Kultur & Bildung spezial
 
Kommunikationsguerilla: Politischer Aktivismus gegen rechts

Inwiefern können Satire und Humor für politischen Aktivismus gegen rechtsextreme Tendenzen hilfreich sein? Eine Zusammenfassung der "Konferenz der Begrenzten".

Am 14. Und 15. Oktober hat sich die „Konferenz der Begrenzten“ in der Linzer KAPU mit aktuellen Phänomenen rechtsextremer Strömungen und der Begegnung selbiger mit humoristischen Mitteln beschäftigt. An zwei Nachmittagen wurde in Vorträgen und Diskussionen erörtert, inwiefern Satire und Humor für politischen Aktivismus hilfreich sein können.

In dieser Ausgabe von "Kultur & Bildung spezial" gibt es die Konferenz der Begrenzten kompakt in 60 Minuten im Radioformat. Zahlreiche Fallbeispiele von der Social Impact Aktionsgemeinschaft, den "Freunden des Wohlstands" und der "Regionären Bewegung" stehen im Fokus dieses Radio-Features.

Zu hören sind Ausschnitte von folgenden Vorträgen:

Bernd Schulter, Wien (vonnichtsgewusst-Kollektiv):
Vortrag über die Historie der österreichischen Identitären Bewegung mit Fokus auf die Entwicklung der letzten 2 Jahre, ihrer politischen Verortung und ihrer internationalen Netzwerke. 
 
Johannes Grenzfurthner, Wien (Gründer der Kunst- und Theoriegruppe monochrom. lehrt Kommunikationsguerilla an der Kunstuniversität Linz):
Vortrag: Context Hacking, Kommunikationsguerilla und die Zukunft der Subversion
 
Thomas Duschlbauer, Linz (Social Impact AG, Kommunikations- und Kulturwissenschafter):
Fallbeispiele der unterschiedlichen Methoden von Kommunikationsguerilla, lotet das Potenzial von Ironie und Satire als Ausdruck von Protest aus und befasst sich zudem kritisch mit dem Diskurs unserer Gegenwartskultur.  

Die Regionäre Bewegung:
Welche Erfahrungen haben die Regionären als Antwort auf die Identitären bisher gemacht, wie kam es überhaupt dazu, und welche Rückschlüsse kann man für zukünftige Aktionen mitnehmen?

 

Gestaltung: Michael Diesenreither

04.11.2016