Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören

Do. 16. Juli

Zeichen und Wunder. Der neue Spielplan 2026/27

Bereits im Frühsommer fand die Jahrespressekonferenz zum Spielplan 2026/27 am Landestheater Linz statt. Radio FRO war vor Ort im Musiktheater, wo das Motto: Zeichen und Wunder vorgestellt wurde. Zeichen und Wunder – in Zeiten, wo die Krise der Normalzustand geworden ist. In allem vermuten oder lesen wir Zeichen eines bevorstehenden Geschehens, sei es gut oder böse und immer neue Botschaften oder Zeichen, deren Deutung uns nicht gelingt, lässt auf das eine oder andere Wunder hoffen. Unglaubliche Zeiten. Mit der Kunst setzt das Landestheater Linz jedenfalls ein Zeichen, das uns durch die Kunst womöglich die Wirklichkeit besser verstehen lässt.

Eröffnet wurde die Pressekonferenz von Landeshauptmann Thomas Stelzer, Geschäftsführer Thomas Königstorfer, Chefdirigent Markus Poschner und Intendant Hermann Schneider, der auch gleich einen Verweis auf eine der großen Aufführungen im neuen Spielplan machte: Lohengrin von Wagner – die Oper feiert am 10. Oktober Premiere:

Als der junge Gottfried eines Tages verschwindet, ist es ausgerechnet seine Schwester Elsa, die beschuldigt wird, ihn getötet zu haben. Da niemand an ihre Unschuld glaubt, sieht sie sich mit dem Schlimmsten konfrontiert, als wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller Retter erscheint, um für sie einzustehen. Aber dieser namenlose Fremde nutzt das Machtvakuum einer verunsicherten Gesellschaft, um sich selbst zum Quell einer neuen Ordnung zu machen, die nicht infrage gestellt werden kann. Im Schatten der strahlenden Bewunderung für den Helden vergeht die Menschlichkeit, vor allem Elsa gegenüber.

So steht Richard Wagners monumentale Oper Lohengrin an der Schwelle zum wagnertypischen Musikdrama und entwickelt in ihrem dichten Netz aus Emotion, Politik und Mysterium einen atemlosen Sog. Die fragile Balance zwischen der aufgeladenen Geschichte des Werks und seiner fast märchenhaften Ausgangssituation macht einen großen Reiz des Lohengrin aus. Damit betraut wird für die Linzer Neuinszenierung Regisseur Michael Schulz, der bereits mit Elektra sein Gespür für Ambivalenzen unter Beweis gestellt hat.

Zudem gibt es mit der Neuen Spielzeit zahlreiche Neuerungen am Landestheater: Der große Saal im Musiktheater wurde optimiert und es gibt zahlreiche neue Abonnements, über die sich die Besucher:innen des Landestheaters, das für sie Passende auswählen können, etwa zwischen Premieren-Abos, Glanzstücke Abo, Great Voice Abo, Fixtag-Abos, Brass-Abo, Familien-Abos uvm. Geschäftsführer Thomas Königstorfer hat die anwesenden Mitarbeiter:innen des Landestheaters besonders hervorgehoben und freut sich auf die neue Spielzeit unter noch besseren Bedingungen.

 

In der Sendung zum Neuen Spielplan 2026/27 zu hören sind: Intendant Hermann Schneider, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Geschäftsführer Thomas Königstorfer, Chefdirigent Markus Poschner und die Theatermacher:innen Nele Neitzke, Regie & Leitung Junges Theater, David Bösch, Regie & Leitung Schauspiel sowie Dramaturg Christoph Blitt, die uns Einblicke in neue Produktionen gewähren.

SPIELZEIT 2026/27

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Landestheater
30 Min.
Do. 16. Juli

Tauben in der Stadt

Tauben sind besser als ihr Ruf und ein harmonischeres Zusammenleben in der Stadt ist möglich. | Die Geschichte der Korruptionsforschung. Tauben in Linz Tauben haben einen schlechten Ruf. Sie seien schmutzig und durch ihren Kot würden Fassaden beschädigt werden. Wenn man sich näher mit den Tieren beschäftigt, dann kann man die meisten Vorwürfe widerlegen. Sabine Auer von der Initiative Streunertauben Linz, die aus dem Verein Streunerkatzen Oberösterreich hervorgegangen ist, erklärt, dass besonders der Kot eigentlich kein Problem sei. Nur durch die falsche Ernährung durch Essensreste oder das Füttern von Brot, komme es zu den sehr nassen, klebenden Ausscheidungen. Wenn Tauben artgerechtes Futter, nämlich Körner, fressen, ist der Kot fest und trocken und lasse sich sehr leicht entfernen. Tauben leben in Städten, weil sie domestizierte Tiere sind, also als Haustiere gehalten wurden. Sie wurden als Brieftauben eingesetzt oder für ihr Fleisch und Eier gehalten. Als die Menschen Tauben nicht mehr benötigten, wurden sie frei- und sich selbst überlassen. Durch die Art und Weise, wie sie gezüchtet wurden, ist der Bruttrieb sehr hoch, sie legen viele Eier über das Jahr verteilt und vermehren sich so unkontrolliert. Ein menschengemachtes Problem also, dass nur durch menschliche Hilfe wieder gelöst werden könne. In Linz gibt es mittlerweile zwei Taubenschläge, einmal an der Johannes Kepler Universität Linz und einen, der von Streunertauben Linz betreut wird. Auer erzählt, dass so um die 200 Tauben dort Futter bekommen. Im Schlag werden auch die Eier durch Plastikeier ersetzt, damit der Taubenbestand etwas kontrolliert wird. Von einem Fütterungsverbot, wie es derzeit in Salzburg herrscht, hält Auer nichts. Tauben würden nur noch verzweifelter nach Essen suchen und dadurch ungeeignetes von der Straße picken, was wiederum zu mehr Verschmutzungen führe. Sabine Auer ist überzeugt, dass mehr Taubenschläge und das kontrollierte Tauschen von Eiern am effektivsten dabei helfen würde, dass Mensch und Tier besser zusammenleben könne. Tauben halten sich dann auch tagsüber mehr im Schlag auf, was bedeutet, dass sie nicht mehr in so großer Zahl in der Stadt erscheinen. Links: Facebookgruppe Streunertauben Geschichte der Korruption Gefälschte Meinungsumfragen, veruntreute EU-Gelder und annullierte rote Karten. Korruptionsskandale machen immer wieder Schlagzeilen. Versuche, gegen Korruption vorzugehen reichen bis in die Antike. Schon das römische Rechtswesen der späten Republik kannte Tatbestände wie Veruntreuung, Unterschlagung und Amtsmissbrauch. Während im Mittelalter Korruptionskritik keine große Rolle spielte, taucht sie im 16. Jahrhundert im Kontext von Staatsbildungsprozessen wieder auf. Herrschende bauten die Verwaltung aus, um ihre Macht zu stärken und gingen gegen korrupte Amtsträger vor. Als sich infolge der Revolutionen in Nordamerika und Frankreich im 19. Jahrhundert die Prinzipien der Rechtsgleichheit und der demokratischen Teilhabe durchzusetzen begannen, wurde Korruptionskritik zu einem Phänomen der Gesamtbevölkerung. Dabei spielte auch die Entwicklung der Medien eine wichtige Rolle. Im 20. Jahrhundert weitete sich Korruptionskritik auch auf den Bereich der Wirtschaft aus, wie entsprechende Paragraphen im Wirtschaftsrecht und Compliance-Regeln belegen. Links: Handbuch Korruptionsforschung Niels Grüne, Biografie und Publikationsverzeichnis Zum Beitrag Headerbild: Streunertauben Linz

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FROzine
56 Min.
Do. 16. Juli

PHTV Tera FM – Dautovic-Steindl und Gäste

Dautovic-Steindl und Gäste –

die philoSophi(e)sche Sommersendung

Es ist heiß, es ist ruhig in der Huemerstraße, es ist Sommerpause … – PHTV widmet sich da den großen, schweren Themen – auf mehr oder weniger humorvolle Art. So im Sinne von „schaun‘ ma‘ mal“.

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Tera FM
60 Min.
Mi. 15. Dez.

Wege Wegmarken Lesung Linzer Notate 5.11.2004

Summerau,96 – Folge 58

 

Am 5. November 2004 fand in der Linzer Galerie Maerz die Jahresabschlusslesung der Veranstaltungsreihe Linzer Notate – kuratiert von Christian Steinbacher – statt.

Im (sendezeitbedingt leicht) gekürzten Lesungsmitschnitt sind in der Reihenfolge ihres Lesens Waltraud Seidlhofer, Christian Steinbacher, Friedrich Achleitner und Robert Stähr zu hören. Was gelesen wurde, ist unter „Fremdmaterial anzeigen“ aufklappbar (siehe rechte Seite).

Ich habe die Sendung kürzlich in meinem Archiv wieder entdeckt und stelle sie nun – nach Rücksprache mit Seidlhofer, Steinbacher und Stähr – erstmals zum Nachhören ins Archiv der Freien Radios. Die systematische Archivierung der Summerau,96-Sendungen begann erst später….

Erich Klinger, 16.7.2026

 

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Summerau,96 bis Mai 2011
64 Min.
Fr. 17. Juli

Rotkäppchen aus Kroatien in Linz

Rotkäppchen am Turm ist ein interaktives Theatererlebnis für Kinder und Erwachsene, bei dem das Publikum selbst Teil der Geschichte wird. Mit Kopfhörern ausgestattet begeben sich die Besucher:innen in die Natur rund um den Turm 20 am Pöstlingberg in Linz – einen historischen Ort hoch über der Stadt.

Damián Cortes Alberti, Ilona Roth und Renata Carola Gatica sind als Gäst*innen bei Radio FRO und erzählen über das Stück und wie Rotkäppchen es von Kroatien nach Linz geschafft hat.

Weitere Infos über das Stück: https://www.sonnensteinloft.at/events/junges-obst-rotkappchen-am-turm-2026-07-24-16-00

Sendungsgestaltung: Vera Ecser

Musik: Ivana Djula, Luka Vrbanic aus dem Stück: Rotkäppchen am Turm

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Kultur und Bildung spezial
31 Min.
Mi. 15. Juli

Radio macht Ferien 2026

Ausschlafen, Baden gehen, Eis essen. So schaut die erste Ferienwoche vielleicht für viele Kinder aus. Nicht so für Emil, Hanna, Leo, Lorenz, Omar und Vitus. Sie haben die ersten drei Ferientage bei Radio FRO verbracht und gelernt, wie eine Radiosendung entsteht und was es braucht, um gute Interviews und Umfragen hinzubekommen. Mittlerweile sind sie Radioprofis und haben am Mittwoch gemeinsam eine Live-Sendung gestaltet. Sie befragten sich selbst und alle, die sie vors Mikro bekamen zu den Themen Berufswünsche, Reiten, Pokémon und die Fußball-WM. Vom Musikgeschmack der Jungereporter*innen waren nicht nur unsere Bürokolleg*innen begeistert.

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Workshops
46 Min.
Di. 14. Juli

Butoh histories: Seminal and forgotten figures of 1950&1960s Japan

In this episode, Romina Achatz speaks with writer Stephen Barber, author of Films Ghost: Tatsumi Hijikata and the Transmutation of 1960s Japan, about seminal and forgotten figures who shaped the Japanese avant-garde of the 1960s. The conversation focuses especially on filmmakers and the remarkable collaborations between Butoh dancers, photographers, writers, philosophers, and choreographers surrounding Tatsumi Hijikata and Kazuo Ohno.

Drawing on his personal encounters, Stephen Barber reflects on meeting many of these extraordinary artists while they were still alive. All of them have since passed away, making his memories a rare first-hand testimony to a generation that profoundly transformed postwar Japanese culture.

The episode explores figures including Akiko Motofuji, Hironobu Oikawa, Eikoh Hosoe, Donald Richie, Takahiko Iimura, and Nobuo Ikemiya, as well as key works such as Rose-Coloured Dance, Anma the Masseur, Hiroshi Nakamura’s Super 8 film Revolt of the Body, Donald Richie’s Sacrifice and War Games, and Eikoh Hosoe’s Navel and A-Bombs. The conversation also revisits the Osaka Expo film Birth, filmed on the volcanic landscape of Mount Io in Hokkaido.

The episode concludes with a conversation about the importance of archives in preserving the history of Butoh, as Stephen Barber asks Romina Achatz about her own experience visiting the extraordinary private archive and dance studio of the famous choreographer Nakao Ikemiya, the son of Nobuo Ikemiya, who worked with Hijikata and Kazuo Ohno during their recent research in Japan.

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Fem Poem
58 Min.
Mo. 29. Juni

Eine Seifenopernrückblende plus Zugabe

jonineilgordon Folge 27:

Im Mittelpunkt dieser Sendung das Album „Soap Opera“ von The Kinks aus dem Jahr 1975 – dessen zwölf Titel ich vollständig gespielt habe, begleitet vom Blick aus 2026 auf Texte und Darbietungen – die Soap Opera wurde auch bzw. vor allem in Bühnenfassungen präsentiert.

Kurze Inhaltsangabe: Der Popstar (Ray Davies aka Starmaker) sucht Inspiration für seine Musik, seine Texte und nistet sich daher im Haushalt eines gewissen Norman ein, um für eine Woche dessen „normales Leben“ zu führen. Auch wenn aus heutiger Sicht einige Textpassagen überflüssig scheinen und das Frauenbild zumindest fragwürdig ist, gibt es doch auch gewohnt präzise Milieustudien in Wort und Ton und letztlich auch jenes Maß an Selbstironie, das die mitunter deutlich vernehmbare Überheblichkeit des Popstars erträglich macht.

Nach dem ersten Musikstück – Everybody’s a star (Starmaker) sowie zwischen erster und zweiter Albumseite und im Anschluss an die Titel der zweiten Seite habe ich mich der Geschichte hinter der „Soap Opera“, den einzelnen Musikstücken und deren Inhalten sowie der Umsetzung auf Platte und Bühne gewidmet, mit der Erkenntnis, dass letztlich die komprimierte Geschichte auf Platte insgesamt besser abschneidet als die Bühnenfassungen, soweit halt noch greif- und vor allem optisch nachvollziehbar, mit der Einschränkung dass Normans Frau Andrea (June Ritchie) nicht nur durch ihre Bühnenpräsenz, sondern auch durch den größeren Rollenspielraum auf der Bühne besser als Persönlichkeit zur Geltung kommt als auf der Platte.

Die zweite Sendungsstunde bietet eine „Fremdsendung“ – ich habe am 30.4.2018 als ich bemerkte, dass das Stammpersonal von „groovin“ Gerhard Fluch und Harald Heiss ausnahmsweise nicht live vor Ort war, die Initiative ergriffen und die folgende Radiostunde nicht mit Musik aus einer Playlist gefüllt, sondern mit rasch zusammen gestellter Musik aus meinem Fundus.

Und da mir die damalige Musikmixtur gefällt – ich bin beim Zusammenräumen am Computer auf diese Rarität gestossen – und ich zudem bis in den Herbst hinein meine Wohnungsgeschichte in den Griff bekommen muss, also ausnahmsweise auch bereits Fertiges on Air bringen „darf“, ist in Stunde 2 die Wiedergabe der damaligen Ersatzsendung für groovin zu hören,

ek, 14.07.2026

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jonineilgordon
120 Min.
Mi. 08. Juli

2026-7-8 Abschlusssendung Audio-Basiskurs

Die Teilnehmenden des Audio-Basiskurses spielen Lieder, die sie berühren.

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Workshops
59 Min.
Di. 14. Juli

Die Vielfalt des Seins – Renate Moran

Ich habe eine sehr inspirierende und spannende Malwoche unter der Leitung von Renate Moran in und um Bad Aussee verbracht und dabei Eindrücke gesammelt. Es war schön mitanzusehen, entspannt, intensiv und auch oft meditativ die TeilnehmerInnen diese Zeit erlebt haben. Wieder ein Beweis dafür, wie wertvoll für uns ist, mit Dingen beschäftigt zu sein, welche unseren Geist und all unser Sinne beschäftigen. Wir haben diese Zeit, diese Gegend, diese Motive und Tätigkeiten, sowie die professionelle Begleitung von der Künstlerin Renate Moran in jeder Phase genossen. Dabei ist aber auch diese Sendung entstanden. Sie soll anregen tätig zu sein. Tätig zu sein mit vielleicht neuer, vielleicht aber auch schon länger ersehnter Freizeitgestaltung.

 

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Radio von Senior*innen
60 Min.
Di. 14. Juli

#Stimmlagen: Graz hat gewählt | Falschinformation im ORF: Wenn Falschaussagen...

Diese Ausgabe von #Stimmlagen, das Infomagazin der Freien Radios in Österreich, kommt aus der der VON UNTEN-Redaktion bei Radio Helsinki in Graz und widmet sich heute der Gemeinderatswahl in Graz und nicht richtiggestellten Falschaussagen von FPÖ Landeshauptmann Kunasek im ORF Steiermark.

Graz hat gewählt
Am 28. Juni hat Graz einen neuen Gemeinderat gewählt, und die KPÖ von Bürgermeisterin Elke Kahr hat ihren historischen Erfolg von 2021 noch einmal deutlich ausgebaut. In dieser Ausgabe schauen wir uns genau an, was hinter diesem Ergebnis steckt: wie sich die Stimmen stadtweit und in den einzelnen Bezirken verteilt haben, wo die FPÖ ihre Hochburgen hat, und was die Wählerstromanalyse darüber verrät, woher die KPÖ ihre Stimmen wirklich bekommen hat und wohin die SPÖ ihre verloren hat. Auch die Grünen, die spürbar Mandate eingebüßt haben, nehmen wir genauer unter die Lupe – und fragen, warum sie bei der parallel stattfindenden Bezirksratswahl deutlich besser abschneiden als bei der Gemeinderatswahl.
Wir fragen auch, warum so viele Grazerinnen und Grazer Elke Kahr nach wie vor ihr Vertrauen schenken, wie es um die Koalitionsfrage und den Grazer Proporz-Stadtsenat steht, und werfen einen Blick auf eine Wahl, die oft übersehen wird: die des Migrant:innenbeirats, samt der Frage, welche Befugnisse dieses Gremium überhaupt hat.

Falschaussagen im ORF: Wenn Falschaussagen nicht richtiggestellt werden
FPÖ-Chef Mario Kunasek behauptete öffentlich, Sozialhilfen könnten als Einkommensnachweis für die Staatsbürgerschaft gelten. Das ist falsch – und gesetzlich bereits ausgeschlossen. Trotzdem steht die Aussage bis heute unkorrigiert in der ORF-Mediathek. Wir fragen, was es bedeutet, wenn rechtsextreme Falschinformationen unwidersprochen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbreitet werden – und warum eine Richtigstellung von Lukas Gahleitner-Gerz (Asylkoordination) im zugehörigen Artikel nur stark verkürzt und ganz am Ende auftaucht. Im Gespräch mit Alexander Pollak von SOS Mitmensch geht es um Österreichs im europäischen Vergleich besonders restriktives Staatsbürgerschaftsrecht, um die realen Folgen für Betroffene und Arbeitsmarkt – und um den Blick nach Spanien, wo Anfang 2026 rund 500.000 Menschen ohne gesicherten Status einen Bleibestatus erhielten.
Außerdem: Welche Strategie steckt dahinter, wenn Politik gezielt Neid zwischen Menschen schürt, die ohnehin prekär leben? Und was erwartet Pollak sich von der eingebrachten Beschwerde beim ORF-Publikumsrat?

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#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
30 Min.
Mo. 13. Juli

Rumble Radioshow 13.07.2026

BAD//DREEMS – Kangaroo Skull (Sounds Of Subterrania! LP)

DENIZ TEK – Forgiveness (Wild Honey LP)

SEWERGROOVES – Spanish Trees (Ghost Highway/Chaputa! LP)

THINGZ – Tree Prison (Chaputa! 2×7″)

SCHNECKENKÖNICH – Liar (Sounds Of Subterrania! LP)

SPOOKYMAN – No Peace (Voodoo Rhythm LP)

QUINTANA DEAD BLUES EXPERIENCE – It’s Nothing (Quintana Dead Blues Exerience Digital)

S.U.G.A.R. – Reaper (Alien Snatch LP)

MONOGROOVE – Autopilot (Kool Kat CD)

CYANIDE PILLS – Black Lightning (Damaged Goods DoLP)

SMALLSPEAKER – Under The Wire (Sounds Of Subterrania! LP)

AMPLIFIER HEADS – Rock’n’Roll Riot (Rum Bar Digital)

TAXI GIRLS – Auto-Hysterics (Wild Honey/Stomp LP)

J.C. THOMAZ AND THE MISSING SLIPPERS – Seeing Black (Slovenly LP)

KING SALAMI & THE CUMBERLAND THREE – The Pulpo Dance (Damaged Goods LP)

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Rumble
59 Min.
Do. 16. Juli

Geschichte der Korruption

Gefälschte Meinungsumfragen, veruntreute EU-Gelder und annullierte rote Karten. Korruptionsskandale machen immer wieder Schlagzeilen. Versuche, gegen Korruption vorzugehen reichen bis in die Antike. Schon das römische Rechtswesen der späten Republik kannte Tatbestände wie Veruntreuung, Unterschlagung und Amtsmissbrauch. Während im Mittelalter Korruptionskritik keine große Rolle spielte, taucht sie im 16. Jahrhundert im Kontext von Staatsbildungsprozessen wieder auf. Herrschende bauten die Verwaltung aus, um ihre Macht zu stärken und gingen gegen korrupte Amtsträger vor. Als sich infolge der Revolutionen in Nordamerika und Frankreich im 19. Jahrhundert die Prinzipien der Rechtsgleichheit und der demokratischen Teilhabe durchzusetzen begannen, wurde Korruptionskritik zu einem Phänomen der Gesamtbevölkerung. Dabei spielte auch die Entwicklung der Medien eine wichtige Rolle. Im 20. Jahrhundert weitete sich Korruptionskritik auch auf den Bereich der Wirtschaft aus, wie entsprechende Paragraphen im Wirtschaftsrecht und Compliance-Regeln belegen.

Links:
Handbuch Korruptionsforschung
Niels Grüne, Biografie und Publikationsverzeichnis

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Kino für die Ohren 2022
12 Min.
Mo. 13. Juli

Groovin 13.07.2026

Rhythm & Blues Explosion

 

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Groovin
59 Min.
Mi. 15. Juli

KI-Detox

In dieser FROzine-Ausgabe beschäftigen wir uns mit der KI, um genauer zu sein mit KI-Detox.

Zu einem Studiogespräch waren 6 Gäst_innen von der JKU eingeladen, die die Thematik genauer beleuchtet und erklärt haben: Bubuaiym Baigazieva, Sajda Cejvanovic, Aleks Fischer, Lothar Jochade, Dzejlana Kljajic, Rene Starzer, Marie-Christin Willner. Sie haben in ihrer Forschungsarbeit im Studiengang der Soziologie zum Thema „Künstliche Intelligenz im Widerstand – Ablehnung, Verzicht, Protest“ gearbeitet. Es ging um Fragen wie „Was bedeutet KI-Detox?“, „Wieviel Nutzung von KI ist eigentlich gesund?“ oder aber auch „Welche kollektiven Formen von KI-Resistance gibt es?“ Ihre Forschungsergebnisse führen uns von frühen KI-Erfahrungen, zu interessanten Erkenntnissen bezüglich Nutzung von KI und welche Möglichkeiten von Widerstand wir als Menschen in diesem Bereich haben. Mehr dazu hören Sie in diesem Beitrag.

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FROzine
60 Min.
So. 12. Juli

Zenekvíz

Máté és Vera a bizonyítványosztás után rajta maradtak a kvíz hullámon és zenekvízeset játszottak. Magyar zenékkel. Úgyhogy nem is írunk tracklistet, mert így most Ti is játszahattok.

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HungaroStudio
59 Min.
Di. 21. Juli

Aktuelle Meldungen und Gespräch Gunter Mackinger

In Folge 401 dieser Sendereihe hören Sie/hörst Du/hört ihr:

Aktuelle Meldungen per 13.7.2026, u.a. zum Froschberg-Shuttle als Ersatz für die O-Bus-Linien 45 und 46 in Linz, zur Tariferhöhung bei den ÖBB im Dezember und vor allem zu den geplanten Baumaßnahmen und Schienenersatzverkehren in OÖ plus Rudolfsbahn Amstetten – Kleinreifling.

Vor allem die SEV-Meldungen wurden von mir einigermaßen humorvoll gehalten, siehe Hallstatt und Ersatzbusse.

Im Hauptteil der Sendung wird ein Gespräch mit Gunter Mackinger aus dem Jahr 2011 zu hören sein, das ich für meine übersiedlungsbedingten Sendungswiederholungen ausgewählt habe.

Im Gespräch wird anschaulich, wie der damalige Verkehrsdirektor der Salzburg AG in der Praxis – bezogen auf die Pinzgauer Lokalbahn Zell am See – Krimml – gearbeitet hat, welche Zugänge er damals als letztlich auch für die finanzielle Gebarung der Pinzgaubahn Verantwortlicher im Hinblick auf Angebot und Nachfrage gehabt hat, wie sich Regionen unterscheiden und mit welchen oft auch kurios anmutenden Belangen er damals zu tun hatte. Dass ich mich damals sehr intensiv mit der Pinzgaubahn auseinander gesetzt habe, hat dem Gespräch sicher auch gut getan.

P.S.: Um mir die langwierige Suche nach analogen Fotos zur Pinzgaubahn aus 2010 oder 2011 zu sparen und weil Gunter Mackinger auch ein ausgewiesener Freund des mit Strom aus der Fahrleitung angetriebenen O-Busses (Oberleitungsbus, auch Trolley-Bus genannt) ist, habe ich eine Rarität aus meinem Fundus ausgewählt:

Den erstmaligen Einsatz eines Doppelgelenk-O-Busses im Probebetrieb auf den Froschberg, 5.1.2016. Die Schweizer Fa. Hess kam allerdings nicht zum Zug, bestellt wurden von der Linz AG schließlich O-Busse von Van Hool aus Belgien.

Erich Klinger, 13.7.2026

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Wegstrecken
62 Min.
Mo. 13. Juli

Weltempfänger: Verteidigung ziviler Räume in Irak

Verteidigung ziviler Räume in Irak

Hassrede und Diffamierung auf der einen Seite, Kunst und Musikfestivals für Menschenrechte auf der anderen. Im Irak verengen sich die zivilgesellschaftlichen Räume, obwohl die Zahl der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zugenommen hat. Wie passt das alles zusammen? Darüber sprach Süd-Nord-Funk mit Zeinab Shubber vom »Informationszentrum für Forschung und Entwicklung«. Sie berichtet über friedensfördernde praktische Arbeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Jugendverbänden, während der Staat und wenig kompromissbereite Gewaltakteure oft kontraproduktiv für ein friedliches Zusammenleben agieren.

Gespräch zum Nachhören

Xia-Gibbs

Das Xia-Gibbs-Syndrom ist eine seltene Genmutation im Erbgut des Menschen. Das klinische Erscheinungsbild ist in der Regel eine unspezifische Entwicklungsverzögerung bei Kindern. Radio Blau hat sich mit Jule Vera Sauter darüber unterhalten. Sie ist auch aktiv im Xia Gibbs e.V. Dem Verein geht es darum, mehr Akzeptanz für die davon Betroffenen zu schaffen.

Gespräch zum Nachhören

Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik: Ronald Kah

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FROzine
50 Min.
So. 12. Juli

Wissensturm aktuell – September 2026

Jahresprogramm Fachbereiche Gesellschaft/Politik, Natur, Kultur und Kreativität; Interviews mit Katja Fischer, Rainer Rathmayr, Iris Ratzenböck-Höllerl und Jehona Sahiti Jaha; Lesungen und Veranstaltungen der Stadtbibliothek; Gestaltung: Hildegard Griebl-Shehata

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mwl-radioklub
29 Min.
So. 12. Juli

2026.07.12 Polonia Linz

12.07.2026 -

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Radio Polonia – ZPwGA
59 Min.
Mo. 13. Juli

Mexiko und Kanada

Alle Welt redet zur Zeit über Fußball, aber unser Thema sind Menschenrechte. Und so haben wir uns die Herrenfußball-WM zum Anlass genommen, zu schauen, wie es um die Menschenrechte der Veranstalterländer steht.

Dabei konzentrieren wir uns auf Mexiko und Kanada, da wir über diese Länder zuletzt weniger berichtet haben als über die häufig thematisierten USA.

Außerdem: Musik, Aktuelles sowie „Literatur und Menschenrechte“.

Gestaltung: Sarah Walther, Martin Walther, Moderation: Sarah Walther, Beiträge: Susanna Aistleitner, Sara Floimayr

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Amnesty informiert – die monatliche Sendung für die Menschenrechte.
59 Min.
Mi. 08. Juli

Kommunikation@WIRtschaft: Chronisch krank und Selbstständig – im Gespräch mit...

In diesem Interview spricht Carina Gass über die besonderen Herausforderungen der Selbstständigkeit mit einer chronischen Erkrankung, insbesondere ME/CFS. Sie beschreibt ihren Weg von der belastenden Festanstellung in die Online-Selbstständigkeit, die ihr die nötige Flexibilität für ihre begrenzte Energie bietet. Zentrales Thema ist das Management der eigenen Ressourcen, wobei sie technische Automatisierung und eine radikale Ehrlichkeit zu sich selbst als Erfolgsfaktoren nennt. Carina Gass thematisiert zudem die mangelnde gesellschaftliche Anerkennung unsichtbarer Krankheiten sowie die Schwierigkeiten im Umgang mit dem Sozialsystem. Sie betont, wie wichtig ein unterstützendes Umfeld und der Mut sind, das eigene Business an die körperlichen Grenzen anzupassen. Abschließend ermutigt sie Betroffene, ihre Energie als kostbarstes Gut zu schützen und sich aktiv mit anderen zu vernetzen.

Über Carina:

Carina Gass ist eine seit fast vier Jahren selbstständige Unternehmerin, die ihr Business aufgrund ihrer chronischen Erkrankung ME/CFS so strukturiert hat, dass sie ihre begrenzte Energie optimal nutzen kann. In ihrer Arbeit unterstützt sie andere dabei, Online-Prozesse durch Technik und Automatisierung zu vereinfachen, wobei sie den Fokus stets auf den Schutz der eigenen Ressourcen legt.

Ihre Musikwünsche:

Andra Day – Rise Up

Christina Perri – Human

Sia – Unstoppable

The Greatest Showman Cast – This Is Me

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Kommunikation@Wirtschaft mit Bernadette und Gästen
46 Min.
Di. 14. Juli

Beruf Fußballer: „Es beginnt Zuhause“

Dass er Fußballprofi werden wollte, war Isa Drammeh schon als Kind klar. Später erkannte er, wie hart der Weg dorthin sein kann. Abbringen ließ er sich dennoch nicht. Drammeh wuchs in Santa Coloma de Farners auf, einer Stadt in Katalonien. Mit vier Jahren begann er Fußball zu spielen. Als Jugendlicher spielte in der U16 und U18. Seine Suche nach der passenden Chance, um seinen Berufstraum zu erfüllen, und mehrere Vereinswechsel führten ihn quer durch Spanien, nach Deutschland und schließlich nach Österreich. Zunächst spielte der heute 23-Jährige eine Saison beim SV Horn in Niederösterreich. Seit wenigen Wochen ist er neuer Stürmer beim Fußballclub Hertha Wels in der 2. Liga.

Seine Familiengeschichte ist ebenso international wie sein beruflicher Weg: Isa Drammehs Eltern kommen aus Guinea in Westafrika. Sie waren nach Spanien migriert, um die Familie zu unterstützen. Mehr erzählt er in Folge 44 des Podcasts „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch„. Das Gespräch fand auf Englisch statt.

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Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch
32 Min.
Mo. 13. Juli

Menschenrechte – der Alltags-Podcast – Folge 4 – Religionsfreiheit 2/2

Menschenrechte – der Alltags-Podcast – Folge 4 – Religionsfreiheit 2/2

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Menschenrechte – der Alltagspodcast
60 Min.
Mo. 20. Juli

Früher woas a haas

Etwas genauer betrachtet, trotz den allgegenwärtigen Hausverstand, müssen wir zugeben, a bisserl warm ist es schon. Etwas intensiver als gewohnt, aber gewohnheitsmäßig im Auto sitzend sagt uns der allgegenwärtige Hausverstand was? Klar, Klimaanlage in Betrieb nehmen und schon ist die gegenwärtige Hitzewelle zum erträglichen Nebenschauplatz geworden. Ob eine Disziplinierung von Industrie und Finanz für eine wünschenswerte Veränderung und Anpassung am geschändeten Globus und seinem Klima möglich ist, stelle ich zur Diskussion. Denn ein Überleben mit den derzeitigen Regeln von freier Marktwirtschaft und räuberischen Kapitalismus scheint es unmöglich zu sein, ein nachhaltig gutes Überleben für alle zu sichern. Ja, früher woas a haas, in Zukunft wird es heißer, dafür sorgen wir, oder?

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Werkstatt-Radio
59 Min.
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