Radio FRO ist immer und überall. Wir betreiben eine der größten Mediatheken in Österreich,
in der du viele Sendungen jederzeit online nachhören kannst. Einfach mal im Archiv stöbern.
Une véritable symphonie neuronale. C’est comme cela qu’il faut se représenter l’effet de la musique sur notre cerveau. À l’écoute d’un morceau, notre cortex auditif n’est pas le seul à s’activer, loin de là. Le décodage de la musique fait travailler tout le cerveau de manière extrêmement large.
Nous connaissons bien l’effet bonne humeur de la musique. Ce que nous savons moins, c’est qu’il s’explique par la neurobiologie. « Quand on écoute un air qui nous plaît, c’est un feu d’artifice de neurotransmetteurs. La neuro-imagerie fonctionnelle l’a bien montré », indique le Dr Jérôme Palazzolo, psychiatre et psychothérapeute libéral à Nice, professeur de psychologie clinique et médicale, chercheur associé au Lapcos (Laboratoire d’anthropologie et de psychologie cliniques, cognitives et sociales), à l’université Côte d’Azur. « Parmi eux, il y a la sérotonine, qui régule l’humeur et l’anxiété, et la dopamine, qui procure immédiatement un effet de plaisir et de récompense. »
Chez les personnes souffrant d’anxiété ou de dépression, une chanson plaisante a parfois un véritable effet thérapeutique pouvant être utilisé dans le cadre des thérapies comportementales et cognitives (TCC). « Dans les TCC, il y a un volet thérapeutique qui s’appelle l’activation comportementale, dans lequel nous poussons les personnes qui ont perdu leur élan vital à faire des choses qui leur procurent du plaisir. »
Audycja z okazji 22-rocznicy radia Polonia z telefonem od pani Julii Nowak oraz pana Andrzeja Cerekwickiego.Audycja poprowadzili Krzysztof Sieranski,Jacek Portala,Janusz Usewicz oraz jako gosc Linus Kimaro.
Venezuela – Ein reiches Land mit armer Bevölkerung?
Venezuela rückte Anfang 2026 in das Licht der Weltöffentlichkeit, weil Präsident Trump den dort regierenden Präsidenten entführen und in New York einer Anklage wegen Drogenhandel zuführen ließ. Die Aktion war eingebettet in Trumps unverhohlenes Interesse am venezolanischen Öl und an der Wiedereinverleibung des Landes. Venezuela war zu diesem Zeitpunkt seit einiger Zeit eine zahlungsunfähige Diktatur mit massivem Versorgungsproblemen. Rund ein Viertel der Bevölkerung hatten in den letzten Jahren das Land wegen Armut, Perspektivlosigkeit und Repression verlassen. Gleichzeit galt das Land noch bis Anfang der achtziger Jahren als das Saudi Arabien Südamerikas und als die reichste Nation des Subkontinents. F. Liberatout und das Moneycracyteam haben auf Radio Corax einen Beitrag über das südamerikanische Land gestaltet.
Hinter Künstlicher Intelligenz (KI) steckt mühsame Handarbeit unter schlechten Arbeitsbedingungen. Sogenannte Clickworker und Datenarbeiter*innen trainieren KI-Modelle mit Daten und filtern verstörenden Content heraus. Das Projekt “Data Workers’ Inquiry“ erforscht die Erfahrungen und Herausforderungen von Datenarbeiter*innen. Heike Demmel von RadioZ sprach mit Laurenz Sachenbacher, Forschender beim Projekt Data Workers’ Inquiry.
Altern bedeutet, dass die körperlichen Reserven abnehmen. In den nächsten Dekaden wird die Zahl an Menschen, die 90 oder 100 Jahre alt werden weiter ansteigen. Das birgt für unsere Gesellschaft Herausforderungen, denn im Alter wird der Körper anfälliger. Eine der größten Gefahren dabei ist die Mangelernährung. Sie schwächt nicht nur die Muskeln, sondern auch das Immunsystem und die Wundheilung. Für viele ältere Menschen entsteht so ein Teufelskreis, der in Pflegebedürftigkeit enden kann. Darüber spricht Jürgen Bauer von der Universität Heidelberg mit Karin Bergs von Radio LoraMuc. Der Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie ist Ärztlicher Direktor sowie Forschungsgruppenleiter des Geriatrischen Zentrums am Universitätsklinikum Heidelberg.
Am 27. Jänner, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, fand in Salzburg eine Gedenkveranstaltung beim antifaschistischen Mahnmal am Hauptbahnhof statt. Die Anwesenden erinnerten an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Terrors. Organisiert wurde die Gedenkfeier vom Personenkomitee Stolpersteine, dem Salzburger KZ-Verband, sowie erinnern.at.
Als Redner sprach der Historiker Rudi Leo über den antifaschistischen Widerstand im Innergebirg und beleuchtete bislang wenig bekannte Formen des Widerstands gegen das NS-Regime.
Redakteur*innen: Susi Huber, David Mehlhart (Moderation & Technik) Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at
Im Kepler Salon wurde darüber diskutiert, wie man über den Umgang mit künstlicher Intelligenz spricht und vor allem jungen Menschen effektiv vermittelt.
Künstliche Intelligenz (KI) ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Schon eine Suchanfrage im Internet zeigt mittlerweile eine KI-generierte Zusammenfassung ganz oben, bevor man überhaupt zu einer eigentlichen Website scrollen kann. Auch bei Schüler*innen und Studierenden sind Programme beliebt, die mit KI Zusammenfassungen schreiben, Texte verbessern, Rechnungen lösen können. Wie gut das die KI macht ist teilweise umstritten, dass die Technologie verboten werden könnte, steht außer Frage.
Im Kepler Salon der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) haben am 19. Jänner Experten darüber diskutiert, wie man konstruktiv mit künstlicher Intelligenz umgehen kann und welche Mechaniken hinter den Modellen stehen, die wir Menschen benutzen, um Antworten auf Anliegen zu bekommen. Am wichtigsten sei das kritische Denken über die Ergebnisse der KI und wie man das konstruktiv verwerten kann. Eigene Denkleistung dürfe nicht auf der Strecke bleiben, sonst würde das Hirn, ähnlich einem Muskel, an Fähigkeiten verlieren.
Diskutiert haben:
Matthias Leichtfried, der sich in seiner Forschung u.a. mit Literatur- und Mediendidaktik, Ästhetischer Bildung und den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Schule und Unterricht beschäftigt.
Wilfried Utz, der u.a zu symbolische KI, Knowledge Management & Engineering sowie konzeptionelle Modelle als Grundlage maschinenverarbeitbaren Wissens forscht.
Moderiert hat Claudia Werner, die neue Leiterin der PR und Marketing Abteilung des Bruckner Orchesters Linz.
Im Kepler Salon finden das ganze Jahr über Veranstaltungen zur Wissensvermittlung statt. Das Programm ist hier zu finden.
Vielen Dank an den Kepler Salon für die Audiodatei.
Andreas Steinhöfels magisch-realistischer Jugendroman Die Mitte der Welt eroberte bereits viele Schauspielbühnen und – unter anderen mit Jannik Schümann – die Kinoleinwand. Jetzt wollen wir zeigen, dass in dem Stoff auch jede Menge Musik steckt. Das Landestheater hat das junge Team Niklas Wagner und Sarah Taylor Ellis beauftragt, den Roman in ein Musical zu verwandeln, und der erste Test bei der Linzer schreib:maschine in der BlackBox zeigte eindrucksvoll: Die zwei sind mit ihrem Indie-Folk-Score auf einem vielversprechenden Weg.
Der 17-jährige Phil lebt mit seiner exzentrischen Mutter Glass und seiner rätselhaft schweigsamen Zwillingsschwester Dianne in der Villa „Visible“ am Stadtrand. Normal ist nichts in seinem Leben, dabei wünscht er sich nichts mehr als ein wenig Normalität. Als er sich in seinen Klassenkameraden Nicholas verliebt, kann ihm selbst seine lebensfrohe Freundin Kat nicht mehr helfen. Eins ist klar: Wie es ist, kann es nicht bleiben.
Die Mitte der Welt erzählt poetisch und mit trockenem Witz vom Anderssein und der Suche eines jungen Menschen nach dem richtigen Platz in der Welt.
In der Sendung zu hören sind Arne Beeker, Dramaturgie, Regie, Karoline Gable, Niklas Wagner, Text und Sarah Taylor, Musik.
.
.
Amor & Psyche?
Der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen ist weltweit für seine Neuinterpretationen klassischer Themen für große Tanzensembles bekannt. Mit TANZ LINZ stellt er seine persönliche Auseinandersetzung mit dem antiken Mythos von Amor und Psyche vor.
Im Mittelpunkt steht Psyches Suche nach Selbstliebe als Voraussetzung für die Liebe zu einer anderen Person. Im eindrücklichen Finale findet das die Neugier weckende Fragezeichen des Titels seine Auflösung. Denn die ewige Frage, weshalb dieser wilde Strudel der Empfindungen wieder und wieder zu durchleben ist, findet ihr Ziel darin, die wahre Liebe zu finden und eine erfüllte Partnerschaft voller Genuss, Freude und Lust erfahren zu können.
In seiner Kreation verbindet Verbruggen eine fein nuancierte Choreografie mit Humor und Freude am Detail. Die Begleitung durch das Bruckner Orchester Linz eröffnet dabei mit Kompositionen von Charles Ives über Gabriel Fauré bis hin zu einem griechischen Schlager von Alkistis Protopsalti einen attraktiven musikalischen Assoziationsrahmen.
Am Samstag, den 31. Jänner 2026, findet die Premiere im Großen Saal des Musiktheaters statt.
Nach einer kurzen Rückschau auf die Buchpräsentation „Klang der Berge? Populäre Musiktheater und Musikfilm zwischen Weltflucht, Alpenmythos und Gipfelsturm“ im Rahmen der Reihe „Zu Gast in der Bibliothek“ vom 27. Jänner 2026 führt die Veranstaltung auch musikalisch in die Alpen: mit Ernst Kreneks „Reisebuch aus den Österreichischen Alpen“ op. 62. Es dirigiert unser ehemaliger Dirigierprofessor Ingo Ingensand von der Anton Bruckner Privatuniversität; zu hören sind das Johann Strauss Ensemble und der Tenor Matthäus Schmidlechner.
Stimmlagen aus der Redaktion des Freien Radio Salzkammergut
Philosophische Stammtische – Zu Gast Lisz Hirn
Einen Raum zur Auseinandersetzung über gesellschaftspolitische und ethische Fragen unserer Zeit – den gibt es bei den philosophischen Stammtischen im offenen Kulturhaus, dem OKH in Vöcklabruck. Seit 2024 werden dort regelmäßige philosophische Matinées und Soirées veranstaltet, die zum gemeinsamen Nachdenken einladen. Immer unter einem bestimmten Thema, beispielsweise zuletzt über „Kinder haben – Kinder wollen – kinderfrei bleiben“. Zu Beginn der Veranstaltungen gibt es meist erst ein paar Impulse aus der Philosophie, dann wird der Diskursraum für die Besucher:innen geöffnet. Zu manchen Veranstaltungen sind als Impulsgeber:innen auch bekannte Philosoph:innen eingeladen, die dann gemeinsam mit den Gästen diskutieren – wie etwa am 10. Jänner, wo Lisz Hirn zu Gast war.
Wie so eine philosophische Soirée funktioniert, wo es mehr Offenheit für gegenteilige Meinungen braucht und wie man philosophische Praxis üben kann – darüber hat Magdalena Stammler mit der Veranstalterin Danièle Hollick und der Philosophin Lisz Hirn gesprochen. Das Gespräch hat im Radionest in Vöcklabruck stattgefunden, das ist quasi das Erweiterungsstudio des Freien Radio Salzkammergut.
Irgendwie war letztes Jahr ein total lässiges Konzertjahr für Radio Nowhere und jedes einzelne war etwas besonderes für sich.
Die Oysterbandkonzerte waren ein sehr sentimentaler Abschied von der Band, die nach 45 Jahren vom Touren aufhört und die Wanderschuhe an den Nagel hängt. Sich bewusst zu sein, das Schlusslied von jedem Konzert nicht mehr live zu hören und dabei zu sein können, stimmte sehr viele Fans traurig, hier ein Link dazu: Oysterband – Put out the Lights- Ipswich Christmas 2013 . Schön dabei gewesen zu sein!
Oder mit best friends das verschobene Springsteenkonzert in Prag zu erleben, trotz Regens war viel Spaß dabei und bemerkenswert, wie der 76 jährige Bruce mit seiner Energie die Fans in den Bann zog. Und passend zum Song Rainmaker öffnete der Himmel seine Schleusen.
Es gibt natürlich weitere Highlights, die in der Sendung angesprochen werden. Wie zum Bespiel, dass All-Star Projekt Avantasia von Tobias Sammet, die das erste Mal in Wien gespielt haben oder dass das BAP-Konzert in Regensburg, das 3 Stunden und 20 Minuten lang war. Bemerkenswert und eines der besten Konzerte überhaupt.
Ein weiterer sentimentaler Moment war auch, sich von Peter Weiß von Cobario beim Konzert in Kleinmünchen zu verabschieden. Er wandelt auf neuen Spuren und mit Dino Sulic wurde ein begnadeter Gitarrist gefunden.
Mehr Geschichten hört ihr in der Sendung, mit passender Musik, eh klar!
Produktion und Moderation: Anke Stanig
Musikuntermalung: Oysterband:Alive & Acoustic: The Sailor’s Bonnet
Artist:Album: Title//
Oysterband: Granite Years – Best of 1986 to 97: Native Son//
Oysterband feat. June Tabor: June Tabor & Oysterband – Fire & Fleet – A Tour Memento: When I Was No But Sweet Sixteen//
Avantasia: Here Be Dragons: Creep Show//
William Clark Green: Live At Cheatham Street Warehouse: The Chili Song//
Shane Smith and The Saints: Live at Red Rocks: Heaven Knows//
Bruce Springsteen & The E Street Band: Live – Prag: Thunder Road//
BAP: Zeitreise (Live im Sartory): Jraaduss//
Cobario: New Dimension: Lonesome Rider//
Buíoch: Buíoch: Late Night In Sitges//
Altan: Island Angle: Dúlamán//
Oysterband: Mitschnitt für Radio FRO-Live: Kino Ebensee: Put Out The Lights//
Reformen zulasten junger Leute | Wie wehrt man sich gegen SLAPPs?
Interview mit Anna Schwabegger, Bundesjugendvertretung
Am 20. Jänner wurde der Bericht der 2025 eingesetzten Wehrdienstkommission veröffentlicht. Empfohlen wurde darin eine Verlängerung des Grundwehrdienstes auf 8 Monate und eine Verlängerung des Zivildienstes auf 12 Monate. Fast zeitgleich gab es eine Presseaussendung der Bundesjugendvertretung mit dem Titel „Reformvorschläge zulasten der jungen Generation“. Darüber und noch mehr hat Jakob Mak mit Anna Schwabegger gesprochen. Anna Schwabegger ist eine der vier Vorsitzenden der Bundesjugendvertretung. Die Bundesjugendvertretung ist eine gesetzlich verankerte Interessensvertretung, die Teil der Wehrdienstkommission war – allerdings nur in eine beratenden Kapazität und nicht stimmberechtigt.
Das Alter in dem junge Menschen für Wehr- und Zivildienst in Betracht kommen sei eine besonders prägende Zeit, meint die Vorsitzende der Bundesjugendvertretung. Dementsprechend müsste besser auf die hohen Belastungen und die vergleichsweise niedrige Entlohnung von Wehr- und Zivildienern geachtet werden. Außerdem sei es eine Frage der Fairness, Wehr- und Zivildienst gleich lange dauern zu lassen.
Beim vieldiskutierten Verbot von Social Media für Minderjährige sieht die BJV die Verantwortung bei den Plattformen und Großkonzernen, welche hinter sozialen Netzwerken stehen. Allerdings müsse man auch die Medienbildung in Österreich verbessern, was sowohl Kinder als auch Erwachsene betreffen würde, meint Anna Schwabegger.
Des Weiteren wurde darüber gesprochen, wie die Jugend in Österreich und Europa ihre Interessen besser vertreten kann. Laut Schwabegger ist es besonders wichtig, Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche niederschwellig zu halten.
„SLAPPs drängen Menschen aus dem öffentlichen Diskurs“ – Interview mit Philipp Wissing
Die Möglichkeit, sein Recht gerichtlich einzufordern, ist von großer Bedeutung – zum Beispiel dann, wenn über jemanden falsch berichtet wird. Doch juristische Mittel können auch missbraucht werden, um Kritik zu unterdrücken. Ein Begriff hierfür sind sogenannte SLAPPs, also strategische Klagen, mit denen Unternehmen und andere mächtige Akteur:innen versuchen, Journalist:innen, Aktivist:innen und zivilgesellschaftliche Initiativen einzuschüchtern.
Im Interview mit Radio F.R.E.I. aus Erfurt spricht Philipp Wissing, Projektleiter der No-SLAPP-Anlaufstelle über Machtungleichgewichte, vorgerichtliche Abmahnungen und die Folgen für Betroffene. Außerdem geht es darum, warum SLAPPs eine Gefahr für den demokratischen Diskurs darstellen – und wie man sich dagegen wehren kann (Erstausstrahlung am 19.01.2026, Radio F.R.E.I.).
X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört! Das feministische Magazin mit queerem Biss hat eine lange Geschichte auf Radio FRO zu verzeichnen. Helga Schager und Michaela Schoissengeier sprechen über Anfänge und wie Radio verbindet.
Begonnen haben Helga Schager und Michaela Schoissengeier schon recht bald bei Radio FRO. Ursprünglich waren sie Teil von SPACEfem FM, einer feministischen Sendereihe, die im Herbst 2000 startete. Die zehn Frauen der Redaktion haben eine große Bandbreite an Themen abgedeckt: Vorstellungen von Künstler*innen, Musik von queeren Personen, Lesungen, Sexarbeit, Migration. Es gab viele Themen und auch heute noch muss Radio mit einer feministischen Perspektive gemacht werden, sind die beiden überzeugt. Nach dem das Projekt SPACEfem FM beendet war, haben Helga und Michi eine neue Radiosendung ins Leben gerufen: „X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!“ Das feministische Magazin mit queerem Biss. Der etwas sperrige Name ist beabsichtigt, es geht darum, sich Raum zu nehmen, mit dem Titel der Sendung und den Inhalten.
Beiden sind Kollaboration und Austausch mit anderen Redakteur*innen wichtig, es gab Klausuren, gemeinsame Essen und Redaktionssitzungen. Gerade dieses Zusammenkommen und die Freundinnenschaften sind es auch, die motivieren, weiter Radio zu machen. Ohne dieses verbindende Element ist es leicht, sich aus den Augen zu verlieren, was Michi und Helga auf keinen Fall zulassen möchten.
Und in einer Welt voll von Gewalt gegen Frauen, stärker werdender Queerfeindlichkeit und Rückschritten in Sachen Gleichberechtigung gibt es genügend Themen, die noch (un)gelöst und (un)erhört sind.
„X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!“ Das feministische Magazin mit queerem Biss ist jeden ungeraden Freitag von 19 bis 20 Uhr zu hören. Hier gibt es die Folgen zum Nachhören.
Interview mit Anna Schwabegger, Bundesjugendvertretung
Am 20. Jänner wurde der Bericht der 2025 eingesetzten Wehrdienstkommission veröffentlicht. Empfohlen wurde darin eine Verlängerung des Grundwehrdienstes auf 8 Monate und eine Verlängerung des Zivildienstes auf 12 Monate. Fast zeitgleich gab es eine Presseaussendung der Bundesjugendvertretung mit dem Titel „Reformvorschläge zulasten der jungen Generation“. Darüber und noch mehr hat Jakob Mak mit Anna Schwabegger gesprochen. Anna Schwabegger ist eine der vier Vorsitzenden der Bundesjugendvertretung. Die Bundesjugendvertretung ist eine gesetzlich verankerte Interessensvertretung, die Teil der Wehrdienstkommission war – allerdings nur in eine beratenden Kapazität und nicht stimmberechtigt.
Das Alter in dem junge Menschen für Wehr- und Zivildienst in Betracht kommen sei eine besonders prägende Zeit, meint die Vorsitzende der Bundesjugendvertretung. Dementsprechend müsste besser auf die hohen Belastungen und die vergleichsweise niedrige Entlohnung von Wehr- und Zivildienern geachtet werden. Außerdem sei es eine Frage der Fairness, Wehr- und Zivildienst gleich lange dauern zu lassen.
Beim vieldiskutierten Verbot von Social Media für Minderjährige sieht die BJV die Verantwortung bei den Plattformen und Großkonzernen, welche hinter sozialen Netzwerken stehen. Allerdings müsse man auch die Medienbildung in Österreich verbessern, was sowohl Kinder als auch Erwachsene betreffen würde, meint Anna Schwabegger.
Des Weiteren wurde darüber gesprochen, wie die Jugend in Österreich und Europa ihre Interessen besser vertreten kann. Laut Schwabegger ist es besonders wichtig, Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche niederschwellig zu halten.
Radiabled: Wer sind die Größten? Unsere Topstars-Sendung steht bevor!
Wer sind die Größten? Unsere Topstars-Sendung steht bevor!
Ein Ausblick auf die morgige Live-Sendung der Hauptmoderatorengruppe bei Radio FRO
Es kribbelt wieder in den Fingern, die Mikrofone sind frisch eingestellt und die Vorfreude im Team von Studio Enns steigt ins Unermessliche. Morgen ist es wieder so weit: Wir übernehmen das Ruder als Hauptmoderatorengruppe! Radio ist für uns mehr als nur Technik und Musik – es ist die Leidenschaft, Geschichten zu erzählen und Emotionen direkt in eure Wohnzimmer, Autos oder Kopfhörer zu bringen.Das Thema der morgigen Sendung hat es in sich und sorgt schon im Vorfeld für ordentlich Diskussionsstoff im Studio: „Die besten drei Topstars aller Zeiten aus deiner Sicht“. Doch wer uns kennt, weiß, dass „die Besten“ ein dehnbarer Begriff ist. Während der eine an die großen Klassiker der 60er denkt, schlägt das Herz des anderen für den Sound der 90er oder die elektronischen Beats der 2000er.
Ein kurzer Rückblick: Was bisher geschah
Bevor wir den Blick nach vorne werfen, möchten wir euch ein Thema ans Herz legen, das uns in der letzten Sendung sehr bewegt hat. Wir haben uns intensiv mit der individuellen 24-Stunden-Betreuung befasst. Es war eine Sendung, die Tiefe gezeigt hat und die Wichtigkeit von menschlicher Zuwendung in den Fokus rückte.
Falls ihr diesen wichtigen Beitrag verpasst habt, könnt ihr ihn hier ganz bequem nachhören: Zur Nachlese & Audio: 24-Stunden-Betreuung im Fokus
Meine persönlichen Favoriten: Von Italo-Dance bis Kult-Rock
In der morgigen Sendung werde ich (euer Moderator) meine ganz persönliche Liste der Giganten präsentieren. Für mich müssen Topstars nicht unbedingt im Smoking auf einer Gala sitzen – sie müssen den Vibe einer ganzen Ära geprägt haben. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das, was ich für euch vorbereitet habe:
Gigi D’Agostino – Der Maestro des Lento Violento
Wenn wir über Stars sprechen, die die Tanzflächen weltweit regiert haben, kommt man an ihm nicht vorbei. Gigi D’Agostino ist für mich ein absoluter Topstar. Mit Hits wie „L’Amour Toujours“ oder „Bla Bla Bla“ hat er nicht nur den Italo-Dance definiert, sondern eine Hymne für eine ganze Generation geschaffen. Seine Musik ist zeitlos, energetisch und schafft es immer wieder, die Menschen zu verbinden. Er ist der Beweis, dass elektronische Musik Seele haben kann.
Liquido – Einmal „Narcotic“ und für immer Legende
Manche Bands brauchen nur diesen einen Song, um unsterblich zu werden. Liquido hat mit „Narcotic“ Ende der 90er Jahre etwas geschaffen, das heute in keinem Stadion und auf keiner Party fehlen darf. Dieser unverwechselbare Synthesizer-Riff ist Kult. Liquido steht für mich stellvertretend für die handgemachte Rock-Pop-Energie, die einfach gute Laune macht und zeigt, wie ein einziger Geniestreich einen Star-Status für die Ewigkeit zementieren kann.
Shiver – Der Sound, der unter die Haut geht
Zusätzlich wird es von meiner Seite Klänge wie von Shiver geben. Hier bewegen wir uns in Bereichen, die atmosphärisch, packend und musikalisch brillant sind. Es ist dieser spezielle Sound, der einen mal mitreißt und mal zum Nachdenken anregt – genau das, was einen wahren Star ausmacht: die Fähigkeit, den Hörer in eine andere Welt zu entführen.
Die große Überraschung: Was bringen die Kollegen mit?
Das Spannende an der morgigen Sendung ist: Ich bin nicht allein! Wir sind eine Moderatorengruppe, und meine drei geschätzten Kollegen haben ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, wer auf den Olymp der Stars gehört.
Werden sie die großen Legenden wie Freddie Mercury, David Bowie oder vielleicht Madonna aus dem Hut zaubern? Oder überraschen sie uns mit ganz modernen Ikonen oder völlig anderen Genres? Ich weiß es selbst noch nicht genau, was sie im Gepäck haben. Diese Ungewissheit macht den Reiz unserer gemeinsamen Moderation aus. Es wird ein lebendiger Austausch, vielleicht sogar ein kleiner Schlagabtausch der Musikgeschmäcker, aber auf jeden Fall eine Reise durch die Musikgeschichte, wie ihr sie selten hört.
So seid ihr morgen live dabei!
Damit ihr keine Sekunde unserer Show und der Enthüllung der weiteren Topstars verpasst, haben wir hier alle Möglichkeiten für euch aufgelistet, wie ihr uns hören könnt:
Direkter Livestream:www.fro.at/livestream (Einfach klicken und direkt im Browser hören!)
Über radio.at: Sucht einfach nach Radio FRO auf radio.at – ideal für unterwegs auf dem Smartphone.
Sender-Homepage: Besucht die allgemeine Seite von Radio FRO unter www.fro.at.
Und wer wissen möchte, was wir in der Vergangenheit schon alles auf die Beine gestellt haben, findet unser umfangreiches Archiv hier: Alle bisherigen Sendungen von Studio Enns für FRO
Fazit & Einladung
Egal ob ihr Fans von Gigi D’Agostino seid, bei Liquido laut mitsingt oder gespannt seid, welche Stars meine Kollegen präsentieren werden – morgen ist für jeden etwas dabei. Radio FRO und das Team von radiabled stehen für Vielfalt, Inklusion und die Liebe zum Medium Radio. Wir laden euch ein, Teil dieser Dynamik zu werden.
Schaltet morgen ein, lasst uns gemeinsam in Erinnerungen schwelgen und die besten Stars aller Zeiten feiern. Wir freuen uns auf euch!
Am Donnerstag, dem 22. Jänner 2026, haben 7 der 8 Ordensspitäler in Oberösterreich gestreikt. Laut Angaben der Gewerkschaft vida waren insgesamt um die 2.000 der 4.000 diensthabenden Beschäftigten aktiv am Streik beteiligt. Die Versorgung von Notfällen und stationären Patient*innen blieb dabei durchgehend gewährleistet. Auslöser des Streiks waren vier ergebnislose Kollektivvertragsverhandlungsrunden für die insgesamt rund 10.000 Beschäftigten. Neben einer baldigen Rückkehr zum Verhandlungstisch stand vor allem Frustration über die Teuerung sowie die massive Arbeitsbelastung in den Spitälern im Zentrum der Forderungen. Seitens der Arbeitnehmer*innen wird eine Inflationsabgeltung und eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bis 2030 verlangt.
In Linz gab es am Tag des Streiks trotz klirrender Kälte eine öffentliche Kundgebung. Die Streikversammlung unter dem Motto „Mehr von uns ist besser für alle!“ begann um 10:00 am Martin-Luther-Platz. Bei -6 Grad nahmen rund 800 Personen an der Demonstration teil. Anna Jungwirth und Jakob waren für Radio FRO vor Ort und haben mit den Streikenden dort gesprochen. Im Beitrag zu hören sind Eindrücke von der öffentlichen Kundgebung und Interviews mit den Teilnehmer*innen.
In Wels fand keine Kundgebung statt. Die streikenden Mitarbeiter*innen versammelten sich nur für einen Fototermin vor dem Ordensklinikum. Danach zogen sie mit ihren Plakaten durch das Haus in den Festsaal. Es wurden Reden gehalten und es gab Online-Zuschaltungen zu den Kolleg*innen in den anderen Ordensspitälern.
Am Donnerstag, dem 22. Jänner 2026, haben 7 der 8 Ordensspitäler in Oberösterreich gestreikt. Laut Angaben der Gewerkschaft vida waren insgesamt um die 2.000 der 4.000 diensthabenden Beschäftigten aktiv am Streik beteiligt. Die Versorgung von Notfällen und stationären Patient*innen blieb dabei durchgehend gewährleistet. Auslöser des Streiks waren vier ergebnislose Kollektivvertragsverhandlungsrunden für die insgesamt rund 10.000 Beschäftigten. Neben einer baldigen Rückkehr zum Verhandlungstisch stand vor allem Frustration über die Teuerung sowie die massive Arbeitsbelastung in den Spitälern im Zentrum der Forderungen. Seitens der Arbeitnehmer*innen wird eine Inflationsabgeltung und eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bis 2030 verlangt.
In Linz gab es am Tag des Streiks trotz klirrender Kälte eine öffentliche Kundgebung. Die Streikversammlung unter dem Motto „Mehr von uns ist besser für alle!“ begann um 10:00 am Martin-Luther-Platz. Bei -6 Grad nahmen rund 800 Personen an der Demonstration teil. Anna Jungwirth und Jakob waren für Radio FRO vor Ort und haben mit den Streikenden dort gesprochen. Im Beitrag zu hören sind Eindrücke von der öffentlichen Kundgebung und Interviews mit den Teilnehmer*innen.
Anfang des Jahres wurde die Abteilung Architektur zu einem eigenen Institut.
Mit BASEhabitat, Raumkultur, Städtebau und Typologie bietet die Architektur der Kunstuniversität Linz vier Entwurfsstudios sowie mit Baukultur, Konstruktion und Überholz drei Fachbereiche und sechs Professuren für die mehr als 180 Studierenden.
Neben dem BA und MA für Architektur können die angehenden Architekt*innen außerdem die beiden postgradualen Studien „BASEhabitat I Postgraduate“ und „überholz“ absolvieren.
Geleitet wird das Institut von Sigi Atteneder. Er selbst ist im Mühlviertel geboren, kennt Linz wie seine Westentasche und setzt sich in der Architektur für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung ein. Dazu lehrt er im BASEhabitat, aber insgesamt ist der Schwerpunkt des Architekturstudiums so gesetzt, dass nachhaltige Materialien, der Umbau von Bestand und das neu-denken und konzipieren einer fortschrittlichen Gesellschaft durch die Architektur im Vordergrund stehen.
Lesedi Oluko Moche says that her work is about complicating simplified ideas of identity. She connects this strongly to her own life. And to the historical circumstances that led her family to be scattered across different places. Lesedi is a South Africa–based Story Producer and Narrative Strategist, as well as a creative producer and festival curator. Her work moves between film, television, podcasting, and cultural programming. At the centre of her practice is storytelling. She is particularly interested in symbols and in how meaning travels through time, how power and history appear in everyday life, often very subtly.
We met in January for a Zoom conversation, where she spoke about her work and her approaches to storytelling. In November last year, she also took part in the book launch of CINÉMA AFRICAIN – Archiving, Resistance and Freedom, to which she contributed the text “The T-Shirt: Unchosen Histories in Cinematic Texts.”
The book was edited by Nadia Denton and Sandra Krampelhuber and publishedbyJAAPO in 2025. The full recording of the book launch is available on the dorfTV website. The publication itself is also available as a free PDF download. We also talk about this text in the interview, and you’ll find out whether Lesedi sees herself as a diva in Divensplitter.
Music (c): Koko Taylor, Nina Simone,Thandiswa Mazwai, Amy Winehouse and Erykah Badu
Am 22. Jänner 2026 streikte in allen acht Ordensspitälern in Oberösterreich das nichtärztliche Personal. Die Mitarbeitenden fordern eine 35-Stunden-Woche und einen fairen Inflationsausgleich. In vier Verhandlungsrunden mit den Arbeitgeber:innen konnte man sich darauf nicht einigen. Ein Bericht aus dem Ordensklinikum Wels.
Grönland ist jetzt in aller Munde, aber nicht erst seit den letzten Jahren sind die Ressourcen, die unter grönländischer Erde liegen heiß begehrt. Der Reichtum an Rohstoffen ist das Ergebnis seiner einzigartigen Geologie. Vor 200 Millionen Jahren führten verschiedene geologische Prozesse zur Bildung Grönlands und schufen einige der wertvollsten Bodenschatzvorkommen der Erde. Schätzungen zufolge befinden sich unter Grönland inklusive der eisbedeckten Gebieten Kohlenwasserstoffreserven in einer Menge von 31 Milliarden Barrel Öl. Dies ist vergleichbar mit der gesamten bestätigten Rohölreserve der USA. Im Falle von Grönland ist jedoch nicht nur Rohöl berücksichtigt. Ein Beitrag vom Freien Radio Berlin bringt einen kleinen historischen Abriss ab 1958. Dabei waren auch Umweltproteste und Widerstände vor Ort.
Friedensdorf International e. V. ist eine Hilfseinrichtung in Oberhausen und Dinslaken, die kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung nach Deutschland holt. Nach Abschluss der Behandlung kehren die Kinder zu ihren Familien zurück. Es gründete sich 1967 und war zu Beginn beschäftigt mit der Versorgung von Kindern aus Vietnam. So finden sich in Vietnam wie auch in anderen Ländern, in denen der Verein noch aktiv ist, Einrichtungen mit dem Namen „Friedensdorf“. Auch Partnerorganisationen etwa in Angola und Tadschikistan sind in der jeweiligen Landessprache so benannt. Das einzige Friedensdorf in Deutschland gab und gibt es bis heute jedoch in Oberhausen. Es bietet ein zeitweiliges Zuhause für die Kinder.
Radio Blau sprach mit Olivia Höche vom Friedensdorf International e.V..
Erstmals in der Geschichte der Raumstation ISS ist eine Besatzung vorzeitig wegen eines Krankheitsfalls zur Erde geholt worden. Die Crew landete am Donnerstag 15.01.2026, sicher. Was kann man an Bord der Raumstation selbst machen im Notfall? Darüber sprach Matthias Loke von Radio Ginseng mit dem Astronauten Reinhold Ewald, der 1997 selbst im All war – damals noch an Bord der Raumstation Mir. Er schildert, wie er damals selbst kurz vor dem vorzeitigen Ende der Mission stand. Und: Wenn der Mensch zum Mars fliegt, gibt es keine schnelle Rückkehr zur Erde. Im Notfall wäre die Besatzung auf sich selbst gestellt