenn sie wohnungslose Menschen antreffen. In den Bundesländern gibt es aber unterschiedliche zuständige. In Oberösterreich wird in der Regel der Sozialverein B37 angeführt. Deren Kältetelefon ist aber nicht durchgehend besetzt. Um herauszufinden, wie das Kältetelefon in Linz und Oberösterreich tatsächlich funktioniert, hat Aylin Yilmaz mit Isolde Waltenberger gesprochen. Waltenberger ist die Teamleiterin von OBST, der Outreacharbeit von B37.

Das Kältetelefon von B37 ist von November bis Ende März jeweils Dienstag und Donnerstag von 10-12 Uhr unter 0732 77 67 67 – 560 oder linzer-kaeltetelefon@b37.at erreichbar. B37 ist für das Linzer Stadtgebiet zuständig. Falls eine Person akut Hilfe benötigen sollte, rufen Sie bitte die Rettung.

Tribüne Linz wehrt sich gegen Vermieter

Die Tribüne Linz, das Freie Theater am Südbahnhofmarkt, geht gerade gerichtlich gegen die Kündigung ihres Mietvertrags vor. Geht es nach dem Vermieter, so soll das Theater bis Ende Juni ausziehen. Abgesehen davon, das dies einen Kahlschlag für einen wichtigen Kulturbetrieb in Linz bedeuten würde, belastet es auch den Entwurf zukünftiger Spielpläne.

Jakob Mak hat mit Cornelia Metschitzer und Rudi Müllehner von der Theaterführung gesprochen. Diese zeigen sich trotz allem ruhig. Im Gespräch ging es um die aktuelle Lage, den neuen Spielplan und die logistischen Herausforderungen eines Theaterbetriebs.

Beitragsbild: Aylin Yilmaz

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FROzine
53 Min.
Do. 15. Jan.

Kältetelefon in Oberösterreich

Seit Tagen wird aufgrund der niedrigen Temperaturen auf die Kältetelefone in den Bundesländern hingewiesen. In Oberösterreich wird die Nummer von B37 angegeben. Wie funktioniert dieses Angebot genau?

Es ist wichtig zu betonen, dass es sich bei dem Kältetelefon um keine Notrufnummer handelt, auch zeitnah den Hinweisen nachgehen kann OBST nicht. OBST bezeichnet das aufsuchende Streetwork Angebot vom Sozialverein B37. Die Teamleiterin Isolde Waltenberger betont, dass sie allen Anrufen und E-Mails nachgehen, aber da die Sozialarbeiter*innen meistens so und so schon unterwegs sind und mit den wohnungslosen Personen in Linz Kontakt haben. Das ist auch ein wichtiger Hinweis, B37 betreut nur das Linzer Stadtgebiet, es gibt noch Stellen in ein paar anderen oberösterreichischen Städten, an die sie Anrufer*innen weiterleiten könne, aber eine bundeslandweite, einheitliche Versorgung gibt es nicht.

Eine Frau mit langen braunen Haaren steht vor einer schwarzen Couch und lächelt. Hinter ihr sind offene Regale zu sehen und grüne Pflanzen.
Isolde Waltenberger

Laut Erhebungen von B37 sind es 82 Personen, die in Linz wohnungslos sind und auf der Straße wohnen. Diese Zahl beinhaltet aber nur diejenigen, die in Österreich Anspruch auf Sozialleistungen haben, die Gruppe an wohnungslosen Menschen ist eigentlich größer. Im Alltag versorgen Waltenberger und ihre Kolleg*innen ihre Klient*innen schon im Herbst mit Schlafsäcken und warmen Gewand, so dass sie für den Winter gut ausgerüstet sind. Sie kommen auch teils für die Kosten der Notschlafstelle auf oder Personen können sich mit der Adresse von B37 bei Behörden melden. So können sie dort ihre Post empfangen.

Das Kältetelefon von B37 ist von November bis Ende März jeweils Dienstag und Donnerstag von 10-12 Uhr unter 0732 77 67 67 – 560 oder
linzer-kaeltetelefon@b37.at erreichbar. Falls eine Person akut Hilfe benötigen sollte, rufen Sie bitte die Rettung unter 144.

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FROzine
26 Min.
Mi. 14. Jan.

Wende im AntifaGraz25 Prozess: Staatsanwaltschaft hat unzureichend ermittelt |...

Wende im AntifaGraz25 Prozess: „Die Staatsanwaltschaft ist ihren objektiven Ermittlungspflichten meiner Meinung nach nicht nachgekommen“ – Julia Kolda (Anwältin)
Vom 7.-8. Jänner fand nun der Prozess gegen die sieben Grazer Antifaschist:innen statt, angesetzt wäre der Repressionsprozess bis 9. Jänner gewesen, durch neue Entwicklungen wurde er auf März vertagt.
Am ersten Verhandlungstag wurden die Angeklagten befragt, am zweiten Tag kamen der Geschädigte, seine Frau, weitere Zeug:innen und ein Sachverständiger zu Wort.

Während sich das Gericht und die Staatsanwaltschaft die Verletzungen des Geschädigten zunächst ausschließlich im Sinne der Anklage erklärten (durch aktive Gewalteinwirkung), relativierte ein orthopädisches Sachverständigengutachten nun diese Einschätzung. Demnach könnten die festgestellten Verletzungen nicht ausschließlich durch Gewalteinwirkung entstanden sein, sondern auch durch einen Sturz.
Das Gutachten wurde nicht von der Staatsanwaltschaft oder vom Gericht, sondern auf Antrag der Verteidigung des Geschädigten eingeholt. In der Hauptverhandlung wurden damit Ermittlungsfragen behandelt, die üblicherweise bereits im Vorfeld durch die Staatsanwaltschaft geklärt werden hätten müssen. Nur durch die harte Anklage des schweren Raubs und die Ermittlungen zu einer kriminellen Vereinigung, waren die brutalen Hausdurchsuchungen, die Interpol-Fahndung und die sechswöchige Untersuchungshaft einer Person überhaupt möglich.

Wie die Wende im Prozess durch das Gutachten zustande kam und was das für den weiteren Prozess bedeutet, klären wir mit den Anwältinnen der Angeklagten, Julia Kolda und Pia Kern.

Hier könnt ihr der Solidaritätskampagne zum AntifaGraz25 Prozess auf Instagram folgen.

„Wir kämpfen weiter bis jeder Mensch unabhängig von Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Geschlechts in Freiheit leben können!“ – Soli-Demo für die Angeklagten
Am Donnerstag, den 8. Jänner, fand nach dem Ende des zweiten Prozesstages in Graz eine Solidaritätskundgebung mit den Angeklagten statt. Organisiert wurde die Demo am Südtirolerplatz von der Offensive gegen Rechts.

Im zweiten Beitrag heute hört ihr drei Reden, die auf der Demonstration gehalten wurden: In der ersten Wortmeldung hört ihr eine Person aus der Soli-Gruppe der Angeklagten. Darin werden die gewaltvollen Repressionsmaßnahmen im Vorfeld des Prozesses thematisiert und welche Auswirkungen sie für die Angeklagten hatten. Im zweiten Beitrag spricht eine Person, die beim G.OAT – Grazer Offenen Antifaschistischen Treffen organisiert ist, über den Prozess und die massiven Versäumnisse der Staatsanwaltschaft. Im letzten Beitrag gibt es noch eine allgemeine Einordnung von einer Person der Offensive gegen Rechts zur Repression gegen Antifaschist:innen im Jahr 2025.

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#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
30 Min.
Mo. 19. Jan.

Brandbeschleuniger Lithium am Balkan

Wie selbstverständlich wird gezündelt, durch die Repräsentanten der Europäischen Union. Vor allem der (ehemaligen) deutschen Kanzler/in und andere Vertreterinnen, welche sich einen Dreck um alles Demokratische rundherum scheren, wenn es um Rohstoffe und Märkte im Dienste der Mächtigen Auto- und Chemischen Industrie sich handelt. Die ehemaligen Kolonialherren sind es heute wieder, mit wechselnden Fahnen und neuen Hymnen. Speziell in Europa. Für die Zukunft kann das bedeuten, dass sich politisch renitenten Staaten am Balkan, sich dem Diktat der Ausbeutung mitsamt massiver Landschaftszerstörung und Lebensraumverwüstung beugen sollen. Als Preis dafür, dass mit dem deutschen Elektroauto und unmissverständlichen Demokratieaustausch die Grenzen zur Europäischen Union als untertäniges Mitglied überschritten werden dürfen.

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Werkstatt-Radio
59 Min.
Mo. 22. Dez.

6th International Marxist-Feminist Conference 2025

aufgequeerlt

This year, the 6th International Marxist Feminist Conference, organised by Transform! Europe Network and took place from 21 to 23 November 2025 in Porto, Portugal.
 At a time marked by militarism, rising fascism and deepening social inequalities, the conference brought together activists, researchers and artists to think collectively about resistance, solidarity and feminist futures.

In this episode, we’ll broadcast an interview with Tjaša Cankar from the Institute of Culture and Memory Studies in Slovenia. She speaks about how Yugoslav Marxists and Marxist feminists can inform our struggles today.

We’ll then continue with three longer audio contributions:
João Manuel de Oliveira from University Institute of Lisbon talks about feminisms as communal spaces and the role of socialist feminisms in resisting fascism.
– A representative of Mor Dayanışma discusses women’s struggles in Turkey, offering perspectives from the ground up.
Daniela Carvajal Enríquez and Erandi Villavicencio from Bordar la Ternura (Embroidery of Tenderness) from Ecuador share how collective political embroidery becomes a practice of resistance, memory and emancipation.

Music (c): КУКЛА, Mynda’Guevara, Yayla and Margarita Laso
Photo: jz

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52radiominuten
59 Min.
Do. 18. Dez.

Gewalt im Frauensport | Paketbranche in der Kritik | ProEuropeanValues

Strukturelle Gewalt im Frauensport

Wenn im Sport von Gewalt gesprochen wird, geht es nicht nur um einzelne Vorfälle. Gemeint sind oft Strukturen, die Macht ungleich verteilen, Ausschlüsse erzeugen und Kritik erschweren. Genau darum ging es bei der Veranstaltung „Eigentor. Strukturelle Gewalt im Frauensport“ am 4. Dezember im Linzer Wissensturm. Organisiert vom Frauenbüro der Stadt Linz, diskutierten Vertreterinnen aus Sport, Politik und Aktivismus darüber, wie solche Strukturen entstehen – und wie sie verändert werden können. Moderiert wurde die Diskussion von Clar Gallistl.

Die Fußballerin Alisha Jahn sprach über Aktivismus im Sport. Jahn war eine ausgesprochene Kritikerin der Anstellung von Jérôme Boateng beim Fußballverein LASK. Die ehemalige Skirennläuferin Nicola Werdenigg thematisierte hingegen strukturelle Hürden für Frauen im Skisport. Während zumindest bei der Bezahlung von Profisportlerinnen im Skisport nachgezogen wurde, mangelt es nach wie vor an Frauen in Trainerrolle. Auch berichtete Werdenigg von den Hindernissen, welche sie selbst bewältigen musste.

AK Wien über schlechte Abeitsbedingungen im Kleintransportgewerbe

Die umsatzstarke Weihnachtszeit ist für viele Leute sehr arbeitsintensiv. Für Beschäftigte im Kleintransportgewerbe sind die Wochen vor dem 24. Dezember besonders herausfordernd, da extrem viele Pakete zugestellt werden müssen. Begleitet wird diese ohnehin anspruchsvolle Zeit vom Aufflammen einer Vielzahl an arbeitsrechtlichen Problemen. Um dieses Thema ging es in einer Pressekonferenz der Arbeiterkammer Wien mit dem Titel „Kleintransportgewerbe: Zustellen bis zum Umfallen“ am 10. Dezember 2025. Adriana Mandl und Bianca Schrittwieser von der AK Wien informierten zu Arbeitsbedingungen für Paketzusteller*innen und wie diese verbessert werden können.

Mandl sprach hauptsächlich über die bevorstehende Umsetzung der EU-Richtlinie EU-Richtlinie zu Plattformarbeit, in der diese erstmals rechtlich definiert wurde: Plattformarbeit ist Arbeit, die über, auf oder vermittelt durch Online-Plattformen erbracht und im Austausch gegen Bezahlung geleistet wird. Die Umsetzung der Richtlinie, die bis 2026 stattfinden muss, soll die Arbeitsbedingungen in der Branche verbessern.

Das Kleintransportgewerbe sei auch gekennzeichnet von strukturellen Problemen, meint Bianca Schrittwieser, Leiterin der Abteilung Arbeitsrecht an der AK Wien. Verschachtelte Ketten von Subunternehmen würden es Paketzusteller*innen erschweren, den Überblick über ihre Beschäftigungsverhältnisse zu behalten. Dies mache es schwierig für Arbeitnehmer*innen, ihre Ansprüche geltend zu machen. Dazu kommt, dass viele Paketzusteller*innen mit Sprachbarrieren zu kämpfen haben. Aus diesen Gründen vermutet Schrittwieser, dass die Fälle, die zur Arbeiterkammer kommen, auch nur „die Spitze des Eisbergs“ darstellen.

ProEuropeanValues: Rückhalt für die Zivilgesellschaft in Österreich 

Anfang Dezember fand im Alten Rathaus in Linz ein Info-Meeting der Initiative ProEuropeanValuesAT statt. ProEuropeanValuesAT wird 2026 bis zu 1 Mio. € an zivilgesellschaftliche Organisationen in Österreich vergeben. Ziel der Initiative ist es, sich in Österreich für den Schutz, die Förderung und das aktive Umsetzen der EU-Werte einzusetzen – und das vor allem mit digitalen Mitteln. Die Grundrechte und der Respekt für die Rechtstaatlichkeit sollen durch eine starke und kreative Zivilgesellschaft gesichert werden.

Beim Vernetzungstreffen waren zahlreiche Vertreter*innen von zivilgesellschaftlichen OÖ Initiativen anwesend, darunter MAIZ, Fiftitu%, die Bewusstseinsregion Mauthausen-Gusen-St.Georgen und auch Radio FRO. Michael Diesenreither hat vor Ort mit Peter Bruck, dem Geschäftsführer von ProEuropeanValuesAT, gesprochen.

 

Beitragsbild: CC Stadt Linz

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FROzine
48 Min.
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