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Schau mich nicht so laut an! - Medienethik im Radio

Medienethik im freien Radio ist oft schwer zu vermitteln und hüpft manchmal zwischen Angst, Verboten, Langeweile und Frontalvortrag und dass, obgleich das Thema gerade aktuell wie nie zuvor (Hatepostings, neue Austarierung der öffentlichen und privaten Sphäre, wie steht's um die Würde in Social Media)

Praktische Tools zur Vermittlung von Medienethik im freien Radio

Medienethik im freien Radio ist oft schwer zu vermitteln und hüpft manchmal zwischen Angst, Verboten, Langeweile und Frontalvortrag und dass, obgleich das Thema gerade aktuell wie nie zuvor (Hatepostings, neue Austarierung der öffentlichen und privaten Sphäre, wie steht's um die Würde in Social Media)
Ich stehe gerade mitten in der Entwicklung von frei einsetzbaren praktischen Übungsmodulen in dem Feld und möchte gerne ein paar Übungen mit Euch durcharbeiten, andere Vorstellen und einen Einblick in einen hoffentlich niederschwelligen Zugang zum Thema zu ermöglichen.
Anregungen, Kritik und Wünsche sind erwünscht....

An wen richtet sich der WS?
Der Workshop richtet sich an Radiomacher*innen, die selbst Workshops geben oder vorhaben, welche zu geben.

Was sind die Ziele des WS?

Ziel des Workshops ist die Vermittlung von praktischen Übungen. Der Schwerpunkt liegt auf Methodiken die für heterogene Gruppen funktionieren und niederschwellige Zugänge zu Medienethik vermitteln.

Was sind die groben Inhalte?
Medienethik im Radioalltag ist zum Teil unsichtbar allgegenwärtig und so lange keine Differenzen und Beschwerden auftreten gibt es keine Probleme mit moralischem Verhalten beim Sendungsmachen. Medienrechtseinschulung gibt's ja auch und dann ist da noch die Senderichtlinien die vermitteln, was gesagt oder getan werden darf oder nicht?

Medienethik ist Teil der Ethik und gibt damit eine Art Steuerungswerkzeug und Reflexionsraum zum moralischen Handeln in den Medien sowie der Medien. Es ist notwendig, dass sie sich dabei nicht ausschließlich auf das Recht als Werkzeug bezieht, sondern andere Diskursräume und ihre Werkzeuge zulässt. Im Fall des Radios sind das etwa die Radiopraxis (Wie machen wir das eigentlich so im Radioalltag?), analoge und digitale Technik (Soll ich das machen, weil es technisch machbar ist?), Soziologie, Psychologie und auch die Ökonomie.
Durch praktische Übungen sollen Zugänge zu dem sehr zerbröselten Feld aus Theoriepluralismus und Machbarkeit hergestellt werden.

Kosten:
18,- € pro TeilnehmerIn
max. TeilnehmerInnenzahl: 12
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Veranstaltungsort der Workshops:

Radio FRO, Kirchengasse 4, 4040 Linz
 
Termine 2017:
17:00 - 21:00 Uhr
1
8.01.2017

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Lale Rodgarkia-Dara,
lale@speis.net

10.01.2017