Letzte Sendungen aus dem CBA nachhören

Do. 30. Apr.

Beitrag Kino für die Ohren: Jenseits der Erinnerung

Michael Diesenreither ist am zweiten Tag des Crossing Europe Filmfestivals im Gespräch mit dem Historiker Michael John über dessen Film „Jenseits der Erinnerung. Schattenseiten Gallneukirchen 1938 bis 1945“.

In Gallneukirchen im Mühlviertel, etwa 20 Kilometer von Mauthausen, wurden in der NS-Zeit Kriegsverbrechen begangen. Darüber gesprochen hat lange Zeit niemand. Historiker Michael John und Filmemacher Bernhard Braunstein besuchen die Gemeinde und finden Zeitzeug*innen der Kriegs- und Besatzungsjahre, die Erinnerungen an damals schildern – auch heute noch wollen nicht alle persönlich vor der Kamera sprechen.

Zum Beitrag im Archiv

Kino für die Ohren 2026
12 Min.
Do. 30. Apr.

Versorgung von Menschen mit ME

Eine Podiumsdiskussion darüber, wie in Zukunft die Versorgung von Menschen mit ME (Mylagische Enzephalomyelitis) und anderen PAIS (Postakutes Infektionssyndrom) in Österreich verbessert werden kann. Am 16. April fand im Van Swieten Saal der Medizinischen Universität Wien das Vernetzungstreffen „Pflege & Soziales: Versorgung von Menschen mit PAIS und ME/CFS“ statt. PAIS steht für Postakutes Infektionssyndrom. Darunter versteht man Krankheiten, die oft nach akuten Viruserkrankungen auftreten. Long Covid oder ME/CFS das steht für Myalgische Enzephalomyelitis sind solche PAIS. ME ist eine schwere Multisystemerkrankung, Symptome sind unter anderem:
  • Schwindel
  • Nervenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Gelenkschmerzen
  • Herzrasen
  • Konzentrationsstörungen
Körperliche oder geistige Anstrengungen können zu einer nachhaltigen gesundheitlichen Verschlechterung führen. Personen, die schwerst betroffen sind, können teilweise nicht mehr kauen und schlucken, müssen künstlich ernährt werden. Sie halten kein Licht und Geräusche aus. Manche können nicht mehr Sprechen, weil es zu anstrengend ist und müssen mit Fingerzeichen kommunizieren. Im Moment gibt es keine Heilung für das Postakute Infektionssyndrom. ME ist seit 1969 medizinisch anerkannt, Forschung zu der Krankheit hat bis jetzt kaum stattgefunden. Menschen sind kaum medizinisch versorgt oder sozial abgesichert. Ausbildung und mobile Versorgung Wie sich die Situation in Zukunft zum Besseren wenden könnte, war Thema beim Vernetzungstreffen. Bei der Podiumsdiskussion ist das Referenzzentrum für postvirale Syndrome vorgestellt worden, das 2027 in Wien eröffnen soll. Fokus war beim Gespräch auch die Wichtigkeit von Telemedizin und mobiler Versorgung. Schwere und schwerstbetroffene Personen mit ME können den Weg zu Ärzt*innen nicht mehr auf sich nehmen. Wichtig sei auch die Ausbildung von medizinischem Personal. Hier herrsche noch zu wenig Wissen bei Ärzt*innen, um die Krankheit flächendeckend diagnostizieren und die Symptome behandeln zu können. sehr wenig Expertise um ME überhaupt diagnostizieren zu können. Wie Medizin und Pflege auf die wachsende Not der Personen reagieren und welche Maßnahmen geplant sind, darüber haben gesprochen:
  • Otto Raffetseder, Projektleiter des Kompetenzzentrums für Postakute Infektionssyndrome
  • Eva Untersmayr-Elsenhuber, Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für postvirale Syndrome
  • Kathryn Hoffmann, Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für postvirale Syndrome
  • Sabine Pleschberger, Stiftungsprofessur für Primary Care Medicine an der Medizinischen Universität Wien
  • Astrid Pfeffer, Leiterin des Netzwerks für pflegende An- und Zugehörige vom Fonds Soziales Wien
  • Veronika Mosich, Palliativmedizinerin bei Caritas Socialis
Moderiert hat Constanze Ertl, ORF. Ressourcen für Betroffene:

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
45 Min.
Do. 30. Apr.

Heute bei UNIsounds: Ludwig van Beethoven interpretiert von Lehrenden der Anton...

Heute setzen wir unsere musikalische Reise mit Ludwig van Beethoven – in Interpretationen von Lehrenden unserer Universität – fort. Wieder stehen Persönlichkeiten im Mittelpunkt, die Forschung, Unterricht und künstlerische Praxis miteinander verbinden und so vertrauten Werken neue Konturen geben.

In dieser Folge spannen wir den Bogen von der kammermusikalischen Nähe, unter anderem mit Pianointerpretationen von Michael Korstick, bis zur orchestralen Vision mit dem L’Orfeo Barockorchester: Klavierwerke, kammermusikalische Konstellationen und ausgewählte Transkriptionen lassen Beethovens Ideenreichtum aus verschiedenen Perspektiven aufscheinen. Jede Interpretation ist zugleich ein Hörangebot und eine Fragestellung: Was verrät uns heutige künstlerische Praxis über den Komponisten – und was sagt Beethoven über uns, die Hörenden von heute?

Begleiten Sie uns durch diese Begegnungen zwischen Bühne und Seminarraum, zwischen Werktreue und schöpferischer Freiheit. Wir wünschen anregende Entdeckungen und ein inspiriertes Hören.

Gute Unterhaltung!

 

Zum Beitrag im Archiv

UNIsounds
60 Min.
Do. 30. Apr.

Hysteria, Was an Empfindsamkeit bleibt, Don’t worry, Sári und Straight Circle

In diesem Beitrag können Sie mehr über die Filme Hysteria, Was an Empfindsamkeit bleibt, Don’t worry, Sári und Straight Cirlce, welche am Crossing Europe Festival laufen, erfahren.

 

Hysteria

Im ersten Beitrag hören Sie eine Filmbesprechung von meinen Kolleginnen Anneta Trimis, Raissa Iradukunda und Aylin Yilmaz. Sie haben den Film Hysteria von Mehmed Akif Büyükatalay gesehen. In dem Film steht ein verbrannter Koran im Zentrum, behandelt aber weiters viel mehr Themen, wie Privilegien und Rassismus.

 

Was an Empfindsamkeit bleibt

Das dokumentarische Langfilmdebüt der Regisseurin Daniela Magnani Hüller feierte im Forum der Berlinale 2026 seine Premiere. Der Film setzt sich auf eindringliche und zugleich zurückhaltende Weise mit einem versuchten Femizid auseinander, die die Filmemacherin selbst als Jugendliche überlebt hat. Jahre später spricht sie mit Menschen aus dem damaligen Umfeld – eine Ermittlerin, eine Lehrerin, eine Mitschülerin, ein Notarzt, ihr Rechtsbeistand – und fragt nach Erinnerungen, Wahrnehmungen und dem, was geblieben ist.

Anna Jungwirth hat mit der Regisseurin Daniela Magnani Hüller über ihren Film gesprochen.

 

Don’t worry, Sári

Beim Crossing Europe Filmfestival in der Sektion Competition Documentary läuft heuer ein besonders persönlicher Film: „Don’t Worry, Sári“ (Sári spricht man als „Schahri“ aus). Einige Jahre nach dem Tod ihrer Mutter, die das Familienleben stets mit der Kamera festgehalten hat, beginnt Sári selbst zu filmen – und bringt damit ihren Vater und ihre beiden Brüder wieder ein Stück näher zusammen. Archivmaterial und neue Aufnahmen verschmelzen zu einer eindringlichen Geschichte über Familie, Verlust und psychische Herausforderungen.
Meine Kollegin Vera Ecser (‚Etscher) hat mit Regisseurin Sári Haragonics (Schahri ´Haragonitsch) über die Intimität des Films gesprochen, darüber, wie ihre Familie darauf reagiert hat, warum der Titel international anders ist – und wem sie diesen Film besonders empfehlen würde.

 

STRAIGHT CIRCLE

Das Spielfilmdebüt von Regisseur Oscar Hudson feierte seine österreich Premiere beim crossing europe filmfestival 2026 in der Kategorie Competition Fiction. In einer stilisierten, präzise komponierten Inszenierung erzählt der Film von zwei gegnerischen Soldaten an einer abgelegenen Wüstengrenze, die durch einen fragilen Waffenstillstand gezwungen sind, sich eine Unterkunft zu teilen – nicht aber ihre Haltung zur Welt.

Geprägt von seiner Arbeit im Musikvideo- und Werbefilmbereich entwickelt Hudson eine eigene, rhythmisch klare Handschrift, die ebenso kontrolliert wie verstörend wirkt.

Anna Jungwirth hat mit Regisseur Oscar Hudson über seinen Film gesprochen. Das Interview wurde auf englisch geführt.

Zum Beitrag im Archiv

Kino für die Ohren 2026
57 Min.
Do. 30. Apr.

Spannende Berufe in Wilhering #3: Fotograf Peter Mayr

Peter Mayr hat zwei Berufe: Hauptberuflich fotografiert er Menschen und Autos – in seiner Freizeit engagiert er sich als Obmann des Musikvereins Schönering. Im Interview mit Oskar und Louisa erfahren wir viel über seinen Berufsalltag.

Als Fotograf hat er viel mit VIPs zu tun, also bekannten und wichtigen Persönlichkeiten. Er hat sowohl den vorherigen als auch den aktuell amtierenden Papst fotografiert, ebenso Musiker wie Bryan Adams. Tagtäglich begleitet er als Pressefotograf den Landeshauptmann von Oberösterreich bei seinen Terminen. Neben der Menschenfotografie hat er sich auf professionelle Automobilfotografie spezialisiert. Er kennt alle Automarken – und sein Lieblingsauto ist Porsche.

Eigentlich ist dieser Beruf aus einem Hobby entstanden. Seit 20 Jahren arbeitet er nun in diesem Bereich. Pro Jahr macht er unglaubliche 500.000 bis 600.000 Fotos. Das Bild, auf das er am stolzesten ist, kann er leider nicht zeigen, da der Kunde es nicht erlaubt und das Auto sehr wertvoll ist.

Peter Mayr sagt: „Kein Tag ist wie der andere.“ Sein Beruf ermöglicht ihm den Kontakt zu vielen Menschen. Er sieht viel von der Welt und hat mit VIPs aus Musik, Wirtschaft, Politik und Kunst zu tun – all das macht seinen Beruf so spannend und interessant für ihn.

Den Schülern gibt er mit: „Man muss mögen, was man macht und sich Ziele setzen“ – und: „Stehen bleiben ist das Schlechteste. Man sollte sich ständig weiterbilden und sein Wissen erneuern.“

„Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und der Radiomacherin Sabine Traxler.

Musik Jingle: Labogalak, Pop 3

Links:

https://www.drehwerk.at/
http://www.mv-schoenering.at/

Zum Beitrag im Archiv

Workshops
29 Min.
Fr. 24. Apr.

Queer durch das Universum 20 – Quer durch den Frühling

30.04.2026 - Frühlingslieder aus der ganzen Welt

Zum Beitrag im Archiv

X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!
59 Min.
Mi. 29. Apr.

In den Wintern sind die Hintern rund und kalt. Wir werden alt.

Ein Hörstück von Ilse Kilic und Fritz Widhalm.

INHALT

ja, und man wird kleiner irgendwann. das rückgrat schrumpft und die beine werden krumm. nur die ohren bleiben groß. manche behaupten sogar die wachsen noch. mit 80 jahren werde ich ein zwerg mit riesigen flatterohren sein. PROST!

BIO

Ilse Kilic & Fritz Widhalm betreiben seit 1986 das fröhliche wohnzimmer, werken und publizieren allein, gemeinsam und mit anderen. beide sind mitglieder der grazer autorinnen autorenversammlung (gav) und der austria filmmakers coop.

Web: DFW

wallyre 052026

Zum Beitrag im Archiv

poetologische ortungen
24 Min.
Mi. 29. Apr.

Fantasy // Avant/Après // Feels Like Home

Wir starten unsere Crossing Europe Film Festival Sendereihe „Kino für die Ohren“ gleich mit vier spannenden Beiträgen.

Festivaleröffnung

Die Festivaleröffnung fand bereits gestern Abend (28.04.) statt. Wir waren vor Ort und haben erste Eindrücke für euch gesammelt. Zu hören sind Moderator Neil Young, die beiden Festivalleiterinnen Sabine Gebetsroiter und Katharina Riedler sowie Regina Rusz und Theresa Eckstein als Vertreterinnen der Bundesministerien.

FANTASY

Live im Studio begrüßen wir Kukla, die Regisseurin von FANTASY, im Gespräch mit Anneta Trimis.

Das Spielfilmdebut von Regisseurin Kukla führt auf eine Reise nach Nordmazedonien und in die Lebenswelt der Protagonistinnen Mihrije, Sina und Jasna. Die drei besten Freundinnen sind um die zwanzig Jahre alt und versuchen sich dem konservativen System zu widersetzen, in das sie hineingeboren wurden. Ihre Welt gerät aus den Fugen, als sie Fantasy kennenlernen. Fantasy kümmert es wenig, was andere über sie sagen.

Screening: 30.04.2026, 10:15 Central

Avant / Après

Michael widmet sich dem Film Avant / Après und hat dazu Manoël Dupont zum Interview eingeladen.

In diesem belgischen Low-Budget-Buddy-Movie versuchen zwei junge Männer, ihre schwindende Haarpracht durch eine Operation in Istanbul in der Türkei zu neuer Fülle zu verhelfen. Der Film läuft in der Kategorie Competition Fiction 2026, die Operationen der beiden Männer und die politischen Eindrücke und Treffen mit Menschen aus Istanbul sind aber real. Der Film hatte kein fixes Skript und lud die beiden Schauspieler zur Improvisation ein.

Screening: 30.04.2026, 12:15 City 1

Itt érzem magam otthon

Außerdem hat Vera Ecser mit Attila Veres gesprochen, der das Drehbuch zum erfolgreichen ungarischen Psychothriller FEELS LIKE HOME geschrieben hat.

Rita, die eben ihren Job verloren hat, wird auf dem Nachhauseweg gekidnappt und findet sich gefesselt in einem spärlich eingerichteten Raum wieder. Ihr Entführer behauptet, sie sei seine davongelaufene Schwester Szilvi. Nach anfänglichem Widerstand wird Rita nach und nach klar, dass der einzig mögliche Ausweg über die ihr aufgezwungene Rolle führt.

Screening: 30.04.2026, 11:00 City 2

Musik: Victoria West – Call Me

Moderation: Michael Diesenreither, Anneta Trimis

Zum Beitrag im Archiv

Kino für die Ohren 2026
58 Min.
Mi. 29. Apr.

Queere Anthropologie

In dieser Folge vom Podcast „Anthropologie sichtbar machen“, welcher über ein Seminar an der Kultur-und Sozialantropologie entstanden ist, geht es um Queere Anthropologie.

Der Podcast „Anthropologie kompakt“ ist im Rahmen der Seminars „Anthropologie sichtbar machen“ am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien entstanden. Im Rahmen dessen haben die Studierenden durch Interviews spezifische Themen der Anthropologie herausgegriffen um sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei dieser Folge geht es um die Queere Anthropologie, die sich auf Queer und Gender Studies fokussiert und diese näher beleuchtet.

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
10 Min.
Mi. 29. Apr.

Open Day bei der HOSI Linz und Queere Anthropologie

In dieser FROzine Ausgabe hören Sie einen spannenden Beitrag zum Open Day bei der HOSI Linz und im Anschluss die Podcast-Folge „Queere Anthropologie“ von „Anthropologie sichtbar machbar“.

 

Open Day bei der HOSI Linz

Am 25.4. öffnete die HOSI Linz ihre Türen des Vereinslokals „49“ in der Schillerstraße 49 für alle Interessierten und präsentierte ihr vielfältiges Programm bzw. ihre verschiedensten Felder des ehrenamtlichen Engagements. Vom Buchclub, bis hin zu Schulworkshops und peer-2-peer Beratung. Darüber hinaus gib es die Ladies* Night und Refugees Welcome – ein buntes Programm, das für jede und jeden etwas Spannendes zu bieten hat. Wir haben uns bei den Teilnehmenden umgehört und euch einen Bericht mitgebracht.

https://www.hosilinz.at/

 

Queere Anthropologie

Der Podcast „Anthropologie kompakt“ ist im Rahmen der Seminars „Anthropologie sichtbar machen“ am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien entstanden. Im Rahmen dessen haben die Studierenden durch Interviews spezifische Themen der Anthropologie herausgegriffen um sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bei dieser Folge geht es um die Queere Anthropologie, die sich auf Queer und Gender Studies fokussiert und diese näher beleuchtet.

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
50 Min.
Mo. 27. Apr.

Feministische Perspektiven auf Kunst und Kultur

aufgequirlt

Am 9. März 2026 hat an der Kunstuniversität Linz die Diskussion 
„Kunst.Macht.Gleichstellung – feministische Perspektiven auf Kunst und Kultur“ stattgefunden.

Eingeladen dazu haben FIFTITU% und die Kunstuniversität Linz – im Anschluss an den feministischen Streik am selben Tag.

Dabei haben gemeinsam mit Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner zahlreiche Expertinnen* aus Kunst und Kultur diskutiert, unter anderem: Karin Fisslthaler, bildende Künstlerin, Filmemacherin und Musikerin, Daniela Koweindl, kulturpolitische Sprecherin der IG Bildende Kunst, Adriana Torres Topaga, Künstlerin und Expertin für Widerstandspraxen und dekoloniale Perspektiven, Petra Unger, Expertin für Gender Studies und feministische Forschung sowie Begründerin der Wiener Frauen*Spaziergänge, und Abena Carty-Pinner, Frauenbeauftragte der Stadt Linz, die die Diskussion moderiert hat.

Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Machtverhältnissen, Sichtbarkeit und Arbeitsbedingungen sowie dazu, wie Kunst als demokratische Praxis gestärkt werden kann.

Diskussion auf DORFTV:
 Kunst.Macht.Gleichstellung – Diskussion mit Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner

Musik (c): Tennis, Cosmogonia, L7 und Crass
Foto (c): Violetta Wakolbinger 

Zum Beitrag im Archiv

52radiominuten
59 Min.
Mi. 29. Apr.

Filmusik Frosch

Das Crossing Europe Film Festival läuft gerade in seiner 23. Auflage in Linz, und das Radio-FRO-Team ist im Filmfieber!

Aus diesem Grund sprechen Michaela und Anneta in dieser Ausgabe des Frühen Froschs über Filmmusik!

Sie erzählen von ihren Lieblingssongs aus Filmen, von den besonderen Momenten in ihrem Leben, in denen diese Musik sie begleitet hat, und davon, warum sie sowohl die Lieder als auch die dazugehörigen Filme mögen. Neben Filmmusik-Klassikern wie „Conquest of Paradise“, „Hakuna Matata“ und „Always Look on the Bright Side of Life“ kommen auch Filme von Tim Burton sowie eine absolute Filmempfehlung aus dem Jahr 2025 zur Sprache, der für 16 Oscars nominiert war.

Beitragsbild: Wyron A. @unsplash

Zum Beitrag im Archiv

Der frühe FROsch
59 Min.
Di. 28. Apr.

Radio Frech: Handyexperiment, Scroll and Control, Communale Oberösterreich

In der 11. Ausgabe von Radio Frech erwartet euch eine kompakte Sendung mit spannenden Einblicken in aktuelle Themen aus dem Schulalltag.

Im Fokus steht das Handyexperiment am BRG Fadingerstraße, bei dem Schülerinnen und Schüler bewusst auf ihr Smartphone verzichtet haben. Frech-Reporter Paul hat das Projekt begleitet und gezeigt: Der Verzicht fällt anfangs schwer, bringt aber auch mehr Konzentration und persönliche Gespräche mit sich.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Vortrag von David Vogl vom Institut Suchtprävention. Unter dem Titel „Scroll and Control“ ging es um den bewussten Umgang mit digitalen Medien. Anhand von Snapchat wurde deutlich, wie stark Apps unsere Aufmerksamkeit binden – und wie wichtig es ist, eine gesunde Balance zu finden. Ergänzt wird der Beitrag durch zentrale Ausschnitte und kurze Interviewfragen.

Außerdem waren unsere Reporter bei der Pressekonferenz der Communale Oberösterreich vor Ort. Das Kulturprojekt verbindet Geschichte, Kunst und aktuelle Themen und beleuchtet unter anderem den Bauernkrieg von 1626. Interviews mit Alfred Weidinger, Thomas Stelzer und Martin Honzik liefern spannende Einblicke.

Freut euch auf neue Perspektiven und Impulse zum Weiterdenken.

Musik:
Twenty One Pilots – Stressed Out
folkshilfe – Zruck
Alice Merton – No Roots

Infos & Links:
https://www.handyexperiment.at/

https://www.praevention.at/institut/scroll-and-control
https://www.communale.at

Hoftermine:
Fr. 15.05.2026 Gesangskapelle Hermann: Sehr Sogar – Konzert
Do. 21.05.2026 Elli Bauer: fAngst? – Kabarett
Do. 28.05.2026 Blonder Engel: Lieder, die lustig sind und manchmal ein bisserl traurig, aber das ist okay – Kleinkunst
Mi. 30.09.2026 Verena Scheitz und Thomas Schreiweis: Der Lack ist ab – Kabarett

Zum Beitrag im Archiv

FRECH
60 Min.
Di. 28. Apr.

Glücksfall Beruf: Schauspielerin Lisa Kröll-Tribüne Linz (Interview aus dem...

Lust aufs Alter schaut ins Theater und begegnet dem jungen Ensemblemitglied Lisa Kröll. Im Interview erzählt sie über ihren erfüllenden Beruf als Schauspielerin der Tribüne Linz.

Sie beschreibt ihren Weg vom Märchentheater in Jenbach/Tirol über Innsbruck, dem Pygmalion Theater in Wien und nach Linz zur Tribüne. Wir unterhalten uns über ihre Karriere, der Zufälle und Spontanität Türen geöffnet haben. Fragen, wie spannend es sein kann sich neu kennenzulernen und ob ein bißchen Verrücktheit gut sein kann, werden geklärt. Wie lernt sie Texte, was hilft gegen Lampenfieber und warum Sprechtechnikübungen allen helfen können sind weitere Themen. Und welche Rolle der Bär für sie spielt.

Lisa Kröll spricht über den besonderen Stil der Tribüne und gibt Beispiele dafür – Solostück Ausnahmezustand, Alle Zeit gestundet – Ein Brief an Ingeborg Bachmann, Brief einer Unbekannten von Stefan Zweig und der humoristische Abend Einsam. Zweisam. Dreisam.

Hinweis: Dieser Beitrag bringt das Interview allein ohne Musik aus der gleichnamigen Sendung.

Zum Beitrag im Archiv

Radio von Senior*innen
38 Min.
Di. 28. Apr.

Hilde Domin und das ungereimte Gedicht – zum 20.Todestag

‚Hilde Domin war ihr Künstlername, entlehnt ihrem Exil in der Dominikanischen Republik. Nach 22-jährigem Exil kehrte sie nach Deutschland zurück. Ein berühmter Gedichtband trägt den Titel ‚Nur eine Rose als Stütze‘. Das Fragile ihres Lebens spiegelt sich im Fragilen ihrer Gedichte. Doch Hilde Domin kann nicht nur Gedichte schreiben, sie kann auch über Lyrik sprechen, so in ihren Frankfurter Poetik-Vorlesungen mit dem schönen Titel ‚Das Gedicht als Augenblick von Freiheit‘. Wir hören Gedichte und Ausschnitte aus den Vorlesungen.
Musikalisch begleiten – Eva Cassidy, Carmencita Iznaga und Sophie Auster

Zum Beitrag im Archiv

Literarische Matinée um 10:00
29 Min.
Di. 28. Apr.

Vergessene Krisen und die anthropologische Sicht auf Medizin

Von den Kriegen in Palästina, der Ukraine und der Zentralafrikanischen Republik, über Hunger in Burundi und Nordkorea bis hin zu extremen Wettereignissen in Madagaskar, Malawi und Sambia. Humanitäre Krisen gibt es zurzeit viele auf der Welt, doch nicht alle schaffen es in die Schlagzeilen. Einen Überblick über diese sogenannten “vergessene Krisen” gibt der jährliche Bericht von CARE Österreich, einem Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe.
Anfang des Jahres ist der Bericht für das Jahr 2025 erschienen. Darin beschreibt CARE Österreich zehn vergessene Krisen, die in Medienberichten des Jahres 2025 nur sehr wenig Aufmerksamkeit bekamen. Welche Krisen das sind und welche Folgen die mangelnde Sichtbarkeit für die Betroffenen der Krisen hat, erklärt Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. Das Gespräch führt David Winkler-Ebner.

Medizin aus kultureller und sozialer Perspektive

Wie gehen Menschen mit Gesundheit, Krankheit und Heilung um? Wie entsteht medizinisches Wissen und wie beeinflusst es, wie wir unsere Körper verstehen? Wo kommt es zu Diskriminierung im Gesundheitssystem? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Medizinanthropologie. Dabei handelt es sich um ein Teilgebiet der Kultur- und Sozialanthropologie. Entstanden ist die Medizinanthropologie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals konzentrierte sich das Forschungsinteresse auf die medizinische Versorgung in Kolonien. In den 1970er-Jahren weitete die Störmung der Critical Medical Anthropolgy die Forschung auf die Länder des globalen Nordens aus. Dass die Forschung bis heute von großer Bedeutung ist, zeigte nicht zuletzt die COVID-19-Pandemie und deren weitreichende Folgen.
Lucia Mair ist Medizinerin und selbst Kultur- und Sozialanthropologin. Im Interview spricht sie über die Grundlagen des Fachs Medizinanthropologie und ihre eigene Forschung auf diesem Gebiet. Das Gespräch führen
Hannah Schekolin und Marie Gnaiger.

Sendungsmoderation: David Winkler-Ebner

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
48 Min.
Di. 28. Apr.

Glücksfall Beruf: Schauspielerin Lisa Kröll – Tribüne Linz (Sendebeitrag)

Die Sendereihe Lust aufs Alter schaut ins Theater und begegnet dem jungen Ensemblemitglied Lisa Kröll. Sie erzählt über ihren erfüllenden Beruf als Schauspielerin der Tribüne Linz.

Sie beschreibt ihren Weg vom Märchentheater in Jenbach/Tirol über Innsbruck, dem Pygmalion Theater in Wien und nach Linz zur Tribüne. Wir unterhalten uns über ihre Karriere , der Zufälle und Spontanität Türen geöffnet haben. Fragen, wie spannend es sein kann sich neu kennenzulernen und ob ein bißchen Verrücktheit gut sein kann, werden geklärt. Wie lernt sie Texte, was hilft gegen Lampenfieber und warum Sprechtechnikübungen allen helfen können sind weitere Themen. Und welche Rolle der Bär für sie spielt.

Lisa Kröll spricht über den besonderen Stil der Tribüne  und gibt Beispiele dafür – Solostück Ausnahmezustand,  Alle Zeit gestundet – Ein Brief an Ingeborg Bachmann,  Brief einer Unbekannten von Stefan Zweig und der humoristische Abend Einsam. Zweisam. Dreisam.

Musikalisch begleitet die Sendung der Original Sound Track von Cabaret mit u.a. Joel Grey und Liza Minelli.

 

Hinweis: Mit einer KI gestützten Tonbearbeitungssoftware wurde die später aufgenommene Musik  an das Interview angeglichen.

Zum Beitrag im Archiv

Radio von Senior*innen
59 Min.
Di. 28. Apr.

Gold in Burkina Faso

In den Filmgesprächen im Anschluss an die Vorführungen des Dokumentarfilms „Kein Gold für Kalsaka“ von Michel K. Zongo spricht Christina Haslehner mit Experten über Goldabbau und die wirtschaftliche Lage in Burkina Faso.

Im ersten Teil der Sendung sprechen Johannes Knierzinger und Othmar Weber in Katsdorf am 9.04.2026

Johannes Knierzinger
Universität Wien, Institut für Internationale Entwicklung

Johannes Knierzinger ist Senior Lecturer am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien und beschäftigt sich mit Bergbau in Westafrika (mit Fokus auf Guinea und Ghana) und europäischer Rohstoffpolitik. Im Moment arbeitet er an einem Projekt zu den sozialen und politökonomischen Auswirkungen der Renaissance von Rohstoffsouveränität und Panafrikanismus in Westafrika.

Othmar Weber
VEZ – Vereinigung für Entwicklungszusammenarbeit

Seit 1996 Mitarbeit im VEZ – Vereinigung für Entwicklungszusammenarbeit in Burkina Faso in den Bereichen Brunnenbau, Schule, Gesundheit, Werkstätten und Energieversorgung.

Im Verein zuständig für die Containertransporte (bisher 34), Fahrradaktion (ca. 9000 Stück) und ca. 38 Projektreisen mit Arbeitseinsätzen von ca. 3 bis 5 Wochen je Aufenthalt.

und im zweiten Teil hören Sie das Filmgespräch vom 23.04.2026 in Kirchdorf an der Krems mit Oliver Böck und Herbert Wasserbauer

Herbert Wasserbauer
Referent, Dreikönigsaktion

Herbert Wasserbauer ist Referent für Rohstoffe und Lieferketten bei der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar und betreut themeneinschlägige Projekte in Lateinamerika.

Die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar setzt sich u.a. für eine gerechte, nachhaltige und zukunftsfähige Rohstoffpolitik in Österreich und Europa ein und unterstützt Bergbau-betroffenen Gemeinden in Afrika, Asien und Lateinamerika in der Verteidigung ihrer Rechte und Lebensräume.

Oliver Böck
ÖJAB

Oliver Böck hat mehrere Jahre den Bereich Entwicklungszusammenarbeit (EZA) in der Non-Profit-Organisation ÖJAB geleitet. ÖJAB ist seit mehreren Jahrzehnten in Burkina Faso tätig und war Wegbereiterin der österreichischen EZA in dem westafrikanischen Land. ÖJAB engagiert sich mit EZA-Projekten in den Bereichen Berufsausbildung für Jugendliche, Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) und ländliche Entwicklung, um Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und einen Beitrag zur Reduzierung von Armut zu leisten. 

Sendungsgestaltung Sofia Engler

Zum Beitrag im Archiv

Fernsicht: Filmabende 2024 über die Philippinen
59 Min.
Di. 28. Apr.

Eat Flowers 27.04.2026

A Psychedelic Monday

JUNGLE – Slave Ship (Q.D.K. Media CD)

MOVE – The Last Thing On My Mind (Repertoire CD)

Ill Wind – Full Cycle (Flash LP)

MARK FRY – The Witch (Thorns Backtrack Archives Series LP)

SERPENT POWER – Endless Tunnel (Akarma/Vanguard LP)

AGAPE – Rejoice (No Label LP)

HAWKWIND ZOO – Hurry On Sundown (Flicknife 12″EP)

CZAR – Ritual Fire Dance (Sunbeam CD)

Zum Beitrag im Archiv

Eat Flowers
60 Min.
Mo. 27. Apr.

Rumble Radioshow 27.04.2026

WOGGLES – Love Tick (Wicked Cool LP)

PAT TODD & THE RANKOUTSIDERS – Hey 2 Face (Ghost Highway LP)

TWO HEADED – The Only One (Chaputa! LP)

MUCK AND THE MIRES – Dead To Me (Ghost Highway 7″)

JACK CADES – Solitary Game (Beluga/Dangerhouse Skylab Digital)

DENIZ TEK – Forgiveness (Wild Honey LP)

OOMPA LOOMPAS – Broken Dreams (Wild Cave LP)

LOS HUÉSPEDES FELICES – Espacios Temporales (Clifford LP)

WILD BILLY CHILDISH & CTMF – Keep Mojave Weird (Damaged Goods 7″)

DEAD STAR BOYS – Summer Has Gone (Dead Star Boys Digital)

DEZ DARE – Atrophy Vs. Soul (God Unknown LP)

DWARVES – Psychosis Tripping (Greedy LP)

BEAT CITY TUBEWORKS – Lightning (Ghost Highway LP)

JULEZ AND THE ROLLERZ – I Don‘ Know You (Lolipop Digital)

TASTE TESTORS – I’m Waiting For Something Lame (Moodkiller LP)

Zum Beitrag im Archiv

Rumble
59 Min.
Mo. 27. Apr.

Groovin 27.04.2026

Soul Inferno

DELACARDOS – Hold Back The Tears (Ace CD)

BOBBY BARNES – I Shed A Tear (Goldmine Soul Supply CD)

MACK RICE – Baby I’m Coming Home (Spoonful CD)

ARTHUR FREEMAN – I Want To Come Home (Goldmine Soul Supply CD)

5 ROYALES – It Hurts Inside (Kent Soul CD)

FABULOUS FIESTAS – One Hurt Deserves Another (Buried Treasures CD)

TAFFIE LEE – Stay Away From My Baby (Koko Mojo CD)

DONALD HEIGHT – You Sure Know How To Make A Man Feel Good (Goldmine Soul Supply CD)

CHARMAINES – What Kind Of Girl (Do You Think I Am) (Ace CD)

EBONY ESSENCE – Unsatisfied Man (Black Cats CD)

SHERRI TAYLOR – He’s The One That Rings My Bell (Sound Of Soul LP)

OTIS CLAY – That’s How It Is (When You’re In Love) (Harmless CD)

TY KARIM – You Really Made It Good To Me (Goldmine Soul Supply CD)

JEANNIE REYNOLDS & THE RE-LEETS – I Don’t Mess Around (Goldmine Soul Supply CD)

BOBBY ANGELLE – Too Much For You (Kent Dance CD)

GLORIA JONES – When He Touches Me (Goldmine Soul Supply CD)

MASQUERADERS – How (Grapevine CD)

JIMMY LEWIS – Where Is My Baby (Capitol CD)

PATIENCE VALENTINE – If You Don’t Come (You Better Call) (Spoonful CD)

Zum Beitrag im Archiv

Groovin
59 Min.
Mo. 27. Apr.

Die Tagespresse – Fritz Jergitsch über Satire und das Online-Magazin

Wie wichtig ist Satire für die Demokratie und eine offene Gesellschaft?
Gespräch mit dem Gründer und Chefredakteur des Online-Satiremagazins „Die Tagespresse“ Fritz Jergitsch über die Bedeutung des kritischen Spotts, seine zulässigen und unzulässigen Mittel und über die Herausforderungen im Alltag einer Satire-Redaktion.
Am 20. März war Fritz Jergitsch anläßlich der Veranstaltung „Tagespresse live“ zu Gast im Stadtsaal Vöcklabruck. Im Interview vor der Veranstaltung spricht er darüber, wie das Online Magazin entsteht und über die Bedeutung und den Stellenwert der Satire für eine demokratische und offene Gesellschaft. Weitere Themen sind rechtliche Folgewirkungen, wie etwa die FPÖ Klage aufgrund der sogenannten „Wirtshausbriefe“ in Niederösterreich sowie inhaltliche und ethische Aspekte von Satire.
Das aktuelle Buch von Fritz Jergitsch „Heulen hilft uns auch nicht weiter. Populismus verstehen, Freiheit digital neu denken.“ ist im Residenzverlag erschienen.

Zum Beitrag im Archiv

#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
29 Min.
Mo. 27. Apr.

Weltempfänger: 40 Jahre Tschernobyl

40 Jahre Super-GAU im AKW Tschernobyl Vor 40 Jahren, am am 26. April 1986 geschah, wovor Atomkraft-Gegner*innen immer wieder gewarnt hatten: ein einfaches Experiment im AKW Tschernobyl führte zum Super-GAU. Der Reaktor explodierte, der radioaktive Fallout verseuchte die Umgebung und verstrahlte ganze Regionen in Europa. Heike Demmel gestaltete für RadioZ einen Beitrag. Die Anti-AKW-Initiative ausgestrahlt hat anlässlich der Jahrestage der Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima eine Online-Veranstaltungsreihe ins Netz gestellt: Ihr könnt euch die Vorträge dazu ansehen unter https://www.ausgestrahlt.de/ Beitrag zum Nachhören Europas Grenzen in der Sahara Die europäischen Grenzpolitiken enden nicht an den Außengrenzen der EU. Deals mit Staaten in Nord- und Westafrika zielen schon weit südlich der Mittelmeerküste auf repressive Kontrolle von Migration und Flucht – mit verhängnisvollen Folgen für Menschen auf der Flucht. Tausende sterben nicht nur im Mittelmeer oder Atlantik, sondern auch auf den Routen durch die Sahara. Das Alarme Phone Sahara arbeitet in Agadez im Norden Nigers zusammen mit medico international und anderen Organisationen, um Menschen zu unterstützen, die auf diesen Routen in Not geraten. Kathrin Gebhardt-Seele arbeitet bei der Seebrücke und bei Alarme Phone Sahara. LORA-Magazin-Redakteur Walter Heindl sprach mit ihr über eine bevorstehende Veranstaltung in München. Gespräch zum Nachhören 50 Jahre Demokratischen Arabische Republik Sahara Am 27. Februar 2026 jährte sich ein historischer Moment zum 50. Mal. An diesem Tag im Jahr 1976 rief die sahrauische Befreiungsbewegung Frente Polisario die Demokratische Arabische Republik Sahara aus. Wenige Tage später nahm eine Exilregierung in Algerien ihre Arbeit auf. Dorthin waren Hunderttausende Sahrauis vor der marokkanischen Invasion geflohen. Der Tag der Republik Westsahara erinnert an antikolonialen Widerstand und an ein Versprechen, das bis heute nicht eingelöst wurde: das Recht auf Selbstbestimmung. Anlässlich des Jahrestages sprach Walter Heindl von LoraMuc mit Laura Mahler. Sie ist Referentin für West- und die Subsahara bei der Gesellschaft für bedrohte Völker. Gespräch zum Nachhören Weitere Weltempfänger zum Thema: 24.11.2025, 12.05.2025, 18.03.2024 Gemeinnütziger Journalismus Der Bundesverband freier Radios (BFR) ist dem Forum Gemeinnütziger Journalismus beigetreten. Gemeinnützige Medien seien, so die Position des Verbands, ein wichtiger Teil einer emanzipatorischen Neuausrichtung des Mediensystems in der BRD. Das Forum Gemeinnütziger Journalismus setzt sich dabei für die Anerkennung von Journalismus als gemeinnützige Tätigkeit ein. Warum diese Entscheidung getroffen wurde und worum es bei gemeinnützigen Journalismus geht, darüber sprach Radio Corax mit Aljoscha Hartmann aus dem Vorstand des BFR. Gespräch zum Nachhören Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik: Ronald Kah, water song, sneaking

Zum Beitrag im Archiv

FROzine
50 Min.
Mi. 06. Mai

How Far? – 10,000 Falling Petals II.

In dieser Episode der Sendereihe „Der kraffftvolle Weg“ liest der Dichter und Philosoph David Lee neuerlich ausgewählte Gedichte aus seinem Werk „10,000 Falling Petals“ – im englischen Original. Im anschließenden Gespräch mit Erika Krafft gibt er Einblicke in die Hintergründe seiner Texte und teilt weiterführende Gedanken dazu in deutscher Sprache.

In dieser Episode hören Sie folgende Gedichte:
Going Organic
Lockdown Breakdown
The bard he told us
In India they say
How Far
Please Lettuce Bee
Shelf Life
one thing I have learned

Weitere Informationen zu David Lee finden Sie auf seiner Autorenseite. Das Buch „10,000 Falling Petals“ erschien 2024 im Verlag Kraffftvoll.

Ein herzlicher Dank gilt Christine Högl für einige Takte aus ihrem Musikstück „Der Aufbruch“, die freundlicherweise mit ihrer Erlaubnis verwendet werden durften.

Zum Beitrag im Archiv

Der kraffftvolle Weg
64 Min.
Sa. 25. Apr.

An exploratory cultural and theoretical history of mermaids

In this radio essay, Romina Achatz explores the cultural, philosophical, and literary history of mermaids, undines, and sirens. Beginning with ancient and medieval myths, including the writings of Paracelsus, she traces how water-bound, feminine-coded figures were once understood as embodiments of nature, transformation, and the emergence of the soul.

The essay then examines how, within European traditions, these figures gradually become tied to narratives of love, possession, and projection. Through literary works such as Undine geht by Ingeborg Bachmann, Achatz reflects on the loss of voice, autonomy, and subjectivity, showing how the transition from water to land marks a shift into silence, dependency, and objectification.At the same time, the radio essay opens a queer-feminist and poststructuralist perspective: returning to the water becomes an act of resistance and self-assertion. Underwater, identity dissolves into multiplicity, fluidity, and affect — a space beyond fixed roles and normative concepts of love. Drawing on thinkers such as Gilles Deleuze, Maurice Blanchot, and Franz Kafka, sirens are reimagined not as seductive figures, but as forces, events, and interruptions that destabilize language and meaning.

The essay also connects these ideas to global mythologies, including Mami Wata and Oshun, where water beings appear as powerful, sovereign entities rather than passive objects. In dialogue with voices such as Anaïs Nin and Audre Lorde and bell hooks the essay situates these figures within broader questions of creativity, voice, and resistance.

Finally, Achatz reflects on the ecological and political urgency of these myths today. In the context of climate crisis, displacement, and ongoing violence, the figure of the mermaid becomes an allegory for the fragile relationship between humans and nature — and a call to return to depth, to imagination, and to forms of life that resist domination.

The radio essay unfolds as a poetic and analytical journey into the oceanic — an invitation to listen differently, to embrace uncertainty, and to rediscover the creative forces that lie beneath the surface.

Zum Beitrag im Archiv

Fem Poem
16 Min.
Mehr Ergebnisse ausklappen

Letzte Videos auf dorftv nachsehen