barbara frischmuth
geb. 1941 in altaussee (steiermark), studierte Türkisch, Ungarisch und Orientalistik in Graz und Wien. Sie lebt als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Altaussee.
Veröffentlichungen:
Die Klosterschule (1968)
Das Verschwinden des Schattens in der Sonne (1973)
Sternwieser Trilogie: Die Mystifikationen der Sophie Silber (1976)
Amy oder die Metamorphose (1978)
Kai und die Liebe zu den Modellen (1979)
Hexenherz (Erzählungen, 1994)
Schrift des Freundes (1998)
Fingerkraut und Feenhandschuh (1999)
Das Heimliche und das Unheimliche. Drei Reden (1999)
zahlreiche Kinderbücher, Hör- und Fernsehspiele
Neuerscheinung im Herbst 2000: Alice im Wunderland
Barbara Frischmuth über die Aufgabe der Literatur:
Zuerst einmal darf, ja, muß sie es sich zumuten, die Unterschiedlichkeit der Phänomene auszuhalten. Dort, wo politische Ideologie Einheitlichkeit erzwingen möchte, wird die Literatur die Vielfalt bemerken, und wo man ewige Gültigkeit behautet, denkt sie über die Wandelbarkeit von Menschengesetzen nach. Ob sie nun das Auge übers Ganze schweifen läßt oder ob sie eine Lupe benutzt, ihr Autor oder ihre Autorin bleiben kenntlich. "(aus: "Das Heimliche und das Unheimliche. Drei Reden.")
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