Am 7. Februar 2015 findet in Linz der erste österreichische Jugend-Konsumgipfel statt mit dem Motto Konsumierst du noch--oder Lebst du schon?.
Dort werden Alternativen zum blinden Konsum sowie neue Partizipations- und Mitbestimmungsmodelle vorgestellt. Der Jugendkonsumgipfel ist ein Projekt von "I shop Fair" und informiert unter anderem über Arbeitsbedingungen weltweit in den Fabrikshallen und Schokoladenplantagen und verdeutlicht die unterschiedlichen sozialen und ökologischen Auswirkungen, die Produkte bzw. deren Herstellung haben. I shop fair ist ein europäisches Netzwerk von KonsumentInnen, die sich aktiv für eine sozial und ökologisch nachhaltige Wirtschaftsweise einsetzen. Zu diesem Zweck bieten es Aktionsmöglichkeiten für AktivistInnen an und stellt Informationen über die Situation der ArbeiterInnen zur Verfügung. Das Netzwerk besteht aus fünf PartnerInnenorganisationen aus Malta, Polen, Deutschland und Österreich.
Im Studio begrüßen wir in der aktuellen Frozine Luzenir Caixeta und Rubia Salgado von maiz, dem autonomen Zentrum von und für Migrantinnen in Linz. Romina Achatz spricht mit ihnen über die Antropophagischen Woche, die zum 20 jährigen Jubiläum von maiz vom 14. bis 16. November in der Tabakfabrik stattfindet. Außerdem wird die Reihe Stimmen aus den Schützengräben fortgeführt. In dieser Ausgabe werden Gedichte von Schriftstellern - in dem Fall ausschließlich Männer - gelesen, welche im ersten Weltkrieg als Soldaten eingesetzt waren.
Afrika-Schwerpunkt heute im FROzine: Am 11. Oktober 2014 findet das 9. Afrikasymposium der Black Community OÖ zum Thema AfrikanerInnen im Wandel in der Tabakfabrik statt. Zudem gibt es einen Beitrag vom Festival Afropea now.
Uns treibt dabei die Frage um, wie wir für unsere Nahrungsmittel sorgen können, wenn wir beschließen, sie nicht mehr im Supermarkt zu kaufen. Das System der Supermärkte sorgt zwar dafür, dass zwischen 7:30 und 23:00 alle möglichen Produkte verfügbar sind - von der Tomate im tiefsten Winter bis hin 20 Sorten Schokolade. Gleichzeitig geht in Zeiten des ständigen Wachstums damit ein enormer Preisdruck für die Produzierenden einher. Ganz zu schweigen, von Bio-Labels, denen wir keinen Glauben schenken, Arbeitsbedingungen, die immer wieder für Schlagzeilen sorgen, Monotonie und Anonymität.