Zur Lage der Flüchtlinge an Europas Außengrenzen
Warum „die schrecklichen Bilder von Moria“ nichts an der schrecklichen Lage der Flüchtlinge an Europas Außengrenzen geändert haben
Warum „die schrecklichen Bilder von Moria“ nichts an der schrecklichen Lage der Flüchtlinge an Europas Außengrenzen geändert haben
Die bürgerliche Welt lässt keine Gelegenheit verstreichen, sich selbst als das letztendliche Telos aller Geschichte zu feiern. Alle vergangenen Ereignisse gelten ihr – gleichgültig gegen deren wahren Inhalt – als mehr oder weniger große Meilensteine auf dem Weg vom Gestern zum Heute. Diesem Verfahren der Einordnung und Subsumtion entkommt – zu den dem dekadischen Zahlensystem geschuldeten passenden Zeitpunkten – nichts und niemand von Rang und Bedeutung, noch nicht einmal die Kritiker dieser Verhältnisse. War es vor zwei Jahren Karl Marx, der 200 Jahre nach seiner Geburt vor den Vorhang geholt und in seiner Rolle für hier und heute gewürdigt wurde, ist es heuer, dem historischen Zufall späterer Geburt geschuldet zwei Jahre später, Friedrich Engels. Freilich ist eine solche Einordnung dieses Klassikers der kommunistischen Bewegung nicht zu haben, ohne ihm theoretisch einigermaßen Gewalt anzutun. Darum und was Marx und Engels tatsächlich gesagt haben, geht es in der Sendung. Nähere Informationen zur Sendung gibt es auf der Homepage von <a href="http://www.gegenargumente.at">GegenArgumente.</a>
In den USA kommt es – wieder einmal – zu gewalttätigen Unruhen, weil – wieder einmal ein Afroamerikaner zum Opfer des Vorgehens wurde, das ein weißer Polizist für das Recht und die Pflicht seines Amtes hielt. Den – wiederum erwartbaren, üblichen – amtlichen Beteuerungen, dass rassistische Gewalt natürlich nie und nimmer Platz haben in den Reihen der Polizei, in der schönen Stadt Minneapolis, im Bundesstaat und überhaupt …, folgen die Mahnungen, dass gewaltsamer Protest aber auch durch nichts gerechtfertigt sei. Bei denen es selbstverständlich nicht bleibt, weil das Gewaltmonopol des Staates nun einmal zu keinem Augenblick eine Frage der besseren Rechtfertigung ist, also die Anti-Aufstandsgewalt der Polizei und Nationalgarde per se gerechtfertigt ist. In der dortigen wie hiesigen Öffentlichkeit werden auch diesmal die rassistischen Gewaltexzesse Uniformierter genauso wie die Gegengewalt der Protestierenden als Enttäuschung oder Schande für den „American Dream“ abgebucht, zu dem sie angeblich überhaupt nicht passen und schon gar nicht gehören. In der Sendung geht es darum, warum die Diskriminierung der Amerikaner mit einem Afro- davor, die hierzulande vom Standpunkt moralischer Überlegenheit mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen wird, zur US-Heimstatt von Freiheit und (Chancen-)Gleichheit einfach dazugehört. Grundlage der Sendung ist der Artikel „Zum Beispiel Ferguson: Rassismus in den USA – woher er kommt und warum er nicht weggeht“ aus der Zeitschrift Gegenstandpunkt 1-15. <a href="http://www.gegenargumente.at">GegenArgumente</a>
Folgende Fragen sollen in der Sendung beantwortet werden: Was macht den Corona-Virus so besonders und warum reagieren die Regierungen, wie sie reagieren? Was ist der Inhalt der Vernunft, die der Staat über sein Volk verhängt, wenn er für sein „vernünftiges“ Vorgehen ohne Gewalt nicht auskommt? Auf welche Interessen trifft er mit seiner gewaltsam verordneten Vernunft? <a href="http://www.gegenargumente.at">GegenArgumente</a>