Di 05. Mai 2020

Studiobetrieb NUR mit Voranmeldung

Liebe Sendungsmacherin! Lieber Sendungsmacher!

Vorab: DANKE, dass wir mit euch die erste COVID-19 Phase gut überstanden haben. Danke an euch für das fleißige produzieren eurer Sendungen und für die Bereitstellung von Wiederholungen in unserem Programm.

Ab 11. Mai öffnen wir den Studiobetrieb wieder. Allerdings mit gewissen Richtlinien. Wir bitten euch diese, im Sinne einer solidarischen Gesellschaft, einzuhalten und setzen hier auf eure Eigenverantwortung.

Damit wir aufeinander schauen und aufeinander acht geben.

 

STUDIOBETRIEB

Radio FRO wird ab Montag 11. Mai 2020 die Studios wieder öffnen, allerdings mit diversen Einschränkungen. Wer live senden möchte muss dies in jedem Fall (unbedingt!) drei Werktage im Vorhinein unter programm@fro.at oder 0732/ 71 72 77 100 mit Dorota ausmachen.

Wer kann, produziert bitte weiterhin zuhause. Wer sich krank fühlt bleibt bitte zuhause!

Wer unbedingt ins Studio will oder muss, darf das nur unter Voranmeldung, damit wir Kollisionen beim Sendungswechsel im Studio vermeiden.

Folgende Richtlinien gelten bis auf Widerruf:

  • Für den Aufenthalt bei Radio FRO, gilt Maskenplficht beim betreten und verlassen des Studios oder bei Terminen mit Mitarbeiter*innen.
  • Maximal drei Personen gleichzeitig im Studio 1. Im Studio 2 nur zwei Person.
  • Sicherheitsabstand mindestens 1 Meter einhalten (Sitzplätze, also wer wo sitzen darf – sind gekennzeichnet.)
  • Vor und nach dem Betreten des Studios Hände waschen ODER Hände desinfizieren (Spender hängt im Studio 1)
  • Wir empfehlen eigene Kopfhörer (große Klinke) mitzunehmen. Natürlich können auch die vorhandenen benützt werden. Diese gehören aber vor und nach dem Gebrauch desinfiziert. (mit einem Desinfektionstuch)
  • Den Schaumgummi-Popschutz der Mikrophone, bitte mit den im Studio vorhandenenen „Jausensackerl“ schützen. (Audioqualität wurde von uns getestet!)
  • Bitte nach der Studionutzung, Mikroarme, Mischpult, Tastatur, Flächen, CD-Player… (kurz: Alles, was ihr berührt habt) mit Desinfektionstuch abwischen. „Jausensackerl“ vom Popschutz entsorgen. (Mülleimer vorm Studio)
  • Die Packung mit den Tüchern bitte sorgfältig wieder verschließen, diese trocknen sonst sehr schnell aus.
  • Wann immer möglich: Lüften. Wenn niemand nach euch ins Studio kommt, bitte das Fenster gekippt lassen.
  • Wenn nach euch eine Livesendung kommt (das erfahrt ihr bei der Anmeldung von Dorota) , bitte die Übergabezeit auf mindestens 10 Minuten verlängern (fünf am Anfang, fünf am Schluss – Musik abspielen), damit sich das mit Reinigung und Übergabe und dem Abstandhalten gut ausgeht.
  • Für Bürotermine gilt folgendes: Termin NUR nach Voranmeldung. Es gilt natürlich auch bei Radio FRO Maskenpflicht. Auch bei Gesprächen ist Abstand zu halten.
  • FoROm: Wir bitten darum, den Besprechungsraum derzeit NICHT zu benutzen.

Die Programmierung geht davon aus, wenn sich Sendungsmachende NICHT zur Live-Sendung anmelden, dass eine vorproduzierte Sendung drei Werktage vor Ausstrahlung an steuerung@fro.at gesendet wird.

D.h. das Studio wird nicht automatisch für eine Live-Sendung freigeschalten.

Wir bitten euch um Einhaltung der Richtlinien um euch selbst, das Team von Radio FRO und alle anderen Studiobenutzer*innen nicht unnötig zu gefährden.

DANKE

Euer Radio FRO-Team

 

 

 

 

 
Do 30. Apr 2020

Studiobetrieb

Das Warten auf den Studiobetrieb hat bald ein Ende!

Wir sind gerade dabei alles zu managen und wollen, dass ihr ab spätestens 10. Mai wieder live senden könnt. Dazu werden natürlich ein paar Dinge eingehalten werden müssen. Was das genau sein wird und wie wir das regeln folgt im Laufe der nächsten Woche.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen, ein schönes verlängertes Wochenende!

Euer Radio FRO Team!

 
Do 12. Mär 2020

COVID-19 und unser Studiobetrieb

Liebe Programmmachende!

Aufgrund der derzeitigen Situation zur Corona-Pandemie wird auch RADIO FRO den LIVE-Studiobetrieb einstellen. Wir bitten Euch bezüglich der derzeitigen Umstände auf LIVE SENDUNGEN zu verzichten.
Gerne programmieren wir euch Wiederholungen eurer Sendungen.

Weiters wird auch der Betrieb von Radio FRO eingeschränkt d.h. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Radio FRO werden ihre Arbeiten von zuhause aus erledigen und NICHT in der Kirchengasse 4 anzutreffen sein.

Bei Anfragen  bitten wir euch telefonisch mit uns in Kontakt zu treten: 0732/71 72 77 – 100 oder  0660/ 71 72 771

oder jeweils an die betreffende Stelle eine E-Mail zu richten:

* für’s Sendungen programmieren: steuerung@fro.at

* für Fragen zum Programm: programm@fro.at

* für allgemeine Fragen: fro@fro.at

* alle auf einem Blick: FRO-TEAM

Natürlich hat Freies Radio aber auch einen Vorteil, wenn ihr eure Sendung  selbst fresh von daheim produziert, sorgen wir natürlich dafür, dass sie  “On Air” geht oder
als Podcast auf der CBA zur Verfügung steht.

Auch hier bitte – einfach eine Nachricht an uns!

Allem vorweg ist noch von Radio FRO  festzuhalten:

Wir sind ein Medium, das intensiv gegen Fake-News (etwa aus den sozialen Medien), gegen autoritäre Tendenzen und gegen Panik antritt sowie seine Informationspflicht und den kulturellen Auftrag erfüllt, auch gemäß eines Erlasses der KommAustria-RTR für “die besondere Bedeutung von Audiomedien und audiovisuellen Medien in Krisenzeiten”. Wenn ihr über aktuelle Entwicklungen berichtet, achtet auf Eure Quellen, verbreitet keine Panik und keine Falschmeldungen. Journalistische Sorgfaltspflicht ist oberstes Gebot!


Wir bitten euch in diesen noch nie dagewesenen Zeiten um gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis.

Mit lieben Grüßen

Michaela Kramesch
und das gesamte Radio FRO-Team!

—————————————————-
Mag.a Michaela Kramesch
Geschäftsführung
Mail: gf@fro.at
Mobil: +43 (0) 660 71 72 771

 

 
So 08. Mär 2020

8. März – Solidarität!

Unsere Auszubildende Tina Weinberger hat sich für den 8. März, den Weltfrauentag, ein schönes Projekt ausgedacht. Sie hat dazu aufgerufen, sich Gedanken zu machen, was der 8. März für jede und jeden persönlich für eine Bedeutung hat. Alle sollten sich dazu ein Wort suchen, dieses erklären und dann knipste Tina von allen ein Foto. (Diese Fotos werden auf unserer Facebookseite gepostet.)

Mein Wort dazu ist: SOLIDARITÄT

… und das meine ich natürlich in allen Bereichen eines gesellschaftlichen Zusammenlebens. Aber am 8. März gilt es einfach gesondert zu betonen, welche Unterschiede noch immer zwischen den Geschlechtern gemacht werden.

Der Einkommensunterschied in Österreich betrug 2019 – 20 %! 20 % weniger Einkommen. Womit ist dies gerechtfertigt?

Noch dazu kommt, dass an Frauen nach wie vor die Care-Arbeit hängen bleibt. Dass Frauen daher oft nur Teilzeitjobs ausüben können, dass so wiederum wertvolle Pensionsjahre verloren gehen, dass somit Altersarmut vorprogrammiert ist, ist ein verheerender Kreislauf, den unsere Gesellschaft institutionalisiert hat und duldet.

In Sachen Weltfrauentag mit dem Schlagwort “Kampftag” ist es mir persönlich wichtig zu betonen, dass sich die Paradigmen und Standpunkte seit den ersten Frauenbewegungen verändert haben und ich – für mich – sehr wohl merke, dass Emanzipation und Feminismus nicht mehr allein „Frauensache“ ist.

Ich möchte hier Hanna Herbst zitieren
“Männliche Herrschaft zu einer weiblichen Herrschaft machen zu wollen, ist nichts als die Aufrechterhaltung dessen, was jetzt schon beschissen ist.” (aus ihrem Buch „Feministin sagt man nicht“)

Oder – wenn wir schon bei den Zitaten sind – das wohl bekannteste von Johanna Dohnal, die ihrer Zeit mehr als voraus war:
“die Vision des Feminismus ist nicht eine “weibliche Zukunft”. Es ist eine menschliche Zukunft.”

Wobei wir wieder bei meinem Ausgangswort, für den 8. März sind: Solidarität.

Dem derzeitigen Erstarken von sogenannten männlichen Wertehaltungen, von einem konservativen Frauenbild in dieser neoliberalen, kapitalistischen, rechts-konservativen „Angst-Gesellschaft“ muss Einhalt geboten werden.

Wir müssen erkennen, dass wir Strukturen, Meinungen, Wertehaltungen, etc. nicht machtlos gegenüber stehen, sondern, dass wir nur reden müssen, aufstehen müssen, NEIN sagen müssen! Wir sind viele und jene die – so wie du und ich hier – auch das Privileg haben, ungeahndet das Wort ergreifen zu können – wir müssen einstehen dafür, laut sein und alle anderen an der Hand nehmen. Damit dieser dumpfe Populismus, Nationalismus, Sozialabbau, Sexismus, die Aushöhlung von Rechtsstaatlichkeit und die Ungleichbehandlung ein Ende haben.

Es wird ein langer Weg sein, aber wir müssen uns bewusst sein, dass wir ihn gehen müssen: GEMEINSAM!

 
Fr 10. Jan 2020

Zivilgesellschaft stärken!

Ein gutes, neues Jahr 2020! Auch 2020 wollen wir als Freies und unabhängiges Medium die politischen Entwicklungen im Land kritisch begleiten, der Zivilgesellschaft notwendigen Raum bieten und Themen zur Sprache bringen, die ansonsten kaum oder gar nicht behandelt werden. Im Infomagazin FROzine legen wir den Fokus momentan auf die neue Bundesregierung mit mehreren Sendungen zu Themen wie Klimapolitik und einem politischen Ausblick.

Mit der 8-teiligen Veranstaltungsreihe #itsup2us zu demokratiepolitischen Themen wollen wir zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar machen. Start der monatlichen Reihe ist am 30. Jänner 2020 zum Thema “Demokratie und Menschenrechte stärken”.

Ebenfalls spannend wird das Projekt Hörpfade binational, in Kooperation mit der Bewusstseinsregion Mauthausen-Gusen-St. Georgen und dem Bayerischen Rundfunk. Sind die deutsche Kleinstadt Dachau (bei München) und die österreichischen Gemeinden Mauthausen, Langenstein/Gusen und St. Georgen/Gusen Orte wie alle anderen? Ein einwöchiger Workshop wird dazu vom 1.3. bis 7.3.2020 in der Bewusstseinsregion Mauthausen und bei Radio FRO in Linz stattfinden. Mediencoaches vom Bayerischen Rundfunk und Teilnehmende aus München und Dachau werden zu Gast sein. Das Ziel ist es, die NS-Geschichte und ihre Nachwirkungen auf die Region als Podcasts hörbar zu machen.

Spannend wird auch, ob und wie sich der freie Mediensektor weiterentwickeln wird. Im Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung von ÖVP und Die Grünen findet findet sich auch ein Satz zum nichtkommerziellen Rundfunk, also zu den Freien Radios und Freien Fernsehstationen. Dieser lautet:

Überprüfung der Dotierung des Nichtkommerziellen Rundfunkfonds (NKRF) mit dem Ziel einer Erhöhung im Hinblick auf Entwicklung innovativer Medienformen.

Ob es also tatsächlich eine Erhöhung des 2010 geschaffenen Nichtkommerziellen Rundfunkfonds geben wird, oder nur eine „Überprüfung“ stattfindet, und was die Definition „innovativer Medienformen“ sein wird, ist also noch vage. Zu den bundespolitischen Forderungen der Freien Medien siehe auch unsere Publikation Land der Freien Medien Edition 2019

Der VCFÖ als österreichischer Verband der Community TVs ( Okto, FS1 – Freies Fernsehen Salzburg und Dorf TV) fordert ab dem Jahr 2020 eine Anhebung der Förderungen für den nichtkommerziellen Sektor von derzeit 3 auf 10 Millionen Euro. Die detaillierte Begründung dieser Forderung lässt sich im Positionspapier vom November 2019 nachlesen.

 

 
Do 09. Jan 2020

Der Rückblick aufs FRO-Jahr 2019

Auch 2019 war ein herausforderndes Jahr für Radio FRO. In finanzieller, aber auch persönlicher Hinsicht. Schließlich haben wir mit Juni 2019 durch das Auslaufen der Aktion 20.000 drei wertvolle Mitarbeiter verloren. Auch wenn uns Johannes, Erich und Erich als Sendungsmacher erhalten blieben, so fehlen sie doch im Arbeitsalltag. Mehr dazu hier: Sag zum Abschied leise Servus!

Das “Land der Freien Medien” war 2019 sehr aktiv. Dorf TV, Freies Radio Salzkammergut, Freies Radio Freistadt, Radio B138 und Radio FRO haben gemeinsam eine Zeitschrift herausgegeben, die sich sehen, hören & vor allem lesen lassen kann! In der Podiumsdiskussion „Schluss mit der Medienkrise!“ im Presseclub wurde die Publikation vorgestellt und medienpolitische Forderungen der Freien Medien diskutiert.

Darüber hinaus noch ein kleiner Rückblick auf unsere Aktivitäten und Projekte im Jahr 2019 ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Ein besonderes Dankeschön geht an unsere Mitglieder im FRO Freundeskreis! Ohne euren wertvollen Beitrag wären Investitionen und Projekte oder die unabhängige Berichterstattung im Infomagazin FROzine nicht möglich.

 

 
So 22. Dez 2019

Die angeblich stille Zeit…

Hach da bin ich ja noch froh dass, am letzten Einkaufssamstag verkündet wurde, dass das Weihnachtsgeschäft doch noch knapp um 1 % höher war als im letzten Jahr. ..Sarkasmus 😉

Jetzt will ich aber meine besinnliche Meinung eh nicht damit verschwenden über die Dramaturgie des Schenkens und der damit verbundenen Kapitalismusgesellschaft zu philosophieren. (oder zu schimpfen wie eine “Rohrspotzin”)

Vielmehr hat mich persönlich ein Schicksal betroffen gemacht, das sich mittendrin im Radio FRO Universum abspielt.

Ende Oktober hat ein Radiomacher bei mir um einen Termin gebeten. Ohne zu wissen was kommt, hab ich mir – wie ich das auch für alle anderen mache – Zeit genommen.

Alex Pagl ist Sendungsmacher der Radiosendung „Die Sendung mit besonderen Bedürfnissen“, er ist seit seiner Geburt auf einen Rollstuhl angewiesen.

Alex ist ein engagierter Mensch, er ist Interessensvertreter in einer Einrichtung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Was das ist, fragen Sie sich jetzt? Also anders gesagt, Alex ist der Betriebsrat in diesem Unternehmen. Er ist das Sprachrohr für seine Kolleginnen und Kollegen. Er hat es sich zu seiner Aufgabe gemacht für die Menschen, die ihm am Herzen liegen, den Mund aufzumachen, sich zu vernetzen, als erstes über Neuerungen in seinem Bereich informiert zu sein, diese Informationen weiterzugeben und wenn es jemandem nicht gut geht, ist er derjenige der sich für diesen Menschen einsetzt – nur wer setzt sich denn jetzt für Alex ein?

Es ist nämlich so müssen Sie wissen, dass Alexs Arbeit als Interessensvertreter seit Anfang dieses Jahres nicht mehr gefördert wird und Alex diese Aufgabe nun vollkommen unentgeltlich macht, somit lebt er jetzt von € 350,-/ Monat.

Damit Alex alle seine Tätigkeiten ausüben kann, ist er seit 2008 stolzer Besitzer eines behindertengerechten Autos. Um dieses zu nützen braucht er spezielle Gurte um sicher von A nach B zu kommen. Aber gerade jetzt werden diese Gurte kaputt und die Sommerreifen gehören mit nächster Saison auch auf den Müll.

Kurz gesagt – Alex fehlen € 1.100,- um weiter sein alltägliches Leben so uneingeschränkt wie bisher weiterzuführen.

Jetzt haben Alex und ich bei unserem Treffen die Idee geboren einen Charity-Punschstand vor der Stadtwerkstatt zu veranstalten. Sehr viele Menschen haben hier letzten Freitag (20.12.19)  mitgeholfen und viele Menschen haben Punsch für den guten Zweck getrunken und wir haben sage und schreibe dank Ihnen –

DANK EUCH! € 500,- eingenommen!!

Jetzt fehlt halt noch eine Kleinigkeit und vielleicht möchten jene die keine Zeit zum Punschtrinken hatten, Alex noch ein bisschen helfen und eine kleine Spende auf sein Konto überweisen.

Vielleicht können Sie sich kurz hineinfühlen, wie es wohl sein muss, wenn man sich als 40jähriger Erwachsener, sein Leben für einen gewissen „besonderen“ Standard aufrecht erhalten möchte.

Im Namen von Alex und von Radio FRO sage ich Danke für jeden Spendeneingang auf das Konto von Alex!

Ich möchte diesen Aufruf ganz kitschig aber von Herzen mit Antoine de Saint-Exupéry schließen und in Erinnerung rufen:

„Was du gibst, macht dich nicht ärmer!“

In diesem Sinne wünsch ich allen erholsame Feiertage und einen guten Start in das Jahr 2020!

Spenden bitte an:

Alexander Pagl
IBAN: AT85 1500 0007 4122 7961
BIC: OBKLAT2L

 

Artikel zum Punschstand

 
Fr 25. Okt 2019

Ein schwarzer Tag für Community Medien

Gerade sind wir noch mit den ungarischen Kolleg*innen von Civil Radio – FM 98 und den Kolleg*innen aus Ulm von Radio free FM
in Linz an einem Tisch gesessen und haben über unser gemeinsames Austauschprojekt Danube Streamwave geredet.

Schon an diesem Abend haben wir erfahren, dass Civil Radio um die Lizenz bangt und es nicht sicher ist, dass ihr Frequenzantrag für weitere fünf Jahre verlängert wird.

In einer von Orban und seiner Fidesz regierten Medienlandschaft, in der man als Community Radio quasi als gallisches Dorf existiert, wurde es schon die letzten Jahre sehr schwierig für Civil Radio als offenes, kritisches und freies Radio zu agieren. Nichtsdestotrotz gehen seit 25 Jahren Radiomacher*innen ein und aus, die sich nicht von einer Medienkontrolle einschüchtern lassen. Nun ist es allerdings traurige Wahrheit geworden. Mit 21. Dezember 2019 wird Civil Radio Off Air gehen.

Es schwarzer Tag für alle Community Medien.

Wir sprechen hiermit unsere Solidarität und Betroffenheit für unsere Kolleg*innen in Ungarn aus!
Wir hoffen, dass sie einen Weg finden früher oder später wieder On Air zu gehen. Ab 21. Dezember werden sie vorerst als Internetradio den Betrieb weiterführen.

Radio Corax aus Halle hat mit Gabor Geczi darüber gesprochen, das Interview gibt es hier:

Nach 25 Jahren Entzug der Frequenz – Civil Radio in Budapest

 

 

 
Do 19. Sep 2019

Extrablatt! Extrablatt! Land der Freien Medien – Edition 2019

Wenn Sie sich jetzt fragen, was ist dieses „Land der Freien Medien“? Dann sind Sie sicher nicht alleine, aber ich habe mich ja zur Tastatur gesetzt, um dies zu beantworten.
In keinem anderen Bundesland ist die
Dichte an Freien Medien – oder auch Community Medien genannt – so groß wie in Oberösterreich. Wir, das Land der Freien Medien, sind: Dorf TV, Freies Radio Salzkammergut, Freies Radio Freistadt, Radio B138 und Radio FRO! Community Medien, die nach der Charta der Freien Medien handeln, die den offenen Zugang pflegen und die jenseits von Kommerz und Quotendruck versuchen, die Medienlandschaft um unabhängige, offene und freie Berichterstattung zu ergänzen.

Diese fünf Medien haben sich uns zu diesem Bündnis zusammengeschlossen und vor gut einem Jahr die Idee geboren, sich wieder auf eine andere Art und Weise Gehör zu verschaffen. Obwohl Gehör angesichts einer Printausgabe wohl der falsche Ausdruck ist. Ja wir haben unsere Aufnahmegeräte, Mikrofone und Kameras in unsere Technikkammerl gelegt und unsere Bleistifte gespitzt.

Abseits von TV und Radio haben wir uns eine Partnerin gesucht, die von Printmedien mehr versteht als wir und so danken wir der KUPF OÖ, dass sie mit uns gemeinsam diese Streit… ähm Zeitschrift auf den Weg gebracht hat, als Sonderausgabe in ihrer regulären Printausgabe.

In Vertretung für Radio FRO haben Ingo Leindecker , Sigrid Ecker und Michael Diesenreither die Stifte zur Hand genommen.

Sigrid Ecker z.B. reflektiert ihre Arbeit als Chefredakteurin des Infomagazins FROzine. Unter dem Titel “Wider die große Gereiztheit – Über die Notwendigkeit einer Freien Redaktion, wie diese arbeitet und warum wir sie alle brauchen.“  wird dargelegt, warum es Medien braucht, die keinem kommerziellen Leistungsdruck unterliegen, aber gleichzeitig das Damoklesschwert der Kürzungen darüber schwebt.

Michael Diesenreither, FROzine-Redakteur und Verantwortlicher für die Bereiche PR & Kultur und Bildung, stellt sich dem Thema: “Zwischen Anspruch und Wirklichkeit” und macht damit ein Thema auf, über das nicht so gerne offen gesprochen wird. Prekäre Arbeitsverhältnisse sind im Kunst- und Kultursektor an der Tagesordnung, aber ist uns beim Dilemma zwischen eigenen Produktionsansprüchen und dem sozialem Raum, den wir bieten wollen, zweiterer abhanden gekommen?

Ingo Leindecker, Vorsitzender des Radio FRO-Verwaltungsausschusses und Mitentwickler des CBAs, schreibt über die “Freien Medien und ihre neuen Notwendigkeiten.” Er diskutiert hier die Veränderungen der Rahmenbedingungen.  Hierzu meint er: “Neue medien- und netzpolitische Anstrengungen sind nötig, um Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt unter veränderten Rahmenbedingungen dauerhaft zu gewährleisten.”  Diese neuen Anforderungen, so schreibt er in seinem Artikel, hat er schon vor 10 Jahren zur Diskussion gestellt … aber lesen Sie doch bitte selbst!

Dies sind lediglich drei Artikel, die von FRO-Redakteur*innen verfasst wurden, drei von vielen kritischen, selbstreflektierenden Beiträgen aller Community-Medien in Oberösterreich, die Denkanstoß sein sollen. Auch außerhalb unserer Bubble wurden Meinungen und Statements mittels Interviews eingeholt, und im Herzen der Ausgabe befinden sich unsere gemeinsam formulierten Forderungen an die Politik. Erstaunlich, wir konnten sie auf zwei Seiten zusammenfassen, aber nach über 20 Jahren wissen wir, wo die Reise hingehen soll!

Am Ende bleibt mir nur noch ein Danke an alle engagierten Menschen zu richten, die diese Ausgabe auf den Weg gebracht haben!

Lesen Sie alles, hinterfragen Sie alles und reden Sie mit uns drüber oder noch besser, machen Sie doch Ihre eigene Sendung!

Den Link zur Zeitschrift gibt es hier:

Land der freien Medien – Edition 2019

 

 
Mi 10. Jul 2019

Sag zum Abschied leise Servus!

Seit Montag, 1. Juli ist es stiller bei uns geworden. Zugegeben, die Stimmung war zuvor schon gedrückt, weil wir alle wussten, was passieren wird. Unsere drei Mitarbeiter, die Radio FRO über die Aktion Zwanzigtausend* ins Boot geholt hat, sind wieder weg. Ich könnte jetzt lange und breit meinen Ärger über die Abschaffung der Aktion und über das Versagen und die KURZsichtigkeit der Politik lamentieren, aber ich möchte diese Seite lieber dazu nutzen, unseren drei Ü-50ern zu danken.

Erich Tomandl, Johannes Mayerbrugger und Erich Klinger haben die letzten 1 ½ Jahre geholfen, den Radiobetrieb rund laufen zu lassen. Jeder von ihnen hat mit seinen eigenen Qualitäten, seinem Knowhow und dem vielen Engagement FRO ein bisschen bunter werden lassen. Die drei haben uns den Alltag erleichtert, waren Gute Seele, Schmähtandler, Kritische Beäuger und gute Freunde gleichzeitig.

Wir hätten wirklich gerne jeden einzelnen von ihnen bei uns halten wollen, nur ist dies aus rein budgetärer Sicht unmöglich. Wir – das gesamte Team von Radio FRO – möchten uns von Herzen bei den dreien bedanken und freuen uns, dass sie in irgendeiner Form auch weiterhin mit uns in Verbindung bleiben – sei es als Sendungsmacher im offenen Zugang – Möglichkeiten gibt‘s hier ja viele! Alles Gute euch dreien, vergesst uns nicht und schaut mal hin und wieder vorbei!

Erich Klinger, Erich Tomandl, Johannes Mayerbrugger im Studio.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben in letzter Zeit auch viel über die Aktion Zwanzigtausend diskutiert, nachzuhören und auch zu sehen gibt es das hier:

Wie wirkt die Aktion 20.000?

50+ auf dem Abstellgleis? – Ende der Aktion 20.000

*Details zur Aktion 20.000:

Kurier am 27.03.2017: Arbeits- und Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) präsentiert heute Montag Details zur “Aktion 20.000”, die die Langzeitarbeitslosigkeit bei über 50-Jährigen bekämpfen will. Im Rahmen der Aktion sollen insgesamt 20.000 Arbeitsplätze pro Jahr für langzeitarbeitslose Menschen ab 50 Jahren in Gemeinden, über gemeinnützige Trägervereine und Unternehmen geschaffen bzw. gefördert werden.

Profil 02.01.2018: Das neue Jahr bringt das vorzeitige Aus für den Beschäftigungsbonus sowie die Aktion 20.000. Die neue ÖVP-FPÖ-Regierung hat sich am Wochenende zum Jahreswechsel per Rundlaufbeschluss von den beiden Arbeitsmarktmaßnahmen der Vorgängerregierung verabschiedet. Sie werden nun als “nicht zielführend” betrachtet. In einer Aussendung am Neujahrstag wurde zudem auf die gute Konjunktur verwiesen.

OTS FSG 4.7.2019: Aktion 20.000: Wie geht es weiter? Am 3. Juli wurde auf Antrag von Sozialsprecher und Baugewerkschaftschef, Abg. z. NR Josef Muchitsch mit den Stimmen von SPÖ, FPÖ und JETZT eine Fristsetzung gesetzt. Die Behandlung im Parlament muss bis spätestens September erfolgen. Dienstgebern, die vor dem 1. Juli 2019 Personen im Rahmen der Aktion 20.000 beschäftigt haben, kann für maximal 12 Monate eine weitere Förderung durch das Arbeitsmarktservice gewährt werden, wenn sie die betreffende Person nach dem 30. Juni 2019 weiter beschäftigen.

 
Do 07. Mär 2019

Weltfrauentag: We STILL want bread and roses too!

Ich weiß noch wie unser Volksschuldirektor versuchte, uns eine Eselsbrücke zu bauen, um das Zeichen für Männlichkeit nicht mit dem für Weiblichkeit zu verwechseln, er sagte: „ Das ist ganz einfach, merkt euch einfach, mit den Frauen ist es immer ein Kreuz!“ Zugegeben, es hat wahrlich als Eselsbrücke funktioniert und im Alter von 9 Jahren habe ich mir auch noch nichts dabei gedacht, aber der latente Sexismus, dessen ich mir heute bewusst bin, klingt auch 28 Jahre später noch in meinen Ohren nach.

Der Weltfrauentag ist ein Tag, an dem es viele Errungenschaften zu feiern gibt, nicht zuletzt das bereits seit 100 Jahren beständige Recht für Frauen, wählen zu gehen. Oder, wie viele wissen noch, dass Frauen erst nach der Familienrechtsreform 1975 – 1978 einen Beruf ergreifen durften, ohne dass ihr Ehemann den Arbeitsvertrag für sie unterschreiben musste?

Ja, es hat sich wohl viel getan, doch der Gleichberechtigung hinken wir immer noch hinterher. So war es 2018 der 4. Oktober in Oberösterreich, auf den der Equalpayday (EPD) gefallen ist. Der EPD ist jener Tag, an dem Frauen im Vergleich zu den Männern bis Jahresende nicht mehr für ihre Arbeit bezahlt werden. Das ergibt einen Einkommensunterschied von 24,2 % an Einkommen weniger für Frauen im Vergleich zu den Männern. (Quelle: ÖGB)
Frauen rutschen noch immer leichter ins Prekariat und eine Regierung, die dort kürzt, wo Frauenförderung ansetzt, gibt auch gezielt und durchaus bewusst eine Richtung vor, in die es für die Frauen wieder gehen soll.
Darum mag der hier gewählte Titel auf das Lied “Brot und Rosen” bezogen zwar altbacken scheinen, doch wohl treffender denn je! Wir sind in einer Zeit gelandet in der wir erkämpftes Recht verteidigen müssen!

Hierzu ein weiterer Schwank aus meiner „Schulzeit“, ich kann mich noch gut an einen alten Zausel von Soziologieprofessor an der JKU erinnern, der in einer der ersten Stunden von „Allgemeine Soziologie“ verkündete: „Die Teilzeitarbeit sei DAS BESTE was den Frauen je passieren konnte!“ Da habe ich mir zum Glück schon an den Kopf gegriffen, aber das Kopfschütteln nimmt dieser Tage kein Ende. Wenn die Regierung sparen will und in den Köpfen der Bevölkerung verankert, dass die Gürtel enger zu schnallen sind, dann waren und sind es immer wieder die Frauen, die dies als erstes zu spüren bekommen.

75% der Frauen machen die unbezahlte Care- und Haushaltsarbeit und wenn eine Arbeits- und Sozialministerin dazu lapidar meint: „Das ist in der Natur so festgelegt“ (Quelle: Die Presse, 2.3.19) dann muss ich mir leider mein Speibsackerl holen.
Ungefähr genauso erschreckend und befremdlich finde ich es, wenn man am Weltfrauentag dazu eingeladen wird, an einem Workshop teilzunehmen, um in High Heels gehen zu lernen: „Selbstbewusst und hoch hinaus!“ titelt man hier. Frauen sind offensichtlich sichtbarer, wenn die Hacken hoch sind, dies schreibe ich Ihnen hier mit einem Blick hinab auf meine ausgelatschten Chucks.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bewundere Frauen und auch meine Freundinnen die es beherrschen, in hohen Schuhen unbescholten durch den Tag zu kommen. Ich im Gegensatz sehe in hohe Schuhe gesteckt bei der Fortbewegung aus, als ob ich von meiner Arbeit beim „Ministry of Silly Walks“ komme.
Was mich massiv daran stört? Der 8. März wurde von unseren Vorreiterinnen nicht als ein Tag angedacht, an dem es in den Läden Prozente für Frauen gibt, damit wir billiger shoppen können – vielleicht die High-Heels, die wir uns nach dem Workshop als „Belohnung gönnen“.

Der 8. März ist als Aufschrei gedacht, ein Tag an dem wir uns dessen bewusst werden, was wir schon alles erreicht haben, was wir feiern können (und oh ja wir haben allen Grund zum Feiern!) . Ein Tag, an welchem wir drüber nachdenken, was wir noch alles erreichen müssen, was noch erkämpft gehört und was noch lange keine Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft ist. Es ist ein Tag um Zeichen zu setzen, um laut zu sein; ein Tag, an dem wir mit unseren Forderungen auf die Straßen gehen und verkünden, dass wir den gleichen Teil vom Kuchen wollen und zwar Seite an Seite mit den Männern. (Tipp: Feminsmus und Krawall Demo: https://www.facebook.com/events/384354335728612/ )

Da ich die Ereignisse in letzter Zeit kaum selber ohne Sarkasmus wiedergeben kann, habe ich mich mit einer Frau getroffen, die sich angesichts der Zeit in der wir leben, den Sarkasmus – die Satire – auf den Leib geschrieben hat. Ich habe mich mit Präsidentin von eigenen Gnaden, Dominika Meindl getroffen und ihr einige Fragen zum Weltfrauentag gestellt: „Scheißt euch nicht an, es wird alles gut!“

Somit wünsche ich allen einen solidarischen und kämpferischen Weltfrauentag 2019!

 
Do 03. Jan 2019

Der Rückblick aufs FRO-Jahr 2018

Bevor ich ein gutes neues Jahr 2019 wünsche, beginne ich das Jahr 2019 mit einem Rückblick auf 2018: ein Jahr voller Herausforderungen und Veränderungen bei Radio FRO. Hier eine Auswahl der Tätigkeiten und Projekte von Radio FRO im Jahr 2018 ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Fixpunkte waren wie jedes Jahr das Sonderprogramm zum Weltfrauentag am 8. März sowie die Lange Nacht der Sprachen am 26. September.

Im Mai haben wir erfolgreich die Medienkonferenz #mediana mit dem Titel “Public Open Spaces” in der Linzer Kunstuni mitorganisiert und live übertragen.

Im Oktober haben wir unser 20-jähriges On air-Jubiläum zelebriert. Am 12. Oktober fand die große Party in der Stadtwerkstatt unter dem Motto “So ein Zirkus!” statt. Rund um den 20. Geburtstag gab es in der Sendereihe “20 Jahre – 20 Stimmen” einen Rückblick auf die FRO-Geschichte, jeden Tag mit einem anderen Thema und vielen Stimmen von den Anfängen bis heute.

Kurz zuvor, im August und September, hat sich Radio FRO ein rundum erneuertes Studio 1 gegönnt. Ein neues Mischpult samt neuer Technik wurde von unserem Techniker Matthias eingebaut und auch das Studio selbst wurde renoviert.

Erstmals in der FRO-Geschichte wurde das Sendegebiet erweitert und eine neue Frequenz in Betrieb genommen: seit November sendet Radio FRO auch auf 102,4 MHz vom Sendestandort Goldwörth ins Eferdinger Becken und Teile des Bezirks Urfahr-Umgebung. Im Dezember waren wir erstmals live im neuen Sendegebiet und haben ein mehrstündiges Sonderprogramm aus Ottensheim und aus Eferding gestaltet!

2018 war Radio FRO auch wieder Kooperationspartner vieler Veranstaltungen, als Beispiel sei das Menschenrechte-Symposium in der Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen genannt.

Nicht zu vergessen sei auch der Ausbildungsbereich: So gab es 2018 wieder eine Lehrredaktion bei Radio FRO, und zahlreiche Workshops z.B. mit Schulklassen des Brucknergymnasiums Wels.

Außerdem wurde 2018 das Infomagazin FROzine strukturiert, die einzelnen Tage sind thematisch „belegt“: so gibt es z.B. montags den Weltempfänger und dienstags das Stadtgespräch u.a. mit Live-Diskussionen zum Linzer Gemeinderat.

Viele Veränderungen gab es auch hinter den Kulissen im FRO-Team. Im Jänner neu hinzugekommen sind Sigrid Ecker, Erich Tomandl und Erich Klinger. Im September sind Michael Diesenreither und Rosvita Kröll Teil des FRO-Teams geworden, Michaela Kramesch hat außerdem Andi Wahl nach über 8 Jahren als Geschäftsführer abgelöst. Im Oktober kam noch unser “Lehrling” Tina Weinberger zu uns.

Willkommen im neuen Jahr!

Auch 2019 wollen wir als Freies und unabhängiges Medium die politischen Entwicklungen im Land kritisch begleiten, der Zivilgesellschaft notwendigen Raum bieten und Themen zur Sprache bringen, die ansonsten kaum oder gar nicht behandelt werden.

Ein besonderes Dankeschön geht an unsere Mitglieder im FRO Freundeskreis! Ohne euren wertvollen Beitrag wären Investitionen wie ein neues Studio oder die unabhängige Berichterstattung im Infomagazin FROzine nicht möglich.

Allen Programmmacher*innen, Hörer*innen und Freund*innen wünschen wir für 2019 nur das Beste! Wir hören uns!