Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören

Di. 05. Mai

Wie sehr beherrschen uns Maschinen?

AMRO setzt sich auf vielfältige Weise kritisch mit dem Thema Datennutzung und Big Tech auseinander. || Die aktuelle Wolfsituation in Oberösterreich. Das AMRO Festival verbindet Technologie mit Kunst AMRO steht für Art Meets Radical Openness, die Offenheit bezieht sich auf Technologien und Software. Diese sollen geteilt und ohne Profitgedanken entwickelt werden. Der Open Source Gedanke steht im Gegensatz zu proprietärer Software, wo Veränderung und Weitergabe nicht erwünscht ist. Im Alltag begegnen uns letztere viel häufiger, zum Beispiel benutzen viele What’s App von Meta als Messenger, statt die Open Source Alternative Signal. Heuer wendet sich AMRO dem Thema „Becoming Unreadable“ zu. Wie können wir es verhindern, dass Menschen nur mehr zu einem Datensatz werden, der von Algorithmen und künstlicher Intelligenz bestimmt ist? Davide Bevilacqua von der Netzinitiative servus.at, die AMRO mitorganisieren, versteht, dass Personen im Alltag nicht alle Anwendungen verändern können. Es fehlt das Wissen und auch die Zeit bei vielen, sich mit diesen Problematiken auseinanderzusetzen. Das Festival könne dabei helfen, auf alternative Ansätze zu stoßen umzumindest den eigenen Technologiegebrauch kritisch zu hinterfragen. AMRO findet vom 13. bis 16. Mai an verschiedenen Standorten in Linz statt. Das Programm: radical-openness.org/de/program/2026 Resourcen, um sich mehr mit Datenverarbeitung und Technologie zu beschäftigen: Der Wolf in Oberösterreich Immer häufiger werden Wölfe in Oberösterreich gesichtet. Die wachsende Population ist ein gutes Zeichen für den Schutz der Wölfe, führt aber auch zu Herausforderungen. Mit diesen befasst sich das sogenannte oberösterreichische Wolfsmanagement. Agrar- und Jagd-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Philipp Engleder-Öhler, Wolfsbeauftragter des Landes Oberösterreich, präsentierten in einer Pressekonferenz zum Thema „Zwischen Rückkehr und Risiko: Der Wolf in Oberösterreich“ am 29. April aktuelle Daten und Vorgehensweisen des Wolfsmanagements. Radio FRO war vor Ort und unterhielt sich außerdem mit Stephan Weigl vom Biologiezentrum Linz über den Umgang mit Wölfen in Oberösterreich. Der Biologe sieht ebenfalls Herausforderungen durch die wachsende Wolfspopulation, dem Wolfsmanagement des Landes Oberösterreich steht er aber kritisch gegenüber. Headerbild: Down with the Data Center_Papertrail_Livio_Liechti_©Courtesy-of-the-artist

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FROzine
51 Min.
Mi. 06. Mai

Nino

Nach der Geburtstagsfeier des einjähirgen Ninos geht die Party in der Küche weiter. Doch das Baby weint, bei den Erwachsenen fehlt es nun nicht an Wein und „guten Ratschlägen“. Die beste Freundin der Mutter, genauso wie die Schwester des Vaters die mit ihrem 25 Jahre älteren Freund auf Besuch ist, wissen genau was zu tun ist.

Von Fanny Brunner inszeniert ist die letzte Saalpremiere der Spielzeit 25/26 ist eine bissige Komödie über Mutterschaft.

In dieser Sendung hören Sie ein Gespräch mit der Regisseurin Fanny Brunner und der Schauspielerin Johanna Egger. Ebenso wie Ausschnitte aus dem Stück und auf der Pressekonferenz sprach Sigrid Blauensteiner, die Dramaturgin über die kanadische Autorin des Stücks. Über das Bühnebild sprach Elisabeth Pscheidl

 

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Phönix on Air
29 Min.
Di. 28. Apr.

Radiabled: Vom WG-Sofa zur Reha-Klinik: Ein Bericht über Liebe, Regeln und den Weg...

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Radiabled Special: Liebe, Leben & Reha
Erfahrungsbericht: Von der WG bis nach Wilhering
Status: Exklusivbeitrag April 2026

Vom WG-Sofa zur Reha-Klinik: Ein Bericht über Liebe, Regeln und den Weg zurück
In den letzten Wochen war es bei Radiabled ein wenig ruhiger um mich persönlich, doch hinter den Kulissen ist enorm viel passiert. Wer unsere Sendungen verfolgt, weiß, dass wir uns intensiv mit dem Thema selbstbestimmtes Wohnen beschäftigt haben – ein Thema, das eng mit dem Alltag in einer Wohngemeinschaft (WG) verknüpft ist. Aber das Leben besteht nicht nur aus Organisation und Mietverträgen, sondern vor allem aus Emotionen. Und genau hier setzen wir an: Wie funktioniert das Zusammenleben, wenn die Liebe einzieht? Gleichzeitig blicke ich heute auf meine persönlichen vier Wochen in der Reha zurück, eine Zeit, die mich körperlich und mental gefordert hat.
Teil 1: Herzflimmern im Gemeinschaftsraum – Liebe und Regeln in der WG
Das Wohnen in einer WG ist ein ständiger Aushandlungsprozess. Wenn man als Single einzieht, unterschreibt man einen Mietvertrag und akzeptiert einen Putzplan. Doch was passiert, wenn plötzlich „Freund oder Freundin“ mit am Küchentisch sitzen? Wir haben in der Sendung ausführlich darüber gesprochen, wie wir das Zusammenleben finden, wenn Partner ins Spiel kommen. Aus unserer Sicht ist das eine der größten Belastungsproben für jede WG-Dynamik.

Es beginnt oft schleichend: Der Partner übernachtet einmal, zweimal, und plötzlich ist er oder sie gefühlt ein festes Mitglied der Gemeinschaft – nur ohne Miete zu zahlen oder den Müll rauszubringen. Hier ist unsere Sichtweise klar: Kommunikation schlägt Konfrontation. Wir haben in der Sendung beleuchtet, dass es klare Regeln braucht. Wer darf wie oft übernachten? Ab wann beteiligen sich Gäste an den Nebenkosten? Es geht nicht darum, den Mitbewohnern ihr Glück zu missgönnen, sondern darum, die Balance der Gemeinschaft zu wahren.

„Eine WG ist wie ein Uhrwerk – wenn ein neues Rädchen (ein Partner) ungeplant dazukommt, kann das ganze System stehen bleiben, wenn man es nicht rechtzeitig ölt.“

Besonders spannend war der Brückenschlag zu Irene und ihrem Thema des selbstbestimmten Wohnens. Wenn man in einer WG lebt, um unabhängig zu sein, möchte man nicht plötzlich ungefragt in der Privatsphäre anderer landen. Wir haben diskutiert, dass das „WG-Plenum“ heilig sein muss. Hier muss offen angesprochen werden dürfen: „Hey, es ist schön, dass dein Partner da ist, aber ich möchte morgens auch mal ins Bad, ohne vorher eine fremde Person im Flur zu treffen.“ Respekt ist die Währung, mit der man Harmonie kauft.
Teil 2: Vier Wochen Wilhering – Ein Patient berichtet
Während wir über soziale Gefüge in WGs philosophierten, hieß es für mich ganz real: Koffer packen. Die letzten vier Wochen habe ich in der Rehaklinik Wilhering verbracht. Und ich sage es euch ganz ehrlich: Diese Zeit hat meine Sicht auf das Thema „Durchhalten“ massiv geprägt. Aus der eigenen Perspektive heraus ist eine Reha ein Wechselbad der Gefühle. Man kommt an und fühlt sich erst einmal entmachtet – alles ist getaktet, alles ist medizinisch.

In Wilhering habe ich die letzten 28 Tage jeden Morgen mit Physiotherapie begonnen. Es gab Momente, da wollte ich einfach nur das Handtuch werfen. Wenn der Körper nicht so will wie der Kopf, ist das frustrierend. Aber genau wie in einer WG, wo man sich an Regeln halten muss, damit es funktioniert, muss man sich in der Reha auf den Therapieplan einlassen. Ich habe in der Sendung verraten, wie hart dieser Weg war, aber auch, wie wichtig diese Auszeit für meine Selbstbestimmung war.

Kleiner redaktioneller Hinweis: Im Eifer des Gefechts und unter dem Eindruck der harten Therapietage habe ich im Studio manchmal „Villaring“ gesagt – aber natürlich meine ich die hervorragende Rehaklinik Wilhering. Der Name mag mir im Reha-Nebel kurz entglitten sein, die Qualität der Betreuung dort aber definitiv nicht!

Teil 3: Die Brücke zu den vier Pfoten (Rückblick 10. März)
Was hat nun meine Reha in Wilhering mit der drittletzten Sendung vom 10. März mit Brigitte Girard zu tun? Eine ganze Menge! Brigitte hat uns erklärt, wie Therapiebegleithunde ausgebildet werden und welche Ruhe sie ausstrahlen müssen. In der Klinik habe ich oft an diesen „Wesenstest“ gedacht. Ein Patient in der Reha muss – genau wie ein Therapiehund im Einsatz – lernen, mit Stress, Schmerz und neuen Situationen gelassen umzugehen.

Was wir von Hunden für die WG und die Reha lernen können:

  • Klare Signale: Hunde brauchen Eindeutigkeit. In der WG brauchen wir klare Ansagen zu Partnern und Gästen.
  • Geduld: Ein Therapiehund lernt nicht an einem Tag, sicher neben einem E-Rollstuhl zu laufen. In der Reha Wilhering habe ich gelernt, dass Fortschritt in Millimetern gemessen wird.
  • Unvoreingenommenheit: Der Hund wertet nicht. Das ist genau das, was wir in einer inklusiven WG brauchen – eine Atmosphäre, in der jeder so sein darf, wie er ist, solange die Regeln respektiert werden.

Ich habe in Wilhering erlebt, wie wichtig Motivation ist. Wenn man dort jemanden sieht, der sich mühsam zurück ins Leben kämpft, erinnert das an die Disziplin, die Brigitte von ihren Hunden und Trainern fordert. Es ist alles ein großes Ganzes: Ob wir über Liebe in der WG sprechen, über Barrierefreiheit bei Irene oder über die Unterstützung durch Tiere – am Ende geht es immer darum, wie wir als Menschen würdevoll und gemeinsam wachsen können.
Fazit: Zurück im Leben, zurück am Mikrofon
Die Reha in Wilhering ist nun abgeschlossen, und ich kehre mit einem Rucksack voller neuer Erkenntnisse zurück. Das Thema „Liebe und Regeln in der WG“ sehe ich nun noch differenzierter. Wir müssen Räume schaffen, in denen Liebe Platz hat, aber die Gemeinschaft nicht erstickt. Wir müssen Kliniken wie Wilhering als Orte der Chance begreifen, auch wenn sie uns alles abverlangen. Und wir müssen die tierischen Helfer weiterhin fördern, weil sie die Brücke bauen, wo Worte oft fehlen.

Die Sendung zum Nachhören
Du hast die Diskussion über WG-Regeln oder den Reha-Bericht verpasst? Hier kannst du alle Details nachhören:

Hier kann die Sendung von der Reha aus eigener Sicht:

Hier kann die Sendung nachgehört werden:

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radiabled
58 Min.
Di. 14. Apr.

Radiabled: Vier Wochen zwischen Stillstand und Aufbruch: Mein persönlicher...

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Autor: Radiabled Redaktion / Erfahrungsbericht
Thema: 4 Wochen Reha-Klinik Villaring
Datum: April 2026

Vier Wochen zwischen Stillstand und Aufbruch: Mein persönlicher Reha-Rückblick aus Villaring
Manchmal zieht das Leben die Notbremse, ohne vorher zu fragen. Nach intensiven Monaten der Arbeit, des Engagements für Radiabled und dem ständigen Kampf für Inklusion und Barrierefreiheit merkte ich, dass mein eigener Körper ein deutliches Signal sendete: Pause. Und so hieß es für mich in den letzten vier Wochen: Koffer packen und ab in die Reha-Klinik Villaring. Es war eine Zeit außerhalb der gewohnten Komfortzone, eine Zeit der harten Arbeit an mir selbst und eine Zeit, die meine Sichtweise auf das Thema Gesundheit und Selbstbestimmung noch einmal grundlegend verändert hat.

„Reha ist kein Urlaub – es ist der härteste Job, den ich je hatte. Aber es ist ein Job, bei dem man selbst der einzige Profiteur ist.“

Ankunft in der „Reha-Bubble“: Villaring als Mikrokosmos
Die Ankunft in Villaring war ein Schock und eine Erleichterung zugleich. Wer zum ersten Mal eine moderne Reha-Klinik betritt, wird von einer ganz eigenen Atmosphäre empfangen. Es riecht nach Desinfektionsmittel, frischem Kaffee und – das klingt vielleicht seltsam – nach Hoffnung. In Villaring herrscht eine ganz eigene Dynamik. Man verlässt sein gewohntes Umfeld, seine Freunde, seine Arbeit und taucht ein in einen strukturierten Alltag, der von Therapien, Visiten und festen Essenszeiten getaktet ist.

Aus Patientensicht ist dieser radikale Wechsel anfangs schwierig. Man gibt ein Stück seiner Autonomie an der Pforte ab. Plötzlich entscheiden andere, wann man aufsteht, was man trainiert und wie viel Ruhe man braucht. Doch genau hier liegt die Chance. In Villaring habe ich gelernt, dass diese vorübergehende „Führung“ durch Experten notwendig ist, um wieder zu sich selbst zu finden. Die Klinik ist wie ein Kokon, in dem man sich neu sortieren kann.
Der Therapie-Marathon: Wenn der Körper antwortet
Mein Alltag in Villaring war straff organisiert. Physiotherapie, Ergotherapie, medizinische Trainingstherapie (MTT) und psychologische Einzelgespräche wechselten sich ab. Es gab Tage, da war ich um 16:00 Uhr körperlich fertiger als nach einer 60-Stunden-Woche im Studio. Doch jeder Schweißtropfen in der MTT-Halle hatte einen Sinn. Besonders beeindruckt hat mich die Professionalität der Therapeuten in Villaring. Sie sehen nicht nur das „Krankheitsbild“, sie sehen den Menschen dahinter.

Wir haben in unserer Sendung gestern mit Irene über selbstbestimmtes Wohnen gesprochen. In der Reha wurde mir klar: Selbstbestimmung beginnt beim eigenen Körper. Wenn man lernt, sich wieder schmerzfreier zu bewegen oder Kraft zurückzugewinnen, ist das die Basis für jede Form von Freiheit. Villaring bietet hierfür die perfekten Werkzeuge, aber nutzen muss man sie selbst. Die Therapeuten geben den Weg vor, aber gehen muss man ihn allein.

Brückenschlag zum 10. März: Die tierische Komponente
Während meiner Zeit in Villaring musste ich oft an unsere drittletzte Sendung vom 10. März mit Brigitte Girard denken. Wir sprachen damals über Therapiebegleithunde und deren Ausbildung. In Villaring gab es zwar keine permanenten Begleithunde im klinischen Alltag, aber die Sehnsucht danach war bei vielen Patienten spürbar. Brigitte betonte in der Sendung, wie Hunde Türen öffnen können, die menschliche Therapeuten oft nicht erreichen.

In Momenten der Frustration – wenn eine Übung zum zehnten Mal nicht klappte oder die Schmerzen überwältigend waren – hätte ich mir einen „vierbeinigen Co-Therapeuten“ gewünscht. Die bedingungslose Akzeptanz eines Hundes, wie wir sie am 10. März besprochen haben, wäre in einer Reha-Klinik ein unschätzbarer Anker. Es zeigt mir einmal mehr, wie wichtig unsere Arbeit bei Radiabled ist: Wir bringen Themen wie die Tiergestützte Therapie (TGT) ins Bewusstsein, weil sie genau dort gebraucht werden, wo Menschen um ihre Gesundheit kämpfen.

Die soziale Komponente: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“
Was Villaring so besonders gemacht hat, waren die Begegnungen mit anderen Patienten. Am Esstisch oder in den Pausen zwischen den Therapien entstehen Gespräche, die tiefer gehen als jeder Smalltalk im „echten“ Leben. Man trifft Menschen mit völlig unterschiedlichen Hintergründen, die aber eines eint: Der Wille, wieder am Leben teilzuhaben. Diese Solidarität ist eine enorme Kraftquelle.

Ich habe in der Sendung verraten, wie emotional mich diese vier Wochen berührt haben. Es gab Tränen der Erschöpfung, aber auch Tränen der Freude über kleine Erfolge. Wenn ein Mitpatient nach Wochen zum ersten Mal wieder ohne Krücken in den Speisesaal kommt, wird das von allen wie ein kleiner Sieg gefeiert. Das ist Inklusion in ihrer reinsten Form – gegenseitige Unterstützung ohne Vorurteile.
Kritik und Reflexion: Was könnte besser sein?
Trotz aller Begeisterung für die Klinik Villaring gibt es auch Punkte, die ich aus Patientensicht kritisch sehe. Manchmal fühlt man sich in den bürokratischen Abläufen verloren. Die Dokumentationspflicht der Ärzte lässt oft wenig Raum für das Gespräch zwischen Tür und Angel, das oft so wichtig wäre. Auch das Thema Barrierefreiheit innerhalb von Kliniken – ein Kernthema von Radiabled – ist selbst in spezialisierten Einrichtungen wie Villaring immer noch ausbaufähig. Da ist eine Rampe ein paar Zentimeter zu steil oder eine Tür für manuelle Rollstühle zu schwergängig. Hier müssen wir weiterhin laut bleiben und Verbesserungen einfordern!
Das Fazit nach 28 Tagen Villaring
Ich verlasse die Reha nicht als „geheilt“, aber als „gestärkt“. Ich habe Werkzeuge an die Hand bekommen, um meinen Alltag besser zu meistern. Die Reha war wie ein Reset-Knopf. Sie hat mir gezeigt, dass Gesundheit kein Zustand ist, den man besitzt, sondern ein Prozess, an dem man täglich arbeiten muss. Meine Sichtweise auf das Leben mit Beeinträchtigung hat sich gefestigt: Wir brauchen exzellente medizinische Versorgung wie in Villaring, wir brauchen starke soziale Netzwerke und wir brauchen innovative Ansätze wie die Therapiebegleithunde von Brigitte Girard.

Ich bin zurück im Studio, zurück am Mikrofon und motivierter denn je, diese Erfahrungen in unsere Sendungen einfließen zu lassen. Danke an das Team in Villaring und danke an euch, die Zuhörer, die mir in dieser Zeit treu geblieben sind!

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Redaktioneller Nachtrag & Kleiner Hinweis:

In der emotionalen Rückschau auf meine intensive Zeit in der Reha hat sich im obigen Text der Fehlerteufel eingeschlichen: Wenn ich von „Villaring“ schreibe, meine ich natürlich die Rehabilitationsklinik Wilhering in Oberösterreich. Wer selbst schon einmal vier Wochen lang alles gegeben hat, weiß, dass man im „Reha-Modus“ manchmal Namen verwechselt – die Erfahrungen, die tollen Therapeuten und die Fortschritte, die ich in Wilhering machen durfte, bleiben davon natürlich unberührt!

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radiabled
59 Min.
Di. 05. Mai

Spannende Berufe in Wilhering #4: Direktorin Sandra Leitner

Andreas und Mia aus der vierten Klasse führen als zukünftige Schüler:innen des Gymnasiums das Interview mit Frau Sandra Leitner. Sie leitet seit einem Jahr das Stiftsgymnasium Wilhering.

Im Interview erzählt sie, dass der Lehrerinnenberuf für sie weit mehr ist als nur eine Tätigkeit – er ist ihr Traumberuf. Die Arbeit mit jungen Menschen, ihre Entwicklung zu begleiten und sie auf ihrem Weg zu unterstützen, erfüllt sie täglich aufs Neue.

Als Direktorin trägt sie große Verantwortung. Kein Tag gleicht dem anderen, immer wieder stellen sich neue Aufgaben und Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Genau diese Vielfalt macht ihren Beruf für sie so spannend.

Ihr zentrales Anliegen ist es, die Schule kontinuierlich weiterzuentwickeln. Sie möchte einen Ort schaffen, an dem sich alle wohlfühlen, an dem Lernen gelingt und Freude bereitet. Denn nur in einer positiven Umgebung können Neugier und Motivation wachsen.

Was sie ihren Schülerinnen und Schülern besonders mitgeben möchte, ist eine klare Botschaft:
„Bildung ist das Wichtigste in eurem Leben.“

„Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von der Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und der Radiomacherin Sabine Traxler.

Musik-Jingle: Labogalak, Pop 3

Link: https://www.sgwilhering.at/

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Workshops
12 Min.
Do. 07. Mai

Fernsicht: Kein Gold für Kalsaka

In dieser FROzine Ausgabe hören Sie etwas zum Film „Kein Gold für Kalsaka“, der im Rahmen von FERNSICHT im Kino Gmunden gezeigt wurde.

Der Film „Kein Gold für Kalsaka“ wurde im Rahmen der FERNSICHT – entwicklungspolitische Film- und Dialogabende von WELTHAUS (Diözese Linz) – die uns mit auf eine Reise nach Burkina Faso nehmen, im Kino Gmunden gezeigt.

Sie hören ein Filmgespräch mit Oliver Böck von der ÖJAB – Österreichische JungArbeiterBewegung aus dem Stadttheater Gmunden, der selbst immer wieder Projekte in Burkina Faso begleitete.

Der Film handelt von Ausbeutung in Burkina Faso, genauer dem Dorf Kalsaka. Der industriell betriebene Goldabbau in Kalsaka durch eine britische Minengesellschaft und seine verheerenden Folgen stehen im Zentrum dieses bewegenden Dokumentarfilms, der durch besondere Kunstgriffe ein Erlebnis der besonderen Art garantiert.

 

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FROzine
30 Min.
Di. 05. Mai

Der Wolf in Oberösterreich

Immer häufiger werden Wölfe in Oberösterreich gesichtet. Die wachsende Population ist ein gutes Zeichen für den Schutz der Wölfe, führt aber auch zu Herausforderungen. Mit diesen befasst sich das sogenannte oberösterreichische Wolfsmanagement. Agrar- und Jagd-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Philipp Engleder-Öhler, Wolfsbeauftragter des Landes Oberösterreich, präsentierten in einer Pressekonferenz zum Thema „Zwischen Rückkehr und Risiko: Der Wolf in Oberösterreich“ am 29. April aktuelle Daten und Vorgehensweisen des Wolfsmanagements.

Radio FRO war vor Ort und unterhielt sich außerdem mit Stephan Weigl vom Biologiezentrum Linz über den Umgang mit Wölfen in Oberösterreich. Der Biologe sieht ebenfalls Herausforderungen durch die wachsende Wolfspopulation, dem Wolfsmanagement des Landes Oberösterreich steht er aber kritisch gegenüber.

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FROzine
20 Min.
Mo. 04. Mai

Rumble Radioshow 04.05.2026

SOUND REASONS – I Believe (Outro 7″)

DEADLY SPIRITS – Rattle Queen (Rogue 7″)

STRIPP – The End (Beluga/Bottom Of The Barrel/Spaghetti Town/Ghost Highway LP)

GRUESOMES – That’s Using Your Head (Soundflat LP)

JACKETS – The Question (Chaputa! 7″)

FEMUR – Be A Caveman (Chaputa! LP)

MUCK AND THE MIRES – The Ghost Of Roky Erickson (Ghost Highway 7″)

TWO HEADED – Dry Flower (Chaputa! LP)

DRAKULAS – Going Going Gone Gone (Wild Honey/Dirtnap LP)

TAXI GIRLS – Say It! (Stomp Digital)

DENIZ TEK – Kua Bay (Wild Honey LP)

CROCODILES – Time Is Wasting Me (Wild Honey LP)

BRAT FARRAR – No Friend Of Mine (Ghost Highway LP)

CYANIDE PILLS – Hit It (Damaged Goods DoLP)

CYANIDE PILLS – When I’m With You (Damaged Goods 7″)

SCREENSAVER – Symptom Check (Poison City LP)

KEL SURPREEZES – Can’t Buy Me Love (Kool Kat CD)

VIBRAFONICS – 14 Days And 14 Nights (BonfireLA Digital)

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Rumble
60 Min.
Mo. 04. Mai

Folge 13: Himmlische Bürokratie – Wenn Religion zur GmbH wird

In dieser Folge spreche ich über Religion, Glaube und das, was Menschen daraus gemacht haben…ein System.

Ich frage mich, wann aus Spiritualität Bürokratie wurde und warum wir lieber Regeln folgen, statt einfach menschlich zu sein.

Es geht um Macht, Doppelmoral, Integration und die alte Frage: Wer darf eigentlich sagen, was „richtig“ ist?

Ehrlich, unbequem und mit einer guten Portion Sarkasmus, so wie ihr mich kennt.

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Unkaputtbar
24 Min.
Mo. 04. Mai

Groovin 04.05.2026

The Sound Of Today

LANCE FERGUSON – Dig On It (Tru Thoughts LP)

TIWAYO – Sunshine Lady (Record Kicks LP)

MALCOLM STRACHAN – Quest Of Love (Haggis Digital)

MICHELLE DAVID & THE TRUE-TONES – Seasons (Record Kicks LP)

BUDOS BAND – Overlander (Diamond West CD)

MAMAS GUN – First Time In A Long Time (Candelion LP)

CALIBRO 35 – Vitamin C (Record Kicks Digital)

SHANE SATO – Pulse Feat. Coastal & Glen Turner II (Mixto Digital)

SOUNDS – Sound Spirit (Tramp DoLP)

BUDOS BAND – Behind The Black Curtain (Diamond West CD)

MAMAS GUN – The Proof (Candelion LP)

LANCE FERGUSON – Losalamitoslatinfunklovesong (Tru Thoughts LP)

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Groovin
59 Min.
Mo. 04. Mai

AMRO26 on air #2

Together, they explore the strong community dimension at the heart of Art Meets Radical Openness and reflect on how digital technologies continue to shape artistic production, collaboration, and exchange. The conversation offers insights into the curatorial approaches behind this year’s festival and highlights how AMRO creates spaces for collective engagement across disciplines.

A special focus is placed on the 2026 program: What kinds of formats invite participation? How do artists respond to current technological and social conditions? And in what ways can digital tools foster not only innovation but also critical reflection?

From exhibitions and performances to the Nightline, this episode sheds light on the diverse practices and perspectives that define AMRO26. It reveals how the festival operates not just as an event, but as a living network shaped by its contributors and audiences alike.

This episode invites listeners to take a closer look at the intersections of community, technology, and artistic experimentation. And to discover how AMRO continues to evolve as a platform for radical openness.

For more information about the festival and the program visit: www.radical-openness.org

 

Beitragsgestaltung: Anna Jungwirth

Bild:c AMRO26, Design by Hanna Priemetzhofer

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AMRO Podcast // Art Meets Radical Openness
29 Min.
Mi. 06. Mai

Jung. Ohne Arbeit. Mitten in der Stadt.

Die Aktionsgemeinschaft zum Tag der Arbeitslosen hat am 30. April zu einem Rundgang zu den Lebensrealitäten arbeitsloser Jugendlicher in Linz eingeladen.

Jugendliche im Alter von 15 bis 22 Jahren haben über ihre Lebensrealitäten und ihre Sicht auf die Stadt gesprochen. „In unserem Alltag gibt es oft Stress, den andere nicht sehen.“, so ein arbeitsloser Jugendlicher.

In Oberösterreich steigt die Zahl der Jugendlichen, die eine Lehrstelle suchen. Gleichzeitig sinkt das Angebot an Lehrstellen. Noch vor Beginn ihres Berufslebens geraten Jugendliche stark unter Druck.

Besonders schwierig ist die Situation für Jugendliche, die zusätzlich belastende Erfahrungen gemacht haben, wie Mobbing oder Gewalt, und die mit Ängsten und Depressionen kämpfen. Für sie sind psychosoziale Unterstützung und verlässliche Begleitung entscheidend.
Damit junge Menschen ihren Weg in die Arbeitswelt finden und sich ein eigenständiges Leben aufbauen können, braucht es passende Unterstützungsangebote und wirksame Maßnahmen gegen den Lehrstellenmangel.

Der Stadtrundgang führt zu Orten in Linz, die Einblick in die Lebensrealitäten arbeitsloser Jugendlicher geben. Ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Wünsche werden sichtbar. Wir konnten die Stadt gleichsam durch ihre Augen sehen.

Mag.a Katja Haller moderierte durch den Stadtrundgang.

Aktionsgemeinschaft „Tag der Arbeitslosen OÖ“ Bischöfliche Arbeitslosenstiftung, B7 Arbeit und Leben, Caritas OÖ, IAB Institut für Ausbildungs- und Beschäftigungsberatung, Katholische Arbeitnehmer:innenbewegung OÖ – Mensch & Arbeit, Katholische Jugend, migrare, Österreichischer Gewerkschaftsbund, pro mente OÖ, Solidarwerkstatt, Sozialplattform OÖ, Unabhängige Alternative Grüne Gewerkschafter:innen, Verein arbeitslos. selbstermächtigt, Volkshilfe OÖ, VSG Verein für Sozial- und Gemeinwesenprojekte

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FROzine
48 Min.
Do. 07. Mai

Chinesische Drachen

In dieser Sendung beschäftigen wir uns mit den Mythen, Legenden und Märchen der Drachen im Reich der Mitte.
Unterstützung erhalte ich aus dem Buch Chinesische Drachen Mythen-Märchen-Legenden aus dem Reich der Mitte von Heide- Renate Döringer aus dem BoD -Books on Demend Nordstedt Verlag.

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Radio von Senior*innen
61 Min.
Mo. 04. Mai

La musique de New Orleans et de la Louisiane-04.05.2026

La musique de New Orleans et de la Louisiane

New Orleans est connu comme étant le berceau du Jazz, bien sûr, mais également d’un son unique reconnaissable entre tous.

Louis Armstrong et Fats Domino en furent certainement ses représentants les plus connus, mais, du Jazz et du Gospel, au Blues et au Rhythm and Blues en passant par la musique cajun, le Zydeco et le Swamp Pop, la Louisiane a engendré d’autres grands artistes et produit une des musiques les plus enthousiasmantes qui soit.

L’histoire de cet état y est pour quelque chose !

Pour nous français, il représente un bout de notre propre histoire.

Le festival annuel de New Orleans est le reflet de la diversité d’une région et de sa musique.

 

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Les Petits Pas
62 Min.
Mi. 08. Apr.

Kommunikation@WIRtschaft: Job, Karriere und die Suche nach der Berufung mit Priv.-Doz....

In diesem Interview erörtert Bernadette mit Privatdozent Dr. Michael W. Busch die komplexen Zusammenhänge zwischen Job, Karriere und der persönlichen Berufung. Er betont, dass Selbsterkenntnis ein lebenslanger Prozess ist, der durch Jobcrafting – die gezielte Gestaltung des eigenen Arbeitsumfeldes – aktiv unterstützt werden kann. Ein zentrales Thema ist der Wandel der Arbeitswelt, in dem die jüngere Generation verstärkt nach Sinnhaftigkeit sucht und digitale Sichtbarkeit durch Personal Branding immer wichtiger wird. Busch erklärt verschiedene Methoden zur Entdeckung der eigenen Berufung, wie die Reflexion vergangener Präferenzen oder zukunftsorientierte Visionen, während er gleichzeitig vor einer reinen „Gig-Economy“ warnt. Er plädiert abschließend für eine Balance aus Selbstreflexion, Disziplin und Offenheit, um berufliche Erfüllung in einer sich wandelnden Wirtschaft zu finden.

Über Dr. Busch: 

Privatdozent Dr. Michael W. Busch lehrt an der Fachhochschule Wiener Neustadt am Institut für Entrepreneurship und Management. Neben seiner Lehrtätigkeit publiziert er zu Themen wie Teammanagement, Persönlichkeitsentwicklung und agilen Arbeitsformen.

 

Seine Musikwünsche:

I gotta be me – Sammy Davis, Jr. (seinen Platz im Leben finden, mit sich selbst ins Reine kommen)
Break every rule – Tina Turner (aus Erwartungen und äußeren Zwängen ausbrechen, um sein Ziel zu erreichen)
Mr. Tambourine Man – The Byrds (die innere Inspirationsquelle suchen, eine höhere Bewusstseinsstufe
anstreben)

Maid of Orleans – OMD (Vorbilder finden, seiner Wahrheit folgen und bereit sein, dafür Opfer zu bringen)
Search for the Hero – M People (das Besondere, das Talent, den Helden in sich entdecken)

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Kommunikation@Wirtschaft mit Bernadette und Gästen
62 Min.
So. 03. Mai

If Pigeons Turned To Gold//Silencio//Jenseits der Erinnerung//This Is Not A French Film

Am letzten Festivaltag von Crossing Europe 2026 berichtet Radio FRO über eine sehr vielfältige Palette an Filmen. Diese reicht von der sehr persönlichen und bewegenden Arbeit der tschechischen Filmemacherin Pepa Lubojacki, die den Preis der Competition Fiction gewann, über den skurrilen Vampirfilm „Silencio“ und einer Dokumentation über das Andenken an NS-Kriegsverbrechen im oberösterreichischen Mühlviertel bis hin zur Satire „This Is Not A French Film“.

KDYBY SE HOLUBI PROMĚNILI VE ZLATO / IF PIGEONS TURNED TO GOLD, Pepa Lubojacki CZ/SK 2026
Die sehr persönlich gehaltene Dokumentation erzählt über Suchterkrankung innerhalb Pepas Familie. Sie portraitiert ihren Bruder und ihre beiden Cousins und macht sichtbar, dass auch wenn Sucht und Obdachlosigkeit ein großer Teil ihrer Leben ist, sie auch noch mehr sind als das. Mit bunten, teils flippigen Stilmitteln werden Familienfotos durch KI zum Sprechen gebracht und die schwere Geschichte mit einer guten Menge Humor erzählt, ohne dabei ihre Ernsthafitgkeit zu verlieren.
Sofia Engler im Interview mit der Filmemacherin Pepa Lubojacki. Der Film wurde außerdem mit dem CROSSING EUROPE Social Awareness Award – Best Documentary ausgezeichnet.

SILENCIO/SILENCE, Eduardo Casanova, ES 2025
Aylin Yilmaz und Melanie Schiller stellen sich die Frage „Wie viele Vampirfilme braucht es noch“ und besprechen dabei den Film „Silencio“ von Eduardo Casanov. In diesem Film aus der Nachtsicht-Programmschiene stehen vier Vampirschwestern vor ethischen Problemen. Denn die Menschheit ist durch die Pest geplagt.

JENSEITS DER ERINNERUNG, Michael John, Bernhard Branstein, AT 2025
Michael Diesenreither mit dem Historiker Michael John über dessen Film Jenseits der Erinnerung. Schattenseiten Gallneukirchen 1938 bis 1945 gesprochen. Der Film beschäftigt sich mit NS-Kriegsverbrechen in Gallneukirchen.

Ceci n’est pas un film français/This Is Not A French Film
„This is not a french Film“ zeigt Tom Adjibi, den Filmemacher selbst, wie er erst etwas planlos versucht, als Reaktion auf die eurozentrische Filmwelt einen Film auf die Beine zu stellen, bei dem nur nicht-weiße Personen im Cast und in der Crew sind. Im Stile eines Making-Off-Videos nimmt er uns mit auf eine Reise über Black Pain, Rassismus und die Spuren der Kolonialzeit in Belgien. Die satirische Dokumentation „This is not a french film“ von Tom Adjibi besprechen Raissa Iradukunda und Sofia Engler.

Am Sonntag, 3.5. noch im Programm des Crossing Europe Film Festivals:

Moderation: Sofia Engler und David Winkler-Ebner

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Kino für die Ohren 2026
60 Min.
So. 03. Mai

Linz … in Arbeit

Eine Stadt ist immer im Wandel, immer in Arbeit. Die aktuelle Ausstellung „Linz … in Arbeit“ zeigt wie Stadtplanung und Architektur vielfältige Formen von Zusammenleben ermöglichen können.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist der Stadtteil rund um den Bulgariplatz, der zum fiktiven Planungsareal „Linz Central“ wird – geografisch zwar im Zentrum von Linz gelegen, aber oft am Rande der öffentlichen Wahrnehmung. Gleichzeitig ist „Linz Central“ ein Stadtteil im Wandel, der vor weiteren Transformationsprozessen steht.

Unterteilt in neun Testsites wird anhand des Areals erkundet, wie Wohnen, Arbeiten und Freizeit zusammengeführt werden können. Mit welchen Werkzeugen kann der Städtebau einen sozialen, ökologischen und ökonomischen Umbau produktiv begleiten?

Ein Blick in das europäische Ausland zeigt, welche Projekte und Modelle des Zusammenlebens und -arbeitens in anderen Städten bereits umgesetzt werden.

Im Gespräch mit den Kurator:innen: Markus Vogl, Stefan Groh und Therese Eberl

 

Die Ausstellung „Linz … in Arbeit“ lädt die Bevölkerung dazu ein den Wandel der Stadt im Dialog mitzudenken. Zusätzlich finden daher auch Vorträge, Werkstattgespräche und weitere Veranstaltungen statt.

Mehr Informationen unter: afo.at

„Linz … in Arbeit“ ist noch bis Freitag, 26.06.2026, zu sehen. Öffnungszeiten: Di – Fr | 15 – 19 Uhr

Kuratiert vom „studio städtebau“ (Therese Eberl, Stefan Groh, Jakob Pesendorfer, Markus Vogl), Institut für Architektur an der Kunstuniversität Linz.

 

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Architekturforum
29 Min.
So. 03. Mai

27.04.2025 Radio Polonia

03.05.2026 -

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Radio Polonia – ZPwGA
59 Min.
So. 03. Mai

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Radio Polonia – ZPwGA
59 Min.
So. 03. Mai

Stimmlagen: Wie verändert verändert sich unser Gesellschaftlicher Diskurs durch...

Stimmlagen – Das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich, diese Woche gestaltet von der Redaktion unerhört! der Radiofabrik Salzburg.

Aktuell wird angesichts der globalen Konflikte, die wir erleben, viel über Aufrüstung, Wehrfähigkeit und Ähnliches gesprochen. In Deutschland wird über die Wiedereinführung eines Wehrdienstes diskutiert und in Österreich wird über die Verlängerung des Wehrdienstes diskutiert. Was macht der Fokus auf diese Themen mit unserer Gesellschaft, welche Risiken gibt es dadurch und was können wir tun, um uns dieser voranschreitenden Militarisierung entgegenzusetzen? Darüber hat Lennart Grünhagen mit der Professorin Claudia Brunner für Friedensforschung und Friedensbildung der Universität Klagenfurt gesprochen.

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#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
30 Min.
Mo. 04. Mai

Weltempfänger: Windenergie

Windenergie und Artenschutz Windenergie stellt eine wichtige Säule auf dem Weg in eine klimaneutrale Energieversorgung dar. Einmal aufgestellt produzieren sie jahrelang emissionsfrei Strom, allerdings benötigen Windenergieanlagen viel Fläche und sind landschaftsprägend. Sollen Windenergieanlagen irgendwo aufgestellt werden, bilden sich oft Bürgerinitiativen gegen diese Form erneuerbarer Energie. Eine Debatte die dabei geführt wird ist, dass Klimaschutz nicht ohne Natur- und Artenschutz gedacht werden sollte. Darüber sprach Radio Corax mit Fritz Heydemann. Er ist stellvertretender Landesvorsitzender des NABU Schleswig-Holstein. Gespräch zum Nachhören Matcha zwischen Hypegetränk und Genusskultur Viele haben Matcha bereits probiert, die meisten haben zumindest schon davon gehört. Vor allem im Internet taucht Matcha immer öfter auf. Aber seltener als Tee, sondern eher als Kuchen, Cocktail, Smoothie oder Iced Matcha Latte. Matcha ist fein gemahlenes Grünteepulver aus Japan. Das Pulver entsteht Teeblättern aus schattiertem Anbau und ist wegen seines intensiven, umami‑betonten Geschmacks einzigartig. Im Unterschied zu aufgebrühtem Tee wird das gesamte Blatt verwendet. Dadurch ist der Gehalt an Koffein und auch Antioxidantien und Nährstoffen höher. Doch was genau hinter den gemahlenen Grüntee steckt ist weniger bekannt. Deswegen sprach Radio Corax über die Kultur rund um Matcha und die verschiedenen Aspekten des aktuellen Hypes mit Frau Kristin Müller Wenzel. Sie ist Besitzerin eines neuen Teehauses in Halle, dem iūgen, das sich auf japanische Teekultur spezialisiert hat. Gespräch zum Nachhören Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik: Ronald Kah, thoughts, lunatic piano

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FROzine
50 Min.
Sa. 02. Mai

Peacemaker//White Lies//Die noch unbekannten Tage//A Year of School

Am vorletzten Tag des Crossing Europes gibt es Interviews zu drei Dokumentarfilmen und einem Spielfilm zu hören. Peacemaker Der Dokumentarfilm Peacemaker des kroatischen Regisseurs Ivan Ramljak beleuchtet die Monate vor der Eskalation des Serbo-Kroatischen Krieges. Im Zentrum steht der kroatische Polizeipräsident Josip Reihl-Kir, der sich für eine friedliche Lösung einsetzte, und dieses Engagement letztlich mit seinem Leben bezahlte: Reihl-Kir wurde auf offener Straße ermordet. Wie es zu dieser Tat kommen konnte und welches Narrativ die kroatische Regierung im Nachhinein prägte, rekonstruiert Ramljak mithilfe von Archivmaterial und aktuellen Interviews. White Lies Die Kinder Gottes ist eine religiöse Sekte, gegründet von David Berg. Mittlerweile nennen sie sich nur mehr „Die Familie“. Weibliche Mitglieder der Sekte mussten sexuelle Handlungen vollziehen, um neue Personen anzuwerben, dies wurde als Flirty Fishing bezeichnet. Auch Vorwürfe von Kindesmissbrauch stehen im Raum. Alba Zaris Großmutter und Mutter waren auch Teil dieser Sekte. Im Film White Lies verarbeitet Zari diese Geschichte. In persönlichen Aufnahmen und mit Hilfe ihrer Familie rekonstruiert sie die Vergangenheit und macht sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater. Die noch unbekannten Tage Die Regisseurin Jola Wieczorek beschreibt in Die noch unbekannten Tage die Flucht ihrer Mutter aus Polen. Aus Interviews, Fotos und nachgestellten Super-8-Szenen setzt sie Stück für Stück die Geschichte ihrer Familie zusammen. Die Erinnerungen sollen vor allem für die Mutter erhalten bleiben, da diese am Beginn einer Demenzerkrankung steht. A Year of School In A Year of School inszeniert Regisseurin Laura Samani einen Coming of age Film, der sich viel mit Geschlechterungerechtigkeiten ausaneindersetzt und ein Bild von mehr oder weniger unbeschwerter Jugend in den Nuller Jahren zeichnet. Frederika (Stella Wendick) zieht mit ihrem Vater aufgrund seines Jobs von Schweden nach Triest, Italien. Das letzte Schuljahr verbringt sie nun an einer technischen Schule, an der sie das einzige Mädchen ist. Sie muss den neuen Alltag zwischen Sexismus, Mobbing und aufkeimenden Freundschaften mit Antero (Giacomo Covi), Pasini (Pietro Giustolisi) und Mitis (Samuel Volturno)   Sendungsmoderation: Aylin Yilmaz Headerbild: Filmstill Peacemaker, © Crossing Europe

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Kino für die Ohren 2026
59 Min.
Fr. 01. Mai

Itt érzem magam otthon // Szia Sári!

A 2026-os Crossing Europe Filmfesztivál két magyar egészestés filmjének az alkotóival beszélgettünk a HungaroStudioban.

Az ITT ÉRZEM MAGAM OTTHON c. thriller forgatókönyvírója, Veres Attila mesélt nekünk a film forgatásáról, a forgatókönyv ötletéről, a politikai, avagy nem-politikai olvasatáról a filmnek és hogy hogy küzdöttek meg last minute döntésekkel a szereplőgárdát és dalszövegeket illetőleg.

A SZIA SÁRI! c. dokumentumfilm rendezője, Haragonics Sári mesél a filmkészítés terápiás oldaláról, s hogy segített ez nem csak neki. Beszélgetünk a dokumentumfilm forgatásának nehézségéről, s hogy ő már visszatérő vendége a Crossing Europe Filmfesztiválnak.

Ami a filmeket összeköti – azontúl, hogy a család a központi témájuk – hogy vannak benne nagyon magyar vonatkozások, amiket a helyik közönség megért vagy saját maga módján dekódol, de a közönség reakciójából rögtön tudják, ki a magyarul értő a közönségben.

 

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HungaroStudio
62 Min.
Fr. 01. Mai

Caravan // Stereo Girls // Ida Who Sang So Badly…// Rainy Summer Days

Vier Filme, vier ganz unterschiedliche Geschichten – und doch kreisen sie alle um denselben Kern: das Erwachsenwerden in all seinen widersprüchlichen Facetten. Ob eine überforderte Mutter auf der Suche nach einem anderen Leben, zwei Freundinnen mit einem zerbrechenden Traum, ein Mädchen, das sich in Fantasie vor der Realität schützt, oder drei junge Menschen, die lernen müssen, dass nichts für immer bleibt – sie alle erzählen von Umbrüchen, Verlusten und der Sehnsucht nach Nähe. Es sind leise, eindringliche Geschichten über Beziehungen, Identität und den Moment, in dem sich alles verändert.

Caravan / Karavan – Aylin Yilmaz hat mit Regisseurin Zuzana Kirchnerová gesprochen, die mit Karavan einen Film geschaffen hat, der eine Mutter-Sohn Beziehung zeigt. Man begleitet Ester, gespielt von Aňa Geislerová und ihren behinderten Sohn David, gespielt von David Vodstrčil auf einen Roadtrip durch Italien. Karavan handelt vom Erwachsenwerden, Loslassen und sich selbst finden.

Screening: 02.05.2026 um 12:00 in City 1

Les Immortelles / Stereo Girls – Raissa Iradukunda und Aylin Yilmaz besprechen jetzt den Film Stereo Girls von der Regisseurin Caroline Deruas Peano. Ein Coming of age Film, der in den frühen 90er Jahren in Frankreich spielt. Es geht um Freundschaft, die Ungewissheit des Erwachsenwerdens, Träume und Musik.

Screening: 02.05.2026 um 16:45 in Movie 1

Ida, ki je pela tako grdo, da so še mrtvi vstali od mrtvih in zapeli z njo / Ida Who Sang So Badly Even the Dead Rose Up and Joined Her in Song
Aus der Perspektive der zehnjährigen Ida entfaltet sich eine Kindheit, in der Fantasie zum Schutzraum wird. In einem ländlichen Umfeld der 1970er-Jahre – im damaligen sozialistischen Jugoslawien – scheint zunächst alles geordnet, doch unter der Oberfläche zeigen sich Risse; sei es in der Familie, in der Schule oder im allgemeinen Umgang mit Verlust. Während Ida glaubt, mit ihrem Gesang die kranke Großmutter retten zu können, verdichten sich Traumwelt und Wirklichkeit zu einer leisen Coming-of-Age-Geschichte über Einsamkeit, Hoffnung und die fragile Kraft kindlicher Vorstellung. Sofia Engler spricht mit der Regisseurin Ester Ivakic.

Screenings waren schon am 29. und 30. April 2026.

Musik: Nebes Glas aus dem Original Soundtrack des Films von Alenja Pivko Knezevic and Simon Pensek

Dies d’estiu i de pluja / Rainy Summer Days – Abril, Biel und Gerard sind lange schon befreundet. Doch haben sie sich von einander entfernt. Beim gemeinsamen Wanderurlaub in den Pyrenäen versuchen sie sich anzunähern und stoßen dabei immer wieder auf Hindernisse. „Rainy Summer Days“ erzählt von Freundschaft, dem stetigen Neuausloten von Beziehungen, von den Herausforderungen und Krisen des Heranwachsens. Gedreht hat den Film das junge spanische Kollektiv „Espurnes“. Àlex Serra, Clàudia Vila und Eva Picazo sind Teil des Kollektivs. David Winkler-Ebner hat die drei getroffen und mit ihnen über den Werdegang des Films, über peinliches Küssen in der Öffentlichkeit und nächtliche Fuchsbesuche gesprochen.

Screening: 02.05.2026 um 14:30 in Movie 1

Dieser Beitrag enthält Ausschnitte aus den Trailern von den Filmen.

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Kino für die Ohren 2026
59 Min.
Fr. 01. Mai

Crossing Europe 2026: Interview „Rainy Summer Days“

Abril, Biel and Gerard have been friends for a long time. But they’ve seperated from each other. During a hiking vacation in the Pyrenees they try to get closer again and face severeal difficulties doing so. „Dies d’estiu i de pluja“ („Rainy Summer Days“) tells about friendship, the continuous rearranging within relationships and the challenges and crises of growing-up. The movie is a collaboration of the members of the Spain-based Espurnes Collective. Clàudia Vila, Àlex Serra and Eva Picazo are members of the collective. David Winkler-Ebner has visited them and talked with them about the making process of the movie, embarrassing kissing in public spaces and nocturnal fox visits.

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Kino für die Ohren 2026
23 Min.
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